Dahenfeld - Neckarsulm von seiner schönsten Seite !!!

von Johann Habla


 

Wer von auswärts, insbesondere aus einer Großstadt, nach Dahenfeld kommt, ist von der dörflichen Idylle begeistert.

 Auch wer hier wohnt, ist sich darüber im klaren, dass dies noch ein Stück "heiler Welt" bedeutet, wie es immer seltener zu finden ist. Jede/r kennt jede/n. Man redet noch miteinander, wenn man sich begegnet, und man hilft sich gegenseitig. Getratscht wird natürlich auch, und manchmal gibt es Streit.

Aber Briefe mit der Anschrift
 "Kathi, Dahenfeld" wurden ordnungsgemäß zugestellt und wer einmal den Dahenfelder Faschingsumzug gesehen hat, wird dieses Dorf lieben.

Kleine Ortsgeschichte

 

 

 



 

Hüttberghalle, St. Remigius, Rathaus
 

 

Also keine Probleme? Ganz so einfach ist es auch wieder nicht...

 
Die Infrastruktur sicherzustellen ist schwierig in einem Dorf mit knapp 1.400 Einwohnern. Wer kann sich noch vorstellen, dass es 1971 - im Jahr der Eingemeindung - in Dahenfeld drei Lebensmittelgeschäfte, zwei Metzgereifilialen und sogar eine Tankstelle gab!!! Trotz Kirche und Pfarrhausdes Kindergartens und der Grundschule, der technischen Bankfiliale und der ein bis zwei Gaststätten wie auch des "Lädle" führen heute viele ein Leben als Pendler: morgens zur Arbeit zu Audi, nachmittags zum Einkaufen oder zum Arzt nach Neckarsulm oder Neuenstadt, abends in die Disco oder in die Kneipe nach Heilbronn (oder noch weiter). Ohne zweites Auto wären viele Familien verloren. Vor allem Jugendliche ohne Führerschein sind auf die Chauffeurdienste ihrer Eltern angewiesen, sonst werden Kino- und selbst Freibadbesuche zum Problem.

Weil jedermann/frau ein Auto hat, werden auch im Dorf die kleinsten Wege oft noch mit dem Pkw zurückgelegt - nicht immer mit dem vorgeschriebenen Tempo 30. Und an manchen Abenden hat man den Eindruck, dass vor dem Sportheim mehr Autos stehen als sich drinnen Gäste aufhalten.

 

Die Integrationschancen von Neubürgern werden unterschiedlich beurteilt. Wer auf die Dahenfelder Hüttberghalle zugeht, sich in einem der Vereine engagiert oder über die Kinder Kontakte zu anderen Eltern knüpft, hat es sicher nicht schwer. Aber wer will, kann auch ganz für sich bleiben. Noch ist Dahenfeld keine "Schlaf-Siedlung", und das sollte es auch nicht werden.


 Ihre Meinung ist gefragt:

Rathaus, mit im Bild das Schild des Wirtshauses "Kreuz"Brauchen wir ein neues Belegungskonzept für unsere Hüttberghalle? Wen stört heute noch der Teich? Ist das Internet schnell genug? Wann steigt der SC Dahenfeld in die Bezirksliga auf? Und woher kommt eigentlich die Bezeichnung "Dahenwood"?

Wenn Sie Fragen haben oder Ihre Meinung sagen wollen: Hier können Sie es -  per Email !


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