Aktuelles von gestern (das Jahr 2007)

830 Jahre Dahenfeld
Berühmte Dahenfelder - Folge 33: Bernd Halter
Weihnachtsfeier des MGV (2)
Weihnachtsfeier des MGV (1)
Adventsingen am 9. Dezember 2007
Berühmte Dahenfelder - Folge 32: Katharina Glowacz
Die schönsten Straßennamen im Dorf
Berühmte Dahenfelder - Folge 31: Die Posaunisten
ÖPNV-Probleme
Winterfeier des Sportclubs (2)
Winterfeier des Sportclubs (1)
Geschafft: 1.407 Einwohner !!!
Baumaßnahmen im Dorf
Berühmte Dahenfelder - Folge 27: Hans-Peter Weinreich
Betreuerbänke am Sportplatz aufgestellt
Einwohnerzahlen 30.09.2007
Konzert des Männerchores
Höchste Auszeichnung: die Remigius-Plastik
Pfarrer Dr. Sklorz in Ruhestand verabschiedet
Berühmte Dahenfelder - Folge 23: Petra Aland-Dulz
Verabschiedung Pfarrer Dr. Sklorz
Und noch einmal: Trainingsplatz
1. Mountainbike-Marathon "Rund um Dahenfeld"
The Never Ending Story: Trainingsplatz
Gaststätten im Dorf
Schafft Dahenfeld die 1.400-Einwohner-Marke?
Mountainbike-Marathon am 16.09.2007
Schnelles Internet per UMTS
Was wird aus dem Haus Kreuzstraße 23?
Einwohnerzahlen 30.06.2007
Kontrastprogramm
Remigius im Bund mit Petrus
25 Jahre Dahenfelder Dorffest
7. Feuersee-Schwimmen am 07.07.07
Neue KjG-Webseite
Übergabe des neuen Löschfahrzeugs
Schnelles DSL in Dahenfeld
Neue Bodenrichtwerte
Sonnwendfeuer-Feier
Dahenfelder 40er-Zone exportiert
"Kirchle" von Graffitis befreit
Siebzigster Geburtstag von Pfarrer Dr. Johannes Sklorz (2)
Siebzigster Geburtstag von Pfarrer Dr. Johannes Sklorz (1)
Stelen am Remigius-Brunnen
Einstimmung auf Ostern mit RISING
April, April !!!
Jahreshauptversammlung Feuerwehr NSU
Generalversammlung SC Dahenfeld
Vorstandswechsel beim MGV
Die "Rasselbänd" mit Musical erfolgreich
Noch mehr Fasching
Dahenfelder Bahnhof wird gestürmt
Hugo feiert immer noch!
Hugo Keicher feiert 70. Geburtstag
Alle Jahre wieder...
Dohfeld - N`Owed!
S´ war heiß in Dohfeld
Kino made in Dahenwood
Einwohnerzahlen 31.12.2006
Haushaltsvorberatung im Ortschaftsrat
Fasching am 03./04. Februar
Bob Dylan kommt nach Dahenfeld
Die Faschingszeit naht
Dofeld License Plate
Weihnachtspost für den Ortsvorsteher
Baugebiet Brunnengasse wird erschlossen

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21. Dezember 1177 – Dahenfeld vor 830 Jahren erstmals schriftlich erwähnt

Von Barbara Löslein

Als Papst Alexander am 21. Dezember 1177 Kloster Schöntal unter seinen Schutz stellte und in einer Urkunde den gesamten klösterlichen Besitz aufführen ließ, war er sich sicher nicht bewusst, dass dies 830 Jahre später in Dahenfeld noch von Interesse sein könnte. Der Grund jedoch für das Interesse an gerade dieser Urkunde liegt darin, dass sie die erste urkundliche Erwähnung Dahenfelds enthält. Unter dem Besitz des Klosters Schöntal nennt die Urkunde auch “terram in Tahenvelt” (“Land in Dahenfeld”).

In den Zeilen 11 bis 12 des lateinisch geschriebenen Dokuments heißt es: “... grangiam in Durne cum vineis et ceteris pertinentiis suis, terram in Tahenvelt, terram et vineas in Herlebach, terram et vineas in Binezwangen...” (s. Abbildung).


In dieser Urkunde Papst Alexanders III. vom 21. Dezember 1177 ist Dahenfeld
erstmals schriftlich erwähnt: Sie führt den Besitz des Klosters Schöntal auf -
darunter auch “terram in Dahenfeld” (Land in Dahenfeld).

Mitten in der Aufzählung von Gütern wie einem Wirtschaftshof (Grangie) in Kochertürn mit Weinbergen und übrigem Zubehör erscheint auch das leider nicht näher beschriebene “Land in Dahenfeld” – gefolgt von Land und Weinbergen in Erlenbach sowie Binswangen. Der erste schriftliche Nachweis für die Existenz Dahenfeld wurde also vor 830 Jahren erbracht. Doch siedelten dort schon lange zuvor Menschen, nur sind schriftliche Zeugnisse darüber nicht erhalten.

Früheste Siedlungsspuren reichen ins 5. Jahrtausend v. Chr. zurück
Wie andere Orte im Raum Heilbronn war auch das Gebiet Dahenfelds wohl seit der Jungsteinzeit bewohnt. Auf Überreste dieser Siedlungen stieß man westlich, nördlich und östlich von Dahenfeld: So wurden zum Beispiel ein Kilometer östlich des Ortes in der Flur Diebspfad Scherben aus bandkeramischer Zeit gefunden, die aus der Mitte des 6. vorchristlichen Jahrtausends stammen. Im Gewann Banholz sowie in der Allmendstraße grub man jungsteinzeitliche Steinäxte aus.
Überdies weisen Funde darauf hin, dass sich im Gewann Hohläcker eine Siedlung der Rössener Kultur (etwa 2. Hälfte des 5. Jahrtausends) befunden hat.

Nach einer langen Fundlücke gibt es dann erst wieder aus nachchristlicher Zeit Hinweise auf eine Besiedelung: Unterhalb des heutigen Friedhofs fand man ein alemannisch-fränkisches Gräberfeld und im Bereich Kastenäcker-West einen Friedhof der Merowingerzeit (6./7. Jahrhundert). Neben diesen Funden deutet auch die Endung “-feld” im Ortsnamen Dahenfeld auf die Entstehung der mittelalterlichen Siedlung zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert hin.

So sind die historischen Quellen aus der Frühzeit von Dahenfeld nicht schriftlicher Art. Und nach der Ersterwähnung von 1177 fließen die historischen Quellen zunächst auch eher spärlich.
Erst im 14. Jahrhundert finden sich mehr Informationen über Dahenfeld – so nennen die Quellen die Adeligen Albrecht, Sefrid und Geben von Dahenfeld. Ihre Burg lag nach Forschungen des Burgenforschers Rainer Kunze im Bereich der heutigen Industrie- und Bismarckstraße. Auch die Kirche St. Remigius ist zu dieser Zeit erstmals erwähnt.
Wichtige Grundherren in Dahenfeld waren zunächst das Erzstift Mainz und die Herren von Weinsberg (deren Rechte später an die Kurpfalz und an Württemberg gingen). Spätestens 1484 kam Dahenfeld an den Deutschen Orden, dem es bis zum Übergang an Württemberg 1805 unterstand. 1971 erfolgte die Eingemeindung nach Neckarsulm.

Dahenfeld wird Wallfahrtsort
Während des 16. bis 19. Jahrhunderts litt Dahenfeld wie viele umliegende Orte unter zahlreichen Kriegen – u. a. dem Bauernkrieg, dem Schmalkaldischen Krieg, dem Dreißigjährigen Krieg und den napoleonischen Kriegen. So musste der Ort im Dreißigjährigen Krieg 1622, 1632, 1634 und vor allem 1637 Plünderungen über sich ergehen lassen oder beispielsweise im Zuge der napoleonischen Kriege hohe Kontributionen (Militärabgaben) bezahlen und Einquartierungen übernehmen.

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Dahenfeld wegen des 1735/36 an einem Kruzifix in der St.-Remigius-Kirche beobachteten “Blutwunders” zum Wallfahrtsort. Da deshalb große Menschenmengen nach Dahenfeld strömten, war die alte Kirche bald zu klein. Nach zehnjähriger Bauzeit weihte man 1748 die neue Kirche ein.

Der Erste und Zweite Weltkrieg betraf auch Dahenfeld, doch ist es – im Unterschied zu Neckarsulm und Obereisesheim – im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört worden. Die nationalsozialistische Herrschaft jedoch prägte natürlich auch hier den dörflichen Alltag.

Wer nun neugierig auf die weitere Geschichte Dahenfelds geworden ist: Anlässlich des 825. Jubiläums der Ersterwähnung gab das Stadtarchiv 2005 ein umfangreiches Buch über Dahenfeld heraus. Kaufen kann man den Band im örtlichen Buchhandel Neckarsulms, im Stadtarchiv, im Stadtmuseum und in der Verwaltungsstelle Dahenfeld.


Bericht u.a. in der Heilbronner Stimme vom 21.12.2007

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Heilbronner Stimme - Adventskalender

17.12.2007

Silvester-Nachtrag (aus: "Bewegte Nacht ins Jahr 2008" von Ulrike Bauer)

Die Feuerwehren rückten vor und nach Mitternacht mehrmals zu brennenden Papier- oder Kleidercontainern aus. Ursache: Brandstiftung oder verirrte Silvesterknaller, so Einsatzleiter Bernd Halter. Auch gelbe Säcke und Abfälle fingen Feuer, eine Scheune in Möckmühl, ein Geräteschuppen bei der Ludwig-Pfau-Schule in Heilbronn, ein Auto in Neckarsulm, eine Hecke in Ilsfeld und ein Dachstuhl in Neuenstadt. Mit Wunderkerzen hantierende Kinder lösten bei einer Silvesterfeier in einem Heilbronner Hotel den Rauchmelder aus, passiert ist nichts. Einen ungewöhnlichen Fahrgast hatte die Feuerwehr auch noch zu transportieren: Ein Bussard musste vom Tierarzt zur Greifvogelstation in Bad Friedrichshall.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 02.01.2008

03.01.2008

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Musik- und Gesangverein Dahenfeld feiert Weihnachten
Unterm Baum vereint

Von Peter Klotz

Die Fotos zu diesem Bericht stehen unter "Fotos und Video"!!!!

Der MGV Dahenfeld ist eine große Familie. Zur Weihnachtsfeier trafen sich alle „Kinder“ in dem von Monika Schmitzer und ihrem Team herrlich dekorierten Wohnzimmer des Vereins, der Hüttberghalle. Bei tollen Beiträgen, vielen Ehrungen und netten Gesprächen verflogen die dreieinhalb Stunden wie im Flug.

Im MGV gehen Tradition und Fortschritt eine gelungene Verbindung ein. Der Vorsitzende Wilfried Huber begrüßte die zahlreichen Familienmitglieder, die entweder als Akteur auf der Bühne oder als Gast im Saal einen anregenden Abend verbrachten. Der mit dem „goldenen Mikrofon“ ausgezeichnete Werner Körner führte durch ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm.

Männerchor
Die gestandenen Männer gehören zu den größeren Kindern der Vereinsfamilie. Ihren verhinderten Dirigenten Sebastian Erlewein tauschten sie gegen die charmante Leitung von Annegret Friede ein und boten eine souveräne Leistung. Ihr „Seniore delle cime“ erhielt begeisterten Beifall.

Blasorchester
Auch die Mannschaft von Gerd Nagel gehört zu den reiferen Mitgliedern der MGV – Gruppe. Was der Chef aus dem gut besetzten Orchester herausholen kann, bewies er bei der Filmmelodie aus „Der mit dem Wolf tanzt“. Ein schwieriges Stück mit einer dramatischen Steigerung, das die Musiker bravourös meisterten. Ein Schmankerl war dann noch das Duett „Time to say goodbye“ gesungen von Julia Baum und Florian Schmitzer.

Theater
Schon auf 30 Jahre Regie kann Wolfgang Eiberle zurück blicken. Er hat 1977 die Theatertradition neu belebt und steuerte in diesem Jahr ein sehr besinnliches Stück mit jungen Schauspielern bei.
Geschildert wurde das nüchterne Anspruchsdenken der Jugend, die in Weihnachten ein langweiliges Familienfest sieht, das nur noch wegen der Geschenke hochgehalten wird. Der Wunsch nach einem „friedvollen Weihnachtsfest“ füllt sich erst durch den islamischen Kameraden Sharouz mit Inhalt. Denn der feiert zwar nicht, verbindet aber mit dem Begriff Frieden einen wertvollen Inhalt. Das kapiert auch der verwöhnte Nachwuchs und in: „Ihr Kinderlein kommet“ stimmen dann alle mit ein.

Projektchor
Zu den jüngeren Kindern gehört der gemischte Projektchor von Annegret Friede. Der ist noch nicht einmal getauft (ein Name wird noch gesucht), reißt aber das Publikum trotzdem mit. Mit Soli von Annegret Baum und Sabine Zimmermann, sowie einer flotten Version des John Denver Klassikers „Country Road“ sahnten die Damen und Herren ganz schön Beifall ab.

Jugendorchester
Beifall bekam auch das Jugendorchester. Und das nicht nur für den Mut zu behaupten das Blasorchester sei „Born to be wild“, geklatscht wurde auch dafür, dass sich dieser Steppenwolf – Hit so gut anhörte.

Nachwuchs
Die Zukunft liegt in der Jugend. Da könnte sich der MGV eigentlich gemütlich zurücklegen – tut er natürlich nicht! Denn was Markus Baum mit seiner Anfängergruppe und Annegret Baum mit der Rasslbänd auf die Bühne stellten, lässt darauf hoffen, dass der MGV auch in 20 Jahren noch anspruchsvolle und vergnügliche Veranstaltungen in der Hüttberghalle feiern kann.



Ehrungen
Einen breiten Raum nahmen die Ehrungen bei dieser Feier ein. Dazu hatte Wilfried Huber auch die Repräsentanten der Verbände geladen. Für den Sängergau war der Vorsitzende Gerd Nagel gekommen für den Blasmusikverband Reinhold Dick.
Sie ehrten die Aktiven: Andrea Mühleck (10 Jahre), Oliver Braun, Bernhard Storz (20), Kornelia Keilbach, Corinna Kühner, Heinz Köberle, Friedhelm Baumert, Rolf Rist (25), Volker Haas, Martin Hermann, Wilfried Huber, Ralf Seitz, Michael Zartmann (30), Roland Traub (40), Erich Sieger, Siegfried Storz (50) und Erwin Niklas für unglaubliche 60 Jahre, die dieser aktiv singt.
Als Vereinsmitglieder geehrt wurden: Dominik Keicher, Sabine Köster, Sonja Mall, Fridolin Röser, Ulrike Schiemer, Jan Trage (25), Willi Halter, Rudolf Zartmann (40), Konstantin Bauer, Helmut Leitz, Helmut Lohmann, Theo Seitz (50), sowie Edmund Körner, Alois Kühner, Eugen Kühner und Walter Kühner für 60 Jahre Mitgliedschaft.

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 20.12.2007

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Halb Dahenfeld kommt zur Winterfeier des Musik- und Gesangvereins

Von Werner Glanz

Scheinbar ist halb Dahenfeld auf den Beinen, wenn der örtliche Musik- und Gesangverein zur Winterfeier lädt. Entsprechend voll war die festlich dekorierte Hüttberghalle in Dahenfeld, wo der Veranstalter dreieinhalb Stunden lang ein sehr vielfältiges und auf hohem Niveau stehendes Programm servierte.

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Wilfried Huber sowie der Übergabe des Mikrofons an Moderator Werner Körner, setzte die neu gegründete Anfängergruppe unter der Leitung von Markus Baum sogleich das erste Ausrufezeichen. Es folgte der Männerchor – mit weihnachtlichen Weisen, einem Ausflug ins Trentino und mit „Ich bin so gern daheim“. Annegret Friede dirigierte die Chorvereinigung Dahenfeld/Binswangen und vertrat damit Sebastian Erlewein.

Angenehm überrascht waren die Besucher von der Leistungsstärke der Jugendkapelle. Dirigentin Marion Koch hat das große Ensemble mit 14 Mädchen und zehn Jungen zu einem Orchester mit beachtlichem Niveau geformt. Vier anspruchsvolle Stücke, Zugabe inbegriffen, wurden jedenfalls blitzsauber intoniert und vorgetragen.

Zwischendurch wurden einige Mitglieder geehrt. Dann ging die musikalische Reise mit dem Projektchor und dem Blasorchester weiter. Zunächst glänzte der noch namenlose gemischte Projektchor unter der Stabsführung von Annegret Friede. Dirigent Gerd Nagel hatte die Messlatte für sein Ensemble noch etwas höher gelegt. Doch alle musikalischen Klippen wurden souverän gemeistert. Zu einem Ohrenschmaus entwickelte das Orchester das Lied „Time to say goodbye“, bei dem Julia Baum und Florian Schmitzer den gesanglichen Part übernahmen.

Kein Wunder, dass das Publikum stürmisch eine Zugabe forderte. Dabei wurde dann die Rasselbänd von und mit Annegret Baum einbezogen. Das kuriose „Merry Christmas allerseits“ entwickelte sich dabei zu einem weiteren Höhepunkt. Die vorgetragenen Stücke hatte Stefanie Erlewein angesagt.


Die Rasselbänd von und mit
Annegret Baum und Orchester.
Foto: Werner Glanz

Den Schlusspunkt setzte die Theatergruppe mit dem zum Nachdenken anregenden Einakter „Besinnliches Weihnachtsstück“. Mitwirkende waren hierbei Felix Kühner, Tina Kühner, Melissa Lohmann, Manuel Rünzi, Philipp Körner, Katrin Weinreuther, Julian Schmitzer, Sven Lohmann, Lena Keicher, Jana Haas, Selina Erlewein, Uschi Fischer, Andreas Kapp und Stefanie Erlewein.


Ein halbes Leben für die Blasmusik

Von Werner Glanz

Bei der Winterfeier des Musik- und Gesangvereins Dahenfeld wurden auch zahlreiche Musiker, Sänger, Mitglieder und Ausbilder für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Reinhold Dick vom Blasmusikverband hatte dabei folgende aktive Musiker zu ehren: Andrea Mühleck (zehn Jahre), Oliver Braun und Bernhard Storz (20 Jahre) sowie für 30 Jahre Volker Haas, Martin Herrmann, Wilfried Huber, Ralf Seitz und Michael Zartmann. Bereits 50 Jahre der Blasmusik treu sind Erich Sieger und Siegfried Storz.

Die Ehrungen für den Chorverband nahm der Präsident Gerhard Nagel persönlich vor. Geehrt wurden von ihm die aktiven Sänger des Musik- und Gesangvereins Heinz Köberle, Friedhelm Baumert und Rolf Rist (25 Jahre), Roland Traub (50 Jahre) sowie Erwin Niklas, der bereits seit 60 Jahren dem Chor treu ist.

Vom Verein wurden noch folgende langjährige Mitglieder ausgezeichnet: Kornelia Keilbach, Corinna Kühner, Dominik Keicher, Sabine Köster, Sonja Mall, Fridolin Röser, Ulrike Schiemer, Jan Trage, Willi Halter, Rudolf Zartmann, Konstantin Bauer, Helmut Leitz, Helmut Lohmann, Theo Seitz, sowie die „60-Jährigen“ Edmund Körner, Alois Kühner, Eugen Kühner und Walter Kühner.

Auch die vereinsinternen Ausbilder, „die den Fortbestand des Orchesters sichern“ (Werner Körner), erhielten ein Präsent überreicht. Es waren dies Katharina Amon, Sigrun Lohmann, Markus Baum und Julia Baum sowie Ralf Seitz.

Berichte in der Heilbronner Stimme vom 17. und 20.12.2007

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Adventsingen am 9. Dezember vor dem Rathaus in der Kirche

Von Benno Baum

Über mangelnde Nachfrage dürfen sich die DOHFELDER Musiker und Sänger in diesen Tagen nicht beklagen. Der Terminkalender ist randvoll, dennoch kamen alle gern zum traditionellen Adventssingen der katholischen Kirchengemeinde, vor dem historischen Rathaus. Einzig Petrus war nicht gut gestimmt. Kurz vor Beginn des Programms entluden sich die tief hängende Wolken und Dauerregen machten einen Auftritt der Chöre und Bläserensembles unmöglich. Kurzerhand verlegten die Organisatoren das Geschehen in die St. Remigius Kirche. Im vollbesetzten Gotteshaus, kehrte nach und nach besinnliche Ruhe ein, ehe eine Bläsergruppe feierlich das Adventslied "Vom Himmel hoch" vortrug. Bereits das erste Stück wurde mit lang anhaltendem Beifall gewürdigt und die adventlich geschmückte Wallfahrtskirche sorgte zu dem für vorweihnachtliche Stimmung. Die Jugendkapellen des örtlichen Musik- und Gesangvereins spielten unter Leitung von Markus Baum ebenso sicher ihre Weihnachtslieder, wie auch ein aus Trompeten und Posaunen bestehendes Ensemble. Experimentell zeigte sich der Kirchenchor in dem er gemeinsam mit Blechbläsern auftrat. Die Sängerinnen und Sänger um Dirigentin Olga Kunz nutzen ihren überraschend erlangten Heimvorteil aus und begeisterten durch eine gesangliche perfekte und gut arrangierte Vorstellung. Der letzte Titel "Freuet euch allezeit“ wurde dabei am meisten umjubelt. Die Mädchen und Buben der Rasselbänd mit ihren agilen Leiterinnen Angela Weinreich und Annegret Baum sind Erfolgsgaranten. Scheinbar ohne Lampenfieber sangen Kinderchor und Solisten herzerfrischend neuzeitliche Weihnachtslieder. Das Publikum honorierte dies mit viel Applaus. Ohne den verhinderten Bandleader Wolfgang Kapp trat die Gruppe "DOHFELD BRASS" auf. Mit getragenen Weihnachtslieder bis hin zu Stücken mit Dixiland - Charakter überraschten und begeisterten die "Blechmusiker" das Publikum. Nach dem einstündigen Programm hatte es aufgehört zu regnen und der vorbereitete Glühwein fand dann doch noch reichlich Abnehmer. Ob das Verlegen der Veranstaltung in die Kirche nicht doch ein Wink des Himmels gewesen sei und man wegen der phantastischen Akustik nicht jedes Jahr gleich in die Kirche gehen sollte, darüber diskutierte die Programmverantwortlichen noch lange mit Musikern, Sängern und Gästen.

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 13.12.2007 / Bilder vom Event auf www.mgvdahenfeld.de


Der Artikel von Hans-Peter Jäger  "Festliche Stimmung im Gotteshaus" ist hier aufzurufen:

Bericht in der Neckarsulmer Stimme vom 14.12.2007

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Premiere des Audi A 4 - Audi-Gesicht 2008

Von Marc Thorwartl

Flotte Flitzer und schöne Frauen. Diese Kombination gehört seit jeher zusammen. Kein Wunder also, dass zur Präsentation der neuen A 4-Limousine am Samstag in den Geschäftsräumen des Audi-Zentrums Heilbronn auch ein Model-Wettbewerb zur Ermittlung des „Audi-Gesichts 2008“ stattfand. „Die Gewinnerin wird dann unsere lokalen Anzeigenkampagnen begleiten“, erklärt Holger Laur, Verkaufsleiter im Audi-Zentrum.

Der Verkaufsraum ist abgedunkelt, die Lichterkegel der Strahler tanzen zur Musik, der Beifall der 200 Zuschauer brandet auf, als die bereitgestellten Limousinen enthüllt werden. Laur schnappt sich das Mikrofon und erklärt die Vorzüge des neuen A4. „Er ist größer, schöner und noch besser als sein Vorgänger.“

Das Interesse an der Limousine hat die drei Heilbronner Frank Fochler, Florian Schöner und Tobias Hadasch ins Audi-Zentrum gelockt. Sie haben es sich an einem der Bistrotische gemütlich gemacht und genießen ihre Biere. „Von dem Model-Wettbewerb haben wir gar nichts gewusst“, erklärt Fochler. „Aber den nehmen wir jetzt selbstverständlich auch noch mit“, ergänzt Schöner und lacht.


Silke Matter (Heilbronn, von links),
Bettina Weiss (Cleebronn),
Katharina Glowacz (Dahenfeld).

Unverkrampft geben sich Silke Matter aus Heilbronn, Bettina Weiss aus Cleebronn und Katharina Glowacz aus Neckarsulm-Dahenfeld. Sie sind drei der 23 Bewerberinnen, die den Sprung in die Endausscheidung geschafft haben. Die Fragerunde mit Bademodenvorstellung haben sie bereits hinter sich gebracht.

Bericht im ECHO am Mittwoch vom 12.12.2007

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Die schönsten Straßennamen

Von Johann Habla

Von der Alexanderstraße bis zur Wilhelm-Mattes-Straße - insgesamt 44 benannte Straßen und Wege verlaufen durch Dahenfeld. Die zehn schönsten Straßennamen sind von einer hochkarätigen Fachjury nach langen Diskussionen jetzt wie folgt ermittelt worden:

1   Kleines Entengäßchen
2   Brunnenwiesenweg
3   Backhausweg
4   Lerchenbergweg
5   Brunnengässle
6   Dekansgasse
7   In den Prügelwiesen
8   Allmendäcker
9   Hausäckerweg
10   Riedweg

Selbstverständlich handelt es sich um eine rein subjektive Bewertung, so dass eventuelle Widersprüche oder Alternativvorschläge vollkommen zwecklos wären. Bemerkenswert ist gleichwohl, dass keine einzige Straße in der Liste auftaucht!

13.12.2007

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Blubbernde Weihnachtsmusik -
Die Posaunengruppe der Musikschule Neckarsulm spielte im Aquatoll Weihnachtsmelodien über und auch unter Wasser

Von Rolf Muth

Untergetaucht. Na, so schlecht spielt die Posaunengruppe der Neckarsulmer Musikschule doch nicht, dass sie dafür ins Wasser gehen muss?

Keineswegs: Das beweisen die fünf Herrn mit ihren Posaunen zunächst auf der Empore im Freizeitbad Aquatoll. Von hier oben bieten sie den Zuhörern, die sich unten gemütlich im Wasser räkeln, stimmungsvolle, vorweihnachtliche Blasmusik. Zwar gehen alle Töne, die unter fortissimo (sehr laut) angesiedelt sind, mit dem Schwall des Wildwasserkanals den Bach hinab. Das macht aber nichts.


(Foto: Andreas Veigel)

Entschädigt werden die Badegäste allein schon durch die rot-weiß gestreifte, äußerst figurbetonte Badegarderobe des außergewöhnlichen Ensembles. Und vor allem steht ihnen noch ein ganz besonderer Spaß bevor. Musiklehrer Benno Reinhard und seine vier Posaunisten Maximilian Christ, Robin Gröner, Julian Schmitzer und Jochen Teschner werden abtauchen - mit ihren Instrumenten. Und sie wollen unter Wasser spielen. Eine Schnapsidee?

„Kann das wirklich funktionieren?“ fragt sich Gerd Stahl. Der Badegast aus Heilbronn hat Zweifel. „Ich finde das ausgezeichnet“ freut sich hingegen Norbert von Heesen aus Neckarsulm auf den Gag. Nur deshalb ist er heute ins Aquatoll gekommen. Mit seinem Sohn Jakob, der seit September Posaune spielt. Ob er wohl künftig in der Badewanne probt? „Wenn er das will, dann soll er’s tun“, sieht der Papa den Dingen gelassen entgegen. Schwimmbrille aufgesetzt, die Nasenklammer zurechtgerückt, tief Luft geholt, los geht’s: Fünf große Blasen steigen auf. Die Musik hat begonnen. Das Wasser dämmt den Schall komplett ab. Kassenleiterin Petra Siewert hält ein Mikrofon ins Wasser. Ein dumpfer Ton ist über eine Box zu hören. Improvisiert eben. „Wir haben Gefrierbeutel übers Mikro gezogen.“ Jutta Bioneck (Kasse) und die Musikschullehrerin Rita Sitte lauschen ganz gespannt. Tatsächlich, leise Musik könnte da schon gewesen sein. Das will der 13-jährige Jan Knödler aus Heilbronn nun doch genau wissen. Er gesellt sich zu den Musikern unter die Wasseroberfläche, die immer wieder mal auftauchen, um kurz nach Luft zu schnappen. „Das ist echt witzig“, strahlt Jan nach dem ungewöhnlichen Hörtest. „Je näher man kommt, desto besser hört man die Melodie.“ Das wollen natürlich noch mehr Kinder, Mütter und Väter wissen, die die kleine Combo nach und nach einkreisen - passend zur Melodie: „Ihr Kinderlein kommet.“

Martin Schmitzer grinst übers ganze Gesicht. Sein Sohn ist mit da unten. Sorge ums teure Instrument macht er sich nicht. „Das wird zuhause auch mit Wasser gereinigt.“

„Richtig“, sagt Lehrer Reinhard, als er aus dem Wasser steigt. Die Posaunen werden zuhause in der Tat auch in der Badewanne durchgespült. Die Idee hat er seinem ehemaligen Musikprofessor geklaut. Der hatte vor 15 Jahren mit dieser Aktion bei „Wetten dass“ gepunktet. Benno Reinhard strahlt: „Für uns war es auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.“ Einmalig? „Mal sehn - vielleicht lassen wir uns künftig als Partygag auch von anderen Bädern engagieren.“

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 10.12.2007

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„Keine Chance heimzukommen“

Von Melanie Kräuter

Einkaufsbummel am Samstag? Weihnachtsmarkt am Sonntag? Klingt gut. Aber eine Busfahrt aus den Landkreisgemeinden nach Heilbronn will gut geplant sein. Denn wer zu spät kommt, muss im besten Fall eine Stunde, im schlechtesten Fall mehrere Stunden auf den nächsten Bus warten. Ein Ärgernis für Walther Kluge aus Neckarwestheim – auch unter der Woche. „Der Bus fährt nur einmal pro Stunde und ist zu bestimmten Zeiten auch noch überfüllt.“ Und wer sonntags nach Heilbronn fahren möchte, der hat schlechte Karten. „Es fahren nur drei Busse und der erste um 12.40 Uhr“, beklagt sich Kluge.


Wer am Wochenende zum Weihnachtsmarkt oder Einkaufen mit dem Bus aus
den Landkreisgemeinden nach Heilbronn will, muss seine Reise gut planen.
(Foto: Dittmar Dirks)

Eine Kaufhof-Mitarbeiterin fährt seit 35 Jahren mit dem Bus von Talheim nach Heilbronn. Mit der Verbindung ist sie unter der Woche „sehr zufrieden“. Nur samstags sei sie schlecht. „Wenn samstags das Kaufhaus bis 20 Uhr geöffnet hat, hab ich keine Chance heimzukommen.“ Denn der Bus fährt am Samstagabend um 19.35 Uhr und dann erst wieder um 23.05 Uhr. „Entweder muss ich mich mit Kollegen absprechen, dass ich früher gehen kann oder es muss mich jemand abholen.“ Seit die Öffnungszeiten geändert wurden, wünscht sie sich, dass die Busfahrzeiten an die Ladenschlusszeiten angepasst werden. Nur – diese sind auch nicht einheitlich geregelt, betont Helmut Nef, Verkehrsplaner im Heilbronner Landratsamt. „Der eine Laden schließt um 19, das andere Geschäft um 20 Uhr. Hier muss die Verkäuferin die Kasse bis 20.30 Uhr abrechnen, dort kann sie gleich gehen. Wann also sollen wir fahren?“

Zufrieden mit Stadtbahn Wer direkt im Einzugsgebiet der Stadtbahn wohnt, hat dagegen kein Problem. So wie Thomas Kosin. „Ich finde das klasse. Zu den Hauptzeiten kommt man fast jede Viertelstunde nach Schwaigern.“ Auch Alexander Brunner aus Leingarten fährt mit Kind und Kegel mit der Stadtbahn. „Das klappt gut“, findet er. Die Stadtbahn fährt am Wochenende je nach Ziel alle halbe oder jede Stunde.

HNV-Geschäftsführer Gerhard Gross ist mit den Nahverkehrsverbindungen zufrieden: „Wir haben ein sehr gutes Angebot. Natürlich kann man immer mehr machen, aber die Frage ist, wer bezahlt das alles?“ Wichtig findet es Gross, „dass die Nordstrecke kommt.“ Die Gemeinden im Norden, die bis jetzt nur an den Busverkehr angeschlossen sind, hätten dann teilweise Anschluss an die Stadtbahn. Bevor man mehr Busse einsetzen könne, müssten die bestehenden Fahrten erstmal ausgelastet sein, sagt Gross. „Man muss ganz klar sehen, dass sich die Busverkehre nicht ausschließlich über Fahrgeldeinnahmen sichern lassen, sondern auch öffentliche Gelder nötig sind.“

Problematisch wird es aber an den Kreisgrenzen. Brigitte Nam muss nach Oberstenfeld. „Es ist unmöglich, ich muss in Beilstein umsteigen und immer zehn bis 15 Minuten warten“, ärgert sie sich. Der Bus nach Beilstein fährt zwar alle halbe Stunde, doch die Warterei ärgert sie. „Früher ist der Bus durchgefahren.“

Eleonora Herber aus Dahenfeld hat auf das Einkaufen mit dem Bus keine Lust. „Ich will meine Tüten von der Bushaltestelle nicht noch eine Viertelstunde nach Hause schleppen.“ Wer freiwillig oder gezwungener maßen das Auto nimmt, muss sich zumindest keine Sorgen um das Parken machen. Statt mehr Bussen bietet die Stadt im Weihnachtsgeschäft mehr Parkplätze an. „Die Park-and-Ride-Plätze sind ein zusätzlicher Service für Besucher. Es ist doch okay, wenn sich die Kaufleute engagieren“, findet Gross.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 12.12.2007

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Winterfeier beim Sportclub Dahenfeld - Gute Gemeinschaft

Von Peter Klotz

Mit einer gut organisierten und harmonischen Winterfeier beschloss der Sportclub Dahenfeld die Saison 2007. Die Hüttberghalle war wieder gut gefüllt und von Birgit und Wolfgang Lohmann sehenswert auf Winter eingestellt.


Vorstand Stefan Erlewein konnte zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste begrüßen
(Fotos: Peter Klotz -
Fotos in hoher Auflösung unter "Fotos und Video")

Mit dem Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2007 eröffnete der Vorsitzende Stefan Erlewein die Winterfeier. Das amüsante Gedicht, in der das Jesuskind aus der Krippe gestohlen wurde, der Dieb sich als kleiner Junge entpuppt, der versprochen hatte das Jesuskind zur Belohnung für den geschenkten Roller zu einer Spazierfahrt einzuladen, war für ihn der Einstieg zu seinen Gedanken über die Bedeutung des Vertrauens. Gerade in der Gemeinschaft eines Vereins hat das Streben nach Macht und Verdrängung, das uns die „Vorbilder“ in Wirtschaft und Politik vorleben keinen Platz. Die 58 Aktiven, die bei der Ehrung der Trainer und Betreuer auf der Bühne standen, sind den 180 Jugendlichen des Vereins wesentlich näher und können mit ihrem positiven Beispiel wichtige Weichen fürs Erwachsenwerden richtig einstellen.


Stützen des Vereins: Die 58 Betreuer und Trainer bekamen ein Kapuzenshirt in rot

Positive Gemeinschaft

Sind 180 Jugendliche schon eine beachtliche Zahl in einer 1407-Seelen- Gemeinde, so zeigt die Anwesenheit so vieler Mitglieder, dass die Gemeinschaft funktioniert und die Dahenfelder nicht nur den Beitrag zahlen, sondern auch die Arbeit des Vereins schätzen.

Gute Arbeit

Einen kleinen Eindruck von dieser Arbeit gaben der Tanz der Turnabteilung und das Theaterstück, das zur Winterfeier gehört wie die musikalische Umrahmung, die diesmal die Christbaum-Bläser Markus und Eberhard Baum, Max Christ und Stefanie Nied unter der Leitung von Wolfgang Kapp übernahmen. Mit „Glory Hallelujah“, „Jingle Bells“ und anderen swingenden  Melodien gaben „Dofeld Brass“ wieder eine eindrucksvolle Kostprobe ihres Könnens.


Sind gut drauf und geben das musikalisch weiter – Dofeld Brass

Ganz schön locker war auch die Theatertruppe drauf. Das ist umso bemerkenswerter, als die sieben Schauspieler in Kathrin Spirkl zwar eine Souffleuse aber keinen Regisseur hatten. Der „75. Geburtstag“ von Oma Breimeier war trotzdem ein lustiges Vergnügen. Vor allem weil sich die beiden Großeltern (Angelika Kraft und Frank Sieger) trotz aller Versponnenheit am Ende als die Gewinner herausstellen. Die herrschsüchtige Luise (Martina Heinrich) und ihr trinkender Ehemann Erich (Jochen Adamasky) wollten die zwei eigentlich ins Altersheim abschieben. Die Tochter Birgit (Larissa Hellwig) steht aber auf der Seite der Großeltern, die Nachbarin Rosa (Verena Sieger) eher auf der Seite der Hausherrin. Und der Bürgermeister (Maximilian Christ), der zum runden Geburtstag nur eine Ansprache halten wollte, flüchtet entnervt von den streitenden Breimeiers.


Die Oma ist nicht gerade das Beispiel für eine ruhige Seniorin

EHRUNGEN
Vom WFV: Thomas Czubatinsky
Vom WLSB: Michael Häußler

25 Jahre im Verein sind: Jan Eder, Sabine Edwell, Gerhard Glatzel, Martina Heinrich, Dominik Keicher, Gunter Korb, Sabine Mühleck, Michaela Riedinger, Eberhard Schlicher, Bernhard Storz

50 Jahre: Siegfried Storz
60 Jahre: Anton Böhm, Günther Mattes


Stefan Erlewein (li.) und Winfried Heinrich (re.) gaben Urkunden für 420 Jahre Mitgliedschaft aus

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 06.12.2007 (Fotos in hoher Auflösung unter "Fotos und Video")

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SC Dahenfeld begrüßt den Winter

Von Rudolf Landauer

Eine dekorative Skihütte mit Après-Ski Bar für das Vergnügen danach, ein kleiner Wald aus Tannenbäumen und Weihnachtsdekor stimmten die zahlreichen Gäste, darunter auch Neckarsulms Oberbürgermeister Volker Blust, auf die Winterfeier des Sportclubs Dahenfeld ein.

Bei der Begrüßung der Gäste stellte Vereinschef Stefan Erlewein die Bedeutung dieser traditionellen Winterfeier heraus: „In unserer schnelllebigen Zeit ist der Zusammenhalt in der ganzen Vereinsfamilie enorm wichtig, um Höhen und Tiefen gemeinsam besser meistern zu können.“


Gelungener Beitrag der Tanzformation der Turnabteilung
des SC Dahenfeld bei der Winterfeier in der Hüttberghalle.
(Fotos: Landauer)

„Mannschaftssport ist nur dann erfolgreich, wenn man hält, was man verspricht“, sagte Stefan Erlewein. Ehrenamt im Verein sei soziales Engagement, sich ohne Bezahlung für andere einsetzen, sie zu fördern und vor allem Kinder und Jugendliche ein Stück auf dem Weg ins Leben zu begleiten. Viele der Anwesenden hätten ihr Versprechen gehalten, deswegen funktioniere der SC auch prima. Ihr Versprechen hätten auch die Verantwortlichen der Stadt Neckarsulm gehalten, an der Spitze OB Volker Blust, und die Vereine in der Stadt unterstützt, lobte Erlewein. Zum Sport gehört auch Musik, und diese brachte sehr überzeugend „Dofeld Brass“ in die Hüttberghalle. Etwa mit der Brass-Version von „Jingle Bells“. Gekonnt und sicher unterhielten die vier Blasmusiker und eine Musikerin die Gäste der Winterfeier. Ein Tanz der Turnabteilung und das lustige Theaterstück „Der 75. Geburtstag“ trugen zur Unterhaltung bei.


Der Vorsitzende des SC Dahenfeld, Stefan Erlewein (links),
ehrte bei der Winterfeier etliche treue Vereinsmitglieder
für 25, 50 und sogar 60 Jahre Mitgliedschaft.

Die Winterfeier des SC Dahenfeld nahm der Vereinsvorsitzende Stefan Erlewein zum Anlass, den zahlreichen Aktiven und Funktionären den herzlichen Dank des gesamten Vereins für ihre geleistet Arbeit zu übermitteln. Beeindruckende 58 Betreuer, Trainer und Schiedsrichter versammelte er auf der Bühne der Hüttberghalle, um der Vereinsfamilie zu zeigen, welcher enorme Aufwand für den Vereinsbetrieb des SC erforderlich ist.

Für langjährige Mitgliedschaft erhielten 13 Mitglieder eine Ehrung. Seit 25 Jahren sind Jan Eder, Sabine Edwell, Gerhard Glatzel, Martina Heinrich, Dominik Keicher, Gunter Korb, Sabine Mühleck, Michael Riedinger, Eberhard Schlicher und Bernhard Storz SC Mitglied.

Ein halbes Jahrhundert ist Siegfried Storz dem SC treu geblieben und gar 60 Jahre sind es bei Anton Böhm und Günther Mattes. Vom WFV bekam Thomas Czubatynski eine Ehrung, Michael Häussler vom WLSB. Alle Geehrten erhielten unter starkem Beifall der Feiernden eine Urkunde und ein Präsent.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 06.12.2007


Weihnachten bei der Jugend


Wie in jedem Jahr gestalteten die Kinder und Jugendlichen des SC Dahenfeld mit ihren Betreuern die Jugendweihnachtsfeier. Nach einer Step Up-Vorführung der Turner-Mädels zeigten die Jugendfußballer - von den Bambini bis zur A-Jugend - ihr schauspielerisches Können in einem Weihnachts-Wurmicle. Das selbstgeschriebene Theaterstück von Lothar Matthes, nach einer Idee des Dahenfelder Comiczeichners Matthias Herkle, fand beim Publikum großen Anklang. Die von Sven Lohmann erzählte Geschichte handelt von der Familie Wurmics, zwei ortsansässigen Würmern (gespielt von Laura Kraft und Maurice Arpogaus), die aufgrund der Dorfsanierung vertrieben wurden und eine neue Heimat innerhalb des Dorfes suchten. Kritisch wurde von der Dahenfelder Jugend das Sportplatzproblem dargestellt. Musikalisch umrahmt wurde das Wurmicle durch die glockenklare Stimme der zehnjährigen Tina Kühner und dem D-Jugendchor. Zum großen Finale sangen alle das von Sascha Körner und Lothar Matthes selbst geschriebene Dahenfelder Weihnachtslied. Danach kam zum Abschluss der Feier endlich der von den Kindern sehnlichst erwartete Nikolaus.

Bericht in der Neckarsulmer Stimme vom 8.12.2007 (NSt)

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Geschafft: 1.400-Einwohner-Marke geknackt!!!

Lange Zeit hatte Dahenfeld die presseübliche Titulierung als "1.400-Einwohner-Dorf" nur im Wege der Aufrundung verdient (siehe Beitrag vom 03.09.2007). Jetzt ist es auch offiziell geschafft: Zum Stichtag 31.10.2007 beträgt unsere Einwohnerzahl laut offizieller Fortschreibung der Einwohnermeldestelle der Stadt Neckarsulm 1.407 (in 614 Haushalten). Das Prädikat "Neckarsulms kleinster Stadtteil" ist dennoch auf absehbare Zeit nicht gefährdet.

28.11.2007

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Baumaßnahmen im Dorf

Von Johann Habla

Nicht nur eine Reihe von Privathäusern im Dorf sind derzeit eingerüstet. Auch der Kamin an der Hüttberghalle erfährt eine Renovierung.

Nach dem Abriss des Häuschens Backhausweg 2 wurde die frei gewordene Fläche von der Stadt eingeschottert. Der Platz kann als zusätzliche Pkw-Abstellfläche dienen und soll die chronische Parkplatznot in der Dahenfelder City lindern helfen. Die durch den Abriss freigestellten Wandflächen des Rathauses wurden bis zu ihrer Sanierung gegen Witterungseinwirkungen gesichert.

 

Dass Verzögerungen bei Bauarbeiten nicht die Regel sein müssen, beweist das städtische Tiefbauamt gerade im Bereich des Brunnenwiesenwegs, wo abgesackte Randsteinplatten wieder befestigt werden mussten. Nachdem der Bautrupp schon mal vor Ort war, wurde auch die eigentlich erst für 2008 vorgesehene Befestigung des Verbindungswegs zum "kleinen Entengässchen" (Anm.: vermutlich Dahenfelds schönster Straßen- bzw. Wegname!)  vorgezogen.

Damit wird diese beliebte Abkürzung zum Kindergarten, zur Schule und zur Bushaltestelle jetzt auch in der schlechten Jahreszeit für Fußgänger und Radfahrer besser nutzbar.

 

Schließlich wurde auch der Bitte des Sportclubs Rechnung getragen, die unbefriedigenden Trainingsbedingungen der Fußballer auf dem Sportgelände zu verbessern.

Weil der Nebenplatz wegen des laufenden Rechtsstreits immer noch nicht frei gegeben werden kann, wurde der Hauptplatz mit einer Flutlichtanlage ausgestattet, damit er auch abends und auf seiner gesamten Fläche genutzt werden kann (Fotos: Johann Habla).

25.11.2007

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Ein Architekt mit Händchen fürs Sakrale

Von Petra Halamoda

Eine eckige schmale Brille im jungenhaften Gesicht, solide Sportschuhe, ein orangefarbenes Jack-Wolfskin-Hemd mit kurzen Ärmeln trotz des kalten Herbstmorgens: Hans-Peter Weinreich wird es warm, wenn er ein Rednerpult oder einen Altar konzipiert.

Als Kind hat er mit Legoklötzen gespielt, als Pfadfinder Ess- und Feuerstellen, Lagertürme und Brücken gebaut. Praktisches Geschick und kreative Ader machte der Architekt zum Beruf. Mit ungewöhnlicher Spezialisierung: Als Kirchensanierer hat sich der Vater dreier erwachsener Kinder im Unterland längst einen Namen erarbeitet. Gotteshäuser unter anderem in Roigheim, in Waldbach bei Bretzfeld, in Lampoldshausen und Amorbach tragen seine Handschrift. Das Interesse am sakralen Raum kam früh. Noch als Pfadfinder war der damalige Maurerlehrling in der Neckarsulmer Klosterkirche im Einsatz. Weinreich hatte Biss, meisterte den zweiten Bildungsweg, setzte ein Studium drauf und machte sich nach kurzer Zeit selbstständig.


Die Decke barock, das Chorgestühl gotisch: Diese Mischung fasziniert
Hans-Peter Weinreich in der Kirche in Waldbach, die er saniert hat.
(Foto: Werner Kuhnle)

Trotz des Baus vieler Privathäuser, des Neckarsulmer Biomasse-Heizkraft-werks, der Wilhelm-Maier-Schule in Obereisesheim: Den Gotteshäusern blieb er treu. Die Sanierung des evangelischen Pfarrhauses in Lampoldshausen war nur der Startschuss für weitere Aufträge. „Eine vielseitige Aufgabe“, sagt der 48-Jährige, dessen Frau Kirchengemeinderätin und Religionslehrerin ist und zwei Kinderchöre leitet. „Jede Kirche stellt andere Herausforderungen.“ Eine barocke Decke, ein gotisches Chorgestühl, die Wandbemalung aus der Renaissance - eine Kombination, die er in Waldbach vorgefunden hat. Nicht nur dort war eine enge Zusammenarbeit mit Landesdenkmalamt und Restauratoren unerlässlich. „Bei der Sanierung der Duttenberger Kirche mussten wir das Kreuz hinunter nehmen. Es wurde natürlich nicht sandgestrahlt und feuerverzinkt, sondern per Hand gebürstet.“ Farben der Hamburger Farbenfabrik kamen zum Einsatz. „Die sind besonders haltbar. Die Firma ist auf Bojen spezialisiert, die die ganze Zeit im Salzwasser schwimmen.“

In Lampoldshausen bereitete der Stolz des Gotteshauses Sorgen: Die ältesten Fresken im Landkreis Heilbronn litten unter Schimmelbefall. „Das Klima und die Luftfeuchtigkeit sind entscheidend,“ weiß Weinreich. Dass in Russland die Kirchen nicht beheizt werden, sei für die Lebensdauer der sakralen Kunst von Vorteil. In Duttenberg überlegt er, Heizkissen in den Bankreihen einzubauen. Die werden erst warm, wenn jemand auf ihnen Platz nimmt.

Mindestens genauso lieb wie die Gebetsstätten sind ihm die Menschen, mit denen er verhandeln muss, Pfarrer und Kirchengemeinderäte. „Da wächst schnell ein tiefes Vertrauen. Das pusht mich wie eine Droge.“ Wenn private Bauherren nur kaufmännisch denken und Fallen stellen, um das Honorar zu kürzen: „Das zermürbt einen. Da bleibt die Kreativität auf der Strecke“, sagt der Freizeitsportler. Doch Weinreich hat seine Tricks, um den Kopf frei zu kriegen. Volleyball und Fußball spielen gehören dazu. Und sich regelmäßig beim Motorradfahren den Fahrtwind ins Gesicht wehen zu lassen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 07.11.2007

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Es tut sich was am Sportplatz

Von Johann Habla

Politik ist nach Max Weber das beharrliche und geduldige Bohren dicker Bretter mit Augenmaß und Leidenschaft zugleich. Ein wenig trifft das auch auf den Alltag einer Ortsverwaltung zu.

Im September 2006 hatte der SC Dahenfeld den Ortschaftsrat gebeten, sich bei der Stadtverwaltung für die Anschaffung zweier überdachter Betreuerbänke für den Sportplatz einzusetzen. Das Schul-, Kultur- und Sportamt kam der Bitte des Ortschaftsrates nach und stellte die benötigten Mittel von knapp 10.000 € in den Haushalt 2007 ein. Die Auswahl erfolgte anhand von Katalogen und nach Besichtigung der in Neckarsulm - z.B. in Obereisesheim - bereits vorhandenen Kabinen.

Die beiden Kabinenbänke wurden bestellt und im 2. Quartal 2007 ausgeliefert. Dann musste geklärt werden, wer für das Errichten der Fundamente und das Aufstellen der Kabinen zuständig ist. Danach waren die Sommerferien. Und anschließend hatte der städtische Bauhof viel zu tun. Zum Saisonbeginn 2007/2008 konnten die Kabinen immer noch nicht genutzt werden. Aber jetzt stehen sie glücklich an Ort und Stelle:


Die neue Coaching-Zone auf der "Gegentribünen-Seite" (Foto: J. Habla)

Ebenso hat die Stadt eine Bitte des Sportclubs aufgegriffen und stellt derzeit zusätzliche Flutlichtmasten (und Leuchten) am Hauptplatz auf, damit während dem Langzeitausfall des Trainingsplatzes wenigstens das Hauptspielfeld auch bei Dunkelheit über die gesamte Länge fürs Training genutzt werden kann.

Somit steht dem Aufstieg des Sportclubs Dahenfeld in die Kreisliga A endgültig nichts mehr im Weg.

01.11.2007

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 30.09.2007

Zum 30.09.2007 lebten in Neckarsulm 26.583 Einwohner in 9.537 Haushalten, darunter 21.319 = 80 % deutsche Staatsangehörige und 5.264 = 20 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.308 (Amorbach), 4.334 (Obereisesheim) bzw. 1.399 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 619.

28.10.2007

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Kurztrip ins Gebirge und Brahms-Lieder

Von Werner Glanz

Künstlerische Leckerbissen servierte Moderator Bolko Hampel den Gästen in der Hüttberghalle beim Chorabend „Man(n) singt in Dahenfeld“. Tiefsinnig, witzig und unterhaltsam entführte er das Publikum auf eine Reise ins Trentino, in die Klassik und ins Unterhaltsame.

Die Zuhörer waren begeistert von den Darbietungen der Chorgemeinschaft Dahenfeld-Binswangen, aber auch vom Bläserquintett „Dohfeld-Brass“ und dem Projektchor. Den Anfang machte der 25 Mann starke Chor des MGV Dahenfeld und des Gesangvereins Eintracht-Cäcilia Binswangen. Unter der Leitung von Sebastian Erlewein sangen die Männer zunächst Lieder aus dem Trentino: „La Montanara“, „Abend im Gebirge“ und in italienischer Sprache „Signore delle cime“, eine Fürbitte für verunglückte Bergsteiger. Danach bewies das MGV- Bläserquintett „Dohfeldbrass“, von Hampel als „Männerquartett mit Frau angekündigt“, dass sie ihre Instrumente perfekt beherrschen. „Trumpet Voluntary“, „Rondeau“, „Largo“ aus der Oper Xerxes, „Just a closer Walk“ und „Der Hohenfriedberger“ wurden blitzsauber vortragen. Die Truppe von Wolfgang Kapp kam um eine Zugabe nicht herum.

Mit „s’Herz (Friedrich Silcher) begann der Einstieg des Männerchors, der auch optisch durch ein einheitliches Erscheinungsbild gefiel, in die Klangwelt der Klassik. Es folgten Schuberts „Oh wie schön ist deine Welt“ und „In stiller Nacht (Brahms), das getragen und voller Lyrik ertönt. „Ich bin so gern daheim“ war der krönende Abschluss des Klassikblocks.


Die Chorgemeinschaft des MGV Dahenfeld und des Gesangvereins Eintracht-Cäcilia
Binswangen überzeugte in der Hüttberghalle. (Foto: Werner Glanz)

Höchstleistungen Seit nunmehr sechs Jahren gibt es den gemischten „Projektchor“ des MGV Dahenfeld, der inzwischen auf über 30 Mitglieder angewachsen ist. Dirigentin Frauke Wagner-Arnold führte ihre ganz in schwarz gekleideten Sänger bei ihren fünf Liedvorträgen, die Zugabe inbegriffen, zu immer neuen Höchstleistungen.

Und schon begann das „Finale furioso“ mit Liedern, die einem das ruhige Sitzen unmöglich machten. Mit Reinhard Meys „Diplomatenjagd“, der schwer verdaulichen „Speisekarte“, der kroatischen Volksweise „Mala moja“ und der Tessiner Volksweise „Pferde zu vieren traben“ ließ es der Männerchor nochmals richtig krachen. Der lang anhaltende Applaus wurde mit zwei Zugaben belohnt.

Das letzte Wort hatte dann MGV-Vorsitzender Wilfried Huber: Als Belohung erhielten Chorleiter und Ansager jeweils ein Präsent.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 25.10.2007

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Höchste Dahenfelder Ehrung - die Remigius-Plastik

Von Johann Habla

Abguss des Modells der Figur am Remigiusbrunnen vor dem Dahenfelder Rathaus (gestaltet von Jörg Failmezger):


Foto: Johann Habla

Aus gegebenem Anlass hier die Namen der dreizehn Personen, die bis heute mit der Remigius-Plastik für ihre Verdienste um Dahenfeld ausgezeichnet wurden:

         
01 Ewald Herrmann 13.11.1989   Ortschaftsrat, zum Abschied
02 Volker Blust  09.12.1994   OB Neckarsulm, zum 50. Geburtstag
03 Reinhold Seitz 15.02.1996   FFW-Abt.-Komdt., zum 50. Geburtstag
04 Roland Traub 19.12.1996   Ortschaftsrat, anlässlich 25 Jahre OR
05 Hermann Kühner 21.02.1998   Stadtrat und OR, zum 70. Geburtstag
06 Alois Kühner 06.12.1999   Ortschaftsrat, zum Abschied
07 Theo Seitz 06.12.1999   Ortschaftsrat, zum Abschied
08 Klaus Mühleck 06.12.1999   Ortschaftsrat, zum Abschied
09 Alfred Kieser 14.04.2000   Historiker, zum 60. Geburtstag
10 Dietmar Pieronczyk 28.01.2002   Ortschaftsrat, zum Abschied
11 Werner Körner 15.09.2004   Ortschaftsrat, zum Abschied
12 Hugo Keicher 15.09.2004   Ortsvorsteher, zum Abschied
13

Dr. Johannes Sklorz

14.10.2007   Dorfpfarrer, zum Abschied
         

Wie man sieht, ist der Frauenanteil noch ausbaufähig!

21.10.2007

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Verabschiedung von Dr. Johannes Sklorz

als Gemeindepfarrer am 14. Oktober 2007. Nach Vollendung des 70. Lebensjahres hat Pfarrer Dr. Sklorz seine administrativen Aufgaben in den Kirchengemeinden in Amorbach und Dahenfeld zum 30.09.2007 aufgegeben. In zwei feierlichen Gottesdiensten wurde er am 07. bzw. 14.10.2007 von seinen Gemeindemitgliedern verabschiedet. Dr. Sklorz bleibt aber weiter im Pfarrhaus in Dahenfeld wohnen und hält noch donnerstags und samstags/sonntags (alternierend) die Messe in St. Remigius. Auch die Lokalpresse berichtete über den für die ganze (Kirchen-)Gemeinde denkwürdigen Tag:
 

Pfarrer Dr. Johannes Sklorz geht mit 70 in den (teilweisen) Ruhestand

Dank St. Remigius und Dr. Sklorz
„Ich habe doch nichts weltbewegendes getan“ war die bescheidene Entgegnung von Pfarrer Dr. Johannes Sklorz auf die freundlichen Grußworte bei seiner feierlichen Verabschiedung in der voll besetzten Dorfkirche St. Remigius in Dahenfeld.


Eine Persönlichkeit, die auch mit 70 noch viel zu sagen hat,
Dr. Johannes Sklorz. (Fotos: Peter Klotz)

Die Welt hat er wahrscheinlich wirklich nicht verbessert, dafür dass in „seiner“ Gemeinde Dahenfeld das Leben noch in Ordnung ist, trug er aber Einiges bei, das bestätigten ihm die Grußredner einhellig.


Mit dem Ehrenbecher der Stadt zeichnete
OB Volker Blust den Dahenfelder Pfarrer aus.

Oberbürgermeister Volker Blust bescheinigte dem als Priester weiterhin aktiven 70-Jährigen eine besondere Ausstrahlung und viel menschliche Wärme, Qualitäten mit denen Sklorz seine Umgebung für sich eingenommen hat. Er überreichte dem Priester für seine Verdienste den Ehrenbecher der Stadt Neckarsulm. Der Geehrte allerdings empfand seine Arbeit nicht als schwierig und schob die Verantwortung für sein Wirken auf den Schutzpatron der Dahenfelder. Er hatte zu Beginn seiner Tätigkeit in Reims am Grabe des legendären Bischofs gebeten: „Lieber Remigius hilf mir, dass ich in Dahenfeld nichts kaputt mache.“

Sympathie
Dass ihm das mehr als gelungen ist, liegt vielleicht auch daran, dass er alle Gemeindemitglieder egal von welchem Stand grundsätzlich sympathisch fand, „auch wenn die mir manchmal auf die Nerven gegangen sind.“

Kein Nachfolger
In das umfassende Lob stimmte Ortsvorsteher Johann Habla ein, der dem wohl letzten Spross in der Reihe der Dorfpfarrer, die sich bis ins Jahr 1316 zurückverfolgen lässt, die Fähigkeit der Integration bescheinigte. „Vereine, Kirche und Dorf gehören bei uns zusammen“. Den hörbaren Beweis dafür lieferten der Musikverein und die Chöre durch die musikalische Begleitung des Festgottesdienstes.

Der richtige Mann am richtigen Ort
Für seine sichtbare Bereitschaft zur Ökumene bedankte sich die evangelische „Kollegin“ Karin Ullmann. Sein offenes Ohr insbesondere für die Anliegen der Jugend hat Annette Storz, die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats beeindruckt. Dem schloss sich die Leiterin des Pfarrer Abele - Kindergartens Annemarie Englert an, sie schätzt seine Warmherzigkeit und die Fähigkeit, seine Freude offen zu zeigen. Schulleiter Hans Kriegs stellte fest, dass gegenseitige Sympathie und Achtung den Umgang miteinander sehr erleichtert habe. Er bewunderte die physische und psychische Stärke des Seelsorgers in seiner Funktion als Krankenhauspfarrer. Stefan Erlewein, der für die örtlichen Vereine sprach, bedankte sich auch im Namen der nicht so fleißigen Kirchgänger für die offene Zusammenarbeit, die Sklorz mit allen Gemeinschaften gepflegt hat.


Der aus dem Amt scheidende Pfarrer inmitten seiner Wegbegleiter

Dorffest
Und die bedankten sich beim „Teilabschied“ - Sklorz gibt ja nur die Verwaltungstätigkeit auf - mit einem richtigen Gemeindefest, bei dem alle aktiven Dahenfelder ihrem Pfarrer die Wertschätzung offen zeigten.

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 18.10.2007 und in der Neckarsulmer Stimme vom 19.10.2007

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Kompetenz und Kreativität gefordert

Von Falk Straub

Insgesamt neun Teilnehmer sind erschienen. Doch das ist Petra Aland-Dulz, Ausbilderin im Bereich Wirtschaft bei der Unterricht Sprachen Seminare GmbH Heilbronn (USS), ganz recht. „Mir sind kleine Gruppen lieber. Denn je mehr Teilnehmer es sind, desto weniger kann man dem Einzelnen gezielt vermitteln.“

Sechs Jungen und drei Mädchen sitzen gespannt auf den orangefarbenen Bürostühlen im ersten Stock der Volkshochschule und warten darauf, was ihnen Petra Aland-Dulz zu sagen hat. Um Bewerbungen und Lebensläufe soll es an diesem Abend für die nächsten zwei Stunden gehen - vor allem darum, wie man diese korrekt erstellt.

Die Idee zum zweiteiligen Seminar sei ihr im Umgang mit ihren Schülern gekommen, so Aland-Dulz, die bei der USS mittlerweile häufig Kompetenztraining erteilt. In diesem Bereich hat sie es meist mit Jugendlichen ohne Schulabschluss zu tun. „Und da habe ich festgestellt, dass es bei Bewerbungen einigen Nachholbedarf gibt. Dort klafft bei den Schülern eine riesige Lücke, die ihre Lehrer ungern füllen.“ Dass das Seminar auch bei den Jugendlichen auf reges Interesse stößt, belegen deren Anfahrtswege. Sogar aus Lauffen und Sontheim sind zwei Teilnehmer gekommen.


Aufgepasst: Jugendliche lernen an der Neckarsulmer Volkshochschule,
sich um einen Ausbildungsplatz richtig zu bewerben.
(Foto: Falk Straub)

„Mein Vater hat mich angemeldet“, erzählt die 16-jährige Miriam Bayer, die gerne Hebamme werden möchte. Nach der neunten Klasse ist sie deshalb auf die Peter-Bruckmann-Schule in Heilbronn gewechselt, wo sie momentan eine zweijährige Fachschulausbildung im Bereich Gesundheit und Pflege durchläuft. „Ich hoffe, der Kurs hilft mir, meine Bewerbungen zu verbessern“, sagt Miriam Bayer. Sie wirkt recht zuversichtlich. Wie die anderen Anwesenden so will auch sie sich für einen Ausbildungsplatz zum Jahr 2008 bewerben.

Am Ende des Seminars soll daher eine formal und inhaltlich tadellose Bewerbung stehen. Zunächst bedeutet dies aber, mangelnde theoretische Grundlagen zu vermitteln, bevor es in die Praxis geht.

Angefangen wird tatsächlich ganz von vorn. Das von Aland-Dulz‘ Kollegin Hannelore Koch entwickelte Kompetenztraining sieht als ersten Schritt eine realistische Selbsteinschätzung vor. Die Jugendlichen sollen ihre eigenen Fähigkeiten möglichst wahrheitsgetreu beurteilen. „Denn bevor sie wissen, was sie werden wollen, müssen sie sich ihrer eigenen Leistungsfähigkeit bewusst sein“, erklärt die Volkshochschullehrerin ihren Zuhörern. Es gehe schlichtweg darum, die eigenen Stärken hervorzuheben, seine Schwächen jedoch nicht zu verheimlichen. Jemand mit Kniebeschwerden sollte den Berufswunsch des Fliesenlegers vielleicht noch einmal überdenken.

Mit solch einfachen Beispielen führt Petra Aland-Dulz durch ihr Programm. Selbst kleine, scheinbar selbstverständliche Dinge spricht sie an. So weist sie an einer Stelle darauf hin, nur aktuelle, seriöse Fotos für eine Bewerbung zu verwenden und diese unter keinen Umständen mit einer Heftklammer zu befestigen. Etwas später folgt der Rat, ruhig ein etwas schwereres Papier zu verwenden, da es besser in der Hand liege und so eventuell einen positiveren Eindruck hinterlasse. Ihre Tipps schaffen dabei stets den Spagat zwischen der erwarteten Standardform und dem Mut zu Kreativität und Risiko.

Dass dies letztendlich ausschlaggebend sein könnte, glaubt auch Roberto Ibsch. „Ich habe das Seminar als sehr hilfreich empfunden“, meint der 18-jährige Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Neckarsulm gegen Ende der Veranstaltung zufrieden.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 13.10.2007

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Gemeindefest und Verabschiedung unseres Pfarrers Dr. Sklorz

Liebe Gemeinde,

zu Ehren unseres Patrons St. Remigius findet am Sonntag, dem 14.Oktober, unser Gemeindefest statt. Der festliche Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr und wird musikalisch umrahmt vom MGV. An diesem Tag feiert unsere Gemeinde offiziell das letzte Mal mit unserem Pfarrer als 1. Vorsitzenden der Kirchengemeinde die Hl. Messe. Danach wird Pfarrer Dr. Sklorz noch in Dahenfeld wohnen und gerne die Gottesdienste mit uns feiern, aber aus Verwaltung und Leitung der Kirchengemeinde darf er sich getrost in den wohlverdienten Ruhestand zurückziehen.

So möchten wir ihm als Kirchengemeinde auch einen schönen Ehrentag bereiten. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie sich an diesem Tag Zeit für Gottesdienst und das anschließende Gemeindefest nehmen.
     
In der Hüttberghalle gibt es ab 11.45 Uhr Mittagessen. Das Programm beginnt ab 13.45 Uhr mit einer Überraschung. Damit der Nachmittag mit einem großen Kuchenbüffet starten kann, bitten wir um Kuchen und Torten. Hierzu können Sie sich in eine Liste im Kindergarten eintragen oder bei Frau Kornelia Eil Tel. 7654 anrufen. Für diese Mithilfe schon jetzt ein herzliches „Vergelt`s Gott“.  

Ihr Kirchengemeinderat

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Hauptfeld wird zu einem Acker

Von Rolf Muth

Für Stefan Erlewein ist das Maß voll. Der Vorsitzende des Sportclubs Dahenfeld und Stadtrat in Neckarsulm machte bei der jüngsten Sitzung deutlich, in welchem Dilemma der Verein steckt. Wie berichtetet streitet sich die Stadt mit dem Sportplatzbauer, der den neuen Trainingsplatz errichtet hat. Der ist seit Jahren nicht bespielbar. „Was sage ich meiner Mannschaft?“, fragt sich Erlewein. Der Winter steht vor der Tür. Und durch den zusätzlichen Trainingsbetrieb wird der Hauptplatz zunehmend in Mitleidenschaft gezogen.

Die Nachricht aus dem Neckarsulmer Bauausschuss, das Verfahren, das sich nun seit über drei Jahren hinzieht, sei sogar noch eines der schnelleren, hat Erlewein und seine Mitstreiter in Erstaunen versetzt. Für sie ist die Zeit, die Anwälte, Richter und Gutachter brauchen, um die Mängel bei der Bauausführung festzustellen, nicht mehr nachvollziehbar.


Das Trainingsfeld des SC Dahenfeld ist seit der Einweihung 2004 unbespielbar.
Seitdem streitet sich die Stadt mit dem Sportplatzbauer.
Foto: Dittmar Dirks

Dreieinhalb Jahre dauert nunmehr das Beweissicherungsverfahren. Für Baubürgermeister Klaus Grabbe ist es zum Haare raufen. Er versuchte im Gemeinderat, so kurz wie möglich die komplexe Situation zu skizzieren.

Die Drainage des neuen Platzes funktioniert nicht - und das seit der Fertigstellung im Frühjahr 2004.

Nachbesserungsarbeiten und zusätzliche Drainschlitze haben nichts gebracht.

Gutachter stellen fest, dass die Drainagerohre im Untergrund verstopft sind.

Selbst bei leichtem Regen bleibt das Wasser an den Flanken stehen.

Gutachter der Stadt und der Gegenpartei nehmen Bodenproben, kommen aber zu unterschiedlichen Bewertungen.

Das Gericht muss einen neutralen Gutachter einschalten, der nach verschiedenen Bodenproben nun auch in der Mitte des Platzes untersuchen soll, ob hier der Bodenaufbau korrekt ausgeführt wurde. Und genau in dieser Phase befindet sich zurzeit die Beweissicherungsmaßnahme. Bevor diese nicht abgeschlossen ist, will Anwalt Wolfgang Weiß aus Sindelfingen keinen Spieler auf dem Platz sehen. „Sonst schwächen wir unsere Position.“

Und genau das habe die Gegenseite schon versucht. Grabbe: „Wir wurden angeschrieben, dass Spieler auf dem neuen Feld trainiert hätten.“ Der Erbauer der Spielfläche habe daraufhin den Schluss gezogen: „Die Stadt hat den Platz abgenommen.“ Für Grabbe ist das „ein Stil der Gegenpartei, gegen den man sich verwahren muss“. Er zeige aber auch, dass hier mit allen Mitteln gearbeitet werde.

Es geht schließlich um eine hohe Summe. „Wir können Steuergelder nicht so einfach aufs Spiel setzen“, sagt Grabbe. 394 000 Euro hat die Stadt für den Bau bezahlt, abgenommen hat sie ihn nicht. Der Baubürgermeister geht davon aus, dass der ganze Platz neu aufgebaut werden muss. Er schätzt, dass der Wiederaufbau zur Behebung der Mängel mindestens die Hälfte der Baukosten erfordert. Und das ist der Kern der Auseinandersetzung zwischen Neckarsulm und dem Stuttgarter Sportplatzbauer.

Hauptfeld ramponiert Indessen weichen die Dahenfelder seit Jahren auf Plätze in Neuenstadt, Amorbach und Neckarsulm aus. Und auf das Hauptfeld des SC. „Das Teilstück, auf dem wir trainieren, wird mehr und mehr zu einem Acker“, sagt Erlewein. Damit das ganze Hauptfeld bespielt werden kann, beantragte er eine provisorische Beleuchtung für den ganzen Platz.

Sein Ratskollege Herbert Emerich schüttelt nur den Kopf. Die rechtliche Situation sei klar, die Zurückhaltung der Stadt bei der Benutzung der Fläche nachvollziehbar, doch die Situation für die Spieler untragbar: „Wir müssen vernünftige Trainingsmöglichkeiten schaffen.“ Das Hauptfeld hat er dabei nicht im Auge. „Das wird mehr und mehr ramponiert.“

Stadtrat Karl-Heinz Ullrich erinnerte an die Pläne der Stadt, im Neckarsulmer Pichterich einen Platz bauen zu wollen. Das Vorhaben könne man vorziehen und dem SC Dahenfeld für den Trainingsbetrieb zur Verfügung stellen. Im nächsten Haushalt vorgesehen ist diese Investition freilich nicht. Oberbürgermeister Volker Blust versprach, rasch an einer Lösung zu arbeiten, damit der Trainingsbetrieb des Vereins in einem ordentlichen Rahmen ablaufen kann.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 29.09.2007

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60 Kilometer, und die Muskeln brennen

Von Rolf Muth

Neckarsulm - So ein Mist. Am liebsten würde Philipp Daum aus Filderstadt sein Rad ins Gebüsch schleudern. Kurz vor der St. Remigiuskirche in Dahenfeld kommt er fast zu Fall - ein Schutzengel passt auf. Der Vorderreifen ist platt, die erkämpfte Führung beim Mountainbike-Marathon futsch, wie auch der Schlauch.


Wie bei der Formel 1 -
welcher Reifen soll’s heute sein?

„Da rächt sich das Crossrad“, sagt Bruno Gurr, Chef des Neckarsulmer Radclubs Pfeil, der den ersten Marathon des Vereins an diesem herrlich sonnigen Sonntag leitet. Der zwei Zentimeter starke Reifen des Crossrads ist nur halb so breit wie beim Mountainbike. „Ein grober Schotterstein schlägt da bis zur Felge durch.“ Das ist dem Filderstädter jetzt zum Verhängnis geworden, der in nur vier Minuten verbissen den Schlauch wechselt, verbittert weiter strampelt, den anderen hinterher.


Tuch unterm Helm -
damit Schweißtropfen nicht in die Augen rinnen
(Fotos: Dittmar Dirks)

Etwa dem Besigheimer Michael Wieland, der 8000 Kilometer im Jahr mit seinem Mountainbike zurücklegt. Am Dienstag hat er noch kurz im Schwarzwald auf das Rennen in Neckarsulm trainiert - 70 Kilometer mit 1800 Höhenmetern. „Das gibt einem ein bisschen Selbstbewusstsein.“ Dennoch nimmt er die Herausforderung nicht tierisch ernst: „Mal sehen, ob ich noch Herzfrequenz habe“, legt er den Pulsmesser um die Brust und denkt an den weinseligen Vorabend beim Besigheimer Winzerfest.


Blitzblank vor jeder Fahrt -
die Zahnräder für die 27 Gänge

Beim Massenstart mit 150 Radlern klicken 300 Spezialschuhe in die Rasterpedale. Der eine wählt zentimeterdickes Profil, das sich im Wald bei Eberstadt-Buchhorn und Lennach bewähren soll. Der andere setzt auf weniger Gummi, weil er mit diesem Reifen über den Asphalt flitzen kann. Federung vorne oder auch hinten? Das ist eine Frage des Komforts und des Gewichts. Ein Mountainbike mit zehn Kilo ist mit zweiter Federung 2,5 Kilo schwerer. 600 Euro muss man mindestens für ein gutes Mountainbike investieren, sagt Oliver Wöltje vom RC Pfeil. Wer alpine Strecken meistern will, der liegt bei 2500 Euro nicht schlecht - Tendenz nach oben offen.

Thorsten Zimmermann rückt die Brille mit dem gelb eingefärbten Gläsern zurecht. „Da wir heute durch schattige Wälder fahren, bringen die Gläser einen wesentlich besseren Kontrast der Strecke.“ Sohn Luis ist zwar schon ein richtiger Mountainbikefahrer und übt jede Woche auf der eigens vom Mosbacher Verein modellierten Übungsstrecke, doch der 60 Kilometer lange Marathon mit 1200 zu überwindenden Höhenmetern im Auf und Ab und der „Short Track“ über die halbe Distanz wären für den Sechsjährigen nicht zu schaffen.


Die 60 Kilometer lange Marathon-Strecke zwischen Neckarsulm, Dahenfeld
und Eberstadt war mit 1200 Höhenmetern anspruchsvoll.

Beim Spaghettispachteln am Vorabend war er aber mitten drin. „Vor einem Rennen tankt man viel Kohlenhydrate, wenig Ballaststoffe“, sagt Thorsten Zimmermann. „Und heute morgen gab’s einen riesigen Berg Milchreis.“ Während des Rennens hält er sich fit mit isotonischem Wasser und kohlenhydratreichem Power-Gel, das schnell ins Blut geht.

Die besten Teilnehmer aus der Region: Bei den Herren-Senioren siegte Ewald Häberlen aus Lauffen (2,23 Stunden). Martina Höllige (Lizenzklasse), ebenfalls aus Lauffen, schaffte den Marathon in 2,43 Stunden.

Der Neckarsulmer Sportclub Pfeil mit 130 aktiven Radlern bietet Training sowohl mit dem Rennrad als auch mit dem Mountainbike an. Infos gibt es bei Bruno Gurr, Telefon 07132/43595. Ergebnislisten im Internet.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 17.09.2007

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Dahenfelder zeigen erbost die rote Karte

Von Rolf Muth

Neckarsulm - Johann Habla reicht’s. Dreieinhalb Jahre dauert nunmehr das Beweissicherungsverfahren im Streit um den unbespielbaren Sportplatz in Dahenfeld. Das müsse für die Auseinandersetzung vor Gericht genügen. „Die Geduld der Bürger ist am Ende. Der Verein will endlich auf den Platz“, sagt der Ortsvorsteher des Neckarsulmer Stadtteils.

Was bisher geschah: 13 : 2 werden die Dahenfelder Kicker beim Freundschaftsspiel vom Karlsruher SC abserviert. Das Freundschaftsspiel zur Eröffnung des neuen Sportplatzes an Pfingsten 2004 haben die Sportler längst abgehakt. Den Verein wurmt aber, dass der Platz seitdem gesperrt ist. Selbst nach leichtem Regen läuft das Wasser über die Drainagen nicht ab. „Es ist eine unendliche Geschichte“, sagt der Neckarsulmer Baubürgermeister Klaus Grabbe. Wer nach einem Regenguss auf den Rasen tritt, spürt den morastigen Untergrund. 394 000 Euro hat die Stadt für den Bau bezahlt, abgenommen hat sie ihn aber nicht. Grabbe schätzt, dass der Wiederaufbau zur Behebung der Mängel mindestens die Hälfte der Baukosten erfordern würde. Und um diese Summe streiten sich Stadt und der Sportplatzbauer aus Stuttgart.

Ohne Erfolg Diagonale Entwässerungsschlitze haben beim Nachbessern keinen Erfolg gezeigt. Die 16 Zentimeter tief im Erdreich liegende Drainage bleibt bei Regen leer, Wasser sammelt sich auf der Oberfläche. Wurden die verschiedenen Schichten des Sportplatzes beim Einbau zu sehr verdichtet? Hat der Filterkies nicht die richtige Zusammensetzung? Ist beim nachträglichen Abziehen des gesamten Feldes mächtig Staub aufgewirbelt worden, der nun als Schlamm die Poren der Drainage verschlossen hat?

Beide Parteien haben einen Gutachter bestellt, die natürlich zu unterschiedlichen Auffassungen gelangt sind, wie Wolfgang Weiß informiert. Der Fachanwalt für Baurecht aus Sindelfingen macht die Verfahrensdauer über dreieinhalb Jahre transparent, die den Dahenfeldern als unzumutbar lange erscheint. Ein dritter Gutachter wurde als neutrale Instanz vom Gericht eingesetzt. Er hat Proben gezogen, Schriftverkehr hin und her, Zeit raubende Stellungnahmen der Gegner und ihrer Gutachter - noch ist kein Ende in Sicht. Offen ist, ob nur die Flanken des Spielfeldes neu aufgebaut werden müssen oder ob auch der Aufbau in der Mitte mangelhaft ist.

Noch eine Bodenprobe sei erforderlich, sagt der Anwalt. Er ist strikt dagegen, dass die Fußballer auch nur einen Fuß auf diesen Platz setzen, bevor der Gutachter nicht zu einem klaren Ergebnis gekommen ist.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 16.09.2007

P.S.: Der vorstehende Bericht behandelt eine öffentliche Bauausschuss-Sitzung des Neckarsulmer Gemeinderats vom 13.09.2007. Eine schriftliche Zusammenfassung dieses Tagesordnungspunktes kann hier herunter geladen werden.

J. Habla

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Gaststätten im Dorf

Von Johann Habla

Ein halbes Jahr lang waren im Gasthaus Zum Engel, einem der das Ortsbild prägenden Gebäude in unserer Dorfmitte, die Türen geschlossen und die Wirtsstube verwaist. Auch im Sportheim gab es nun nach knapp drei Jahren einen weiteren Pächterwechsel. Was viele schon gar nicht mehr zu hoffen gewagt haben, ist doch noch einmal wahr geworden: Beide Gaststätten haben unter neuer Leitung wieder eröffnet und freuen sich auf Ihren Besuch. Dies ist vielleicht die letzte Chance für uns Dahenfelder, auf Dauer zwei Lokale im Ort zu halten.

Deshalb an dieser Stelle der Appell: Bitte nehmen Sie das vielfältige und gute Angebot von Engel und Sportheim regelmäßig in Anspruch. Besuchen Sie unsere örtlichen Lokale und tragen Sie mit Ihrem Besuch zum Erhalt unserer dörflichen Infrastruktur bei. Ein Blick auf vergleichbar große Ortschaften im Landkreis zeigt, dass dort mehrere Wirtschaften nebeneinander existieren können. Es liegt also auch an uns. Einmal im Monat im Dorf Essen zu gehen, müsste jedem von uns möglich sein. Für Familienfeiern und private Feste bieten sich unsere beiden Gaststätten ebenfalls an.

Bitte tragen Sie dazu bei, dass Dahenfeld seine Lebens- und Freizeitqualität auch im gastronomischen Bereich behält.

07.09.2007

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Schafft Dahenfeld die 1.400-Einwohner-Marke?

Von Johann Habla

Dahenfeld wird in der Presse gern als "1.400-Einwohner-Dorf" bezeichnet. Tatsächlich wurde diese Zahl bis heute noch nicht erreicht.

Mit 1.383 Einwohnern hatte Dahenfeld im Jahr 2000 einen Höchststand erreicht, der in den folgenden Jahren nicht mehr nachhaltig gesteigert werden konnte. Im Gegenteil, zeitweise waren die Zahlen sogar rückläufig. Erst in letzter Zeit ist aber ein zwar langsamer, doch stetiger Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen:

30.06.2007: 1.393
31.12.2006: 1.388
30.06.2006: 1.383
31.12.2005: 1.373
31.08.2005: 1.371
30.11.2003: 1.364


Zum Stichtag 31.07.2007 betrug die Einwohnerzahl nach der amtlichen Fortschreibung nun sogar 1.398! Es ist also gut möglich, dass die Zahl von 1.400 Einwohnern demnächst wirklich erreicht wird!

03.09.2007

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Mountainbike-Marathon des Radlerclubs "RC Pfeil" am Sonntag, 16. September

Von Johann Habla

Der RC Pfeil veranstaltet am 16. September ein großes Mountainbike-Rennen, die Streckenführung verläuft auch über Dahenfelder Gemarkung.

In der Zeit von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr kann es deshalb zu Beeinträchtigungen und Verkehrsbehinderungen wegen Streckensperrungen kommen, vor allem im Bereich Sportanlagen und Alte Kelter. Start und Ziel sind beim Sportheim. Zuschauer sind bei der Veranstaltung herzlich willkommen.

Nähere Informationen gibt es beim Veranstalter.

26.08.2007

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Schnelles Internet in Dahenfeld per UMTS

von Johann Habla

Während es zum Thema "Schnelles Kabel-Internet" noch keine neuen Informationen gibt, ist Bewegung in den Markt für mobiles Surfen gekommen. Seit dem 09. Juli 2007 bietet die Firma Vodafone Internet für Zuhause via UMTS an. Das Kürzel UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) steht für den Mobilfunkstandard der dritten Generation, mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit dem alten GSM-Standard möglich sind. Aktuell werden mit UMTS Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 3.600 kbit/sec im Datenempfang erreicht. Die Upload-Geschwindigkeit liegt bei maximal 384 kbit/sec.

Hergestellt wird die UMTS-Verbindung bei Notebooks über eine Datenkarte, die in den standardmäßigen PCMCIA Typ II-Steckplatz passt. Für den heimischen PC bietet Vodafone eine "Easy Box III" an, die über einen USB-Port angeschlossen wird. Auch Mehrplatz-Lösungen über W-LAN-Router sollen möglich sein.

Die Firma Vodafone hat in Dahenfeld einen Sender im Industriegebiet installiert, so dass UMTS überall im Dorf funktionieren sollte. Die konkret erzielbare Geschwindigkeit hängt aber von der Entfernung zum Sender und den Hindernissen dazwischen ab. Mit einem von Vodafone zur Verfügung gestellten Gerät wurden mit dem Speedtest von www.speedmeter.de Geschwindigkeiten zwischen 3.000 kbit/sec (im "Engel" !!!) und 1.300 kbit/sec (Wendeplatte vor Haus Allmendäcker 53) gemessen. Ganz überwiegend lag die Geschwindigkeit bei 1.800 bis 2.000 kbit/sec. Damit waren Downloads großer Dateien mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 150 bis 250 KB/sec möglich!

Internet via UMTS ist kurzfristig verfügbar, einfach zu installieren und lief im Test stabil, wenn auch mit Geschwindigkeitsschwankungen. Ein Vorteil ist die größere Flexibilität beim Einsatz im Notebook. In einem "Zuhause-Bereich" von bis zu 2 km Radius kann ohne zusätzliche Kosten mobil gesurft werden. Darüber hinaus ist die Internetnutzung in ganz Deutschland gegen gesonderte Berechnung möglich, soweit am Einsatzort eine entsprechende Netzabdeckung besteht.

Die Preise für die Standardangebote sind mit 37,04 €/mtl. (dann Hardware für 1,00 € inklusive) noch akzeptabel. Allerdings bietet Vodafone dafür keine echte Flatrate, sondern einen sog. Volumentarif (maximal 5.000 MB Datentransfer im Monat) oder alternativ einen Zeittarif (maximal 60 Stunden Nutzung im Monat). Für Otto Normalsurfer sollte das aber bei weitem ausreichen.

Weitere Informationen, auch zum autorisierten Fachhandel, gibt es im Internet bei www.vodafone.de, auf der Verwaltungsstelle (Tel. 1304) oder per Mailanfrage an webmaster@dahenfeld.de.

Alle vorstehenden Angaben sind ohne Gewähr!

05.08.2007

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Was passiert eigentlich an der Kreuzstraße 23?

Von Johann Habla

Was das alte Fachwerkhaus Kreuzstraße 23 angeht, so waren die Meinungen schon immer geteilt. Viele hätten das 1747 erbaute Gebäude lieber gestern als heute abgerissen. Andere dagegen forderten seine Renovierung und eine anschließende Nutzung - aber welche? Auch der Ortschaftsrat hat intensiv beraten und sich sein Votum nicht leicht gemacht. Am 26. März 2006 sprach sich das Gremium mehrheitlich für den von der Verwaltung empfohlenen Abriss aus. Der Hauptgrund war, dass der bauliche Zustand des Hauses im Inneren viel schlechter ist als das äußere Erscheinungsbild zunächst vermuten lässt.

Warum steht dann aber das Gebäude - mehr als ein Jahr später - immer noch? Es liegt nicht am Denkmalschutz, der wurde zwischenzeitlich aufgehoben. Vielmehr gibt es einen erfreulichen Grund für die Verzögerung. Das Freilandmuseum in Wackershofen ist an dem früheren Domizil eines Dahenfelder Schultheissen interessiert. Natürlich ist ein planmäßiger Ab- und Wiederaufbau erheblich teurer als ein Abriss. Deshalb muss das Land die Maßnahme mitfinanzieren. Das scheint aber zu klappen. "K 23" wäre dann das erste Haus aus der Neckarsulmer Deutschordensregion im Wackershofener Museum überhaupt. Und damit müssten auch die zufrieden sein, die das Haus erhalten wollten. Sie könnten es jederzeit am neuen Standort besuchen.

29.07.2007

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 30.06.2007

Zum 30.06.2007 lebten in Neckarsulm 26.551 Einwohner in 9.517 Haushalten, darunter 21.309 = 80 % deutsche Staatsangehörige und 5.242 = 20 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.302 (Amorbach), 4.316 (Obereisesheim) bzw. 1.393 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 616.

29.07.2007

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High Dynamic Range (HDR)

Von Johann Habla

High Dynamic Range (HDR) ist eine Bezeichnung für das maximale Kontrastverhältnis in einem Bild. Dieses liegt bei einem normalen Bild bei ca. 10.000:1 (chemische Photographie) bzw. 1.000:1 (Digitalphotographie), bei einem HDR-Image bei ca. 200.000:1.

Der große Dynamikumfang von HDR wird ermöglicht, indem mehrere Aufnahmen mit verschiedener Belichtung gemacht und danach zusammengesetzt werden, wobei für jeden unterschiedlichen Helligkeitsbereich des Bildes die optimal belichtete Version verwendet wird, so dass Über- und Unterbelichtung stark reduziert werden. Damit entspricht der daraus resultierende Dynamikumfang von HDR-Bildern noch mehr dem des menschlichen Auges als beim bisherigen Spitzenreiter, dem chemischen Film, sodass durch die optimale Belichtung, anders als bei der herkömmlichen, vergleichsweise blassen Digitalphotographie und Video, u. a. auch sattere, natürlichere und organischere Farben entstehen, als man sie vom analogen Film gewohnt ist. (Quelle: WIKIPEDIA).

Und so sieht ein HDR-Image aus:

Auf das Bild klicken zum Vergrößern!

Und wer hat es fotografiert? Gerhard Hölzel von seinem Dachfenster aus!

17.06.2007

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Petrus und Remigius vertragen sich prima

Von Rudolf Landauer

Ein Besuch des gemütlichen Fests zwischen der St. Remigiuskirche und der historischen Kelter lohnt sich immer. So auch heuer wieder, wo der Dahenfelder Schutzpatron St. Remigius auch noch die volle Unterstützung des Hl. Petrus erhielt, der für das Fest ein traumhaftes Sommerwochenende zur Verfügung stellte.

Traditionell hieb Neckarsulms Oberbürgermeister Volker Blust zum Auftakt den Hahn in das Fass Freibier, und das dreitägige Fest konnte beginnen. Auf gute Unterhaltung legt man in dem musikalischen Ort stets großen Wert. So kamen auch diesmal wieder befreundete Blaskapellen nach Dahenfeld, um die Festgäste mit zünftiger Blasmusik zu unterhalten und das Blasmusikorchester Dahenfeld zu unterstützen, das sich natürlich ebenfalls von der besonders unterhaltsamen Seite zeigte.

Ein Genuss Das Dahenfelder Fest hat einfach Charme und Flair, das spürt man beim Bummel an den Ständen vorbei und auch beim Besuch in der Kelter oder den kleineren Plätzen in Höfen und Gärten. Die Gitarrenmusik von Mike Janipka und dem Duo Marcus & Frank ließ die warmen Sommernächte zum Genuss werden.

Etwas gemütlicher hatte es der langjährige Vorsitzende des MGV, Benno Baum. „Ich habe den Vereinsvorsitz beim MGV abgegeben und erlebe das Fest einmal fast ohne Verantwortung“, so Baum, der aber noch Jugendleiter ist. „Wir Dahenfelder sind aber bestens aufgestellt und werden wieder ein tolles Fest veranstalten“, meinte er nach dem Fassanstich. Sein Nachfolger Wilfried Huber hatte dafür zusammen mit seinen Kollegen der Festorganisation, Stefan Erlewein vom Sportclub und Frank Seitz von der Freiwilligen Feuerwehr mit ihren zahlreichen Helfern aus dem ganzen Dorf alle Hände voll zu tun.


Jonas war mächtig stolz beim Dahenfelder Dorffest:
Am Schießstand des SC traf er mit vier Schüssen zwei Gipsröhrchen.
Foto: Rudolf Landauer

An der Schießbude hatte der kleine Jonas sein Erfolgserlebnis. Mit dem Luftdruckgewehr traf er mit vier Schüssen gleich zwei Gipsröhrchen. Dreikäsehoch Marc traf mit der Löschspritze prima die Fenster des „brennenden“ Häuschens und strahlte zusammen mit dem Papa über seine Löschkünste am Stand der Jugendfeuerwehr. Überhaupt stand die Jugend im Mittelpunkt: Das Fest soll die Jugendarbeit im Ort unterstützen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 17.07.2007

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Fünfundzwanzig Jahre Dahenfelder Dorffest
Drei Tage und drei Nächte Ausnahmezustand rund um die Alte Kelter

von Johann Habla

In Dahenfeld wird oft und gern gefeiert. Der Höhepunkt im Jahresablauf ist das Dorffest. Seit 1982 hat es seinen Platz „am Kirchenbuckel“ beim katholischen Pfarrhaus. Am Wochenende ist es wieder soweit. Das ganze kleine Dorf ist auf den Beinen.

Ab Samstag geht es rund, in und vor der Alten Kelter. Das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken, abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung sowie die einmalige, idyllische Hanglage des Festgeländes werden wie jedes Jahr Gäste aus Nah und Fern anziehen.


Der MGV spielt zur Dorffest-Eröffnung 2006 (Fotos: J. Habla)

Es ist nicht nur für viele Besucher eins der schönsten Feste im Unterland. Es ist auch ein Fest, das einem guten Zweck dient. Mit den Einnahmen werden die örtlichen Vereine und insbesondere deren Jugendarbeit unterstützt. Deshalb machen die Veranstalter sich auch untereinander keine Konkurrenz. Hähnchen, Schnitzel, Schaschlik und so weiter gibt es jeweils nur an einem Stand. Wer sein Angebot erweitern will, muss sich etwas Neues einfallen lassen. Das sorgt für Vielfalt und Abwechslung. Bei der Feuerwehr ist in diesem Jahr das „Rote Flitzer-Bier“ erstmals im Ausschank. Der Kirchenchor bietet in seiner Salatbar zusätzlich frischen Wurstsalat an.


VIPs: Carmen Blust, Volker Blust, Benno Baum & Hermann Kühner

Musikalisch reicht die Bandbreite von zünftiger Blasmusik des Musik- und Gesangvereins MGV Dahenfeld (und befreundeter Kapellen) über kräftigen Rock von „Marcus & Frank“ bis hin zu altbekannten Hits aus den Sechzigern & Siebzigern mit Mike Janipka und seiner akustischen Gitarre. Und wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, dann werden es auch in diesem Jahr wieder unvergessliche Stunden am Kirchenbuckel.

Info:

Das Dahenfelder Dorffest beginnt am Samstag, 14. Juli, um 16.30 Uhr und wird mit dem Fassanstich von Oberbürgermeister Volker Blust um 18 Uhr offiziell eröffnet. Am frühen Abend unterhält die Musikkapelle des MGV und ab 22 Uhr musiziert das Gitarrenduo „Marcus & Frank“ in der Kelter.

Sonntags startet das festliche Treiben um 10 Uhr. Zur Mittagszeit spielt die Jugendkapelle des MGV in der Kelter auf. Für Kinder ist eine Spielstraße eingerichtet. Außerdem gibt es Kasperletheater und das Spritzenspiel der Jugendfeuerwehr. In der Kelter gastiert abends der Musikverein aus Stein a.K.

Am Montag beginnt in der Kelter um 14.30 Uhr der beliebte Kinder- und Seniorennachmittag. Anschließend spielt der Musikverein Oedheim. Die vielen Fans von "Mike" Janipka und seiner Gitarre können am späteren Abend zu altbekannten Rock- und Folksongs in Erinnerungen schwelgen.

Parkmöglichkeiten für die auswärtigen Festbesucher sind ausgewiesen. Aber auch mit dem Bus kann man das Dorffest von Neckarsulm oder Neuenstadt aus bequem erreichen. Fahrpläne für die Rückfahrt hängen an den Verkaufsständen aus.

11.07.2007

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Feuersee-Schwimmen in Dahenfeld mit Zuschauerrekord

Von Johann Habla

Der  07.07.07 ist einer der Tage, an denen sich viele Menschen trauen. Doch nicht nur Brautpaare hoffen, dass die Schnapszahl ihnen Glück bringen möge. Im kleinen Neckarsulmer Stadtteil Dahenfeld wollen fünf Neubürger, so genannte „Rei`gschmeckte“, die Gunst der Stunde nutzen und durch Ablegen einer Mutprobe zu echten „Dohfeldern“ werden. Zwischen ihnen und der Einbürgerungsurkunde liegt nur noch der Feuersee. Durch den müssen sie durch. Und das erfordert Mut, weil dieser See kein See ist, sondern ein hässliches, betoniertes Löschwasserbecken im Industriegebiet, mit ungewissem Innenleben. Kein Wunder, dass zwei auswärtige Besucher den Event irrtümlich beim Dorfteich neben der Hüttberghalle vermuten und am richtigen Ort erst eintreffen, als schon alles wieder vorbei ist!

Dieses Orientierungsproblem haben die Einheimischen natürlich nicht. Zahlreiche Schaulustige verfolgen das vom „Distelverein Dahenfeld“ unter Regie von Sascha Körner bereits zum 7. (!) Mal organisierte Spektakel. Der Name des nicht eingetragenen Vereins leitet sich vom Lieblingsgetränk seiner Mitglieder ab. Die im lieblichen Taubertal ansässige Herstellerfirma fungiert seit 2006 als Hauptsponsor des Events.

„Gipser“ Dietmar Körner ist Bademeister und für den korrekten Ablauf - des Schwimmens, nicht des Wassers im Rückhaltebecken - verantwortlich. Seine Regieanweisungen beschränken sich auf das Festlegen der  Startreihenfolge („Frauen zuerst!“). Im Gegensatz zu früheren Jahren wurde der Feuerlöschteich diesmal gründlich gereinigt. Er ist aber immer noch nicht beheizt. Vergleiche zum Freibad in Langenbeutingen drängen sich auf. Den Schwimmern gefällt das klare Wasser. Alterprobten Zuschauern ist das aber schon zu steril. Nicht mal Blutegel finden sich im Teich, geschweige denn Wasserschlangen. Wohl deshalb sieht die Dahenfelder Feuerwehr auch keine Veranlassung, die erfolgreichen Neu-Dahenfelder nach dem Verlassen des Beckens mit klarem Wasser abzuspritzen. Das erst eine Woche zuvor in Betrieb genommene neue Löschfahrzeug LF10/6 verbreitet bei seinem ersten Einsatz im Dorf dennoch ein beruhigendes Gefühl von Sicherheit.

Neben ihrer Einbürgerungsurkunde erhalten die Neu-Dahenfelder Barbara Wühn, Helga Schmitt, Stefanie Spiering, Thomas Piep und Michael Wühn natürlich auch ein frisch gezapftes Pils und Geschenke des Sponsors. Die ersten Anmeldungen für das Schwimmen im nächsten Jahr sollen schon vorliegen.

10.07.2007

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Neue Webseite der KjG

Unsere umtriebigen Dahenfelder KjGler/innen sind nicht nur im Dorf aktiv, sondern tragen auch regional Verantwortung.

Wer wissen möchte, was Ani, Lari, Alex, Förkel & Co. auf Dekanatsebene so alles anstellen, der kann sie unter www.kjg-hn-nsu.de besuchen.

08.07.2007

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Feuerwehrabteilung Dahenfeld stellt nach 33 Jahren neues Löschfahrzeug in Dienst

von Andreas Bracht

Nach 33 Jahren verfügt die Feuerwehrabteilung Dahenfeld wieder über ein neues Einsatzfahrzeug. Das Löschfahrzeug vom Typ LF 10/6, das aus einem Fahrgestell der Marke Daimler mit Aufbauten der Firma Magirus besteht, wurde im Rahmen eines kleinen Feuerwehrfestes im Neckarsulmer Stadtteil Dahenfeld offiziell in Dienst gestellt. Oberbürgermeister Volker Blust übergab den Fahrzeugschlüssel an Feuerwehrkommandant Hermann Jochim, der das neue Einsatzgerät sogleich dem neu gewählten Abteilungskommandanten Frank Seitz anvertraute. Musikalisch umrahmt wurde der symbolische Festakt vom Musikverein Dahenfeld. Die Festgäste, darunter Mitglieder des Ortschaftsrates, der örtlichen Vereine und der Kirche waren sich einig: „Dies ist ein großer Tag für die Feuerwehr in Dahenfeld.“ Eigens aus diesem Anlass hatten die Dahenfelder Feuerwehrleute ihr Gerätehaus in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden innen komplett renoviert und zur Bewirtung der Gäste hergerichtet.

Dass eine notwendige Ersatzbeschaffung so lange auf sich warten lässt, ist für Neckarsulmer Maßstäbe ungewöhnlich. Doch dies lag nicht an fehlenden städtischen Mitteln, wie OB Blust erläuterte. Vielmehr ließ der Zuschuss des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 53.000 Euro auf sich warten. Dazu kam auch noch ein Auftragsstau bei der Lieferfirma im vergangenen Jahr. Abzüglich der Landesmittel finanziert die Stadt Neckarsulm das neue Feuerwehrfahrzeug mit rund 147.000 Euro. Damit sei die Stadt einmal mehr ihrer Verantwortung gerecht geworden, der Feuerwehr „eine gute und zeitgemäße technische Ausstattung“ zur Verfügung zu stellen, betonte Blust. Das neue Fahrzeug diene hoffentlich auch als Ansporn, der Feuerwehr weiterhin die Treue zu halten, wünschte sich der OB. „Denn die beste Ausstattung nützt nichts, wenn es nicht auch Menschen gibt, die bereit sind, sich unentgeltlich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.“ Mit diesen Worten dankte Volker Blust allen Neckarsulmer Feuerwehrleuten für ihr ungebrochenes ehrenamtliches Engagement.

Durch das neue Einsatzfahrzeug werde die Feuerwehrabteilung Dahenfeld „einen enormen Motivationschub erleben“, kündigte Abteilungskommandant Seitz an. Dies sei auch nötig. Schließlich müsse sich die Abteilungswehr in zusätzlichen Übungsstunden mit der neuen, bislang nicht verfügbaren Ausrüstung an Bord vertraut machen. So verfügt das Dahenfelder LF 10/6 neben einem 1000-Liter-Wassertank auch über einen Rauchvorhang, einen Rauchentlüfter, einen Kombi-Spreizer und eine dreiteilige Schiebleiter, die auf dem Dach transportiert wird. Dies sei „die kompakteste und preiswerteste Lösung, wie ein LF 10/6 dargestellt werden kann“, versicherte Kommandant Hermann Jochim. „Mit diesem Fahrzeug wird dem stets steigenden Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung in hervorragender Weise Rechnung getragen.“ Diesem Urteil stimmte auch Ortsvorsteher Johann Habla zu: „Es ist beruhigend zu wissen, dass wir eine moderne und leistungsfähige Abteilungswehr haben“.

Damit die Feuerwehrangehörigen immer wohlbehalten aus dem Einsatz zurückkehren, bat Pfarrer Dr. Johannes Sklorz von der katholischen Gemeinde Pax Christi um himmlischen Beistand. Einer langen Dahenfelder Tradition folgend, segnete er das neue Feuerwehrfahrzeug, nachdem er die Grenzen des menschlichen Tuns aufgezeigt hatte: „Ohne Gott geht nichts, mit Gott geht alles.“


Übergabe des neuen Löschfahrzeugs an die Feuerwehrabteilung Dahenfeld:
(v. li.) Kommandant Hermann Jochim, OB Volker Blust, Feuerwehrseelsorger
Torsten Rönisch, Pfarrer Dr. Johannes Sklorz, Ortsvorsteher Johann Habla und
Abteilungskommandant Frank Seitz. (Fotos: Andreas Bracht)

Bericht vom 04.07.2007 (snp)

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Schnelles DSL in Dahenfeld?

Von Johann Habla

Es gibt Neuigkeiten in Sachen "Schnelles DSL in Dahenfeld". Nach der letztjährigen Umfrage im "Gelwen Blättle" (Nrn. 22 + 23/2006), die das große Interesse unserer Einwohnerschaft an einem "echten" DSL bestätigte, hatte der Ortschaftsrat das Thema im Januar diesen Jahres an die Stadtverwaltung herangetragen.

Oberbürgermeister Blust hat die Angelegenheit zur Chefsache erklärt und sich schriftlich an die T-Com gewandt. Erfahrungsgemäß ist es oft nicht gerade einfach, bei Telekommunikationsunternehmen an die richtigen Ansprechpartner heran zu kommen. Aber nun hat die T-Com doch die Anfrage substantiiert beantwortet und konkret zur Dahenfelder Situation Stellung genommen.

Das Schreiben der T-Com wird derzeit verwaltungsintern ausgewertet. Weitere Informationen dazu erfolgen, wenn die Auswertung abgeschlossen ist.

23.06.2007

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Bodenrichtwerte für 2005 und 2006

Der Gutachterausschuss der Stadt Neckarsulm hat zum Stichtag 01.01.2007 unter Auswertung der Kaufpreissammlung die nachfolgenden Bodenrichtwerte für baureifes Land (einschließlich Erschließungskosten) ermittelt.

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von vergleichbaren Grundstücken. In bebauten Gebieten wurde der Wert so ermittelt, wie wenn die Grundstücke unbebaut wären.

Dahenfeld Ortskern Brunnengasse 185,00 €/m³
Dahenfeld Ortskern Wohn- und Geschäftslagen übriger Bereich 175,00 €/m³
Dahenfeld Baugebiet "Allmendäcker/nördlich" 185,00 €/m³
Dahenfeld Baugebiet "Allmendäcker/Sportgelände" 210,00 €/m³
Dahenfeld Baugebiet "Grund" 180,00 €/m³
Dahenfeld Baugebiet "Kastenäcker" 190,00 €/m³
   
Für land- und forstwirtschaftliche Flächen gelten auf der Gemarkung Dahenfeld folgende Bodenrichtwerte:
   
Ackerflächen 2,20 €
Wiesenflächen 1,00 €
Baumwiesen 1,50 €
Waldflächen 1,00 €
   
Alle Angaben unverbindlich und ohne Gewähr, nur zur groben Orientierung! Bei weitergehenden Fragen gibt das Bauverwaltungsamt der Stadt Neckarsulm Auskunft, dort kann auch die Bodenrichtwertkarte eingesehen werden.

23.06.2007

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Sonnwendfeuer in Dahenfeld

Am Samstag, dem 2.Juni 2007,  veranstalten der Motorradclub Extraprall und die KjG wieder eine Sonnwendfeuer-Feier. Das Fest findet auf einer Wiese im Gewann Banholz statt. (Ostraße hoch, erster Feldweg nach der Kirschenstraße links).

Um 21.30 Uhr startet ein Fackelumzug, Abmarsch bei den KjG-Räumen. Der Weg führt gemeinsam zum Festplatz, um dann die Sonnenwende mit einem Feuer einzuleiten. Der Festbetrieb beginnt schon um 20.00 Uhr. 

Dieses Jahr spielt auch wieder die Band B.S.'n'M unplugged. Es werden zudem Würstchen und Getränke angeboten. Die KjG und der MC Extraprall laden dazu die ganze Bevölkerung ein.

21.06.2007

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Dahenfelder 40er-Zone jetzt auch in Neckarsulm

Von Johann Habla

Die ziemlich echt aussehenden, wenngleich nicht ganz offiziellen Dahenfelder 40er-Schilder haben schon einige Gärten im Dorf aus gegebenem Anlass verschönert. Jetzt waren sie zum ersten Mal in der Neckarsulmer Kernstadt im Einsatz. Unter erschwerten Bedingungen, denn diese Kernstadt ist ziemlich zugepflastert und Gärten sind dort eher selten zu finden. Aber zwei große Planztöpfe vor dem Domizil des Geburtstagskindes waren dann doch geeignet.

Und so konnte sich ein nicht ganz unbekannter Mitarbeiter der Neckarsulmer Stadtverwaltung am 3. Juni über den ganz speziellen Geburtstagsgruß aus "Dahenwood" freuen.

08.06.2007

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"Kirchle" von Graffitis befreit

Von Johann Habla

Über Geschmack läst sich bekanntlich trefflich streiten. Über Kunst erst recht. Eindeutig ist dagegen, dass Eigentum zu achten ist und dass die Freiheit der Kunst an den Grenzen des Eigentums endet. Das gilt auch für die so genannten "Graffitis", mit denen zumeist noch unbekannte Künstler gerne Unterführungen, Hauswände und Brücken verschönern, die ihnen nicht gehören.

An der Landstraße nach Neuenstadt hatte es das Umspannhäuschen (zugleich Pumpstation), dessen Architektur stark an eine Kapelle erinnert, besonders heftig getroffen. Auch wenn Kunst Geschmackssache sein mag, die Graffitis am "Kirchle" gefielen den Wenigsten.

Deshalb haben die Eigentümer, EnBW und Neckarsulmer Stadtwerke, dem Häuschen einen neuen Anstrich spendiert. Und damit der länger als vierzehn Tage erhalten bleibt, wurde das private Grundstück eingezäunt. Nach erfolgter Bepflanzung wird man von diesem Zaun zwar nicht mehr viel sehen, aber seinen Zweck erfüllt er hoffentlich weiterhin.

Dass die "Kunden" der Pumpstation damit eine lieb gewonnene Möglichkeit zum Wenden ihrer Gespanne eingebüsst haben, ist zwar bedauerlich. Der wirtschaftliche Vorteil der kostenlosen Wasserentnahme sollte aber die Beschwerlichkeit des kleinen Umwegs bis zur Wendemöglichkeit im Neuenstädter Wald aufwiegen.

07.06.2007

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Wenn er predigt, sind die Kirchen voll
Pfarrer Dr. Sklorz feiert runden Geburtstag


Von Stefanie Pfäffle

Pfarrer Dr. Johannes Sklorz ist sichtlich gerührt. Gerade hat er von seiner Gemeinde Pax Christi in Neckarsulm-Amorbach zum 70. Geburtstag ein ganz besonderes Messgewand in Rosa bekommen. „Ich bewundere Sie zutiefst, dass Sie mir das schenken, es zeigt, dass Sie alle tiefgläubige Menschen sind.“ Seit langem hatte er sich ein solches Gewand gewünscht, das man an Sonntagen der Freude trägt.

Mit einem Festgottesdienst am Pfingstsonntag hatte der Gottesmann den Tag in Amorbach eingeleitet, bevor es zu einem Empfang ins Gemeindehaus ging. Das war bereits die zweite Feier, denn am vergangenen Dienstag, seinem eigentlichen Geburtstag, hatte er diesen in St. Remigius in Neckarsulm-Dahenfeld, seiner zweiten Gemeinde bereits einmal begangen

Seit 1991 steht der gebürtige Schlesier den beiden katholischen Gemeinden vor. „Ich arbeite 200 Prozent“, meint Sklorz augenzwinkernd. Dazu kommen die Krankenversorgung am Klinikum Plattenwald und die Seelsorge im ASB Seniorenzentrum. Schon in den Jahren zuvor hatte er Urlaubsvertretungen während der Semesterferien übernommen, denn eigentlich war der Sohn eines Eisenbahners zunächst Dozent an der theologischen Fakultät in Warschau und am Priesterseminar in Krakau. Bis die Anfrage von Kardinal Walter Kasper an seinen schlesischen Bischof kam, ob er die beiden Stellen nicht übernehmen wolle. Er wollte.

„Was Besseres hätte uns eigentlich gar nicht passieren können“, beschreibt es Rita Eckert, Vorsitzende des Sozial- und Caritasausschusses. Viele Menschen aus Osteuropa fühlten sich zumindest kirchlich hier zu Hause. „Er hat der Gemeinde eine Rundung gegeben, die sie vorher nicht hatte.“

Pfarrer Johannes Sklorz mit seinem neuen Messgewand
Foto: Stefanie Pfäffle

Soviel Lob hört Sklorz eigentlich gar nicht gern. Immer wieder wiegelt er ab, auch wenn er zugeben muss, dass jedes Wochenende mehrere hundert Gläubige in seine Messe kommen. Als er anfing, waren es gerade einmal 40 bis 50. „Er predigt nicht von oben herab, sondern steht bei der Gemeinde, erklärt den Glauben, wie er heute ist“, sagt Rita Eckert. Vielleicht liegt das daran, dass er einmal selbst das Predigen, die Auslegung der Bibel gelehrt hat, vielleicht aber auch daran, dass er „nicht vom Himmel geschwebt kommt“, wie er es beschreibt. Nach dem Abitur hatte er in Schlesien unter Tage in der Kohlegrube gearbeitet.

Seine Gemeinde bezeichnet Pfarrer Johannes Sklorz selbst als große Familie und auch seine Gottesdienste haben eine familiäre, natürliche Atmosphäre. Die wird den Dahenfeldern und Amorbachern auch noch ein Weilchen erhalten bleiben. Denn obwohl der umtriebige Gottesmann im Oktober in den Ruhestand geht, wird er weiterhin die Messen abhalten. Die Verwaltung aber gibt er dankend ab. Wieder ein Grund zur Freude.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 29.05.2007

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Am 22. Mai 2007 feiert Pfarrer Dr. Johannes Sklorz, Dahenfeld, seinen 70. Geburtstag.

Mit einem Festgottesdienst am 22. Mai 2007 um 18:30 Uhr in St. Remigius, Dahenfeld, begeht Pfarrer Dr. Sklorz seinen 70. Geburtstag. Die Rasselbänd und der Kirchenchor übernehmen die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Nach dem Gottesdienst sind alle Gemeindemitglieder der Seelsorgeeinheit Neckarsulm zu einem kleinen Empfang rund um das Dahenfelder Pfarrhaus eingeladen.


Pfarrer Dr. Sklorz wurde in Myslowitz in Polen geboren. Nach dem Studium wurde Johannes Sklorz am 23. Juni 1963 in Kattowitz, Polen, zum Priester geweiht. Er war in Polen an verschiedenen Wirkungsstätten tätig, bevor er 1992 nach Deutschland kam und in Neckarsulm seinen Dienst aufnahm.

Zum 1.10.2007 wird Pfarrer Dr. Sklorz in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Als Pfarrer im Ruhestand wird er noch einige Zeit im Pfarrhaus in Dahenfeld wohnen und verschiedene gottesdienstliche Aufgaben wahrnehmen.

Kirchengemeinderat Dahenfeld 14.05.2007

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Ausstellung am Rathausbrunnen


Fotos: Gerhard Hölzel

Stelen aus gebranntem und glasiertem Ton stellt Regina Trage vom 14.04.07 bis 30.04.07 am Brunnen vor dem Rathaus aus. Die Objekte können käuflich erworben werden. Anfrage unter 07139/6613.

21.04.2007

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Positive Gedanken und eindrucksvolle Lieder
Einstimmung auf Ostern mit RISING
 
Von Peter Klotz

Sie fühlen sich in der Kirche ebenso wohl wie auf der Konzertbühne. Kein Wunder, liegen die Wurzeln der größtenteils aus Dahenfeld und Oedheim stammenden Gruppe Rising doch in der 20 Jahre zurückliegenden Ministrantenzeit. Die Kombination aus flotter, zeitgemäßer Musik und aussagekräftigen, christlich orientierten Texten findet offensichtlich Anhänger in allen Altersstufen. Dabei akzeptieren die Mitglieder um Hans-Jürgen Müller die Bezeichnung neues geistliches Liedgut. Beim Begriff Sakro-Pop sträuben sich dagegen die ersten Nackenhaare.

Bereits zum vierten Mal hatte Rising nach St. Remigius in Dahenfeld eingeladen, wo ihre musikalisch-meditative Veranstaltung inzwischen kein Geheimtipp mehr ist. Die Kirche war jedenfalls auch zu der ungewöhnlichen Anfangszeit um 22 Uhr komplett gefüllt.


Stimmen, die auch eine Botschaft vermitteln.
Das ist das Erkennungsmerkmal der Gruppe Rising.
Längst sind ihre Veranstaltungen kein Geheimtipp mehr.
(Foto: Peter Klotz)

Hände waschen Beim „Gebet in die Nacht“ versuchte die Band die Gläubigen mit Liedern und Texten zum Nachdenken anzuregen. Dabei ließen sich die Gläubigen auf Vorschlag von Moderator Quido Kleiner auch auf Experimente ein. Mit Begeisterung wuschen sie sich gegenseitig die Hände und trockneten sie dann ab. Damit sollten sie die Erfahrung Jesu bei der Fußwaschung vor dem Abendmahl nachvollziehen. Der Ablauf des Abends ließ ihnen genug Zeit, diese neuen Eindrücke zu verarbeiten. Denn Kleiner forderte sie auf, sich von den harten Bänken zu erheben und die Stille zu genießen.

Die Gruppe versuchte aber nicht nur positive Gedanken zu vermitteln. Ein wesentliches Element ihrer Präsenz war natürlich die Musik. Zu ihrem Repertoire zählen inzwischen 200 Lieder, davon sind 35 selbst komponiert und getextet. Mit ihrem vielstimmigem Chorgesang und einer gelungenen musikalischen Begleitung sind sie in der Lage, ihr Publikum mitzureißen. Bei Standardtiteln wie „Zeit mit dir verbringen“ oder „Wir haben Gott klein gemacht“ kam Bewegung in die Schar der Zuhörer. Aber auch Bonhoeffers „Von guten Mächten“ ließ die Besucher nach dem Schlussapplaus, der in artigem Abstand zum letzten Ton erfolgte, ins Schwärmen geraten. Man traf sich dann nach Mitternacht noch zu einem Gedankenaustausch bei Tee und Fladenbrot im Altarraum und trat bester Laune den Heimweg an.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 13.04.2007

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April, April!!!

Das Angebot klang verlockend. Ein eigener Schlüssel zum Häckselplatz. Für maximal zwölf Dahenfelder. Erhältlich nur am Sonntag beim Bürgertag der Stadt Neckarsulm in der VHS. So stand es im Gelwen Blättle Nr. 7/2007. Schade nur, dass dies die Ausgabe vom 1. April war! Somit mussten die hoffnungsvollen Interessenten mit einem billigen Schlüssel-Imitat zufrieden sein. Immerhin gab es ein schönes Schlüsselband (auf neudeutsch: "Lanyard") vom Zweirad-Museum dazu.

Ob der junge Mann, der im Dahenfelder Rathaus die zwei "Freikarten" für den Bürgertag abgeholt hat, von seiner Mutter gezielt in den April geschickt wurde, oder ob die Mutter selbst dem Spaß aufgesessen ist, konnte bis jetzt noch nicht geklärt werden.

03.04.2007

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Feuerwehr rettet 44 Menschen das Leben
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neckarsulm



Die Freiwillige Feuerwehr blickt auf ein arbeitsreiches Einsatzjahr 2006 zurück. Nach einem Rückgang 2005 sind die Einsätze im vergangenen Jahr um 26,5 Prozent gestiegen und erreichten damit wieder das hohe Niveau der Vorjahre. Kommandant Hermann Jochim erläuterte die Arbeit: Vor allem als Lebensretter haben sich die Feuerwehrmänner und -frauen im Berichtsjahr bewährt. Die Zahl der Einsätze zur Rettung von Menschenleben stieg um 13 auf 30. Dabei rettete die Neckarsulmer Wehr 44 Personen, 24 mehr als im Jahr zuvor.


OB Volker Blust (von rechts) dankte Ansgar Kühner, Winfried Gärtner
und Gerhard Scheuermann für ihr jahrzehntelanges Engagement.
(Fotos: privat)

Insgesamt rückten die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 282-mal aus. In 29 Fällen wurden die Feuerwehrleute alarmiert, um verendete Vögel mit Verdacht auf Vogelgrippe einzusammeln und die Fundstellen zu desinfizieren. Aber auch Brände hielten die Wehr in Atem. So stieg die Zahl der Kleinbrände um sieben auf 38.

Unverändert blieb das Verhältnis von Brandfällen zu technischen Einsätzen. Mit 66 Prozent entfallen die meisten Einsätze auf technische Hilfeleistungen. Dazu gehören unter anderen auch Öl- und Gefahrguteinsätze. Hier gab es im Berichtsjahr deutliche Zunahmen. So wurde die Feuerwehr zu 32 Öleinsätzen (plus elf) und elf Gefahrguteinsätzen (plus zehn) gerufen.

Von den insgesamt 282 eingegangenen Alarmen ereigneten sich 78,4 Prozent bei Tage, so dass die Angehörigen der Feuerwehr auch weiterhin auf das Verständnis und Entgegenkommen ihrer jeweiligen Arbeitgeber angewiesen sind.

Beim Personalstand macht sich die erfolgreiche und vorausschauende Jugendarbeit der Neckarsulmer Feuerwehr bezahlt. „Die Nachwuchssicherung in der Jugendfeuerwehr gehört schon seit 1961 zu unserem Selbstverständis“, betonte Kommandant Jochim. Auf der diesjährigen Hauptversammlung wurden neun voll ausgebildete Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen. Damit zählt die Feuerwehr aktuell 164 aktive Mitglieder.

Dieses Jahr bekommt die Abteilung Dahenfeld eine Löschfahrzeug vom Typ LF 10/6, die Abteilung Neckarsulm erhält einen Rüstwagen. Doch ohne das ehrenamtliche Engagement der aktiven Feuerwehrmänner und -frauen würde die beste Ausstattung nicht nützen, gab Oberbürgermeister Volker Blust zu bedenken. Der „eindrucksvolle Jahresrückblick“ habe deutlich gemacht, dass die Feuerwehr „ein modernes Dienstleistungsunternehmen im Bereich der technischen Hilfeleistungen und der Brandbekämpfung“ sei. Dem „hohen qualitativen Ausbildungsstand“ sei es zu verdanken, dass die Feuerwehr Neckarsulm „die immer komplexer werdenden Einsätze in so hervorragender Weise“ bewältige. „Wir wissen ihren beispielhaften Idealismus und ihr vorbildliches Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein hoch zu schätzen“, versicherte Blust.


Kommandant Hermann Jochim (links) verpflichtete neun
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Neckarsulm für den aktiven Dienst.

Seit 60 Jahren gehören Felix Stenger und Alfons Benz der Wehr an.
Dank für 25 Jahre aktive Dienstzeit gingen an Winfried Gärtner, Ansgar Kühner und Thomas Lohmann.
Gerhard Scheuermann erhielt die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heilbronn.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 03.04.2007

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Dahenfelder Fußballer hoffen auf bessere Trainingsbedingungen
Stefan Erlewein als Vorstand des Sportclubs wieder gewählt

Von Johann Habla

Gut geführter Verein, langweilige Jahreshauptversammlung. Eine nicht ganz ernst, aber durchaus positiv gemeinte Feststellung, die in den letzten Jahren auf den Sportclub Dahenfeld zutraf. Diesmal war es interessanter. Der Grund dafür liegt unweit des Vereinsheims.


Der gesperrte Trainingsplatz (alle Fotos: Johann Habla)

Seit Jahren warten die Fußballer des Vereins auf ihren neuen Trainingsplatz. Das alte Übungsfeld war nach drei Jahrzehnten intensiver Nutzung in einem desolaten Zustand. Daher hatte auch der Dahenfelder Ortschaftsrat schon im Jahr 2000 eine Sanierung befürwortet. 2003 wurden im Haushalt der Stadt Neckarsulm die erforderlichen Mittel bereitgestellt und die Arbeiten begonnen. Zur feierlichen Einweihung an Pfingsten 2004 kam der Karlsruher Sportclub. Doch bald danach traten Mängel auf, die bis heute nicht behoben sind. Bei Regen läuft das Wasser nicht ab. Der Platz ist seitdem gesperrt. Zum Training müssen die Dahenfelder Kicker auf einen alten Bolzplatz oder sogar auf auswärtige Plätze ausweichen. Die Stadt verweist auf widersprüchliche Gutachten und den anhängigen Zivilprozess. Für juristische Laien ist die Dauer des Verfahrens aber schwer verständlich.


Interessiert verfolgen die Mitglieder des Sportclubs Dahenfeld die Ausführungen
der Vorstandschaft

Kein Wunder, dass bei den Betroffenen die Emotionen hoch kommen. Zur Generalversammlung im vereinseigenen Sportheim hat Vorstand Stefan Erlewein deshalb den Leiter des Neckarsulmer Hochbauamts, Andreas Erwerle, eingeladen. Der stellt sich den kritischen Fragen der gut fünfzig anwesenden Mitglieder. Erwerle verweist darauf, dass die Stadt nicht untätig geblieben ist. Die Baufirma habe die Mängel zunächst anerkannt und auch zweimal Nachbesserungen versucht. Aus Sicht der Stadt hätten diese aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Deshalb wurde die Abnahme des Platzes verweigert. Inzwischen ist der Streit vor dem Landgericht Heilbronn gelandet. Das Gericht hat einen Sachverständigen beauftragt, der sein Gutachten im November 2006 vorlegte. Die Stadt hat sich dazu noch Ergänzungen erbeten. Diese werden für Ende März 2007 erwartet. Frühestens im April könnte also ein Gerichtstermin stattfinden.


Andreas Erwerle, Leiter Hochbauamt Stadt Neckarsulm, bei seinen Ausführungen

Die Frage, wie lange sich das Verfahren noch hinziehen könnte, vermag Andreas Erwerle nicht zu beantworten. Immerhin macht er den Fußballern Hoffnung: „Wir haben seither die Nutzung des Platzes untersagt, um im Gerichtsverfahren kein Risiko einzugehen. Wenn aber demnächst die Beweissicherung abgeschlossen ist, könnte ein leichter Trainingsbetrieb zugelassen werden“. 

Dass eine solche Regelung überfällig ist, macht Bruno Bauer eindrucksvoll deutlich. Der Abteilungsleiter der Fußballjugend berichtet von Betreuern, die wegen der schlechten Bedingungen entnervt ihren Job hinwerfen wollen. Auch die Jugendlichen verlieren die Lust am Training, wenn immer nur Waldläufe angesagt sind und das Üben mit dem Ball meistens ausfällt. Das schlägt sich dann auch in entsprechenden Spielergebnissen nieder. Der alte Bolzplatz sei kein Ersatz, da er weit entfernt von Umkleidekabinen und Geräteräumen des Sportgeländes am anderen Ortsende liegt. Auch ist der Untergrund des Spielfeldes dort problematisch und hat bereits zu Verletzungen geführt. Hochbauamtschef Erwerle sagt zu, den Bolzplatz vom Bauhof überarbeiten zu lassen. Ob der neue Trainingsplatz in den Prügelwiesen nach seiner Sanierung dann einen Rollrasen oder vielleicht sogar einen Kunstrasen als Belag erhält, muss aber durch die zuständigen Gremien der Stadt entschieden werden.


Der Vorstand des Sportclubs Dahenfeld. Von links nach rechts:
Winfried Heinrich (2.Vorstand), Stefan Erlewein (1. Vorstand),
Hans-Peter Weinreich (Kassier), Ilselore Kühner (Schriftführerin)

Ansonsten verläuft die Generalversammlung gewohnt ruhig und unspektakulär. Die Finanzen des Vereins sind geordnet und bei Kassier Hans-Peter Weinreich in guten Händen. Vereinsführung und Abteilungen arbeiten harmonisch zusammen. Die Berichte der Sparten und Abteilungen geben ein buntes Bild breit gefächerter Aktivitäten von den „Krabbelzwergen“ bis zu den Gymnastik-Senioren. 727 Mitglieder zählt der Sportclub derzeit. Darunter sind mehr als zweihundert Jugendliche.

Die aktiven Fußballer stehen – trotz schlechter Trainingsbedingungen – auf dem dritten Tabellenplatz und können noch vom Aufstieg in die Kreisliga A träumen. Als Vorbild dient dabei die 2. Mannschaft, die letztes Jahr Meister der Reserverunde wurde. Abteilungsleiter Arnold Heinrich bemerkt nicht ohne Stolz, dass dies der erste Titel einer aktiven Mannschaft seit 1971 war. Bei den Wahlen wird Vereinsvorstand Stefan Erlewein einstimmig für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.

Pressebericht vom 18.03.2007

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Froh über eine „dynamische Entwicklung“  - Musik- und Gesangverein Dahenfeld zieht Bilanz und blickt auf kommende Veranstaltungen

Der Musik- und Gesangverein Dahenfeld hat einen neuen Vorsitzenden. Wilfried Huber tritt die Nachfolge von Benno Baum an. Der scheidende Vorsitzende Baum blickte auf ein überaus erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Er erinnerte an das Konzert „Music in Motion“, die Auswärtsauftritte der Blaskapelle, die dynamische Entwicklung des Projektchores und an den erstaunlich guten Leistungsstand des Männerchores. Ohne Probleme gelang die Übertragung des Vorstandsamtes auf den bisherigen Jugendleiter Wilfried Huber, der als erfahrener Vereinsfunktionär gilt.

Interessiert folgten die Mitglieder den Ausführungen von Kassierer Friedhelm Baumert. Er präsentierte ein positives Ergebnis, dennoch sind die Erlöse aus den Festen trotz gleich bleibenden Besucherzahlen rückläufig. Schriftführerin Stefanie Erlewein nannte aufschlussreiche statistische Kennzahlen und konnte wie jedes Jahr eine gute Vereinsentwicklung vermelden. Auf 263 Mitglieder ist der Verein gewachsen, Neuaufnahmen kommen meist über die Blasmusikjugend und vermehrt über den im Jahre 2000 gegründeten Projektchor zustande.

Der Abteilungsleiter des Männerchores, Roland Traub unterstrich die sehr gute Kameradschaft, die in der Chorgemeinschaft mit Eintracht Cäcilia Binswangen besteht. Die Männer um Chorleiter Sebastian Erlewein setzten sich ehrgeizige Ziele. So soll am 21.Oktober dieses Jahr ein anspruchsvolles Konzertprogramm in der Dahenfelder Hüttberghalle präsentiert werden.

Traumhafte Wachstumszahlen vermeldete Gisela Lohmann vom Projektchor. Fast 50 Sänger üben einmal monatlich Lieder ein, die sie kurz vor Auftritten in konzentrierter Weise aufarbeiten. Da sich Dirigentin Annegret Friede in den Mutterschutzurlaub abgemeldet hat, wurde die Musikstudentin Frauke Wagner - Arnold bis zur Wiederkehr der Stammdirigentin verpflichtet. Musikerdirigent Gerd Nagel blickte auf das Konzert der Kapelle im Jahre 2006 zurück. Nicht nur der Auftritt selbst, sondern auch die Vorbereitung sei perfekt verlaufen. In diesem Jahr möchte Nagel die Musiker im Bereich der Unterhaltungsmusik nachhaltig verbessern. Es sollen unter anderem effektvolle Showelemente einstudiert werden.

Der langjährige Musikerobmann Herbert Schiemer übergab nach einem kurzen Rückblick das Wort an seinen Nachfolger Martin Schmitzer. Der „Kapellenmanager“ stellte der Versammlung einen bereits gut gefüllten Terminplan für das aktuelle Jahr vor.


Wilfried Huber ist neuer Vorsitzender des Dahenfelder MGV.
(Foto: privat)

Der neue Vorsitzende Wilfried Huber berichtete über die Jugendarbeit. Insgesamt lernen 40 Jugendliche beim MGV ein Instrument. Höhepunkte im vergangenen Jahr war neben der Neuverpflichtung von Dirigentin Marion Koch das erfolgreiche Abschneiden von sieben Musikern beim Lehrgang des Blasmusikverbandes in Kürnbach.

Viel diskutiert wird momentan das Anliegen der Vereine, die sanitären Anlagen in der Alten Kelter zu verbessern. Ortsvorsteher Johann Habla informierte, dass die Stadt nach einer Lösung sucht.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 15.03.2007

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Kindermusical sorgt für ein volles Gotteshaus - und ohne erkennbares Lampenfieber trat die Rasselbänd in Dahenfeld auf

Von Hans-Peter Jäger

Neckarsulm Zählt die Sterne“ hieß das sehens- und hörenswerte Kindermusical, das der Dahenfelder Kinderchor Rasselbänd in der St. Remigiuskirche aufführte. Die Mädchen und Jungen lösten beim Publikum helle Freude aus.

Es ist erstaunlich, dass es Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren schaffen, ein Singspiel von 50 Minuten Dauer ohne erkennbares Lampenfieber, auswendig und textsicher aufzuführen. Es stammt aus der Feder von Siegfried Fietz und Daniela Dicker und enthält mit gesprochenen Passagen, Soli und sieben mehrstrophigen Chorsätzen ein umfangreiches Programm. Alle Kinder waren auch als Sprecher, Lektoren, Solisten und Sänger im Einsatz.

Einstudiert wurde das Stück in den Singstunden, ohne zusätzliche Proben, von den Leiterinnen Annegret Baum und Angela Weinreich, die auf dem E-Piano begleitete. Gemeindepfarrer Dr. Johannes Sklorz freute sich über sein volles Gotteshaus.


Die jungen Akteure der Rasselbänd lösten mit der Aufführung des Kindermusicals
„Zählt die Sterne“ beim Publikum in Dahenfeld helle Freude aus.
(Foto: Ralf Seidel)

Das Kindermusical erzählt die Geschichte aus dem Alten Testament vom gottgläubigen Stammvater Abraham und seiner Familie: Traurig sitzt er vor seinem Zelt und kann nicht verstehen, dass ihm und seiner Frau Sarah Kinder versagt bleiben. Da kommen drei geheimnisvolle Männer und weissagen ihm viele Nachkommen, so zahlreich, wie die Sterne oder die Sandkörner am Meer. Stimmungsvoll unterstreicht der Kinderchor die Szene mit dem Lied „Zählt die Sterne dort am Himmel“. Bald darauf wird Sohn Isaak geboren. Das Lied „Sodom und Gomorrha, Hass und Streit“ schildert die Verhältnisse in der Stadt, die Gott wegen der vielen Sünder vernichten will. Dramatischer Höhepunkt im Stück ist die biblische Schilderung, als Abraham schweren Herzens seinen erstgeborenen Sohn Isaak für Gott auf dem Altar als Opfer darbringen soll.

Schnell sind die Steine zusammengetragen und das Brennholz aufgeschichtet, da greift Gott ein und verhindert das Menschenopfer zugunsten eines Schafes, das sich im Gestrüpp verfangen hatte. „Abraham, wo ist das Opferlamm?“, singen dazu passend die Kinder. Als der Schlusschor „Und er gießt seinen Segen über dich“ verklungen war, erklatschten sich die begeisterten Zuhörer eine Zugabe: „Diesen Glauben möchte´ ich haben, so wie Abraham.“

Nach der Aufführung hörte man beim Stehempfang im Pfarrhaus lobende Dahenfelder Stimmen: „Es war wieder ganz toll. Einfach Klasse, was die Kinder und ihre Betreuerinnen so alles geleistet haben.“

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 06.03.2007

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Traditionen über Traditionen
Auch der Kirchenchor fühlt sich im Dahenfelder Bahnhof / Rathaus wohl!

Von Remigius Reims

Während die professionellen Narren von DIVUS traditionell gute Kontakte zur Lokalpresse pflegen (auch wenn sie nicht immer ausreichend Faschingsküchle für deren Reporter bereit halten), setzt der Dahenfelder Kirchenchor - ähnlich wie auch der örtliche Musik- und Gesangverein - traditionell auf die mediale Selbstvermarktung seiner Auftritte, d.h. auf die eigene Webseite.

So muss es der interessierten Öffentlichkeit nicht länger verborgen bleiben, dass fröhliche Gesandte von Kirchenchor und Frauenbund (in Dahenfeld sind diese beiden Institutionen personenidentisch) traditionell am Faschingsdienstag eine ganztägige Wanderung in Ansgar Kühners Besen unternehmen. Weil aber der Weg dorthin nicht allzu weit ist (wenn auch weiter als die in offiziellen Prospekten behaupteten sechs Minuten Fußweg), kehren die Sängerinnen und Sänger unterwegs traditionell im Dohfelder Rathaus ein, um auch dort ihr Liedgut zu verbreiten.

Selbstverständlich benötigen sie danach eine kleine Stärkung und erhalten diese in Form von Speis und Trank, wie es beim fahrenden Volk traditionell üblich ist.

Der diesjährige Besuch wurde von der ortsansässigen MANFRED HEINRICH & SONS MEDIA AGENCY, wie es schon Tradition hat, wiederum professionell in Bild und Ton mitgeschnitten. Wer also die bereits zweimal genannte Webseite des Kirchenchors aufruft, kann sich dort einen hervorragenden Eindruck von dem Event machen, der traditionell viel ekstatischer verläuft als der - allerdings auch weit weniger bekannte - Rosenmontagsball in der Neckarsulmer Ballei.

Nachdem der Dahenfelder Ortsvorsteher sich traditionell immer viel Mühe gibt beim Schreiben seiner holperig gereimten Begrüßung (die Bezeichnung "Büttenrede" würde ihm der in diesem Metier konkurrierende Ortsvorsteher von Owerneise nicht durchgehen lassen!), wird hier der Text veröffentlicht, möglicherweise um damit eine weitere Tradition zu begründen:

Dohfeld Helau!

Ihr frommen Sänger,
Faschingsfreunde, Kirchengänger,
seid willkommen hier im Saal!
Nun bereits zum dritten Mal

Habt Ihr Euch hier eingefunden
Um in diese frohe Runde
Faschingslaune einzubringen
Sekt zu schlürfen, laut zu singen.

Aschermittwoch ist erst morgen.
Heute zählen keine Sorgen.
Heut regiert die Narretei.
Und Morgen ist uns einerlei!

Ja, so schnell vergeht die Zeit.
Wieder ist ein Jahr vorbei,
das nicht nur vergnüglich war.
Ärger gab`s auch, ist doch klar!


In der großen Politik
ging es zumeist um Ulla Schmidt
und die Reformen. Kaum begonnen,
wurden sie zurückgenommen.

Ahnen konnte man ja schon,
dass die Groß-Koalition
aus CDU und SPD
sich auf Dauer nicht versteht.

Doch wie da die Fetzen fliegen,
die sich in den Haaren liegen
und die Merkel einfach schweigt,
ist kein Grund zur Heiterkeit.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Über alles lässt sich streiten.
Aber eins ist sonnenklar:
Dass es früher besser war!



Auch die CSU in Bayern
hat nur wenig Grund zum Feiern.
Ne schöne Landrätin aus Fürth
hat Stoibers Pläne abgewürgt.

Nichts wird`s mit der Wiederwahl!
Stattdessen gab`s den großen Knall.
Huber, Beckstein und Konsorten
täuschen noch mit schönen Worten

während sie schon Büchsen spannen
um den Herrn der Rede-Pannen
kurz und schmerzlos abzuschießen.
Der Problembär lässt schön grüßen!

Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Über alles kann man streiten.
Aber eins ist sonnenklar:
Dass es früher besser war!



Nicht nur durch die Mehrwertsteuer
Wird das Leben richtig teuer.
Öl und Gas und Holzverbrauch
Schröpfen unsren Beutel auch.

Überall wird weg gestrichen,
eingespart und angeglichen.
Meistens trifft`s den kleinen Mann
Weil sich der nicht wehren kann.

Länger schaffen, weniger Kohle.
Für die Wirtschaft ist`s zum Wohle
wie bei Utz Claassen und Ackermann
jeder deutlich sehen kann.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Über alles kann man streiten.
Aber eins ist sonnenklar:
Dass es früher besser war!



Auch bei uns in Dahenfeld
ist nicht immer „Heile Welt“.
Vor dem Jugendraum sieht`s schrecklich aus.
Die räumen ihren Dreck nicht auf.

Doch auch die Alten machen Müll
Am Häckselplatz wurd` es zu viel!
Der Platz, der ist jetzt eingezäunt.
Nun ist dort wieder aufgeräumt.

Die Brunnengasse wird bebaut.
Schon werden erste Zweifel laut:
Es wär zu sumpfig dort. Morast.
Es gibt immer wen, dem was nicht passt!!!


Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Über alles kann man streiten.
Aber eins ist sonnenklar:
Dass es früher besser war!


Auch der Sonntag ist nicht mehr
So wie früher. Kirche leer.
Engel zu. Und der SC
kickt `nen Scheiß, das tut schon weh!

Dann das Thema DSL!
Breitbandkabel, möglichst schnell
Wollen immer mehr im Haus.
Leider sieht`s da düster aus.

Denn die T-Com, ganz gemein,
sagt einfach: Ihr seid zu klein,
als dass sich das für uns lohnt.
Deshalb schau`n wir in den Mond!

Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Über alles kann man streiten.
Aber eins ist sonnenklar:
Dass es früher besser war!


Chaos an der Wetterfront.
Manches sind wir ja gewohnt.
Doch wenn Blumen blüh`n im Januar
ist das schon etwas sonderbar!

Chaos auch im Berufsverkehr!
Stundenlang ging gar nichts mehr,
als der Winter dann doch noch kam,
Ganz schlimm war`s auf der Autobahn.

Immerhin, der Schnee, der weisse,
bedeckte auch die Hunde - häufchen,
die nicht aufs Trottoir gehören
und brave Bürger mächtig stören.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Über alles kann man streiten.
Aber eins ist völlig klar:
Dass es früher besser war!

Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Über vieles kann man streiten.
Doch uns Dohfeldern isch klar,
dass des beim Hugo annerschd war!



Helau!!!

___________________________

P.S.: Eine weitere Dahenfelder Tradition ist, dass der Faschingsumzug - bekanntlich der kleinste im Unterland - mehr Teilnehmer haben muss als Zuschauer am Straßenrand stehen. Außerdem ist die anteilige Quote von Film-, Funk- und Fernsehschaffenden unter den Zuschauern traditionell höher als beim Kölner Karnevalsumzug. Insbesondere Gerhard Hölzel kümmert sich mit seiner Firma DAHENWOOD PRODUCTIONS aufopferungsvoll darum, dass Dohfeld in der ganzen Welt bekannt wird. So hat er jetzt ein Video vom UMZUG 2007 ins Internet gestellt, das alle Interessierten sich dort anschauen können, sofern sie über einen schnellen Internetzugang verfügen ;-))

Hier ist der Link:

http://www.youtube.com/watch?v=FDx_3KK8yQI

Die Ortsverwaltung hat traditionell wieder Verhandlungen wegen der Veröffentlichung einer käuflich zu erwerbenden DVD aufgenommen. Über das Ergebnis wird zu gegebener Zeit im Gelwen Blättle informiert werden.

 

Weitere Fotos und ein Video finden sich auf:

PKDPICS

EMEFKAPICS

Amateurvideo vom Fasching

24.02.2007

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Traditioneller Rathaussturm: Milde Strafen für "DSL" und Häcksel-Ordnung??
„Johann, effne die Tier – s´Remichele is hier!!!“


Von Gabor Spiry

Mit dem Wort "traditionell" geht man in Dahenfeld recht locker um. So findet der "traditionelle" Rathaussturm schon in seinem vierten Jahr statt, aber das hätte auch schon nach dem zweiten Mal gepasst, wie eine der weiblichen Aktivisten der Gruppe "DIVUS" (Dahenfelder infantile Vereinigung Unsinn) findet.

Wie auch immer. Dieses Jahr hatte sich Ortsvorsteher Johann Habla gemäß seinem Motto "Bahnhof" als Schaffner verkleidet und kurzerhand das Rathaus zum Bahnhof umdeklariert. Sowas geht in Dahenfeld ganz unbürokratisch.

Obwohl OV Habla in der Uniform von Wolfgang Lohmann mit Nickelbrille und Kaiser-Schnauzbart kaum wiederzuerkennen ist, werden er und sein "Helferlein", Stefanie Erlewein alias Nikolaus vor das hohe "Trichtergericht" gestellt. Das war schon letztes Jahr so. Damals ging's ums "Straßenbegleitgrün".

Doch schön der Reihe nach. "Bisher ist noch nie ein Zug in Dahenfeld angekommen", meint Schaffner Habla, aber theoretisch könnte von der Schutzhütte unterhalb vom Schweinshag irgendwann mal ein Zug abfahren. Jedenfalls stehe dort schon mal der Schriftzug: "Dahenfelder Bahnhof". Obwohl es momentan nicht nach einem Ausbau von regionalen Bahnverbindungen ausschaut, zeugt es doch vom großen Optimismus im kleinsten Stadtteil Neckarsulms. Den braucht man auch, selbst wenn es so sein sollte, dass die Gespräche mit Amtsleiter Bernd Müller und der Telekom auf einen schnellen Anschluss an die Datenautobahn hoffen lassen; damit es bald nicht mehr heißt: DSL=Dahenfeld surft langsam.

Nicht näher ausgeführt werden soll an dieser Stelle der Anklagepunkt "Häckselplatz" oder die Schließung des einzigen Lokals im Ort, des Wirtshauses "Engel". Da würde der Ortschaftsrat doch gerne nach der Sitzung im Rathaus ein paar Bierchen trinken.

Das kann man nach einem Fußmarsch (mit ein paar privaten Einkehrmöglichkeiten) aber auch im Sportheim des SC Dahenfeld ganz prima tun, und dabei den Blick auf dem "gut gewässerten", immerhin optisch einwandfreien, Fußballfeld schweifen lassen. Das Grün soll ja beruhigend wirken, und wenn noch der Hopfensaft hinzukommt... Also, nicht alles läuft in "Dofeld" nach Plan, aber schließlich gehen hier die Uhren etwas anders, und für all das kann der OV ja wohl nicht verantwortlich gemacht werden.

Und selbst das hohe "Trichtergericht" sowie das versammelte Dahenfelder Volk (oder auch der harte Kern vom harten Kern) nehmen es nicht so genau. So wartet der OV alias Schaffner und muss eigens die historische Glocke läuten, damit es endlich losgeht mit dem Rathaussturm, dem traditionellen. „Der Sturm hat Verspätung – kein Wunder, auf jedem Schild am Straßenrand steht eine andere Uhrzeit", meint dazu Habla lakonisch.

„Johann, effne die Tier – Remichele is hier!!!“ Die Aufforderung ist laut und deutlich, doch der Schaffner-OV denkt nicht daran. Also steigt "DIVUS" über Leitern in den Sitzungssaal, wo – welch ein Schreck – nichts gegen Durst und Hunger wartet. Denn der kleine Stehempfang findet aufgrund der geplanten Feierlichkeit für den Ex-OV und das wandelnde „Wikipedia“ alias Hugo Keicher im Untergeschoss statt. - Aufatmen bei "DIVUS".

Nach einem kurzen Versteckspiel des "Schaffners und seines Helferleins" und einem noch kürzeren Prozess wird zur sofortigen Vollstreckung des Urteils geschritten. Da hilft auch nicht das letzte verzweifelte Wort des Delinquenten: „Abfahrt auf Gleis 12 in wenigen Minuten!!!“.

Zwar hätte der OV mit dem Aufschließen des "Engels" eine Strafmilderung erreicht, aber – no way – der "Engel" blieb zu. Also musste er mit verbundenen Augen eine DSL-Kabel-Rolle bis zum Häckselplatz verlegen. Und dabei legte ihm das erzürnte Volk so manches Hindernis in den Weg. Aber nachdem ab dem "Bahnhof" bzw. Rathaus der Rest der Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde, gab es Sekt und Freibier (sowie 12 Krapfen, mehr warens nicht) für fast halb "Dofeld". Und weil man den angebrochenen Abend noch nützen wollte, ging es gesellig weiter im SC-Sportheim. Allerdings war der Weg bis zur "ABI 68 Konzert-Party" wegen der bereits genannten "Einkehrmöglichkeiten" etwas länger als sonst. Fazit: Ein Abend, zwei Veranstaltungen – das geht nur in
Dahenfeld.

PS: Das Konzert der "Dahenfelder Nachwuchsband" und von "ABI 68" war in jeder Hinsicht ein Gemeinschafts-Erlebnis für Junge und Junggebliebene. Bilder gibt es auf www.dahenfeld.de und auf Seite 21 dieser Ausgabe.

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 22.02.2007

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Ein Dahenfelder mit Verstand und dem Herz auf dem rechten Fleck
Hugo Keicher ist ein aktiver 70er


Von Peter Klotz

Der Andrang auf das Amtszimmer des ehemaligen Ortsvorstehers Hugo Keicher im Dahenfelder Rathaus war immens. Trotz Bilderbuchwetter und „Hängerlestag“ (Johann Habla) drängten sich Einwohner und Ehrengäste um den aktiven Jubilar.


Dynamisch und beredt wie eh und je – Hugo Keicher an seinem 70. Geburtstag (Foto: Peter Klotz)

Mit einem strahlenden Lächeln schüttelte Hugo Keicher der nicht enden wollenden Schar von Gratulanten die Hand. Eine Ehrenkette mit vielen Pfennigstücken und der goldenen Zahl 70 hatte ihm Lore Schmidt überreicht. Sie ähnelte stark den Amtsinsignien eines Oberbürgermeisters und zeigte zusammen mit dem Ehrenring der Stadt und dem Bundesverdienstkreuz am Revers, dass hier nicht irgendein Bürger geehrt wurde, sondern der Hugo Keicher, der auf 42 Jahre Kommunalpolitik in verantwortlicher Position und 26 erfolgreiche Jahre als Ortsvorsteher zurückblicken kann.


Langjährige Wegbegleiter in der Kommunalpolitik: Hugo Keicher und OB Volker Blust (Foto: Peter Klotz)

OB Volker Blust erwähnte deshalb nur in einem Nebensatz, dass „Hugo“ jetzt auch offiziell eine Einladung zum Seniorennachmittag der Stadt erhalten würde. Ansonsten bedankte er sich für die stets gute Zusammenarbeit mit Keicher.

Keichers Nachfolger Johann Habla bewunderte den erfahrenen Kommunal-politiker, der über den Kirchturm hinaus geblickt habe und der wegen seiner robusten Natur und weil er die Menschen um ihn herum mag, immer wieder das Vertrauen der Bevölkerung ausgesprochen bekam. In einer Sonderausgabe vom „Gelwe Blättle“ wurden dessen Verdienste noch einmal gewürdigt.


Ein gutes Verhältnis gibt es auch zu Keichers Nachfolger Johann Habla (Foto: Peter Klotz)

In seiner, wie er und seine Frau befürchteten, doch nicht ganz so kurzen Erwiderung bedankte sich das Dahenfelder Urgestein dafür, dass es ihm seine Mitbürger eigentlich immer leicht gemacht hatten. Er bedankte sich für die Erfahrungen und die dicken Zigarren mit denen ihm sein Vorgänger Eugen Kühner eingelernt hatte, für die positive Zusammenarbeit mit der Verwaltung in der Kernstadt und vergaß auch nicht seine rechte Hand, die Steffi Erlewein, mit der er „ganz prima“ zusammengeschafft hatte.

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 22.02.2007

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Hugo Keicher feierte in Dahenfeld 70. Geburtstag

Von Andreas Bracht

Eine außergewöhnliche Lebensleistung verdient besondere Würdigungen. Diese wurden dem früheren Ortsvorsteher von Dahenfeld, Hugo Keicher, bereits mehrfach zuteil. Zuletzt wurde ihm 2004 in Anerkennung seines 42-jährigen kommunalpolitischen Engagements der goldene Ehrenring der Stadt Neckarsulm verliehen. Der 70. Geburtstag des leidenschaftlichen Dahenfelders am 17. Februar bot jetzt noch einmal Anlass, auf ein großes Lebenswerk und damit gleichzeitig auf eine prägende Epoche der Dahenfelder Ortsgeschichte zurückzublicken.


OB Volker Blust (li.) gratuliert OV a.D. Hugo Keicher (Foto: Andreas Bracht)

In seiner früheren Wirkungsstätte, dem Rathaus von Dahenfeld, waren zahlreiche Gäste zusammengekommen, um Hugo Keicher persönlich zu beglückwünschen und zu ehren. Zu den Gratulanten gehörten amtierende und ehemalige Mitglieder des Neckarsulmer Gemeinderates und des Ortschaftsrates, örtliche Vereinsvertreter, die Kommandanten der Feuerwehr Neckarsulm und der Abteilungswehr Dahenfeld sowie frühere Kollegen aus der Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Volker Blust gratulierte auch im Namen des Gemeinderates und dankte dem Geburtstagskind einmal mehr für dessen jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement als Mitglied des Gemeinderates von Dahenfeld, als stellvertretender Bürgermeister der bis zur Eingemeindung 1971 selbständigen Gemeinde, als Mitglied des Ortschaftsrates und als Ortsvorsteher. Hugo Keicher habe mit „hohem Engagement und großem Idealismus“ die Entwicklung des Stadtteils wesentlich mit gestaltet und mit geprägt. „Sie haben sich um die Gemeinde und den Stadtteil große Verdienste erworben“, hob Blust hervor. „Auf dieses Lebenswerk können Sie mit Stolz und innerer Erfüllung zurückblicken.“ Wie der OB in Erinnerung rief, wurde dieser unermüdliche Einsatz im kommunalpolitischen Bereich und darüber hinaus 1987 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1992 mit der Ehrenmedaille der Stadt Neckarsulm gewürdigt. 2004 wurde Hugo Keicher zwar offiziell in den Ruhestand verabschiedet, nimmt aber weiterhin regen Anteil am Geschehen in Dahenfeld. „Ihr Herz schlägt nach wie vor für die Kommunalpolitik“, stellte Volker Blust fest.

Ein Dahenfelder mit Leidenschaft und robuster Natur
Im Namen des Ortschaftsrates gratulierte Ortsvorsteher Johann Habla seinem Vorgänger zum 70. Dass die Dahenfelder offensichtlich ein gewisses Maß an Leidenschaft aber auch Leidensfähigkeit von ihren Bürgermeistern erwarten, schloss Johann Habla aus der Lektüre der Ortschronik, die auch Lebensläufe früherer Gemeindechefs enthält. „Es ist nicht leicht, in Dahenfeld Bürgermeister oder Ortsvorsteher zu sein“, sagte Habla. „Man braucht dazu eine robuste Natur und man muss die Menschen mögen.“ Dies hätten die Dahenfelder bei Hugo Keicher gespürt und ihm deswegen auch stets gute Wahlergebnisse beschert, so Habla.

Schließlich gratulierte auch der örtliche Faschingsverein in einer der närrischen Jahreszeit angemessenen Weise. In bunten Kostümen enterten Mitglieder der „Dahenfelder Infantilen Vereinigung Unsinn“ (DIVUS) über eine Leiter den Sitzungssaal, um ihre Glückwünsche zu überbringen, und zwar verkleidet als Freiheitsstatuen. Hugo Keicher selbst war es, der närrische Gerüchte über den Dahenfelder Freiheitsdrang und eine bevorstehende Abspaltung von der Kernstadt widerlegte. Seit der Eingemeindung, an der Hugo Keicher als damaliger stellvertretender Bürgermeister von Dahenfeld maßgeblich beteiligt war, habe sich der Ort „so gut entwickelt“. „Zur Verbindung mit Neckarsulm haben wir immer gestanden“, versicherte Keicher, der am 15. Februar 1978 das Amt des Ortsvorstehers im neuen Stadtteil antrat. Rückblickend dankte er der Stadt und den damaligen Amtsleitern, „die mich damals mit getragen haben“. Auch künftig werde er weiterhin in der Öffentlichkeit präsent sein und sich nicht zurückziehen, versprach Hugo Keicher.

Bericht vom 20.02.2007 (snp)

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Alle Jahre wieder...

...ist der Dahenfelder Motivwagen der Truppe DIVUS (Dahenfelder Infantile Vereinigung Unsinn) ein Hingucker, den auch die Heilbronner Stimme bei ihrer Berichterstattung über den Wimpfener Fasching auf der ersten Lokalseite bringt:


Eng ging es zu in den Gassen der Altstadt. Rund 40 Fahrzeuge -
hier der „Steuer-Sauger“ aus Dahenfeld - und 25 Kapellen
zogen am Sonntagnachmittag durch Wimpfen. (Foto: Andreas Veigel)

Über den Narren lachte die Sonne

Von Thomas Senger

Wer mag gestern Nachmittag mehr gestrahlt haben, die Sonne vom nahezu wolkenfreien Himmel oder die vielen hundert Teilnehmer, die auch den 57. Faschingsumzug in Bad Wimpfen zu einem Erlebnis machten? Es war Umzugspräsident Gunther Werner bei der Ansage der rund 130 Gruppen und Fahrzeuge. „Nach über zehn Jahren wieder einmal Frühlingswetter“, rief er ins Mikrophon.

Dicht gedrängt die Besucher. „Zigtausend“, freute sich Werner. Auch die 57. Auflage in einer 125-jährigen Geschichte erwies sich erneut als Besuchermagnet, die zurecht als die größte Umzugsveranstaltung im Unterland gilt.


Lang emohl ema nackte Moh` en`d Dascha! (Foto: Peter Klotz)


Von unten im Tal bis hoch in die Altstadt schlängelte sich die Karawane. Über eine Stunde nach Abmarsch waren sie bereits unterwegs, ehe sie am Tribünenwagen in der Hauptstraße und an den darauf versammelten Ehrengästen vorbeidefilierten. Wer wollte es ihnen verdenken, dass sie ihre Parade länger als üblich genießen wollten. Denn anders als in den Vorjahren trieb sie weder Feuchtigkeit noch Kälte an, um anschließend in der Alten Kelter den Faschingssonntag bei der traditionellen Narrenparty ausklingen zu lassen.

Luftig gewagt dennoch das schulterfreie Kleid der Wimpfener Prinzessin Olga I. im Land des Lächelns. Doch beim nimmermüden Austeilen von Süßigkeiten wird auch ihr warm geworden sein, so wie den anderen Gutsel-, Teddy- und Schminkstiftwerfern auf den rund 40 Fahrzeugen.


Theo Vogt navigiert seinen Schlepper sicher durch das Gewusel. G`lernt isch g`lernt!!!
(Foto: Peter Klotz)

Überhaupt die Wagen. Phantasievoll und witzig. Und so viel Arbeit, die dahintersteckt. „Die Vollverkleidung für jedes Fahrzeug maßgefertigt“, erzählte Carola Büchle und erinnerte so an die vielen Stunden Vorbereitung. Sie haben sich gelohnt, das lag nicht nur an den Organisatoren, sondern auch an den Teilnehmern. Von deren Fröhlichkeit ließen sich die Zuschauer gerne anstecken. „Daale Helau!“, war natürlich ebenso zu vernehmen wie „Zabergäu - Hei-Jei!“ oder „Wolfsstecher Helau“.
 


Einer der beiden Chef-DIVUSler, Edgar Mattes, holt Nachschub vom Wagen.
Keine "Ollen Kamellen", übrigens !!! (Foto: Karin Hopprich)

Zum ersten Mal dabei die Guggenmusiker „Die Basselschorra“ aus Büchenau“. Seit Jahren schon wollen sie die Wimpfener einmal bei sich haben. Stolz sind sie auch über die treuen „Golden Lions“, die nicht beim größten Umzug des Landes in ihrer Heimatstadt Mannheim auftreten, sondern den Weg neckaraufwärts gerne auf sich nehmen.


Es ist vollbracht! Die DIVUSler sind am Ziel angelangt. (Foto: Peter Klotz)

Die Carnevalisten aus Obergimpern am Ende des Zuges waren noch lange nicht in der Altstadt angelangt, wo ihnen nochmals Beifall entgegenbrandete, da hatten zwei andere Umzugswagen unten im Tal ihre Tour gerade erst begonnen. Ein orangefarbener und ein weißer. Treue Begleiter, obwohl ihre Mitfahrer es gewohnt sind, von den heimziehenden Zuschauern bestenfalls belächelt zu werden: Der Wagen des Bauhofs und die Solvay-Kehrmaschine. Kehraus mit hunderten von leeren, mitgebrachten Flaschen, viele davon zersplittert.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 19.02.2007 / Bilder von www.stimme.de

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„Heiß wird’s in Dofeld“ - Faschingstreiben in der Hüttberghalle
Dofeld – n’owed


Von Peter Klotz

Die Bürger aus dem östlichsten, aber keineswegs kältesten Stadtteil Neckarsulms heben sich mit ihrem Gruß „n’owed“ (guten Abend) nicht nur durch Alternativen zum „Helau, Trolli, …“ – Einerlei aus der Masse der Narren ab – ihre Faschingsveranstaltung ist komplett anders.

Die schlechte Nachricht vorweg: Das Team der Froschlochbläser folgte dem Trend der Popgruppen und trat geschlossen zurück – die gute Nachricht: die Veranstalter SC und MGV Dahenfeld haben in den „Crazy Remies“ einen exakt gleichwertigen Ersatz gefunden. Neben Martin „the voice“ Schmitzer singen mit Anne und Julia zwei „Baum“ – starke Stimmen in der Formation und sorgten für die ersten lebendigen Höhepunkte des Abends.

Eine Halle voller Narren
Die von Matthias Herkle und Angelika Wagner-Klamser hervorragend geschmückte Hüttberghalle war bis auf zwei freie Plätze vor der Bühne komplett besetzt und die zum Zwecke der Vergnügung angetretenen Teufel, Tassen und Tussen wurden vom Programm nicht enttäuscht.

Stimmung
Mit schlagenden Argumenten eröffneten Sascha Körner, Johannes Kühner, Matthias Herkle und Matthias Broncel die Reihe der Auftritte. Natürlich waren die Stücke nicht leise, aber die Tische bebten eher wegen der Animateure, die dem Publikum auf denselben einheizte. Das Remichele (Lothar Mattes), in diesem Jahr übrigens mit einer Emma Harsch – Kreation angetreten, verstand es die Massen zu begeistern und wenn das nicht auf Anhieb klappte, konnte es mit großen Druck nachlegen.

Hintergründe
Das auf den ersten Blick so unverbindlich witzig gestaltete Gespräch auf dem Friedhof zwischen Hilde (Steffi Schiemer) und Frieda (Bernd Halter) verstärkte die Gerüchte, es gäbe Strömungen im Stadtteil, die die Unabhängigkeit von der Hauptstadt betreiben. Die beiden deckten auf, dass der Friedhof völlig falsch geplant sei, wenn der nämlich beim sumpfigen Sportplatz läge, könnte man viel Gießwasser sparen. Die beiden haben darüber hinaus in Julia Baum und Sascha Körner zwei Aktivisten gefunden, die die DSL (Dofeld surft langsam) – Verbindung mit Neckarsulm mit ihren knallorangenen Motorsägen kappen wollen. Bei der Veranstaltung traten auch Vertreter der einflussreichen Gruppierung „Divus“ als harmlose Gäste auf. Ihr Anführer J.H. gab zu, dass hinter der Verkleidung als Freiheitsstatue konkrete politische Ziele steckten. Eine Neugründung des Ortes unter dem Namen „Dahenwood“ wollte er für die Zukunft nicht ausschließen.

Jetzt geht’s ab
Wie anregend diese Zukunft sein könnte demonstrierte die Gruppe „Bussi – dog“ auf der Bühne. Die vier Modellathleten vom Männerballett hörten auf die Choreographie von Sascha Keck und ließen sich vom Publikum angefeuert nicht nur zu anmutigen Tanzschritten, sondern auch zu einer mutigen Enthüllung hinreißen.
Die Crazy Remies ließen sich von dieser Show teilweise anstecken, ihr Vertrag ließ aber nur einen zwei Stunden – Auftritt zu, so dass DJ Freddy und sein Assistent die musikalische Leitung übernahmen und den aufgewühlten Faschingsfans eine muntere Nacht bescherten.

Bericht für die Neckarsulmer Woche vom 08.02.2007

Bilder vom Fasching gibt es auf dahenfeld.de & mgvdahenfeld.de!!!

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Drastische Klimaerwärmung in Dahenfeld
Faschingsveranstaltung von MGV und SC begeistert die ausgelassenen Gäste


Von Rudolf Landauer

Nicht nur den Wissenschaftlern des Pariser Klimagipfels wurde es am Wochenende heiß. Unter dem Motto: „‘S wird heiß in Dohfeld“ kündigten der Sportclub und der Musik- und Gesangverein eine allerdings saisonbedingte Klimaerwärmung in der Hüttberghalle an. Diese Aufheizung hatte außerdem erfreulichere Konsequenzen als die der guten alten Mutter Erde. Selbst gestrickt, zünftig, urig, und ein Programm, das durchweg von Eigengewächsen gestaltet wird: Das ist der Dahenfelder Fasching - und auch das Erfolgsrezept.

Unterhaltungsprogramm

Ungekünstelt und geradeheraus war der Faschingsabend, der im ersten Teil ein richtiges Unterhaltungsprogramm bot und im zweiten Abschnitt die Temperaturen beim Abtanzen zu DJ-Musik nochmals deutlich anhob. Gleich zu Beginn gab die bisher als „Froschloch Bläser“ bekannte Unterhaltungsband des MGV Dahenfeld bekannt, dass sie sich ab sofort „Grazy Remig“ nennt. Schließlich ist die Symbolfigur des Dahenfelder Faschings der „Remichele“. Auswärtigen sei gesagt, der Schutzpatron der Dahenfelder ist der Heilige Remigius, und die Narren nahmen ihren Patron einfach in ihren Reihen auf. Remichele wird von Lothar Mattes auf urige und lustige Weise dargestellt und „s’Remichele“ ist auch für den Programmablauf zuständig.


Beiträgen auf der Bühne und im Saal folgten unverzüglich Remicheles Aufforderungen, den viel zu leisen Beifall doch drastisch zu steigern, was dann auch zu einer stetigen Klimaerwärmung in der Halle führte. Die Narrenschar wurde von den gut aufgelegten und variantenreich aufspielenden „Grazy Remigs“ in tolle Stimmung versetzt. Die beiden Vereinschefs Stefan Erlewein vom SC und Benno Baum vom MGV durften nach langer Vorbereitungsphase in Cowboykleidern auf eine gut gefüllte Hüttberghalle blicken. Der Aufwand hatte sich mal wieder gelohnt. Auf viele fleißige Helfer können die beiden Vorsitzenden bauen. Etwa Mathias Herkle und Andrea Wagner-Klamser etwa, die Dahenfelder Motive närrisch und grafisch gekonnt auf Großplakaten an die Wände zauberten.

Neues Kostüm

Überhaupt schlüpften etliche Aktive gleich in mehrere Rollen. Auch das sind Zeichen der Dahenfelder Flexibilität. Emma Harsch schneiderte Remichele ein nagelneues Kostüm. „Das alte Kleid war halt total zerschlissen“, lachte Lothar Mattes. Ein rasant wirbelndes Trommelensemble, die Dorftratschen Hilde und Frieda alias Steffi Schiemer und Bernd Halter, glossierten das Dorfgeschehen beim Gräbergießen auf dem Friedhof. Danach knatterten Motorsägen auf der Bühne. Die fetzige Showeinlage begeisterte das Publikum.


Da flogen die Späne in der Dahenfelder Hüttberghalle:
Mit einer tollen Kettensägen-Nummer begeisterte
dieses Trio das Publikum. ´(Foto: Rudolf Landauer)

Fast einen Männerstrip gab es beim Auftritt des Männerballetts. Doch in Anwesenheit des Schutzpatrons schreckten die muskulösen Herren dann vor dem Ausziehen des letzten Slips zurück - trotz Zugabe-Rufen etlicher Damen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 05.02.2007

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Ihr Job ist das Vergnügen anderer
Filmvorführerin ist hinter den Kulissen der schillernden Kinowelt zu Hause


Von Dittmar Dirks

Wer erinnert sich nicht an die Komödie „Harry und Sally“? Die Szene im Restaurant, in der „Sally“-Darstellerin Meg Ryan einen Orgasmus vortäuscht, ist Filmfans lebhaft in Erinnerung. Birgit Hesse kann den Streifen nicht mehr sehen. „Ich hasse ihn wie die Pest“, sagt sie unverblümt und lacht dabei. Als Filmvorführerin hat die Neckarsulmerin einen ganz eigenen Zugang zu Hollywood-Kultstreifen oder deutschen Komödien.

Birgit Hesse macht den Job seit über 26 Jahren. Kein Tageslicht dringt an ihren Arbeitsplatz. Hoch oben, gleich hinter den sieben Kinosälen des Cineplex’ in Neckarsulm, liegt ihr fensterloses Reich. Die lang gezogenen Räume erinnern mit den kahlen, dunkelgrauen Betonwänden an schmucklose Treppenhäuser von Tiefgaragen. Dunkel ist es in den Filmvorführräumen. Dunkel und geheimnisvoll mit künstlichem Licht. Leise brummen mannshohe Automaten, die die Filme auf die Leinwand werfen. Birgit Hesse weiß: „Die Leuten meinen, heutzutage wird nur eine DVD eingelegt.“

Die 45 Jahre alte Frau aus Neckarsulm-Dahenfeld hat vor 26 Jahren die Stellenanzeige in der Zeitung gelesen: „Filmvorführer gesucht.“ Birgit Hesse bewarb sich, bekam den Job und dachte: „Ich bleib’ sicher nicht lange dabei.“ Doch das ist sie. Hesse liebt den Job. Sie ist ein geselliger, offener Typ. Dass sie in den Vorführräumen meistens alleine arbeitet, macht ihr nichts aus. Der Arbeitstag beginnt oft am frühen Nachmittag, er endet nach Mitternacht. „Es macht halt Spaß.“

Die Filmvorführerin kümmert sich um die Pausenmusik und schaut nach, ob alle Filme in den Vorführräumen richtig eingelegt sind. In einer der Hinterzimmern hängen sieben kleine Fernsehmonitore von der Decke. Sie zeigen, was sich auf den Leinwänden abspielt und dienen Birgit Hesse damit zur Überwachung.


Birgit Hesse in ihrem Reich. Am Vorführgerät kontrolliert sie,
ob die Pausenmusik stimmt und der richtige Film eingelegt ist.
(Foto: Dittmar Dirks)

Ein Film kommt nicht im Ganzen - er wiegt etwa einen halben Zentner - in Neckarsulm an. Das Band ist gestückelt in fünf, sechs Abschnitte. Diese werden vor Ort zusammengeklebt und auf einen Ring gespult. Handarbeit und Maßarbeit für Technikfreunde. Jetzt ist der Film vorzeigbar. Halt. Die Werbespots. Die Kunden liefern die kleinen Filmchen ebenfalls auf Band. Birgit Hesses Job ist es, die Reklamestreifen an die Anfänge des jeweiligen Kinofilms zu kleben.

„Mumie“, „Auf die stürmische Art“, Toy Story 2“ - vereinzelt hängen Plakate an den Wänden. Birgit Hesse guckt sich nur noch „ganz ausgesuchte Filme“ an. Kaum zu glauben, wenn sie sagt: „Ich war schon lange nicht mehr im Kino.“ Während der Arbeit erhascht die Filmvorführerin nur selten einen Blick auf die Leinwände. Dafür bleibt keine Zeit. Filmbänder zusammenkleben, in die Säle hinein horchen, ob die Tonqualität stimmt - das und mehr hält sie auf Trab.

Was lief, als sie den Job - zunächst in Heilbronn - annahm? Birgit Hesse zählt auf: „Das Boot“, „Cap & Capper“, „Auf dem Highway ist die Hölle los“. Das war 1981. „Damals war das Publikum rücksichtsvoller, der Umgang miteinander war familiärer.“ Etwas anderes machen, möchte Birgit Hesse auf gar keinen Fall. Filmvorführerin im Cineplex ist sie mit Leib und Seele. Zu Hause ist sie in Dahenfeld in einem alten Bauernhaus. „Da gibt es immer etwas zu tun.“ So wie hinter den Kulissen der bunten Filmwelt. Reine Actionstreifen sind nicht ihr Ding, Birgit Hesse mag lieber „Club der Teufelinnen“ oder „Freundinnen“.

Ach ja. Was hat sie gegen „Harry und Sally“? Birgit Hesse schmunzelt. Nichts - aber der Film flimmerte 27 Wochen über die Leinwand. Verständlich, wenn ein Lächeln über Birgit Hesses Gesicht zieht: „Ich konnte ihn irgendwann nicht mehr sehen.“

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 01.02.2007

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 31.12.2006

Zum 31.12.2006 lebten in Neckarsulm 26.521 Einwohner in 9.501 Haushalten, darunter 21.306 = 80 % deutsche Staatsangehörige und 5.215 = 20 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.272 (Amorbach), 4.322 (Obereisesheim) bzw. 1.388 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 613.

30.01.2007

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Haushaltsvorberatung im Ortschaftsrat

Einer guten Tradition folgend, nahmen Oberbürgermeister Volker Blust, Bürgermeister Klaus Grabbe und leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung auch in diesem Jahr an der ersten Sitzung des Dahenfelder Ortschaftsrates teil. Im Mittelpunkt der Sitzung stand wiederum die Vorberatung des aktuellen Haushaltsplans. Über die OR-Sitzungen in Dahenfeld und Obereisesheim informiert der Bericht des Leiters der städtischen Pressestelle, Andreas Bracht, vom 19.01.2007:

Neckarsulmer Ortsteile erhalten fünf Millionen Euro aus dem Stadtsäckel

Die Stadt Neckarsulm stellt sich weiterhin der Aufgabe, die kommunale Infrastruktur auch in den Stadtteilen weiter zu verbessern. Dies versprach Oberbürgermeister Volker Blust anlässlich der Vorberatung des Haushaltsplans in den Ortschaftsräten von Obereisesheim und Dahenfeld. So entfallen von den insgesamt vorgesehenen Investitionsausgaben in Höhe von 18,1 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2007 allein 5,1 Millionen auf die beiden Stadtteile.

„Die Stadt wird ihrer Verantwortung gegenüber den Stadtteilen wie seither in ausreichendem Umfang Rechnung tragen“, kündigte Volker Blust an. Über die reinen Pflichtaufgaben hinaus sei die Stadt auch weiter in der Lage, „unsere recht stattlichen Freiwilligkeitsleistungen aufrecht zu erhalten“, so Blust. Angesichts dieser positiven Entwicklungsperspektive stimmten beide Ortschaftsräte dem Haushalts- und Investitionsplan 2007 einstimmig zu und empfahlen ihn dem Gemeinderat ohne Änderungen zur Beschlussfassung.

Traditionell nahm OB Blust persönlich an den Vorberatungen in den Ortsgremien teil, um den Planentwurf für 2007 zu bewerten. Als weitere Teilnehmer begrüßten die Ortsvorsteher Bürgermeister Klaus Grabbe, Hauptamtsleiter Bernd Müller und Stadtkämmerer Werner Bareis, der den Ortschaftsräten das Zahlenwerk im Einzelnen erläuterte. Bei einem Gesamtvolumen von 130,3 Millionen Euro kann die Stadt die geplanten Investitionen komplett aus eigenen Haushaltsmitteln finanzieren. Dazu dienen die im Verwaltungshaushalt erwirtschaftete Investitionsrate von 14,3 Millionen Euro sowie eine Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 6,6 Millionen Euro. Infolge der unerwartet und einmalig hohen Gewerbesteuereinnahmen 2006 ist die Rücklage gut gefüllt. Sie erreicht zum Jahresende 2007 laut Plan einen Bestand von 69,2 Millionen Euro. Wegen der 2008 fälligen Umlagezahlungen, die aufgrund des erhöhten Gewerbesteueraufkommens 2006 erhoben werden, sind von dem Rücklagenbetrag jedoch nur rund 25 Millionen für künftige Investitionsvorhaben frei verfügbar. Insgesamt betrachtet könne die Stadt 2007 einen „guten, erfreulichen und soliden Haushalt“ vorlegen und „mit Optimismus in die Zukunft schauen“, urteilte Blust.

Zwei Millionen Euro für Entwicklung von Baugebieten in Obereisesheim

Die solide Haushaltslage beschert den Stadtteilen einen beträchtlichen Investitionszuwachs. In den Stadtteil Obereisesheim fließen Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 4,3 Millionen Euro. Diese werden unter anderem dazu verwendet, das Ernst-Freyer-Bad auf dem neuesten technischen Stand zu halten. Erweitert werden die Filteranlage (77.000 Euro) und die Kollektoren zur Brauchwassererwärmung (60.000 Euro). Saniert werden zudem der Sprungturm für 50.000 Euro und die Liegeterrasse für 40.000 Euro.

Um die Sanierung im Innenbereich weiter voranzutreiben, stehen zwei Millionen Euro für den Grunderwerb zur Umlegung der geplanten neuen Baugebiete „Mühlstraße“ und „Römerstraße“ bereit. Für die Renaturierung des „Böllinger Bachs“ wird eine erste Investitionsrate von 200.000 Euro verwendet.

In die Fortsetzung der Kanalsanierung investiert die Stadt mehr als 1,5 Millionen Euro. Die Sanierungsmaßnahmen erstrecken sich auf die Hauptstraße, die Biberacher Straße, die Zehenthofstraße und die Angelstraße. Hier verlegt die Stadt eine zusätzliche Entwässerungsleitung, um das in diesem Bereich anfallende Quellwasser vom Abwasser getrennt abzuleiten. Das so nutzbar gemachte Frischwasser soll später den „Fuchshälde“-Graben speisen, dessen Renaturierung 2008 geplant ist. Diese Maßnahme dient nicht nur dem Naturschutz, sondern ist auch wirtschaftlich von erheblicher Bedeutung. Sie reduziert die Betriebskosten der Verbandskläranlage Neckarsulm, da beträchtliche Wassermengen nicht durch das dortige Betriebssystem geleitet werden müssen, sondern stattdessen direkt in den natürlichen Kreislauf gelangen.

In der Dahenfelder Brunnengasse nimmt die Stadtsanierung Gestalt an

Für den Stadtteil Dahenfeld sieht der Haushaltsplan Investitionen von insgesamt 786.200 Euro vor. Davon entfallen 190.000 Euro auf Baumaßnahmen der Stadtwerke zur Erweiterung des Rohrnetzes. So muss vor allem auch das neue Baugebiet „Brunnengasse“ an die Gas- und Wasserversorgung angeschlossen werden. Darüber hinaus erfordert die Erschließung des Baugebietes „Brunnengasse I“ eine Restfinanzierung von 125.000 Euro. Für möglichen weiteren Grunderwerb in diesem Bereich steht ein Pauschalbetrag von 50.000 Euro zur Verfügung.

Mit der dortigen städtebaulichen Neuordnung geht auch die Renaturierung des Brunnenwiesenbaches einher, der in seinem gesamten Verlauf quer durch Dahenfeld wieder naturnah gestaltet und erlebbar gemacht werden soll. Hierfür sind Haushaltsmittel in Höhe von 290.000 Euro vorgesehen. Diese Maßnahme werde „eine ganz stark spürbare Verbesserung bringen und das Ortsbild insgesamt erheblich aufwerten“, versicherte Bürgermeister Grabbe.

Neu geordnet wird auch der Ortseingang im Bereich der Kreuzstraße. Hier schafft die Stadt durch den Abbruch des unsanierbar maroden Gebäudes Kreuzstraße 23 die nötigen Voraussetzungen. Für den Gebäudeabbruch stehen 55.000 Euro bereit. An dieser Stelle soll wieder ein Wohnhaus in einem neu gestalteten Umfeld entstehen.
Im Investitionsplan wurde schließlich auch wieder die Land- und Forstwirtschaft berücksichtigt. 30.000 Euro wendet die Stadt auf, um Feldwege im Gewann „Wolfsklinge“ und „Mühläcker“ zu asphaltieren.


Der Dahenfelder Ortschaftsrat stimmt dem Haushaltsplan 2007 zu (Foto: Bracht)

Zum Abschluss der Etatberatungen in den Ortschaftsräten bedankte sich Oberbürgermeister Blust bei den Bürgervertretern in Obereisesheim und Dahenfeld für die wiederum gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Über die endgültige Verabschiedung des Haushalts 2007 entscheidet der Gemeinderat in seiner Sitzung am 25. Januar.

25.01.2007

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MGV und SC Dahenfeld proudly present:

17.01.2007 (Artwork © 2007 by Matthias Herkle)

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Bob Dylan kommt nach Dahenfeld

... na ja, nicht direkt nach Dahenfeld. Aber doch ziemlich in die Nähe! Am 20. April tritt der legendäre amerikanische Songwriter in der Stuttgarter Porsche-Arena auf, am 30. April spielt er in Mannheim in der SAP-Arena. Noch gibt es Karten im Vorverkauf bei www.eventim.de.

Wenn Mannheim oder Stuttgart immer noch zu weit sind: Am 30. Januar kommt Chris Knight nach Heilbronn in den Red River Saloon und am 7. Februar spielen Rich Hopkins & Luminarios im Bürgerhaus in HN-Böckingen.

13.01.2007

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Alle Jahre wieder...

...wenn die Heilbronner Stimme ihre Vorberichte zur neuen Faschingssaison bringt, setzt sie bevorzugt Bilder der Dahenfelder Narrentruppe DIVUS ein. So auch bei dem Artikel über das aktuelle Wimpfener Prinzenpaar, Olga I. und Jürgen II.

Die DIVUSler selbst basteln derzeit unter strengsten Sicherheitsbestimmungen an ihrem neuen Outfit für die anstehende Campagne. Schließlich ist nach dem Fasching = vor dem Fasching!


Der Motivwagen von DIVUS auf dem Wimpfener Umzug 2006

Illustration zu einem Bericht in der Heilbronner Stimme vom 08.01.2006

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It`s A Volkswagen. It Must Be A Volkswagen!

Wer einmal in Dahenfeld war, vergisst das nicht mehr. Gilt auch für Dennis Trogus. Verwandt mit S., S. & M. Körner und gelegentlich schon mal Gast bei Reinhold Seitz auf der Terrasse (aber nicht wegen Reinhold). Jedenfalls: das richtige Auto mit dem passenden Kennzeichen!!!

02.01.2007

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Weihnachtspost für den Ortsvorsteher

Das Schreiben ist im Umschlag: hier klicken !!!

 

... ohne Absender, aber mit einem wichtigen Anliegen. Das Problem ist bloß: Wie viele Tütenspender braucht man für das ganze Dorf, wo stellt man sie überall hin und wer befüllt sie?

30.12.2006

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Stadt Neckarsulm beginnt mit Neuordnung im Ortskernbereich des Stadtteils Dahenfeld
Plangebiet „Brunnengasse“ bietet großes Entwicklungspotenzial als Wohnquartier

Von Andreas Bracht

Im Stadtteil Dahenfeld hat die Stadt Neckarsulm damit begonnen, den Ortskern durch eine städtebauliche Nachverdichtung auch in gestalterischer Hinsicht aufzuwerten. Im Plangebiet „Brunnengasse“ sollen untergenutzte und brachliegende Teilflächen durch Umlegungen in Bauplätze und öffentliche Grünflächen umgewandelt werden. In einem ersten Bauabschnitt nördlich der Wilhelm-Mattes-Straße wird jetzt ein 3000 Quadratmeter großes Areal auf diese Weise neu geordnet und erschlossen. Von den acht neu zugeschnittenen Grundstücken stellt die Stadt vier als Bauplätze vorrangig jungen Familien zur Verfügung.


Erschließungsarbeiten: Die Stichstraße zum "Wendehammer" wird angelegt.
Foto: Sebastian Habla

Das neue Baugebiet „Brunnengasse I“ wird begrenzt von der Bismarckstraße im Norden, dem Brunnengässchen im Osten und der Kreuzstraße im Westen. Während diese Außenränder hauptsächlich von bestehender Wohnbebauung gesäumt werden, reihen sich die städtischen Bauplätze entlang der Wilhelm-Mattes-Straße auf. Um die neu entstandenen Grundstücke anzubinden, wird die Wilhelm-Mattes-Straße um eine nördlich abzweigende Stichstraße mit Wendehammer erweitert. Für den Straßenbau, die Verlängerung der Versorgungsleitungen und den Kanalbau zur Abwasserentsorgung gibt die Stadt rund 114.000 Euro aus. An den Eckpunkten der Stichstraße sollen noch vier Bäume gepflanzt werden, um die Erschließung gestalterisch abzurunden.

Die so neu erschlossenen Grundstücke sind zwischen 307 und 380 Quadratmeter groß und können mit Einzel- und Doppelhäusern bebaut werden. Die Wohnlage mitten im Ortskern ist ideal: In unmittelbarer Nähe befinden sich der Ortskindergarten, die Schule, die Verwaltungsstelle und eine Bushaltestelle, die über das Brunnengässchen bequem zu Fuß zu erreichen ist.

Mit den vorhandenen Fußwegeverbindungen, dem Brunnenwiesenbächle und nicht zuletzt dank der verkehrsberuhigten Lage verfügt das gesamte Plangebiet „Brunnengasse“ über ein großes Entwicklungspotenzial als hochwertiges Wohngebiet. Gleichzeitig verwirklicht die Stadt konsequent ihr städtebauliches Ziel, innerörtliche Bauflächen vorrangig zu entwickeln.

Nach dem erfolgreichen Start der Neugestaltungsoffensive will die Stadt das insgesamt 22.000 Quadratmeter große Areal in weiteren Umlegungsschritten über den Backhausweg hinaus bis zur Oststraße im Süden neu ordnen. So soll im Zuge der Ortskernsanierung mittel- bis langfristig ein neues naturnah gestaltetes Wohnquartier entstehen, das der Dorfmitte von Dahenfeld neues Leben verleiht.

Presseinformation Stadt Neckarsulm (snp) Januar 2007

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