Aktuelles von gestern (das Jahr 2008)
 
99 Luftballons...
(Wieder mal) Hoffnung auf schnelles Internet
Strahlendes vorweihnachtliches Fest des MGV
Wunderschöne MGV-Weihnachtsfeier
Adventsingen vor dem Rathaus
Berühmte Dahenfelder - Folge 70: Steffen Braun und Aaron Müller
Berühmte Dahenfelder - Folge 69: Laura Maurer
Unterhaltsame Winterfeier des Sportclubs
Naturdenkmale in Neckarsulm
Vollsperrung der L1095
Ortsbegehung mit OB Joachim Scholz
Verbindungsweg Jahnstraße - Gellmersbacher Straße
Großer Andrang beim Martinsumzug
Berühmte Dahenfelder - Folge YYZ (2): Kaddy
Berühmte Dahenfelder - Folge 61: Wolfgang Müller
Sternstunden mit "daChor"
SC in diesem Jahr noch ungeschlagen
Einwohnerzahlen zum 30.09.2008
Berühmte Dahenfelder - Folge 60: Sarah Christ
Geschwindigkeitskontrollen (2)
Alte Kelter wird umgebaut
2. Mountainbike-Marathon in Dahenfeld
Weiter Streit um Trainingsplatz
SC kauft neue Trainingsanzüge
Sack Reis umgefallen
Bänke bei der Kirche gerichtet
Nachruf Alois Kühner
Berühmte Dahenfelder - Folge 58½: W. Lieb und Dr. R. von Briel
Berühmte Dahenfelder - Folge 57: Julian Schmitzer
Einwohnerzahlen zum 30.06.2008
G.O.D. in Dahenfeld
Reinhold Seitz hört auf
Renaturierung des Dahenbachs (2)
Ergebnisse OB-Wahl
Württembergische Fußball-Seniorenmeisterschaften
Renaturierung des Dahenbachs
Ein Prosit der Gemütlichkeit
MGV-Jugend im Hochseilgarten
Dahenfeld in der Stuttgarter Zeitung
Dorffest mit Änderungen
Schlägerei - bei uns !?!
Oberbürgermeisterwahl 2008
27. Dahenfelder Dorffest
Berühmte Dahenfelder - Folge 56: Reinhold Seitz
Berühmte Dahenfelder - Folge 55: Simone Wöhr
Zeitung in der Grundschule
Trainingsplatz freigegeben (2)
Meisterfeier Sportclub
Gaststätten im Dorf
Unwetterschäden
Fronleichnamsfest in der Alten Kelter
Trainingsplatz freigegeben
Berühmte Dahenfelder - Folge 66: MCE
Der SC wird Meister und steigt auf!
Kelterfest des MGV ein voller Erfolg
Markungsrundfahrt des Ortschaftsrats
KjG feiert 30. Geburtstag
Renaturierung des Dahenbachs
Kelterfest an Fronleichnam
Dorfspaziergang
Praktizierte Ökumene
Kopf im Brunnen gefunden
Einwohnerzahlen zum 31.03.2008
MGV-Konzert "Kult"
Nutzungsänderung Trainingsplatz des SC
Neue Stadionzeitung des SC
MGV probt für Konzert am 26.04.2008
Geschwindigkeitskontrollen (2)
Neues im Dorf
Berühmte Dahenfelder Folge YYZ*: Kaddy
TSG Hoffenheim-Fanclub sucht Mitglieder
Kriminalstatistik 2007
Eishockey-Fans im Auf und Ab
Generalversammlung Tennisclub
Musikalisches Gebet in die Nacht
SC-Ausflug nach München am 14. Juni
Generalversammlung Sportclub Dahenfeld
Berühmte Dahenfelder - Folge 57: Thorsten Baumann
Geschwindigkeitskontrollen
Orkantief "Emma" streift Dahenfeld
Glückwünsche für Hermann Kühner zum 80.
Berühmte Dahenfelder - Folge 54: Sigbert Effenberger
SC Dahenfeld schlägt TSG Hoffenheim
Neckarsulm ehrt Alt-Stadtrat Hermann Kühner zum 80. Geburtstag
Hermann Kühner feiert 80. Geburtstag
Hermann Kühner wird 80
Berühmte Dahenfelder - Folge 48: Theo Vogt
Einwohnerzahlen zum 31.12.2007
Rathaussturm Kirchenchor
Dohfelder Narren begehen Justizirrtum!!!
Berühmte Dahenfelder - Folge 45: Tom Bucher
Sportclub Dahenfeld viertgrößter Verein Neckarsulms
Berühmte Dahenfelder - Folge 27.2: Hans-Peter Weinreich
Dohfelder Fasching im Kreis der Großen etabliert!
Haushaltsvorberatung 2008 des Ortschaftsrats
Berühmte Dahenfelder - Folge 43: Dr. Gabriele Winter
Die Dahenfelder Ortschaftsräte seit der Eingemeindung 1971
Berühmte Dahenfelder - Folge 42: Claudia Körner
Schon wieder ist Fasching!
Jahresrückblick und Vorschau auf 2008

 

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99 Luftballons Nachrichten rund um`s Dorf in 2008

Von Johann Habla

Ist wirklich mehr los als früher, oder wird nur mehr darüber geschrieben? Dahenfeld.de gibt es seit über neun Jahren und die Rubrik "Aktuelles..." ist in dieser Zeit kontinuierlich gewachsen. Waren es 1999/2000 gerade mal 18 und 2002 insgesamt 31 Nachrichten, so stieg die Zahl der Meldungen über 59 (in 2006) und 66 (in 2007) auf sage und schreibe 99 in diesem Jahr!!! Begünstigt wurde die Zunahme zum einen dadurch, dass es mit der "Neckarsulmer Woche" eine Konkurrenz zur Heilbronner Stimme gibt, die über Veranstaltungen im Dorf kompetent und ausführlich berichtet. Konkurrenz belebt das Geschäft, auch die "Stimme" ist seitdem regelmäßig bei uns vor Ort! Zum anderen widmen sich "Stimme", "Echo" und "Neckar Express" zunehmend den Menschen wie Du und ich. Das hat die nicht ganz ernst gemeinte Serie "Berühmte Dahenfelder - Folge XYZ" ins Leben gerufen. Außerdem gelingt es dem Redaktionsteam von Dahenfeld.de immer wieder, seine guten Kontakte zur Ortsverwaltung zu nutzen, und so an die eine oder andere Insider-Information zu kommen.

Gelegentlich wird auch mal eine Meldung eingebaut, die zwar nicht direkt mit Dahenfeld zu tun hat, aber (hoffentlich) den Besuchern unserer Seite trotzdem gefällt (siehe etwa: SACK REIS UMGEFALLEN vom 01.08.2008). Und damit ist es mir nun sogar gelungen, die einhundertste Meldung für das Jahr 2008 zu verfassen. Weshalb die Überschrift eigentlich gar nicht mehr stimmt... ;-))

31.12.2008

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Wettlauf um flächendeckendes schnelles Internet

Nach der Deutschen Telekom legen auch ihre Wettbewerber Pläne zu einem flächendeckenden Ausbau des schnellen Internets in Deutschland vor.

Die Konkurrenten der Deutschen Telekom haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach eigenen Angaben vom Montag in einem Brief angeboten, die Lücken im bundesweiten Breitband-Netz rasch zu schließen. Funkverbindungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Telekom-Chef Rene Obermann hatte erst kürzlich in Aussicht gestellt, dass der Bonner Konzern rund zwei Milliarden Euro für flächendeckende Versorgung mit Breitband-Anschlüssen bereitstellen könnte. Von einem gemeinsamen Vorgehen ist derzeit keine Rede.

Bislang sind rund 5 Millionen Menschen in Deutschland vom schnellen Internet abgeschnitten. «Weiße Flecken» auf der DSL-Landkarte befinden sich vor allem in Randgebieten von Städten sowie auf dem Land - dort, wo sich die teure Verlegung neuer Leitungen angesichts der geringen Einwohnerzahl nicht rentiert. Nach Ansicht des Verbandes der Telekom-Konkurrenten, VATM, hat der Bonner Konzern eine Kehrtwende vollzogen. Seit einem Jahr sei an gemeinsamen Lösungen zum Funkausbau gearbeitet worden. Nun setze die Telekom wieder offenbar wieder auf eigene Lösungen, kritisiert der VATM.

Dabei kündigt sich auch ein Streit zwischen der Telekom und ihren Wettbewerbern um die Gebühren an. Laut Medienberichten soll Obermann als Gegenleistung für den Breitband-Ausbau gefordert haben, von seinen Rivalen höhere Mietpreise für die Mitbenutzung des Telekom- Netzes verlangen zu dürfen. Dies gelte gerade für die letzte Meile bis in die Wohnungen der Kunden. Der VATM mahnt an, der Telekom dürften keine Sonderrechte bei der Preisgestaltung eingeräumt werden.

Die Deutsche Telekom stellte in Aussicht, in den Jahren 2009 bis 2011 mit rund zwei Milliarden Euro Investitionen ein Netz mit einer Geschwindigkeit von mindestens zwei Megabit pro Sekunde aufzubauen. Die im VATM zusammengeschlossenen Telekom-Konkurrenten sprechen von flächendeckenden Übertragungsraten von mindestens drei Megabit pro Sekunde in 12 bis 15 Monaten. «Wir rechnen mit Kosten von 1,5 Milliarden Euro im ersten Schritt für die Versorgung des ländlichen Raumes, die die Wettbewerber in den Ausbau investieren würden», erklärte VATM-Präsident Gerd Eickers. Ebenso wichtig sei die Freigabe von Funkfrequenzen für die Schließung der «weißen Flecken» in der Breitband-Versorgung.

Nach Angaben von Vize-Regierungssprecher Thomas Steg ist das entsprechende Schreiben der Telekom-Konkurrenz im Kanzleramt noch nicht eingegangen. Die Bundesregierung dringe darauf, möglichst rasch die Breitband-Verkabelung in den besonders benachteiligten ländlichen Räumen auszubauen, sagte Steg am Montag in Berlin. Für die Zulassung sei die Bundesnetzagentur zuständig. Dabei gelte grundsätzlich, dass kein interessiertes Unternehmen bevorzugt oder benachteiligt werde.

VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner warnte, die Bundesregierung stehe im Begriff, mit der Telekom einen «Vertrag zulasten Dritter» abzuschließen. Die Deutsche Telekom wolle über den Umweg höherer Nutzungsentgelte ihren Netzausbau finanzieren, sagte er in der «Financial Times Deutschland». Langfristig gesehen wollten die VATM- Mitgliedsfirmen insgesamt 40 Milliarden Euro investieren und setzten dabei auf einen kostengünstigen Mix aus Glasfaser, Kupfer und digitalem Funkanschluss, erläuterte Grützner in der «Bild»-Zeitung. Zu den Mitgliedsunternehmen des VATM gehören unter anderem die spanische Telefónica und die Düsseldorfer KPN-Tochter E-Plus.

Aus der Heilbronner Stimme vom 29.12.2008

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Abwechslungsreiche Weihnachtsfeier beim MGV Dahenfeld 
Ein strahlendes Fest

Von Peter Klotz

Viele Bilder unter "Fotos & Video" - Herzlichen Dank dafür an Peter Klotz!

Ein ganz großes Programm hatten die Aktiven des MGV Dahenfeld für ihre Weihnachtsfeier in der Hüttberghalle zusammengestellt. Beiträge vom Männergesangverein, dem Jugendorchester, der aktiven Kapelle, DaChor und der Theatergruppe bereiteten den Besuchern in der voll besetzten Hüttberghalle hörbar Spaß und ließen die die dreieinhalb Stunden richtig kurzweilig werden.

Die Zutaten, die eine richtige Weihnachtsfeier ausmachen sind bekannt. Ein schön geschmücktes Wohnzimmer, stimmungsvolle Musik und die ganze Familie um den Baum versammelt, da geht doch allen das Herz auf. Das war bei der Weihnachtsfeier des MGV Dahenfeld nicht anders – nur größer.

Zur Ruhe kommen

Das Wohnzimmer für immerhin ein Viertel aller „Dofelder“ und eine große Zahl von Ehrengästen war wieder schön gerichtet und die MGV – Familie stand fast komplett auf der Bühne. Für das Ankommen aus dem regnerischen Draußen im wohnlichen Innern der Hüttberghalle sorgten die vereinigten Männerstimmen des heimischen MGVs und der Sangesbrüder von der Cäcilia Binswangen, die auf das Kommando von Sebastian Erlewein hörten.

Flotte Musiker

Nach deren Blick ins „stille Tal“ wurde es wesentlich unruhiger. Kein Wunder, hatten sich doch „16 flotte Mädchen und 16 noch flottere Jungs“ (sympathisch verschmitzter O – Ton von Moderator Marco Roth) auf der Bühne versammelt und entführte die in vorweihnachtlicher Erwartung versammelten Gäste zunächst in eine Highschool und dann auch noch in das Abenteuerland Karibik. Mit der Filmmusik aus „Pirates of the Caribean“ schaffte Marion Koch einen gelungenen musikalischen Kontrast und erntete viel Beifall für ihre wertvolle Aufbauarbeit. Zum Glück beantwortete das Publikum die Frage nach der Zugabe mit „Ja“. Sonst wäre ihm das flotte Weihnachts – Medley mit Tina Kühner und Melissa Lohmann als Sängerinnen entgangen.

Ob Champs Elysées oder Dahenfeld

„Weit, weit weg“ ging es auch mit Annnegret Friede, die DaChor bestens eingestimmt hatte. Gerade dieses melancholische Lied von Hubert von Goisern war ein Beweis für die Leistungsfähigkeit des 32-köpfigen und hoch motivierten Teams. Die ganze Bandbreite der Sänger zeigte sich am abwechslungsreichen Repertoire bei diesem zweiten Auftritt innerhalb kürzester Zeit.

Orchester mit Gesang

Nach einer Umbaupause wurde die Zahl der Musikerstühle noch einmal erhöht und Gerd Nagel bat das aktive Blasorchester zum Auftritt. Nach einem traumhaften Ausflug in die Filmmusikwelt von Ennio Morricone, bei der etliche Solisten ihr Können bewiesen, begannen die Dahenfelder mit ihren wirklichen Pfunden zu wuchern. Es waren die Gesangsstimmen, die der  Weihnachtsfeier den Stern aufsetzten. Florian Schmitzer sang das durch Paul Potts noch bekannter gewordene Nessun Dorma, Annegret Baum Miriam Makebas schwungsvolles Pata, Pata und den Klassiker Felice Navidad. Ein wundervolles Duo waren schließlich Julia Baum und Florian Schmitzer mit „I know him so well“ aus dem Musical Chess.

Der Braten wehrt sich

Ein weiterer Klassiker rundete den Abend ab: Regisseur Wolfgang Eiberle hatte nicht nur das Stück „Weihnachtsbraten Pustekuchen“ ausgegraben, das vor 20 Jahren schon einmal erfolgreich über die Bühne ging, es war ihm auch gelungen mit Werner Seitz, Stefanie Erlewein, Angelika Lang, Wolfgang Kapp, Nicole Arpogaus, Andreas Kapp und der Souffleuse Monika Schmitzer die Originalbesetzung zu reaktivieren. Der muntere Kampf zwischen den Eheleuten Emil und Resi Dotter, wer denn die Weihnachtsgans schlachten könne zieht weitere Kreise, führt schließlich zur Entlobung ihrer Tochter Heidi und zu einem ungewöhnlichen Happy – End: der Gans gelingt die Flucht.

Solche Ambitionen hatten die Dahenfelder nicht – sie hielten es noch die eine oder andere Stunde an der Bar aus.

EHRUNGEN: Kein erfolgreicher Verein ohne treue Akteure und Mitglieder. Vorstand Wilfried Huber und Moderator Werner Körner ehrten Lukas Baum und Marco Roth für 10 Jahre aktive Musik, Ehrendirigent Willi Halter ist seit 40 Jahren, Hermann Volz seit 50 Jahren Mitglied. Das goldene Lenkrad für die weiteste Anreise zu den Proben bekam Eugen Hertig.

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 24.12.2008

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Piraten, Engel und Pariser Flair

Von Ute Plückthun

In dieser hektischen, schnelllebigen Zeit ist es nicht einfach, zur Ruhe zu kommen“, betonte Wilfried Huber, Vorsitzender des Musik- und Gesangvereins Dahenfeld. Zur Einstimmung auf die besinnliche Weihnachtstage und zum musikalischen Jahresabschluss sollte deshalb die Winterfeier in der voll besetzten Hüttberghalle dienen: Fünf Gruppen des Vereins zeigten ihr Können. Mit Chorgesang, Blasmusik sowie Theater hatte der MGV gleich mehrere Sparten besetzt.

Den eher traditionellen Anfang machte der Männerchor unter Leitung von Sebastian Erlewein. Mit den Weihnachtsliedern „Zu Bethlehem geboren“ und dem aus Frankreich stammenden „Engel künden helle Freude“ bereiteten die Dahenfelder und Binswanger Sänger die Zuhörer stimmlich ausdrucksvoll aufs Fest vor, bevor sie mit „Bajazzo“ und „Das stille Tal“ aus ihrem volkstümlichen Repertoire schöpften.


Die Saxophonisten der Jugendkapelle Dahenfeld spielten Melodien von
„Pirates of the Caribbean“ und „High School Musical“.
(Fotos: Ute Plückthun)

Die Jugendkapelle, dirigiert von Marion Koch, hatte sich großes Kino ausgesucht: Bei „16 flotten Mädchen und 16 noch flotteren Jungs“, wie Marco Roth seine Mitstreiter einführte, durften rhythmisch betonte „Highlights from High School Musical“ nicht fehlen, um das Publikum zum Träumen zu bringen. Heroische, aber auch zart-melancholische Töne schlugen sie an, als sie Kapitän Jack Sparrow an Bord der Black Pearl mit „Music from Pirates of the Caribbean“ und „At world's end“ auf eine gefährlichen Reise folgten. Zurück zur Weihnachtszeit führten die Sängerinnen Melissa Lohmann und Tina Kühner, die als Zugabe in einem Medley aus vier Liedern in die Weihnachtsbäckerei entführten.

Die 32 Sängerinnen und Sänger des Projektchors DaChor hielt es indessen ebenso wenig in Dahenfeld wie ihre Leiterin Annegret Friede: Auf weltmännische Weise führten sie nach einer gepfiffenen Einleitung mit „Champs Elysées“ ins Pariser Milieu. Sie wünschten sich „Weit, weit weg“, wobei die mundartliche Ausdrucksweise Hubert von Goiserns nur schwer zu imitieren war, bevor sie der Abschied „Goodnight, Sweetheart“ wieder auf heimischen Boden zurückführte.

Die knapp 50 Musiker des Blasorchesters unter Leitung von Gerd Nagel würdigten den Komponisten und Oscarpreisträger Ennio Morricone mit einem „Morricone Portrait“. Florian Schmitzer, einen Tag vor dem großen Auftritt noch erkrankt, knüpfte mit der Tourandot-Arie „Nessun Dorma“ an Paul Potts' Chart-Hit an und brillierte im Duett mit Julia Baum in „I know him so well“. Mit „Pata Pata“ enthüllte Anne Baum ihr hüftschwingendes afrikanisches Temperament und besann sich mit dem spanischen Weihnachtswunsch „Feliz Navidad“ wieder aufs Fest. Zum Abschluss brachten die sechs Schauspieler der Theatergruppe unter Wolfgang Eiberle das Stück „Weihnachtsbraten Pustekuchen“ auf die Bühne.

Die Vorzüge der vielgliedrigen MGV-Vereinsarbeit brachte Wilfried Huber am Ende mit einer orientalischen Weisheit auf den Punkt: „Wer allein arbeitet, addiert; wer gemeinsam arbeitet, multipliziert.“


Ein halbes Jahrhundert MGV


Für langjähriges Engagement im Musik- und Gesangverein Dahenfeld wurden während der Winterfeier in der Hüttberghalle fünf Mitglieder geehrt.


Umrahmt von Wilfried Huber (links) und Moderator Werner Körner (rechts)
wurden Marco Roth, Lukas Baum, Hermann Volz und Willi Halter geehrt.

Bereits ein halbes Jahrhundert ist Hermann Volz Mitglied, Ehrendirigent Willi Halter wurde für 40-jährige Treue ausgezeichnet. Zehn Jahren lang sind Lukas Baum und Marco Roth aktiv im Verein.

Das goldene Lenkrad erhielt Eugen Hertig, der seit acht Jahren die lange Fahrt von Schwäbisch Hall auf sich nimmt, um beim MGV den E-Bass zu spielen.

Berichte in der Heilbronner Stimme vom 22. + 23.12.2008

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Adventsingen vor dem Dahenfelder Rathaus

Von Johann Habla

Was vor etlichen Jahren klein und bescheiden begonnen hatte, ist nach und nach zu einem richtig großen Event geworden. Das Adventsingen vor dem Rathaus hat sich zu einem Open-Air-Konzert entwickelt, das mittlerweile länger dauert als die Auftritte mancher Stars in der Mannheimer SAP-Arena. Noch ein paar Buden mehr, und auch Dahenfeld hat seinen eigenen Weihnachtsmarkt!

So verwundert es nicht, dass die lokale Presse das Ereignis ausführlich gewürdigt hat. Die nachstehenden Links führen zu den Artikeln in der Neckarsulmer Woche vom 18.12.2008 und der Heilbronner Stimme vom 19.12.2008.

21.12.2008

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Im Crazy Elk

Von Marc Schmerbeck

Seit neun Jahren gibt es das Crazy Elk nun in Neckarsulm. Zuvor war es vier Jahre lang in Untereisesheim beheimatet. Am Samstag wurde eine Geburtstagsparty unter dem Motto 1.001 Nachtschicht gefeiert. Getreu dessen wurden die Gäste von den Angestellten in Overalls bedient.

Kontinuität ist die große Stärke im Crazy Elk. Denn das Thekenteam um Chefin Claudia Heyer-Kalich hat sich kaum verändert. Dies ist sicher ein Geheimnis des Erfolgs. Eine gemütliche Atmosphäre strahlt die Neckarsulmer Kneipe aus. Das Licht ist gedämpft. Die Musik läuft in angenehmer Lautstärke. Holz dominiert die Einrichtung.

Das Crazy Elk hat etwas von einem Saloon. Es ist etwas verwinkelt und in mehrere Ebenen unterteilt. Dadurch wirkt es trotz seiner Größe kleinräumig. Marco Glaser, der früher unter dem Namen „Doc Medusa“ als DJ für Jungle-Musik unterwegs war, bezeichnet das Crazy Elk als sein Wohnzimmer. „Ich komme öfter her. Denn ich wohne nicht weit weg.“ Doch das ist nicht der einzige Grund. „Das Publikum ist geil. Coole Leute kommen hierher“, sagt Glaser.

Zum ersten Mal ist dagegen Falk Döttling aus Untergruppenbach am Samstag im Crazy Elk. „Von der Location her gefällt es mir sehr gut“, sagt er. Einmal pro Woche sind normalerweise Steffen Braun und Aaron Müller aus Neckarsulm-Dahenfeld in der Kneipe. „Die Musik ist gut. Die Atmosphäre ist schön und die Bedienungen sind hübsch“, nennen sie die Gründe.


Steffen Braun (links) und Aaron Müller
aus Neckarsulm-Dahenfeld im Crazy Elk.

Freitags nach der Feuerwehr lässt Patrick Adelhelm aus Neckarsulm meist den Abend im Crazy Elk ausklingen. Wegen des Geburtstages ist er auch am Samstag da. „Die Musik hier ist gut“, sagt Adelhelm. Meist läuft Rock. Am nächsten Samstag ist sogar Live-Musik mit der Coverband Redial angesagt. „Allerdings könnten ein paar jüngere Leute mehr hier sein. Aber in Neckarsulm gibt es nichts Besseres.“

Einfach ihren Spaß haben Nicolai Sauselen und Tobias Walter aus Erlenbach. „Gute Laune, gute Stimmung, gute Musik“, bringen die beiden die Vorzüge der Neckarsulmer Kneipe auf den Punkt.

Bericht im "Echo am Mittwoch" vom 17.12.2008

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Spitze auf der Haut

Von Jürgen Kümmerle

Ingrid Krönes kennt auch andere Abende. Abende, an denen Etepetete-Frauen großes Interesse heucheln und am Ende doch nichts kaufen. Solche Frauen sind schlecht fürs Geschäft. Und trüben den Zauber einer privaten Dessous-Party. Dieser Abend ist ein guter. Das liegt nicht zuletzt an Laura Maurer. Die 31-Jährige aus dem Neckarsulmer Teilort Dahenfeld ist eine perfekte Gastgeberin. Mit Sekt-Sorbet, Baguettes und liebevoll zubereiteten Häppchen ist ihr nichts wichtiger, als dass sich ihre acht Freundinnen wohlfühlen. Die Damen wollen heute Abend einkaufen gehen. Nicht in der Stadt, nicht zu normalen Ladenöffnungszeiten - nein, gemütlich im Wohnzimmer von Laura Maurer. In gewohnter, vertrauter Atmosphäre. Denn das, was hier zum Verkauf angeboten wird, ist etwas Intimes.

Es ist Freitagabend, 20 Uhr. Dessous-Verkäuferin Ingrid Krönes aus Weissach präsentiert ihre Produkte. BHs, Tangas, Bodys, Slips und Seidenstrümpfe. Aufgereiht hängt die sündig-schöne Wäsche auf vier Kleiderständern. Und das mitten im wohlig-warmen Wohnzimmer im schmucken Dahenfelder Einfamilienhaus.


Beratung und Verkauf im privaten Kreis: Ingrid Krönes (Zweite von links) gibt Tipps
und beantwortet Fragen zur Passform sowie richtigen Pflege von Unterwäsche.

 (Foto: Jürgen Kümmerle)

Ingrid Krönes plaudert mit den Frauen, bietet zu Beginn das „Du“ an. Das schafft Nähe und Vertrautheit. 15 Jahre Erfahrung im Einzelhandel hat die 45-jährige Weissacherin. Aufmerksam hören die Freundinnen zu. Stellen Fragen. Welche BH-Farbe kann ich unter einer weißen Bluse tragen? Lassen sich die Träger des Büstenhalters abnehmen? Wie wasche ich die Produkte? Ingrid Krönes weiß auf jede Frage die passende Antwort. Und gibt darüber hinaus noch den einen oder anderen Pflegetipp. Bei Set-Preisen bis zu 120 Euro ist das auch notwendig. Ein guter BH soll schließlich eine Weile halten. „Das Darunter kostet manchmal mehr als das Darüber“, sagt sie, lächelt und holt die erste Kombination BH und Höschen vom Ständer.

Was anfangs noch etwas chaotisch auf den Kleiderständern hängt hat am Ende System. Sie streicht mit ihren Fingern über die zarte Spitze des BHs. Sie ballt die Faust und füllt damit das Körbchen aus. Detailliert erklärt sie die Vorteile eines Push-up-BHs, stellt den Hersteller vor. Jetzt dürfen die Frauen erstmals selbst fühlen. Die Wäsche wird herumgereicht. Was gefällt, wird beiseite gelegt. Die Freundinnen beraten sich, stimmen ab und lachen. Dazwischen wieder ein Schlückchen Sekt-Sorbet. Überhaupt wird viel gelacht an diesem Abend.

Beerenfarben, erklärt Krönes, sind die Farben dieses Winters. „Im Frühjahr trägt die Frau dann Fliederfarbenes darunter.“ Die neun Damen hören aufmerksam zu. Noch eine Kombination, ein weiteres Höschen, ein Body. „Eine gute Passform ist wichtig“, weiß Ingrid Krönes. Gastgeberin Laura Maurer kann ein Lied davon singen. „Ich habe jahrelang die falsche BH-Größe getragen und habe mich dabei nicht wohl gefühlt. Mir hat schlicht die Beratung gefehlt.“ Wie schön es sein kann, einen BH zu tragen, der richtig sitzt, weiß Ingrid Krönes. Sie erzählt von einer jungen Kundin, die über Nacht vergessen hatte den BH auszuziehen, so gut habe dieser gepasst.

Das wollen die Frauen jetzt auch erleben und probieren. Zum Umziehen geht es ins Schlafzimmer. Natürlich kommt die beste Freundin mit. Ist das meine Farbe? Passt die Form? Auf Wunsch steht Ingrid Krönes beratend zur Seite. Ein Angebot, das viele ihrer Kundinnen wahrnehmen. „Hier fühle ich mich nicht so verloren. Das ständige Weggerenne der Verkäuferinnen in einem Kaufhaus findet hier nicht statt“, berichtet Andrea Riedel aus Amorbach. „Außerdem muss ich hier keine Angst haben, dass vielleicht der Nachbar um die Ecke kommt.“ Persönliche, individuelle Beratung. Darauf legt Ingrid Krönes Wert. Hiervon lassen sich die Damen auf der Dessous-Party heute Abend überzeugen.

13 Jahre alt ist die jüngste, 70 die älteste Kundin, die Krönes in ihrer Datei führt. Jede hat ihre ganz eigenen Vorstellungen. „Der Busen ist etwas sehr Intimes und muss mit Achtung behandelt werden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich manche Frauen im Laden einfach nicht an die Wäsche wagen“, sagt die Dessous-Beraterin. Die Brustform ist bei der Auswahl des richtigen Büstenhalters wichtig. Dafür hat Ingrid Krönes ein geübtes Auge. „Nicht jeder BH ist für jeden Busen geeignet“, sagt sie. Ein Blick auf die Oberweite genüge ihr, um die richtige Größe festzustellen. 60 Prozent der Frauen, so schätzt sie, tragen den falschen BH. Sie führt in ihrem Sortiment die Größen 70AA (kleines Körbchen) bis 130 I (sehr großes Körbchen). Derartige Größen werden heute nicht nachgefragt. Das gängige BH-Maß liegt in Europa zwischen 70 B und 85 C.

Laura Maurer hat es eine schwarze Korsage angetan, die sie zuerst alleine im Schlafzimmer anprobiert, danach aber auch ihren Freundinnen zeigen möchte. Als sie in der Mitte des Wohnzimmers steht, erntet sie Zustimmung und Bewunderung. Das Kleidungsstück sitzt perfekt. Ingrid Krönes ist zufrieden, zupft die Träger zurecht. Die Gastgeberin betrachtet sich und das Kleidungsstück im Spiegel - und lächelt stolz. In solchen Momenten liebt Krönes ihren Beruf.

Die Stimmung steigt. Laura Maurer fühlt sich wohl als Gastgeberin. „Ich habe einfach gerne Leute um mich herum und backe gerne für meine Freundinnen.“ Außerdem teilt die zweifache Mutter ihre Vorliebe für schöne Unterwäsche mit ihrem Mann. „Ich kaufe nicht nur für mich ein, sondern auch für ihn.“

Es ist 23.30 Uhr. Ingrid Krönes ist zufrieden. Fein säuberlich legt sie Wäschestücke zusammen und verstaut sie in ihren Koffern. Die Dessous-Verkäuferin kennt auch andere Abende. Dieser Abend ist ein guter. „Das hier sind sehr positive Leute“, resümiert sie. Die Frauen erweisen sich als gute Kundinnen. Laura Maurers Ehemann hat seiner Frau 100 Euro geschenkt und sie gebeten, sich heute Abend etwas Schönes zu kaufen. Die beiden werden sich gemeinsam über die neue Korsage freuen. Ganz ohne etepetete.


Hintergrund: BH-Größe

Die Ermittlung der richtigen BHGröße ist eine Kombination aus Umfang am Brustansatz (Unterbrustweite) und dem Umfang der Brust (Überbrustweite). Die Differenz beider Zahlen ergibt die Körbchengröße und wird in Fünf-Zentimeter- Schritten aufgeteilt. Beträgt der Umfang am Brustansatz also 75 Zentimeter und die Überbrustweite 90 Zentimeter, ergibt das eine Differenz von 15 Zentimetern. Die korrekte BH-Größe wäre in diesem Fall 75 B. Eine Differenz innerhalb von 12 bis 14 Zentimetern ergibt Körbchengröße A.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 15.12.2008

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Vereinsfamilie feiert

Von Rudolf Landauer

Stets gut gefüllt ist die Dahenfelder Hüttberghalle, wenn der Sportclub zur Winterfeier einlädt. Diesen Termin nimmt die Vereinsfamilie im Neckarsulmer Ortsteil gern wahr. Jeder dritte Einwohner der Dahenfelder ist statistisch gesehen Mitglied im 1946 gegründeten Sportclub (Anm. des Webmasters: jeder zweite! Der SC hat inzwischen 700 Mitglieder!). Schon kurz nach seinem Amtsantritt 1995 konnte der heute noch amtierende SC-Vorsitzende, Stefan Erlewein, das 500. Mitglied begrüßen.



Clubchef Stefan Erlewein (links) nutzte die
Gelegenheit, treue Mitglieder auszuzeichnen.
Sie erhielten ein kleines Geschenk vom Verein.
(Fotos: Rudolf Landauer)

Seine Winterfeier gestaltet der SC mit einem schönen Unterhaltungsprogramm, bei dem auch Musik, Show-Elemente und Theater nicht fehlen dürfen. Seit Jahren schon gestaltet die ausgezeichnet spielende Dohfeld-Brass den Abend mit gelungenen Beiträgen musikalisch mit. Die vier Blechbläser und eine Trompeterin versetzten die Gäste der Winterfeier von Beginn an in die rechte Feierstimmung. Da passte die tolle Saaldekoration die jedes Jahr sehr aufwendig und dekorativ gestaltet wird, prima dazu.

Ambiente und Programmbeiträge stimmten also. Genauso wie der sportliche Bereich. Als wichtigster „Programmbeitrag“ wurde der Aufstieg der ersten Fußballmannschaft in die Kreisliga A gewertet. Stefan Erlewein stellte dies in seiner Ansprache besonders heraus und dankte allen die an diesem Erfolg mitwirken im Namen des SC. „Yes we can“, sagte Stefan Erlewein in Anlehnung an den Wahlslogan des künftigen US-Präsident Barack Obama.

Bei seinem Ausblick auf die bevorstehende Sanierung des Sportheims in Dahenfeld gilt „Yes we can“ als Aufruf an die Mitglieder, mitzumachen. Handlungsbedarf bei der Beitragsordnung sieht der Vorsitzende und brachte einen kleinen Förderbeitrag für passive Mitglieder zur Sprache. „Wenn jeder eine Kleinigkeit beiträgt, ist auch Erfolg möglich“, sagte der Vereinschef.

Die verflixten zehn Zentimeter“, lautete der Beitrag der Turnjugend, die auf dem schmalen Schwebebalken zeigten, dass sie den Körper beherrschen und auf dem Balken gut balancieren können.


Musik, Reden und Sport gehörten zum Unterhaltungsprogramm.
Die Turnjugend des Sportclubs baute Pyramiden, und trug mit ihren
Darbietungen zum Gelingen der Feier in der Hüttberghalle bei.

Am Klavier begleitet von der Gundelsheimerin Frauke Wagner-Arnold sangen Julia Baum und Florian Schmitzer gefühlvolle Duetts, für die sie viel Beifall bekamen. Eine gelungene Akrobatiknummer zeigte eine weitere Abteilung der Turnjugend. Die Turner bauten spektakuläre Pyramiden und zeigten ästhetisch anmutenden Turnsport. Ebenfalls Tradition beim SC ist die Aufführung eines Theaterstückes. Heuer führte die Theatergruppe das Stück „Dronder ond driber“ auf. Die turbulenten Ereignisse um einen Kuraufenthalt reizten die Lachmuskeln der Gäste in der Hüttberghalle, die sich danach in der Apres-Skihütte lange wohl fühlten.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 10.12.2008 / Der Bericht in der Neckarsulmer Woche ist hier aufzurufen.

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Besonderes genießt besonderen Schutz

Von Heike Kinkopf

Das ist ein besonders mächtiges Exemplar“, erklärt Sascha Weisser. Der Mitarbeiter des Amts für Stadtentwicklung weist auf den dicken Stamm und die stattliche Krone des Mostbirnbaums auf dem Hungerberg. Ein Naturdenkmal. Eines von fünf auf Neckarsulms Gemarkung. Weitere sollen hinzukommen. Die Ausweisung von besonders schützenswerten Bäumen, Wegen, aber auch Mauern geht nicht nach eigenem Gutdünken vonstatten. Das Naturschutzgesetz legt die Kriterien fest.

Mostbirnbaum, Speierling, Hüttberg Hohle, Biberacher Hohle und Siegerlinde: Drei Bäume und zwei Hohlwege stehen seit 1986 unter Denkmalschutz. Ausgewiesen durch das Landratsamt Heilbronn. Es war damals noch zuständig. Die Verantwortung ging im Zuge der Verwaltungsreform auf die großen Kreisstädte über, begründet Sascha Weisser, warum sich das Amt für Stadtentwicklung nun mit den vorhandenen Exemplaren beschäftigt und warum der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung die Ausweisung weiterer auf den Weg gebracht hat. So ist etwa angedacht, zwei mächtige Rosskastanien im Herrenbuschäcker bei Dahenfeld oder eine Trockenmauer auf dem Scheuerberg in die Liste der Naturdenkmale aufzunehmen.

Das dazu notwendige Verfahren zum Erlass einer Rechtsverordnung, wie Weisser erklärt, läuft an. Ähnlich wie bei einem Bebauungsplanverfahren ist die Anhörung von fachlich betroffenen Stellen vorgeschrieben. Das heißt, Naturschutzverbände oder Landratsamt bekommen Gelegenheit, sich zum Vorhaben zu äußern. Die Rechtsverordnung liegt einen Monat lang offen aus, so dass auch Privatleute ihre Bedenken und Anregungen loswerden können.

Besonderen Schutz genießt seit über 20 Jahren der Speierling im Staatswald. Ein Beitrag zum Artenschutz, erläutert Weisser. Früher gab es ihn häufiger, heute sei er selten, obwohl die Stadt wenn möglich neue Speierlinge pflanzt. Nicht wegzudenken ist die alte Siegerlinde aus Dahenfelds Ortsmitte beim alten Backhäusle. Anders als der altersgeschädigte Mostbirnbaum befindet sich die Siegerlinde in einer guten Verfassung. „Hoffentlich bleibt sie uns noch lange erhalten“, so Weisser.

Die Rechtsverordnung listet nicht nur den Bestand auf, sondern legt auch fest, wie das einzelne Exemplar zu behandeln ist. So darf der stattliche Birnbaum nicht ohne weiteres gefällt werden. Oder der Hohlweg in Dahenfeld. Er bietet Tieren und Pflanzen Lebensraum, Experten messen ihm mit seiner Böschung und seinem Bewuchs kulturelle und ökologische Bedeutung zu. Der Katalog regelt auch hier zum Beispiel Kontrollen und Schnittmaßnahmen.

Zu den fünf Denkmalen kommen weitere. Das Büro Kaiser und Juritza aus Würzburg hat im Auftrag der Stadt geprüft, welche Naturgebilde auszuweisen sind. Untersucht hat das Büro auch Vorschläge des Naturschutzbundes Bad Friedrichshall. Zugrunde gelegt wird das Naturschutzgesetz. Was nicht den Vorgaben entspricht, so Weisser, kommt nicht als Denkmal infrage.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 05.12.2008

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Vollsperrung der L 1095

Zwischen Neckarsulm-Dahenfeld (Einmündung K 2004) und Neuenstadt (Einmündung Schafgasse) wird heute, Donnerstag, die Fahrbahndecke erneuert. Die Arbeiten finden ab 18 Uhr unter Vollsperrung der L 1095 statt. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die K 2001 und die L 1088 umgeleitet. Die Bauarbeiten sollen planmäßig bis Sonntag, 7. Dezember, abgeschlossen sein. Die Fahrbahn der L 1095 hat im Laufe der Jahre unter dem ständig zunehmenden Verkehr stark gelitten. Die Oberfläche ist uneben und weist Spurrinnen, Ausbrüche und Risse auf. Die Baukosten der Deckenerneuerung belaufen sich auf rund 250 000 Euro und werden vom Land als Straßenbaulastträger getragen.

Aus der Heilbronner Stimme vom 04.12.2008

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Dorfbegehung mit OB Scholz am 28.11.2008

Von Johann Habla

Was er im Wahlkampf versprochen hatte, wollte er nun auch in die Tat umsetzen. Trotz seines übervollen Terminkalenders nahm sich OB Joachim Scholz die Zeit, an den November-Sitzungen der Ortschaftsräte von Obereisesheim und Dahenfeld teilzunehmen. Er brachte damit ausdrücklich auch seine Wertschätzung den Gremien gegenüber zum Ausdruck und bekräftigte seine positive Einstellung zur Ortschaftsverfassung.

Und um sich ein noch besseres Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen zu können, vereinbarte der neue OB bei der Gelegenheit gleich eine Dorfbegehung mit den Dahenfelder Räten für den 28. November. Vom Rathaus ging es am Freitagnachmittag los mit einem kurzen Halt beim historischen Backhaus und dann weiter zum katholischen Pfarrer-Abele-Kindergarten. Dort wurde die Gruppe von der Leiterin, Frau Englert, begrüßt. Eine höchst interessante Führung schloss sich an, wobei die Besucher insbesondere vom neu geschaffenen "Krabbelkäfer-Bereich" (für die Unter-Dreijährigen) nachhaltig beeindruckt waren.

Im Vereins- und Gemeindehaus konnten OB Scholz und die Ortschaftsräte die (übrigens vorbildlich aufgeräumten!) großzügigen Proben- und Gruppenräume von MGV und KjG besichtigen. Ebenso gut war der erste Eindruck, den der neue Oberbürgermeister vom Jugendraum "Zelle 803" vermittelt bekam. Im ungezwungenen Gespräch mit den anwesenden Jugendlichen und dem Jugendsozialarbeiter, Herrn Hertner, verschaffte sich Joachim Scholz ein Bild von der offenen Jugendarbeit vor Ort.


"Früher war das so..." erklärt Ortschaftsrat und Feuerwehrmann Ansgar Kühner (verdeckt) den interessierten
Zuhörern (v.l.n.r.) Joachim Scholz, Hans-Peter Weinreich, Monika Schmitzer sowie Abteilungskommandant
Frank Seitz. (Fotos: Johann Habla)

Weiter ging es zum Magazin der Freiwilligen Feuerwehr, wo Abteilungskommandant Frank Seitz gerade das - immer noch neue - Löschfahrzeug "LF 10/6" polierte. Zu den typischen Problemen einer Abteilungswehr auf dem Land gehört das Sicherstellen der erforderlichen Mindestpräsenz unter der Woche tagsüber. Dies hatte in Dahenfeld schon vor Jahren zu der Idee geführt, eine "Mama-Löschgruppe" ins Leben zu rufen, über die dann sogar die "Stuttgarter Zeitung" berichtete. Leider sind die räumlichen Gegebenheiten des Feuerwehrmagazins nicht nur im sanitären Bereich, sondern auch bei den Unterrichtsmöglichkeiten nicht besonders gut. Die Floriansjünger träumen daher schon lange von einem Ausbau des Dachgeschosses.

Hervorragend angenommen wurde auch in diesem Herbst wieder die Dahenfelder Obstkelter. Seit dort die Möglichkeit besteht, den frisch gepressten Saft haltbar zu machen und in Fünf- oder Zehn-Liter-Kartons abgepackt mitzunehmen, liefern auch immer mehr Auswärtige ihr Obst dort an.


Lauschen in dem hochmodernen EDV-Schulungsraum der Grundschule den Ausführungen von
Schulleiter Hans Kriegs: Stefan Erlewein, Ansgar Kühner und OB Joachim Scholz (v.l.n.r.)

Vom wechselvollen Schicksal der Grundschule Dahenfeld berichtete Rektor Hans Kriegs. Weil "Zwergschulen" in den 1970er Jahren nicht mehr in das schulpolitische Konzept des Landes passten, mussten Dahenfelder Kinder jahrelang nach Amorbach fahren, bis die Schule 1987 dann doch wieder eröffnet wurde. Derzeit steht die Einrichtung auf sicheren Beinen, für das kommende Schuljahr werden 22 Erstklässler erwartet. Die dürfen sich nicht nur auf eine kindgerechte, freundliche Atmosphäre in einem schönen, historischen Gebäude freuen, sondern auch auf qualifizierten Computerunterricht, für den ein modern eingerichteter EDV-Raum mit PC-Arbeitsplätzen zur Verfügung steht.

Auf dem Weg zur Alten Kelter ließen es sich die Dahenfelder natürlich nicht nehmen, OB Scholz die bereits adventlich angestrahlte St. Remigius-Kirche auch von innen zu zeigen. Ortschaftsrat und Architekt Hans-Peter Weinreich erläuterte in der barocken Wallfahrtskirche die aktuell anstehenden Renovierungsarbeiten, welche für die katholische Kirchengemeinde eine große finanzielle Herausforderung bedeuten.

In der Alten Kelter schließlich konnte sich die Gruppe davon überzeugen, dass die Sanierungs- und Umbauarbeiten gut vorankommen. So spricht derzeit alles dafür, dass die Dahenfelderinnen und Dahenfelder ihre zweite "Gute Stube" (neben der Hüttberghalle) termingerecht zum nächsten Fronleichnamsfest - und dann schöner denn je - wieder in Besitz nehmen können.

Zu einer Dorfbesichtigung gehört auch die anschließende gemütliche Einkehr. In der zur Zeit angesagtesten Dahenfelder Wirtschaft, der "Sportgaststätte am Mönchswald", kamen die zwischenzeitlich doch ziemlich durchgefrorenen Dorfbegeher allmählich wieder zu Kräften.

Bericht vom 30.11.2008

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Verbindungsweg von der Jahnstraße zur Gellmersbacher Straße

Von Johann Habla

Es war einer dieser eher unspektakulären, aber deshalb keineswegs unwichtigen Aufträge, wie sie der städtische Bauhof regelmäßig das ganze Jahr über erhält.


(Foto: Johann Habla)

Von Spaziergängern, Joggern und Walkern war zurecht der schlechte Zustand des Verbindungswegs zwischen der Jahnstraße und der Gellmersbacher Straße kritisiert worden. Der Weg ist für viele Dahenfelder eine beliebte Alternative zum Durchqueren des Baugebiets Allmendäcker. Wegen der Lage am Ende der Bebauung hatte die Stadt eine Befestigung aber seither nicht für erforderlich gehalten. Auf Bitte der Ortsverwaltung hat der Bauhof den Weg nun kurzfristig und unbürokratisch eingeebnet und mit Split gestreut. Darüber freuen sich alle zwei- wie auch vierbeinigen Nutzer sehr.

30.11.2008

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Sankt Martin ritt durchs Dorf

von Johann Habla

Am Nachmittag des 11. November hatte es noch bedrohlich ausgesehen. Doch abends herrschte trockenes, nicht zu kaltes und damit ideales Wetter für den Dahenfelder St. Martins-Umzug. Glück für die vielen, mit bunten Laternen erschienenen Kinder, ihre Eltern und Großeltern. Glück aber auch für die Organisatoren. Denn wegen laufender Umbauarbeiten konnte die traditionelle, anschließende Zusammenkunft bei Glühwein und Saitenwürstchen nicht unter dem schützenden Dach der Alten Kelter stattfinden. Sie wurde stattdessen ins Freie auf den Platz vor dem Rathaus verlegt.


(Foto: Johann Habla)

Der Besucherzahl und dem Umsatz tat das keinen Abbruch. Und die freiwillige Feuerwehr sorgte für Verkehrssicherheit auf der Kreuzstraße, damit die vielen Martinsgänse (aus Teig) unbeschadet den Heimweg überstanden. Für deren weiteres Schicksal war die Feuerwehr dann allerdings nicht mehr verantwortlich…

16.11.2008

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In cottage country drama, a newborn moose struggles for its life

by Cameron Smith


A moose calf stands crying by her dead mother in Muskoka.

It was adrenaline that Anne Lewis says empowered her, but I think it was something else. I think it was an overwhelming sense of compassion for a fellow creature — a five-day-old moose calf. She saved its life, and ended up with all her ribs broken on her left side, the imprint of a hoof on her thigh, and muscles that are still aching. But she also ended up elated.

This is a woman who is 65 years old. Who weighs 52 kilograms (115 pounds), is barely 1.5 metres (five feet) tall, and who needs to use a cane on rough ground. “She’s an amazing person,” says Tony Grant, manager of the Aspen Valley Wildlife Sanctuary at Rosseau in Muskoka.

A man from the Ontario Ministry of Natural Resources had tried to grapple with the calf a day earlier and failed. “If I were 20 years younger,” he said later, “I could have done it.”

The calf, Lewis explains, is as big as a Great Dane and weighs an estimated 20.5 kilograms (45 pounds). Its mother had died next to a cottage laneway in Muskoka, having given birth to two calves. The first had been caught and taken to the Aspen sanctuary.

Grant says he examined the mother’s teeth, and estimates she was at least eight years old. It’s hard to say why she died, he adds, but the lifespan of a moose is about ten years, so at her age, giving birth to two calves may have sapped all her remaining energy after a long hard winter.
The first calf was caught near the mother, Grant says, and he knew there was another calf, because the mother was carrying so much milk. After the attempt at catching it failed, it fled into the bush, and chances of finding it again were slim.

“The next day the temperature was going down to minus 2 degrees Celsius at night, so I knew I had to find it,” Lewis says. MNR officials had told her that it would be unlikely the calf could survive the cold, having gone so long without milk from its mother.

She waited for hours near the mother, and sure enough, the calf appeared. “It was whimpering and crying. I had a bug hat on, so she couldn’t see my face, and she didn’t run away.

“I just moved along beside her, not towards her. She went up to her mother, and began trying to get her up, licking and pulling on her ears and whimpering some more. I’d never seen anything so sad, and I burst into tears. I was afraid she’d bolt, so I cut a small branch and held the leaves out to her, and she nibbled on them.

“The MNR guy had said that if I got close enough, I should grab her back legs and then give him a call. So I did that, but my cell phone had gone dead.”

Somehow she managed to flip the calf on its side, and then still holding the back legs, she dragged it to her car, but the cell phone recharger wasn’t there. “Luckily, there was an outhouse about 10 metres away,” so she dragged the calf over and somehow managed to stuff her into the outhouse, close the door, and use a nearby wheelbarrow to wedge the door shut.

Then she hustled home and called Grant. His drive from Rosseau took an hour, and when he arrived, Lewis was in the outhouse with the calf, trying to comfort it. He carried the calf to his van, and now she has joined her sister at the wildlife sanctuary.

Both are doing well, Grant says, and they’ll stay at the sanctuary for the next year and then be returned to the wild. Normally a calf stays with its mother until the spring following its birth, when the mother chases it away so she can give birth again.


The moose calf on its way to Aspen Valley Wildlife Sanctuary

Lewis, meanwhile, says she is still shaking. “But what a beautiful animal to give a fighting chance to,” — and I have to agree. It’s assembled, it seems, all of long legs and hope. And the greatest of these is hope.

Bericht im TORONTO STAR vom 07.06.2008

Für alle, die des Amerikanischen nicht so mächtig sind, hier eine kurze Zusammenfassung dieses Artikels aus einer der großen kanadischen Tageszeitungen: Eine Elchkuh stirbt - vermutlich aus Entkräftung - nahe einer Landstraße im Bezirk Muskoka, fünf Tage nachdem sie zwei Junge geboren hat. Während das eine Elchkalb in die Tierschutz-Einrichtung ASPEN VALLEY WILDLIFE SANCTUARY nach Rosseau, Ontario gebracht wird, entflieht das andere Junge in den Wald. Bei Minusgraden und ohne Muttermilch wird das Kalb aber zugrunde gehen, wenn es nicht ebenfalls eingefangen werden kann. Anne Lewis, eine zierliche, 65 Jahre alte Dame, die in der Nähe wohnt, wartet stundenlang bei der toten Elchkuh, bis das Kalb tatsächlich zu seiner Mutter zurückkehrt. Man hat Anne Lewis gesagt, sie solle das Kalb dann an den Hinterläufen packen, festhalten und in Aspen Valley anrufen, dass es abgeholt wird. Aber der Akku von Anne Lewis` Handy ist leer! Sie schafft es unter Aufbietung all ihrer Kraft, das über 20 kg schwere, sich heftig wehrende Kalb in einen Schuppen in der Nähe zu zerren. Dabei bricht der Elch Anne Lewis alle Rippen auf der linken Seite und verpasst ihr einen tiefen Hufabdruck an der Hüfte. Aber Anne Lewis eilt nach Hause und ruft von dort aus Tony Grant in Aspen Valley an. Der Manager des Wildlife Sanctuary und seine Volontärin, eine junge Deutsche, holen das Kalb bei Anne Lewis ab und bringen es auf dem Rücksitz ihres Autos "nach Hause" zu seiner Schwester. Den beiden Jungtieren geht es gut, im kommenden Frühjahr werden sie dann ausgewildert. Anne Lewis ist trotz aller erlittenen Schmerzen glücklich, dass sie dem Baby eine Überlebenschance geben konnte. Und Kathy und der Elch schaffen es bis in den "Toronto Star". (J. Habla)

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Züchter plagen Nachwuchsprobleme

Von Ute Plückthun

Auf seine zahmen Goldfasanen ist Mehmet Tolgun besonders stolz: „Wenn ich die Türe aufmache, laufen sie raus und gehen spazieren, kommen aber von alleine wieder zurück“, sagt der Kleintierzüchter von seinen beiden neun Monate alten Tieren. Kein Wunder, schließlich werden sie ab und zu sogar mit der Hand gefüttert. Zusammen mit 78 anderen gefiederten Tieren und 35 Kaninchen waren sie Mittelpunkt der Lokalschau, die die 15 aktiven Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Neckarsulm veranstalteten.

Ein reges Besucherinteresse verzeichnete Vorstand Armin Heinrich. Dass mit den 300 Gästen auch „viele Fremde gekommen sind, die noch nie bei uns waren“, freut ihn. „Vielleicht kommt so doch der eine oder andere Züchter hinzu“, hofft er. Denn trotz der eigenen, rund 90 Quadratmeter großen Zuchtanlage mit zwölf Parzellen sei der Trend rückläufig, der Nachwuchs fehle. Nur zwei Hühnerrassen in der Ausstellung belegen die Entwicklung. „Auf Dauer werden wir mit einem anderen Verein fusionieren müssen“, prognostiziert Heinrich.

Dabei betont er die Zeitintensität seines Hobbys: Die Tiere müssten jeden Tag gefüttert, die Ställe und Gehege oft geputzt werden: „Wenn man Tennis spielt, kann man den Schläger auch mal nebenhin legen, das geht bei uns halt nicht“, versichert Heinrich. Arbeit ist auch speziell vor einer Lokalschau angesagt: Um die Tiere ausstellungsfein zu machen, stehen Fußwäsche und Kammölung beim Geflügel, Krallenschnitt und Fellpflege bei den Kaninchen an. Ist ein Tier zu dick, wird es auf Diät gesetzt.

Mit zwölf Tauben ist Wolfgang Müller vertreten. Er hat seine Enkel Celine, Louis und Levin mitgebracht, schließlich wollen sie „die Tiere vom Opa sehen“. Und vielleicht eine Siegertrophäe ergattern.


Haben Huhn, Taube und Kaninchen fest im Griff:
(von links) Mehmet Tolgun und Wolfgang Müller
mit den Kindern Louis, Levin und Celine
bei der Lokalschau. (Foto: Ute Plückthun)

Hervorragende Ergebnisse vergaben die Punktrichter Adolf Keppler (Cappel) für Geflügel und Tauben sowie Wolfgang Schäfer (Nordheim) für die Kaninchen. Vor allem für die Kaninchen, durchweg kleine oder mittlere Rassen, erhielten die Neckarsulmer Kleintierzüchter etliche Ehrenpreise. Landesverbandsehrenpreise gab es für Jörg Diemers Hasenkaninchen, für Enrique Pietrzatus weiße Norwichkröpfer und für Werner Knotz' Süddeutsche Kohllerchen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 12.11.2008

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Vampire und Ohrwürmer unterm Sternenhimmel

Von Ute Plückthun

"Oh schade, schon das letzte Lied.“ Marielle Trui, mit zehn Jahren eine der jüngsten Zuhörerinnen in der voll besetzten Dahenfelder Hüttberghalle, hatte nach zweieinhalb Stunden Programm noch lange nicht genug.

Mit Ovationen im Stehen und lang anhaltendem Applaus rang das begeisterte Publikum dem daChor unter Leitung der Neckarsulmer Musikschullehrerin Annegret Friede schließlich noch drei Zugaben ab.

Nach der standardisierten Einladung „Let me entertain you“ zu Beginn zeigten die 40 Sängerinnen und Sänger des vor acht Jahren ursprünglich als Projekt des Musik- und Gesangvereins Dahenfeld ins Leben gerufenen Popularchors unter dem Motto „Sternstunden“ ihr ganzes sängerisches Können.

Instrumental unterstützt durch Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug erzählten sie etwa im Folksong „Mama don't allow“ frech von Verboten, die natürlich nicht beachtet werden, mit „Country Roads“ von John Denver entführten sie in die unbegrenzten amerikanischen Weiten.

Mutig und mit zunehmender Konzertdauer immer sangesfreudiger: 15 Jugendliche des Dahenfelder Musikvereins, die sich als Gäste in den Chor integrieren ließen. Mit „Hey ya!“ und der witzigen Warnung „Achtung! Ich will tanzen“ hatte sie das Publikum schnell auf ihrer Seite, und spätestens mit „Bad Day“ von Daniel Powter auch ihr Lampenfieber abgelegt.


Feinkost für Auge und Ohr: Die gruseligen Blutsauger
des daChors Dahenfeld, die unter anderem Melodien aus
dem Tanz der Vampire zum Besten gaben.
(Foto: Ute Plückthun)

Bei jungen Leuten unverbindlich den Spaß am Singen wecken und den Gesang nicht aussterben zu lassen, ist nach MGV-Vorstand Wilfried Huber die Absicht des Gastspiels. Dass der daChor nicht nur über eine stimmlich zahlreiche Masse, sondern auch über eine ausgereifte Klasse verfügt, wurde im weiteren Programm deutlich. Das Septett bewies mit „Sternenhimmel“ von Hubert K. und „Hit the road Jack“ von Ray Charles klangliche Tiefe. Als Solist tat sich der 17-jährige Schüler Marc Chardon hervor, der mit „Unstillbare Gier“ und „Gott ist tot“ einfühlsam sein einsames Los als blutsaugender Vampir beklagte oder humorvoll den „Ohrwurm“ der Wise Guys besang.

Einlagen Kostüme wie beim „Tanz der Vampire“ oder kabarettistische Einlagen machten den musikalischen Vortrag trotz knisternder Elektronik zu einer unterhaltsamen Schau. So präsentierten sich Anne Baum und Martin Schmitzer mit „Something stupid“ als Dahenfelder Version von Nicole Kidman und Robbie Williams, inklusive Tanzeinlage und Kniefall.

Nicht ganz ernst zu nehmen: Anne Baum als ältliche Dame mit dem Wunsch „Ich möcht' so gern in daChlor“, ausgerüstet mit Riesenhut und Salbeitee. Auch bei „Short people“, bei dem Sabine Zimmermann als Solistin ein weiteres Mal mit beeindruckendem Timbre zu hören war, kamen die 400 Zuhörer voll auf ihre Kosten. Erst mit „Good night, sweetheart, it's time to go“ als dritte Zugabe ließen sie sich am Ende nach Hause schicken.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 12.11.2008

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Schiedsrichterjagd und ein Schnitzelessen

Von Alexander Bertok

... Etwas mehr als ein Drittel der Saison ist vorüber und immer noch gibt es sechs Mannschaften, die mit dem Nimbus der Unbesiegbarkeit protzen können. Darunter auch die Unentschieden-Könige des SC Dahenfeld.

Am Sonntag endete das Spiel der SG Gundelsheim gegen den SC Dahenfeld 3:3. Der bis dato erstplatzierte Gastgeber war damit gut bedient, lag die SG doch 0:2 und 1:3 in Rückstand. Der Ausgleich fiel eine Minute vor dem Abpfiff. Letztlich kam der Aufsteiger aus Dahenfeld auch auf dem ungewohnten Hartplatz nicht ins Stolpern. Nur drei Punkte trennen den SC noch vom Spitzenreiter SpVgg Oedheim.


Das Jubeln nimmt beim SC Dahenfeld kein Ende.
(Foto: Alexander Bertok)

Die letzte Niederlage der Dahenfelder datiert aus dem Jahr 2007, als die Elf im Dezember in Züttlingen verlor. „Ein so erfolgreiches Abschneiden haben wir selbst nicht erwartet“, sagt Abteilungsleiter Arnold Heinrich, „dass es für den Klassenerhalt reicht, damit haben wir aber schon gerechnet.“ Letzlich sind es die Früchte der guten Jugendarbeit, die jetzt geerntet werden. Das Durchschnittsalter der Mannschaft liegt bei 22 Jahren. „Was uns fehlt, ist die nötige Cleverness, sonst würden wir noch besser dastehen.“ Doch in Dahenfeld bleiben sie auf dem Boden. Ziel ist Platz acht oder neun.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 07.11.2008

Nachtrag: Die Unentschieden-Könige überstanden auch das Heimspiel am 09.11.2008 gegen Bad Wimpfen II ohne Niederlage. Allerdings bedurfte es eines (berechtigten) Elfmeters in der allerletzten Minute, damit die Serie nicht riss.

Und um ganz korrekt zu sein: Unbesiegt ist der SC in diesem Jahr in der "Runde". Im Pokal und in der Vorbereitung wurde schon auch mal verloren. Das soll aber die tolle Leistung unserer Aufsteiger nicht schmälern, die in der Kreisliga A zurecht vorne mitspielen.

Johann Habla

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 30.09.2008

Zum 30.09.2008 lebten in Neckarsulm 26.148 Einwohner in 9.577 Haushalten, darunter 21.229 = 81 % deutsche Staatsangehörige und 4.919 = 19 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.330 (Amorbach), 4.255 (Obereisesheim) bzw. 1.376 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 591.

02.11.2008

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Kinderfreundlichkeit wichtiger als Freizeit

Von Nelli Nickel

Seit 2002 hat sich Untergruppenbach der Kinder- und Familienfreundlichkeit verschrieben. Wie das selbst auferlegte Ziel bei der Bevölkerung ankommt, hat Sarah Christ aus Neckarsulm-Dahenfeld in ihrer Diplomarbeit untersucht. Die Diplom-Verwaltungswirtin und Bürgermeister Joachim Weller stellten die Ergebnisse im Gespräch mit Nelli Nickel vor.

Frau Christ, wie kamen Sie auf die Idee, Kinderfreundlichkeit als Standortfaktor in Untergruppenbach zu untersuchen?

Sarah Christ: Im Rahmen eines Praktikums im Landratsamt Heilbronn habe ich von der Gemeinde Untergruppenbach und seiner Kinderfreundlichkeit gehört, da wollte ich untersuchen, ob das wirklich etwas bringt.

Und?

Christ: Es ist am Beispiel von Untergruppenbach raus gekommen, dass Kinderfreundlichkeit einen hohen Stellenwert bei den Bürgern hat und dass die Arbeit, die Gemeinde und Ehrenamtliche leisten, sinnvoll ist.


Welche Rolle spielen Angebote für Kinder bei der Wohnortwahl?
Die Bewohner im Baugebiet Talaue hat Sarah Christ im Rahmen
ihrer Diplomarbeit befragt. (Foto: Dittmar Dirks)

Sie haben 200 Untergruppenbacher im Alter von 22 bis 68 Jahren, die im vergangenen Jahr zugezogen sind, einen Fragebogen zugeschickt, 55 haben geantwortet. Was genau wollten Sie wissen?

Christ: Die Bürger sollten bestimmen, wie wichtig ihnen harte und weiche Standortfaktoren wie die Nähe zur Autobahn, Infrastruktur, Lebensmittel-versorgung oder Kinderbetreuung sind.

Sind Sie auf interessante Erkenntnisse gestoßen?

Christ: Überraschend war für mich die Rangfolge der verschiedenen Kriterien. Das Engagement der Gemeinde für Familien findet sich in der oberen Hälfte der Auflistung wieder, nach den harten Standortfaktoren wie Autobahn und Nähe zu Ärzten und Apotheken. Selbst die Bürger ohne Kinder schätzen das Engagement. Beachtlich ist, dass dieses Kriterium sogar vor dem Standortfaktor Freizeit rangiert.

Wie sehen die Ergebnisse aus?

Christ: Kinderfreundlichkeit ist ein Standortfaktor geworden. Normal schaut man sich erst nach einem Bauplatz um, wie weit es zur Arbeit ist und ob die Lebensmittelversorgung gesichert ist. In Untergruppenbach fragen aber immer mehr Leute vorher, wie es mit der Kinderbetreuung aussieht.

Woran könnte das liegen?

Christ: Die Bevölkerung ist mobiler als früher. Familien können sich die Gemeinde unabhängiger vom Arbeitsplatz aussuchen. Private Interessen und Familienleben gehen vor. Am Beispiel von Untergruppenbach sieht man, dass sich die Familien erst nach Kinderfreundlichkeit erkundigen und dass das eine große Rolle spielt. Wenn dann auch die harten Standortfaktoren passen, entscheiden sie sich eher für die Gemeinde, die mehr Wert auf Kinderfreundlichkeit legt, als eine, die billige Bauplätze in einer super Lage hat.

Herr Weller, spüren Sie das beim Bauplatzverkauf?

Joachim Weller: Von 2002 bis 2005 haben wir im Ort viele Einwohner verloren, hatten aber aus der Zeit vor 2002 die Aufgabe, die im Hinblick auf der Industrieansiedlung Bosch und Getrag geschaffenen elf Hektar Bauland zu verkaufen. Weil aus dem Ort der Nachwuchs für das Bauland nicht kommen würde, haben wir Kinderfreundlichkeit als Thema aufgegriffen. Jetzt belegen die nackten Zahlen, dass das auch erfolgreich war. Wir sind beim Baulandverkauf gut weggekommen. Obwohl wir mit 280 Euro pro Quadratmeter einen hohen Preis haben.

Wie sieht es beim Bevölkerungswachstum aus?

Weller: Was man sagen kann ist, dass wir nach einer Umfrage im Vergleich zu anderen Gemeinde im Schozachtal mehr Trauungen und mehr Geburten haben.

Dennoch wird die Bevölkerung immer älter, wie gehen Sie mit dem demographischen Wandel um?

Weller: Der Anteil der Hochaltrigen steigt immens. Hier müssen wir uns fragen, was unsere Aufgaben für die Zukunft sind. Wir stellen uns auf die Senioren ein, richten gerade im Zentrum betreutes Wohnen ein und wollen unsere Straßen sowohl Kinder- als auch Gehwagen-freundlicher gestalten.

Welche Schlüsse ziehen Sie aus den Ergebnissen der Diplomarbeit?

Weller: Wir müssen uns weiter engagieren und dürfen uns auf keinen Fall auf den Lorbeeren ausruhen. Wir müssen mehr in Menschen investieren, damit wir unsere Bürger auch hier halten können.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 21.10.2008

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Geschwindigkeitskontrollen im Dorf am 29.09.2008

Von Johann Habla

Der städtische Vollzugsdienst hat wieder Messungen im Dorf vorgenommen. In der Brambacher Straße wurden 186 Fahrzeuge kontrolliert. Von diesen waren 10 zu schnell. In der Bismarckstraße gab es 13 Überschreitungen bei 71 gemessenen Fahrzeigen, von 85 Fahrzeugen in der Jahnstraße hatten ebenfalls 13 mehr als die erlaubten 30 km/h drauf.

Immerhin betrug die höchste gefahrene Geschwindigkeit "nur" 49 km/h, so dass niemand mit Punkten aus/in Flensburg rechnen muss.

11.10.2008

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Kelter wird auf Vordermann gebracht

Von Heike Kinkopf

Die Dahenfelder Kelter bekommt zwar kein neues Gesicht, innen allerdings wird sich der historische Bau verändern. Der Gemeinderat der Stadt Neckarsulm hat Ausgaben in Höhe von 385 000 Euro bewilligt.


Die Alte Kelter in Dahenfeld dient Vereinen
als Veranstaltungsort (Fotos: Heike Kinkopf)

„Uns war wichtig, dass der Charakter erhalten bleibt“, stimmt Stefan Erlewein (SPD) dem Kelter-Projekt zu. Bernhard Zartmann (CDU) hofft, dass die Umbauarbeiten bis zum Fronleichnamstag abgeschlossen sind – der Tag, an dem der Musik- und Gesangverein Dahenfeld dort alljährlich ein großes Fest gibt. „Das ist unsere Haupteinnahmequelle“, bestätigt Stefanie Erlewein, Schriftführerin des Vereins.

Die Arbeiten starten jetzt im Oktober, Ende April 2009 sollen sie erledigt sein. Im Moment, die Vorbereitungen für den Umbau laufen bereits, bietet die Kelter ein schmuckloses Bild. Einige Lampen sind abmontiert worden. Die Küche ist leer geräumt, auf der Ausgabetheke stapelt sich Geschirr.

Wer durch das Eingangstor geht, findet gleich links die Toiletten, die Küche im Anschluss. Geplant ist nun, die Toiletten gegenüber auf die rechte Seite der Kelter zu verlegen. Für Frauen stehen dann drei statt bisher nur eines WC zur Verfügung. Die Männertoiletten – ebenfalls rechts – bleiben in der Anzahl gleich, lediglich ein, zwei Urinale sollen hinzukommen. Komplett neu entsteht auf der rechten Seite ein behindertengerechtes WC.

Die Küche bleibt auf der linken Seite. Sie wird aber zurückversetzt und beginnt dort, wo sich heute noch die Sanitäreinrichtungen befinden. Beide Einbauten rechts und links beim Eingang reichen bis zur ersten Reihe der Stützbalken, aber nicht bis zur Decke. Ziel: Die Kelter soll als denkmalgeschütztes Gebäude erlebbar gemacht werden. Sie soll symmetrischer wirken. Dazu trägt eine Verschiebung der Bühne bei. Sie liegt an der Wand gegenüber dem Eingang. Die Pläne sehen vor, die Bühne von der rechten Ecke abzurücken und in der Mitte der Wand zu zentrieren.


Die Küche, von der Bühne aus
gesehen rechts, wird zurückgesetzt.

Keine Verwendung gibt es nach dem Umbau für die Theke, die sich vom Eingang aus gesehen an der linken Längsseite der Kelter entlang zieht. Der neue Küchentrakt bekommt eine neue, vergrößerte Ausgabetheke. Diese lässt sich bei Bedarf mit mobilen Elementen erweitern. Erneuert werden Wasser- und Elektroanschlüsse.

Dem vorliegenden Plan sind viele Gespräche vorausgegangen. Der Dahenfelder Ortschaftsrat war eingebunden genauso Vereinsvertreter. Mit im Boot sitzt das Landesdenkmalamt. Die Kelter, die Vereinen während der Sommermonate als Veranstaltungsort dient, steht unter Denkmalschutz. 250 000 Euro waren zunächst als Hausnummer im Haushalt der Gemeinde eingestellt. Die Mehrkosten resultieren nicht zuletzt aus Auflagen, die das Denkmalamt macht, sagt Bürgermeister Klaus Grabbe.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 01.10.2008


Gemeinderat beschließt Umbau der Alten Kelter in Dahenfeld

Von Andreas Bracht

Die Alte Kelter im Neckarsulmer Stadtteil Dahenfeld erhält neue, getrennte Einbauten im Küchen- und Sanitärbereich, die nicht nur den Betriebsablauf bei Veranstaltungen optimieren, sondern auch den Innenraum des denkmalgeschützten Gebäudes besser zur Geltung kommen lassen. Der Gemeinderat beschloss den Umbau in seiner jüngsten Sitzung und bewilligte hierfür Baukosten von 385.000 Euro. Die Umbauten wurden vom städtischen Hochbauamt in Absprache mit dem Landesdenkmalamt so geplant, dass der ursprüngliche Charakter der 1671 errichteten Kelter erhalten bleibt.

Küche und Toiletten im Eingangsbereich werden räumlich getrennt und in zwei gegenüberliegenden, seitlichen Einbauten neu angeordnet. Der WC-Bereich kann so vergrößert werden. Künftig gibt es zwei zusätzliche Damentoiletten und erstmals auch ein behindertengerechtes WC. Durch die Trennung der Funktionsbereiche wird die Küche zurückversetzt, so dass beide Einbauten auf gleicher Höhe abschließen und nur wenig über die erste Stützenreihe hinausragen. Damit erhält die Kelter eine neue Raumsymmetrie und der Großraum der Kelter bleibt erlebbar. Um die neue Raumaufteilung perfekt zu machen, wird auch die Bühne verlagert und zentriert. Sie rückt wird von ihrer momentanen seitlichen Position am hinteren Ende des Raums in die Mitte.

Die Höhe der neuen Einbauten wird von der historischen Dachkonstruktion abgesetzt, so dass sie nicht in die Balkenlagen eingreifen, sondern Abstand zur sichtbaren Fachwerkkonstruktion wahren. Eine Verkleidung sorgt zudem dafür, dass die Einbauten als Sonderbereiche erkennbar sind. Hinzugefügt wird schließlich noch eine abgewinkelte Ausgabetheke auf beiden Seiten. Im Zuge des Umbaus werden auch die elektrischen Leitungen, die Wasseranschlüsse und die Entwässerung erneuert. Die Bauarbeiten sollen bereits im Oktober beginnen und bis Ende April 2009 abgeschlossen sein.

Pressemitteilung der Stadt Neckarsulm vom 06.10.2008

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Knifflige Abfahrten, knackige Anstiege

Von Ute Plückthun

Total verdreckt, aber zufrieden erreichte Ralf Fischer die Hüttberghalle. Als schnellster Teilnehmer absolvierte er gestern die 62 Kilometer rund um den Dahenfelder Wald und gewann damit bei den Senioren I den Bikemax- Mountainbike-Marathon in nur zweieinhalb Stunden. Die Strecke sei durch den Regen am Vortag stellenweise aufgeweicht gewesen. „Da hatte man dann schon zu tun, dass man auf dem Rad bleibt“, erzählt der Fahrer vom TV Birenbach.


280 Teilnehmer nahmen die Herausforderung an und gingen in
Dahenfeld auf die Strecke, die im Wald anspruchsvoller wurde.
(Foto: Ute Plückthun)

280 Teilnehmer hatten sich für das Mountainbike-Rennen beim Radclub Pfeil Neckarsulm angemeldet. „Durch das sonnige Wetter sind noch mal einige Nachmeldungen dazugekommen“, berichtet Mountainbike-Betreuer Ralf Rogall erfreut. Quer durch den Wald führte die Strecke und forderte durch lange Trails, knackige Anstiege, Baumwurzeln, knifflige Abfahrten und enge Kurven einiges an Muskelkraft, Kondition und technischem Vermögen von den Mountainbikern. 31 Kilometer lang war der Short Track, wer mehr wollte, konnte beim Marathon die doppelte Strecke absolvieren.

Obwohl es für Ulli Held bereits das zehnte Rennen in diesem Jahr darstellte, war dem 38-Jährigen aus dem Darmstädter Raum vor dem Start ziemlich nervös. „Ich bin seit drei Uhr heute Nacht wach, das ist wohl das Adrenalin“, mutmaßt der Mann mit der Startnummer 112. Für sein Hobby investiert er mehrmals in der Woche viel Zeit: „In der Saison 2008 bin ich bestimmt schon 7000 Kilometer gefahren“, rechnet er nach. Dabei ist für ihn der Rennausgang gar nicht so entscheidend: „Wichtig ist, dass alles am Rad hält, und es keinen Sturz gibt.“

Ganz gelassen geht Thomas Becker aus Neckarsulm den Marathon an und hofft auf einen Platz in der Mitte. „Ich fahre mit, weil’s Spaß macht“, sagt der 32-Jährige. „Einfach durchkommen“, ist auch die Devise von Harald Bogner aus Obergimpern, der sich kurz vor Rennbeginn noch einen Müsliriegel und eine Banane gönnt, um „Energie zu tanken“. Der 50-Jährige, der stets mit dem Rad ins Geschäft fährt, hat sich von seinem Kollegen anstecken lassen und hofft, „dass es kein Fehler war“. Eigentlich habe er zuerst die 62 Kilometer fahren wollen, „aber als ich die Strecke gesehen habe, dachte ich mir, einmal rum reicht“, erzählt er schmunzelnd.

31 Kilometer hat sich auch Monika Lenhardt, die älteste unter den 14 Frauen, vorgenommen. Sie hofft auf eine Zeit unter zwei Stunden, „wobei ich aber auch immer Männer hinter mir lasse“, berichtet sie zuversichtlich. Ihren Ehemann, der sonst auch Rennen fährt, hat die Benzheimerin diesmal als „Manager, Masseur und Wasserträger“ mitgebracht.

Pech für Thomas Soloniewicz während des 31-Kilometer-Rennens: Eine herunter gesprungene Kette und ein Sturz bringen ihm zehn Minuten Zeitverlust und kosten ihn die Führung. Der Pokal der Herren im Short Track ging so an André Becker vom TV Mosbach, der mit 1:20:26 Stunden die Strecke am schnellsten bewältigte.

Die komplette Ergebnisliste ist im Internet auf der Homepage bei www.rcpfeil.de aufgelistet.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 15.08.2008

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Am 30. Oktober läuft die Frist ab

Von Heike Kinkopf


Der Sportplatz Dahenfeld bleibt ein juristischer Zankapfel. Die Firma Seidenspinner Sportanlagen GmbH, die das Rasensportfeld gebaut hat, sagt, sie hat die Stadt Neckarsulm mit einer Klage auf Zahlung des restlichen Werklohns überzogen. Seidenspinner sieht keine Gründe für die Zurückhaltung des ihr geschuldeten Werklohns.


Das Entwässerungssystem des neuen Sportplatzes bereitet Probleme.
Vier Jahre durfte das Spielfeld nicht betreten werden, seit Mai ist es erlaubt.
(Foto: Guido Sawatzki)

Die Stadt Neckarsulm widerspricht dieser Darstellung und droht weiterhin mit einem Klageverfahren. In einem aktuellen Schreiben an Seidenspinner pocht Neckarsulm auf eine „DIN-konforme Leistung“. Andreas Tisch, Leiter des städtischen Hochbauamts, sagt: „Wir haben einen hochwertigen Platz genau nach den DIN-Vorgaben bestellt und bezahlt.“ Bis 30. Oktober des Jahres habe die Firma aus Stuttgart-Möhringen Zeit, zu reagieren. Entgegen einem früheren Bericht droht allerdings kein Strafverfahren, weil kein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt. Im Raum steht eine Zivilklage vor dem Landgericht (LG) Heilbronn.

Zur Geschichte: Die Firma Seidenspinner baute den Platz 2004. Das Eröffnungsspiel gegen den damals noch Zweitligisten Karlsruher SC blieb das einzige in den kommenden vier Jahren. Grund: Die Entwässerung der Spielstätte macht Probleme.

Im September 2005, teilt Neckarsulms Bürgermeister Klaus Grabbe mit, stellte die Stadt beim Heilbronner Landgericht den Antrag auf ein Beweisverfahren. Etwa 95 Prozent der Kosten, nämlich 415 000 Euro, waren bereits an Seidenspinner gezahlt worden. Am 16. November 2005 dann habe die Firma beim Landgericht auf Abnahme des Platzes geklagt. Wenige Tage später, am 23. November, habe Seidenspinner beantragt, das Verfahren ruhen zu lassen. Ein vom Gericht beauftragtes Sachverständigengutachten sollte klären, ob und wenn ja welche Mängel vorliegen, welche Ursache sie haben und wie sie sich beheben lassen.

Aus dem Gutachten leitet die Stadt Neckarsulm nun ab, „dass beim grundsätzlichen Verlegen der Drainage von der DIN-Norm abgewichen worden ist“, erläutert Hochbauamtsleiter Tisch. Dies betreffe nicht nur die Ränder des Platzes, sondern auch seine Mitte. Mit einer Teilsanierung, wie sie im Gutachten angesprochen wird, möchte sich die Stadt nicht zufrieden geben. Erforderlich sei ein starker Rückbau des Spielfelds, das in einem zweiten Schritt grundsätzlich neu aufzubauen sei, heißt es im Rathaus. Mit Blick auf das Ablaufen der Frist am 30. Oktober des Jahres: „Wir sind bereit, den Klageweg zu beschreiten.“

Seidenspinner wehrt sich gegen den Vorwurf, den Platz nicht „DIN-konform“ angelegt zu haben. Dem Problem mit zusätzlichen Entwässerungsgräben und Sickerschlitzen zu Leibe zu rücken, so wie es auch das Gutachten vorschlage, hat Seidenspinner, wie er betont, der Stadt mehrfach „ausdrücklich angeboten“, unter anderem mit Schreiben von September und November 2007. Einen kompletten Neubau des Platzes lehnt die Firma ab. Es sei falsch, „dass es gutachterliche Aussagen gäbe, die zu einer Klage reichen würden“.

Das sieht die Stadt Neckarsulm anders. Im Beweissicherungsverfahren sollte der Platz mit Naturrasen und moderner Flutlichtanlage von den Kickern nicht bespielt werden, um ihn in seinem ursprünglichen Zustand zu belassen. Die Stadt sieht dieses Verfahren abgeschlossen. Ende Mai gab sie das Fußballfeld offiziell frei.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 27.08.2008

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Sportclub Dahenfeld schafft neue Trainingsanzüge und Regenjacken für die Jugend und Trainer/Betreuer an

Natürlich können auch alle anderen Mitglieder des SC Dahenfeld das Angebot nützen, sich neu auszustatten.

Wir haben ein Modell der Firma JAKO in den Vereinsfarben rot/schwarz ausgesucht. Das Modell stammt aus der neuen Kollektion und ist damit zwei Jahre lang im Handel erhältlich. Die Anzüge sind als Präsentationsanzug oder Arbeitsanzug in zwei unterschiedlichen Materialien und Preisen von 54,95 EUR bis 79,95 EUR erhältlich.

Dazu kann auch eine Regenjacke von JAKO in rot - Preis: 24.95 EUR bestellt werden. Bei hoher Abnahmestückzahl wurde uns ein Preisnachlass von 40% zugesagt. Die Beflockung mit Vereinslogo kostet 4,50 EUR/Teil.

Die Anzüge können ab sofort bei der Firma Lumpp in Neuenstadt bis 31.08.2008 angesehen, anprobiert und bestellt werden.

Bei der Bestellung ist der Vereinsname anzugeben. Die Abholung und Bezahlung erfolgt ebenfalls direkt bei der Firma Lumpp. Die Lieferung dauert nach Ende des Bestelldatums (31.08.2008) ca. zwei Wochen.

Jugendleitung SC Dahenfeld


15.08.2008

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Sack Reis umgefallen

Von Johann Habla

Dahenfeld ist zwar nicht der Nabel der Welt, aber auch nicht weit davon entfernt. Dafür spricht schon die Tatsache, dass es allein in diesem Jahr bereits 75 lokale News hierher in die Rubrik Aktuelles... geschafft haben. Dass auch anderswo Wichtiges ereignet, soll dennoch nicht verschwiegen werden. So hat etwa die "Frankfurter Rundschau" am 1. August 2008 einen geradezu dramatischen Bericht veröffentlicht:

Aus der Frankfurter Rundschau vom 01.08.2008

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Der Kirchengemeinderat sagt Dankeschön!

Die Sitzbänke außerhalb der Kirche waren in den Jahren und durch Wettereinflüsse stark beschädigt.

In dieser Hinsicht möchten wir uns ganz herzlich  bei zwei rüstigen arbeitsreichen Rentnern unserer Gemeinde bedanken. Herr Müller und Herr Bauer haben die Bänke in Ehrenarbeit wieder in Ordnung gebracht. Nun kann  man sich wieder hinsetzen und eine kleine Pause machen. Dafür ein herzliches Vergelt`s Gott vom Kirchengemeinderat!

Meldung im "Gelwen Blättle" vom 15.08.2008

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Alois Kühner ist verstorben

Dahenfeld trauert um Alois Kühner, der nach langer, schwerer Krankheit am 10. August im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Als gebürtiger Dahenfelder war Alois Kühner fest in seinem Heimatort verwurzelt. Neben dem Betrieb seiner Landwirtschaft, dem Weinbau und der Besenwirtschaft engagierte er sich im Vereinsleben und in der Kommunalpolitik. Mehr als zwei Jahrzehnte war er Vorsitzender des Kirchenchors. Als Ortsobmann des Kreisbauernverbands vertrat er die Interessen seiner Berufskollegen. Fast 25 Jahre lang, von 1975 bis 1999, war Alois Kühner Mitglied des Ortschaftsrates. Ab 1980 nahm er 19 Jahre lang auch die Funktion des stellvertretenden Ortsvorstehers wahr. In Anerkennung seiner Verdienste bekam er 1999 unsere höchste Auszeichnung verliehen, die Plastik des Heiligen Remigius. Mit Alois Kühner verliert Dahenfeld einen überaus geschätzten und verdienten Mitbürger. Unsere herzliche Anteilnahme gilt seiner Frau Lioba, den fünf Kindern und allen Anverwandten.

Nachruf für das "Gelwe Blättle" vom 15.08.2008 (J. Habla)

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Berühmte Dahenfelder – Folge 58½: Wolfgang Lieb und Dr. Ralf von Briel

Die beiden Berichte in der Heilbronner Stimme vom 11.08.2008 haben weder etwas miteinander zu tun noch beschäftigen sie sich konkret mit Dahenfeld. Die groß im Bild erscheinenden Protagonisten allerdings kennt man im Dorf: Dr. Ralf von Briel als erfolgreicher Geschäftsführer der nun fusionierenden Neckarsulmer Firma Schrade und Wolfgang Lieb (mit Shiva) als erfolgreicher Schrebergärtner. Deshalb sind die Artikel hier (auszugsweise) wiedergegeben:

Hochzeitsglocken im Sanitärgroßhandel

Von Manfred Stockburger

Überraschung in Neckarsulm: Der Sanitär- und Stahl-Großhändler C. Schrade GmbH schließt sich mit dem Ludwigsburger Wettbewerber Gebrüder Lotter KG zusammen. Dadurch entsteht eine Unternehmensgruppe, die in derselben Liga spielt wie die Top drei der Branche im Südwesten. Die Familie Schrade behält einen kleinen Minderheitsanteil an ihrem Unternehmen. Schrade-Geschäftsführer Ralf von Briel wird auch Mitglied der Geschäftsleitung der Lotter KG.

 
Schrade-Geschäftsführer Ralf von Briel wird künftig auch die
Geschicke der neuen Schrade-Mutter Lotter aus Ludwigsburg lenken.
(Foto: Guido Sawatzki)

Mit knapp 1.000 Beschäftigten und etwa 300 Millionen Euro Umsatz ist Lotter deutlich größer als Schrade. Das Neckarsulmer Traditionsunternehmen erwirtschaftet mit 170 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 70 Millionen Euro. „Obwohl es finanziell gesehen ein Verkauf ist, sehe ich es eher als eine Fusion“, sagt von Briel. Er wird künftig vier Tage pro Woche in Ludwigsburg arbeiten, montags und freitags aber in Neckarsulm sein.

Seit von Briel 2002 zum Schrade-Geschäftsführer berufen wurde, hat sich der Umsatz des Traditionsunternehmens auf 72 Millionen Euro verdoppelt. Zuletzt hatte das Unternehmen ein Umsatzplus von 15 Prozent verbucht. Auch der Gewinn habe sich positiv entwickelt. Der Geschäftsführer legt angesichts dieser Zahlen Wert darauf, dass Schrade die Unabhängigkeit aus einer Position der Stärke heraus aufgibt – und dass durch den Verkauf keine Arbeitsplätze gefährdet seien. „Unsere Geschäftsgebiete überlappen sich kaum.“ Beide Marken sollen auch weiterhin erhalten bleiben. Durch die Eröffnung eines neuen Abhollagers in Öhringen hatte Schrade erst vor wenigen Wochen seine Position gestärkt. Mit dem Verkauf reagiert die Familie auf die zunehmende Konzentration im Sanitärgroßhandel auch in der Region.

Synergien sieht von Briel, der seine Beteiligung an Schrade behält, vor allem im Bereich der Logistik und beim Einkauf. Und bei Investitionen, etwa in ein Hochregallager, das Schrade in Neckarsulm jetzt nicht selbst bauen muss. Das Geld ist damit für andere Projekte frei.
 


Das eigene Gemüse schmeckt besser

 Von Stefanie Pfäffle (auszugsweise Wiedergabe des Artikels)

… Erfahrung hat Wolfgang Lieb reichlich. Seit 26 Jahren bereits beackert er einen Garten in der Anlage Hungerberg in Neckarsulm. „Wir wollten damals einfach Gemüse für den Eigenbedarf anbauen“, erzählt der 64-Jährige. Auf seinen 4,5 Hektar wächst alles, was das Herz begehrt: Kohlrabi, Lauch und Sellerie, Paprika, Kürbisse und Blattsalat, sogar Kapstachelbeeren. „Ich hole maximal im Frühjahr Obst beim Bauern, bis meines soweit ist. Aber sonst kaufen wir nichts zu“, erklärt er stolz. Vieles wird eingemacht und eingefroren. Was übrig bleibt, wird in der Familie verteilt. Viel Arbeit sei es schon, gibt er zu. Drei bis vier Stunden ist er alle zwei Tage vor Ort, allein zum Ernten, Gießen und Jäten. Denn seine Freizeit verbringt er lieber zu Hause: „Da ist es ruhiger.“ …

 
Seit 26 Jahren baut Wolfgang Lieb alles an, was das Herz begehrt.
Hündin Shiva prüft alles mit kritischem Blick.
(Foto: Stefanie Pfäffle)

 Berichte in der Heilbronner Stimme vom 11.08.2008

Und hier eine kleine Zugabe:

Wer sich auch schon immer gefragt hat, wie sich der Teilnehmerkreis bei den Heilbronner Stimme-Lesersommer-Wanderungen wohl zusammen setzt, findet nachstehend ein Foto von der Tour vom 09.08.2008:


(Foto: Bärbel Kistner)

 

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Vom Ferienkind zum Betreuer

Von Sabine Friedrich

Links, rechts, links, rechts“: Julia Brasch gibt das Kommando. Die Betreuerin zeigt der Mädchenriege die Schrittkombination. Radetzky-Marsch-Musik und Gardetanz im Hochsommer? Das Jugendzeltlager des DRK-Kreisverbandes in Wüstenrot macht’s möglich.


Jeder der neun- bis 14-jährigen Kinder hat sich eine Rolle
für den Familiennachmittag ausgesucht.
Aber auch das gehört zum Feriencamp:
einfach einmal ausspannen, sich in Ruhe
seinem Tagebuch des Sommers 2008 widmen.
(Fotos: Dittmar Dirks)

Karneval gehört zum Kulturgut in Teilen der Republik und darf bei einer Deutschlandreise nicht fehlen. Die ist das Motto für den Familiennachmittag am kommenden Sonntag, und dafür proben die 120 Kinder und Jugendlichen im Feriencamp oberhalb des Freibads die ganze Woche.

Die Gruppe „Stomp“ schlägt auf rostige Fässer, auf metallene Röhren oder Plastikbehälter – experimentelle Klänge für die Reisestation im Bergwerk studieren die Percussion-Fans ein.


Womit man alles Musik machen kann:
Die „Stomps“ mit ihren ungewöhnlichen
Instrumenten: Röhren oder Fässer.

Julian Schmitzer (15) und ein halbes Dutzend Jungen warten in der Werkstatt auf die „Waldarbeiter“, die ihnen das Material für den Kulissenbau bringen. Vier Marktstände, ein Förderturm und das Brandenburger Tor – als Hintergrund für die Fußball-Fanmeile – stehen auf der Liste. „Wie wir es machen, wissen wir noch nicht. Irgendwie schaffen wir das schon“, ist der Dahenfelder zuversichtlich.

Julian ist ein BiP – ein Betreuer im Praktikum – der mit drei anderen Probanden den 22-köpfigen Erwachsenen-Stab unterstützt. Der Weg ist ihm vorgezeichnet, ist er doch quasi im Jugendzeltlager groß geworden und tritt in die Fußstapfen seiner Eltern. Ob er ein richtiger Betreuer werden will? „Wenn ich darf“, antwortet er. „Er bringt die besten Voraussetzungen mit“, sagt Brigitte Haaf, die mit ihrem Mann Gerhard im 29. Jahr die Oberregie bei der Ferienfreizeit führt. „Er ist handwerklich begabt, kann gut mit den Kindern und ist sehr hilfsbereit“, stellt die „Zeltlager-Mutter“ die Qualitäten des BiP heraus. Der stellt fest, dass es anstrengender ist, seit er die Seiten gewechselt hat.

„Das macht bestimmt Spaß“, überlegt sich auch Marc Osenbrück, ob er es Julian nachmacht. Noch ist der Degmarner ein Ferienkind und darf auch 2009 noch einmal wiederkommen. „Bei der Anmeldung bin ich noch 14“, ist dem selbstbewussten Jungen bei seinem fünften Gastspiel in Wüstenrot wichtig. „Es ist immer etwas Neues, die Disko ist immer spitze, es ist immer richtig gute Stimmung, wir verstehen uns alle gut…“, sprudelt der 14-Jährige vor Begeisterung hervor.

Natürlich stehen Spaß und Abwechslung im Vordergrund, aber das Zeltlager prägt auch fürs Leben. „Das kann man glaube ich nicht in Worte fassen. Das muss man erlebt haben“, sagt Brigitte Haaf. Praktische Dinge können die Kinder lernen, schweißen, mit der Motorsäge werkeln. Oder sie machen sich in Landeskunde schlau, ist doch jedes der 16 Zelte in diesem Jahr nach einem Bundesland benannt. Oder die Mädchen und Jungen lernen, vor der ganzen Truppe zu reden. So wie Bundeskanzler-Kandidat Martin Stefke, gerade mal neun Jahre alt. „Das war sensationell“, lobt Haaf den Auftritt des Massenbachhauseners.

„Die brauchen jemand, der sich um sie kümmert“, zeigt Wahlgewinner Alexander Bauer Verantwortungsbewusstsein für die Jüngeren. „Ich werde mein bestes tun“, verspricht der 14-jährige Bundeskanzler aus Mosbach, der mehr Diskos veranstalten, die Mittags- und Nachtruhe verkürzen will.

Auf eine Deutschlandreise nehmen die Ferienkinder die Besucher beim Familiennachmittag am Sonntag, 10. August, um 14 Uhr im Zeltlager oberhalb des Freibads mit.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 08.08.2008

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 30.06.2008

Zum 30.06.2008 lebten in Neckarsulm 26.131 Einwohner in 9.580 Haushalten, darunter 21.177 = 81 % deutsche Staatsangehörige und 4.954 = 19 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.334 (Amorbach), 4.268 (Obereisesheim) bzw. 1.375 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 593.

09.08.2008

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Ins Schwarze der Bikerseele getroffen

Von Leonore Welzin

Rasant wie ein Florett zieht er den Bogen über die Saiten seiner E-Geige. Elastisch wie ein Gummiball schnellt er senkrecht in die Luft und klemmt sich zwischen Geigenspiel und Gesang auch noch eine Fluppe zwischen die Lippen: Dominik Roesch.

Sound und Performance des musizierenden Heißsporns sind elektrifizierend. Von bunten Scheinwerfern beflackert, brodelt die Stimmung in der Alten Kelter in Neckarsulm-Dahenfeld schon beim zweiten Song „The Devil Inside“. Ein Titel, der dem jugendlichen Teufelsgeiger vom Mastermind Michael M. Jung der Irish-Rock-Band G.O.D. (Garden of Delight) auf den Leib geschrieben scheint.

Was dem Biker der Kick-Start, ist dem Partygänger der Up-Beat. Raus aus der Banalität des Alltags stürzen sich Biker wie Kelten- und Iren-Fans in den Geschwindigkeitsrausch. Statt auf heißen Öfen geht der turbobeschleunigte Höllenritt auf den Flügeln der Phantasie in die Anderwelt magischer Wesen. Unterstützt von Elton Scharf (Bass), Sascha Lotz (Gitarre) und Alex Golub (Schlagzeug), geben die Frontkämpfer Michael M. Jung und Dominik Roesch Vollgas.


Die Irish-Rock-Band G.O.D. im Fachwerk-Ambiente
der Alten Kelter in Dahenfeld
(Foto: Leonore Welzin)

Ab geht es durch den „Tunnel of Tears“, eine musikalische Reminiszenz an die 70er Jahre, über ein bisschen „Gypsy Dancing“ zu den brandneuen „Tales of Celtica“. Ob „Tired of Asking“ oder „High Noon“, eine Reihe der Songs aus dem jüngsten Album können Hardcore-Fans bereits auswendig. Unterwegs wird mit Hexen im Kreis getanzt, ist man auf diesem Trip nicht gefeit vor sonderbaren Begegnungen mit fiktiven Gestalten wie John O’Malley.

Die irischen Wurzeln der Musik werden mit Ska, Reggae oder Country aufgemischt. Das magisch-mystische Reich der dunklen Anderwelt ist sowohl Fluchtpunkt als auch Gegenentwurf zur aufgeklärten, durchrationalisierten Denkart, in den die Gothic-Hymne „She cried“ ebenso passt, wie eine kleine Portion Materialismuskritik in Songs wie „Money“.

Richtig ab geht die Party dann mit den Hammerhits „We care for Us“ und „Whiskey guns and irish beer“, das malzig düster durch die trockenen Kehlen rinnt. Titel, die Michael M. Jung von der ersten CD aus dem Jahr 1996 wieder aufgenommen und neu bearbeitet hat. Jetzt sind die Bensheimer damit in den Web Radio-Charts auf den Plätzen eins und zwei gelandet.

Veranstaltet vom Motorradclub Extraprall, feiern Biker und Besucher bis weit nach Mitternacht den temporeichen Folk-Rock. Wer im Schottenrock kam, durfte zum halben Preis rein und blieb dafür doppelt so lang. Die letzten Schotten verlassen gegen drei Uhr morgens das malerische Fachwerk-Ambiente.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 04.08.2008

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Reinhold Seitz beendet nach 42 Jahren zum 31.07.2008 seine Tätigkeit als Bestatter in Dahenfeld

Von Johann Habla

In Neckarsulm haben Hinterbliebene bei einem Todesfall die Möglichkeit, ein privates Beerdigungsinstitut oder das städtische Bestattungswesen mit der Abwicklung der Trauermodalitäten zu beauftragen. Anders war es seither bei uns im Dorf. Weil der damals 20jährige Reinhold Seitz das Amt des Leichenbestatters schon 1966, als Dahenfeld noch eine selbständige Gemeinde war, von Theodor Hemmer übernommen hatte, durfte er diese Tätigkeit nach der Eingemeindung im Jahr 1971 im Auftrag der Stadt Neckarsulm fortführen. Daneben betrieb der gelernte Schreiner einen Sargverkauf.

Und für die Dahenfelder war es in all den Jahren keine Frage, an wen sie sich bei einem Trauerfall in der Familie zu wenden hatten. Reinhold Seitz war zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar, natürlich auch an Sonn- und Feiertagen. Er wurde, nicht zuletzt wegen seiner geradlinigen, ebenso offenen wie ehrlichen und zugewandten Art, zu einer Institution im Dorf. In den schweren Stunden nach dem Verlust eines nahen Angehörigen hat mehr als eine Generation von Dahenfeldern dankbar den Rat und die Hilfe angenommen, die Reinhold Seitz ihnen gerne gab. Immer unterstützt von seiner Frau Margret, die ihm stets tatkräftig zur Seite stand.

Nachdem Reinhold Seitz bereits vor einigen Monaten als Vorarbeiter beim städtischen Bauhof in die Freistellungsphase der Altersteilzeitarbeit verabschiedet wurde, beendet er nun seine Tätigkeit auf dem Dahenfelder Friedhof. Das Sarglager im heimischen Schuppen ist bereits aufgelöst. Wie schon seither im Vertretungsfall, ist aber auch künftig der städtische Bestattungsdienst rund um die Uhr unter der Telefonnummer (07132) 35-286 für die Dahenfelder Bevölkerung erreichbar.

Ortsverwaltung, Ortschaftsrat sowie die gesamte Einwohnerschaft bedanken sich bei Reinhold und Margarete Seitz für die jahrzehntelange, vorbildliche Pflichterfüllung. Beiden weiterhin beste Gesundheit sowie einen erfüllten, glücklichen Unruhestand - für den Enkeltöchterchen Anna garantiert sorgt!!!

Bericht für das GELWE BLÄTTLE vom 01.08.2008

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Gemeinderat beschließt Renaturierung des Brunnenwiesenbaches in Dahenfeld

Von Andreas Bracht

Der Brunnenwiesenbach in der Ortsmitte des Neckarsulmer Stadtteils Dahenfeld wird naturnah ausgebaut und ökologisch aufgewertet. Da auch der Straßenraum im Umfeld der Cäcilienstraße mit umgestaltet wird, erhält der Dahenfelder Ortskern insgesamt eine ganz neue Aufenthaltsqualität. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschloss der Gemeinderat der Stadt Neckarsulm die Renaturierung des Brunnenwiesenbaches in Verbindung mit der gestalterischen Aufwertung der Ortsmitte. Die bewilligten Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen 290.000 Euro. Mit den Bauarbeiten soll Anfang des kommenden Jahres begonnen werden.


(Foto: Andreas Bracht)

Im Zuge der Renaturierung, die nach einem gemeinsam entworfenen Konzept des städtischen Tiefbauamtes und der freien Garten- und Landschaftsarchitektin Elke Ukas aus Karlsruhe realisiert wird, soll der Brunnenwiesenbach wieder als natürliches Gewässer erlebbar gemacht werden. Ein direkter Zugang zum Bach entsteht in der Erlenbacher Straße gegenüber dem Vereins- und Gemeindehaus. Hier wird der tiefe Betontrog, der den Bach fast verbirgt, zur Straßenseite hin abgetragen und das Bachprofil aufgeweitet. Die steile Betonwand wird ersetzt durch Sitzstufen aus Muschelkalkquader, die wie eine Treppe zum Gewässer führen. Oberhalb dieser Treppe entsteht ein kleiner gepflasterter Platz mit einer breiten, geschwungenen Sitzbank und einem grünen Paravent, der diesen Bereich von der Straße abgrenzt. Für diesen neuen Aufenthaltsbereich werden die vorhandenen sechs Parkplätze geopfert, die aber auch nach einhelliger Meinung des Ortschaftsrates an dieser Stelle verzichtbar sind. Ein breites Pflasterband führt hinüber zum Vereins- und Gemeindehaus, das so gestalterisch an den neuen Platz angebunden wird. Schließlich wird auch der Gehweg am Bach entlang bis zur Kreuzstraße neu angelegt und mit Baumquartieren gestaltet. Sie schützen die vorhandenen Bäume, die alle erhalten bleiben.

In diesem Bereich sowie oberhalb des Brückendurchlasses dient das Betonbett des Baches auch als Grundstücksbefestigung, daher sind hier keine größeren baulichen Eingriffe möglich. Stattdessen wird ein naturnahes Bachprofil in der bestehenden Betonrinne nachgebaut, zum Beispiel mit Kies- und Steinschüttungen, vorgesetzten Natursteinmauern, Faschinenbündeln und Flussbausteinen. Diese natürlichen Baumaterialien kaschieren die nackten Betonwände und bieten darüber hinaus einen Lebensraum mit Biotop-Charakter für gewässertypische Pflanzen und Lebewesen. Dieser naturnahe Ausbau wertet das Gewässer nicht nur ökologisch auf, sondern erhöht auch die Fließgeschwindigkeit. So werden Sedimentablagerungen, die vor allem im Sommer zu Geruchsbelästigungen führen können, künftig vermieden. Durch diese Form der Renaturierung verwandelt sich auch die früher als Löschwasserreservoir genutzte Betonwanne im oberen Ausbauabschnitt in ein naturnah gestaltetes Niedrig- beziehungsweise Mittelwasser-Bachbett. Gleichzeitig bleibt der erforderliche Hochwasserabfluss weiterhin uneingeschränkt gewährleistet.

Pressemitteilung Stadt Neckarsulm vom 31.07.2008

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Ergebnis der OB-Wahl am 27. Juli

In Dahenfeld waren 1.018 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt (NSU: 18.048). In Dahenfeld haben 651 (= 70 %) persönlich im Wahllokal Pfarrer-Abele-Kindergarten ihre Stimme abgegeben (Briefwähler werden statistisch nicht den einzelnen Wahlbezirken zugeordnet). Vier Stimmen waren ungültig. Hier das vorläufige Endergebnis, wie immer in solchen Fällen aber ausdrücklich ohne Gewähr für die Richtigkeit:

OB-Wahl 27.07.08 Neckarsulm gesamt Dahenfeld
Pfarrer-Abele-Kiga
Stimmen % Stimmen %

 
 

 Wahlbeteiligung 9.933 55,0% 651 70%
 
 Klaus Grabbe 3.384 34,2% 139 21,48%
 Joachim Scholz 5.818 58,8% 465 71,87%
 Peter Weiß 38 0,4% 1 0,11%
 Ralf Merkle 642 6,5% 42 6,49%
 Sonstige 6 0,1% 0 0%

Damit ist Joachim Scholz zum neuen Oberbürgermeister gewählt. Ca. 9% (inkl. Briefwähler) seiner Stimmen hat er in Dahenfeld erzielt, obwohl dort nur 5,6% der Wahlberechtigten leben. Herzlichen Glückwunsch!

27.07.2008

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Württembergische Meisterschaft der Senioren Ü40 in Dahenfeld

Platz 4 für 1986 Neckarsulm

 

Am Sonntag wurde auf dem Sportgelände in Dahenfeld die württembergische Meisterschaft der Fußballsenioren Ü40 ausgetragen. Ausrichter und Teilnehmer war 1986 Neckarsulm. Für den Unterländer Bezirksmeister reichte es zu Platz vier.

Württembergischer Meister wurde die SG Böbingen/Mögglingen durch einen 3:0-Endspielsieg gegen den TV Unterhausen. In der Gruppe A wurde mit nur drei Mannschaften gespielt, da ein Verein kurzfristig absagte. Dafür verlängerte sich die Spielzeit von 30 auf 40 Minuten. Neckarsulm wurde in seiner Vorrundengruppe nach einem 0:0 gegen den FC Oberrot und zwei Siegen über Alt Hirschlanden (2:0) und den TSV Grafenberg (3:0) Erster.

Im Halbfinale unterlag die Mannschaft von Trainer Andreas Seethaler dem TV Unterhausen nach einem direkt verwandelten Freistoß und einem Elfmeter mit 0:2. Im Spiel um Platz drei kam es zu einem erneuten Aufeinandertreffen zwischen den Gastgebern und Hirschlanden. Neckarsulm verlor im Elfmeterschießen. Der zweite Unterländer Vertreter, der SV Leingarten, beendete das Turnier als Sechster.

 
 Die Meistermannschaft der SG Böbingen/Mögglingen
(Foto: Johann Habla)

Die Siegerehrung wurde von der WFV-Ausschussvorsitzenden Margarete Lehmann vorgenommen. Unterstützt wurde sie vom Dahenfelder Ortsvorsteher Johann Habla, dem Unterländer Bezirksvorsitzenden Ulrich Pressler und Staffelleiter Wilfried Hintz.

Bericht in der Neckarsulmer Stimme vom 25.07.2008

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Kleinen Bach neu erleben

Von Heike Kinkopf

"Wir machen das Gewässer wieder erlebbar“, fasst Willi Klenk, Tiefbauamtsleiter in Neckarsulm, die Renaturierung des Brunnenwiesenbaches in Dahenfelds Ortsmitte zusammen. Das Gewässer bietet im Moment ein trostloses Bild. Schlamm setzt sich auf dem Grund ab, unkontrolliert schießt die Vegetation ins Kraut. „Er ist dreckig, im Sommer stinkt’s, er sieht unschön aus“, beschreibt Klenk den Zustand des Bachs salopp. Der Gemeinderat hatte jüngst den Baubeschluss zur Renaturierung gefasst.

Im Gremium rief das Vorhaben ein positives Echo hervor. „Es wird etwas für die Natur getan und für den Menschen“, stimmte Bernhard Zartmann (CDU) zu. Stefan Erlewein (SPD) war sicher, „das wird ein schöner Platz“. Einer, der den dörflichen Charakter Dahenfelds unterstreichen werde und noch liebenswerter erscheinen lasse, meint Bernhard Kuhn (FWV).

 
In dieser breiten, schmucklosen Betonwanne mit Durchlass
sucht sich der Brunnenwiesenbach seine Wege.
(Foto: Heike Kinkopf)

Der Brunnenwiesenbach rinnt versteckt an der Erlenbacher Straße entlang. Einige Meter bachaufwärts mäandert das niedrige Bächlein in der breiten Betonwanne. Vor Jahrzehnten, als es im Ort weder Wasserhydranten noch eine Feuerwehr gab, wurde bei einem Brand der Durchlass dieser breiten Wanne geschlossen. Die Wanne diente als Löschwasserreservoir. Geplant ist nun, diese schmucklosen Wände mit Flussbausteinen auszukleiden. An der Erlenbacher Straße wird ein Fußweg mit Geländer direkt am Bach verlaufen. Wo jetzt eine Litfasssäule steht, werden Sitzstufen direkt an das niedrige Gewässer heranführen. Sechs Parkplätze gegenüber von Schule, Kindergarten und Jugendtreff fallen weg. Zwei, drei Bäume, schätzt Klenk, werden zu den bereits vorhandenen gepflanzt.

Fußwege sowie der Platz vor der ehemaligen Kelter und vor dem Jugendtreff sollen gepflastert werden. Das gestaltete Areal soll auch optisch als eine neue Einheit wahrgenommen werden. Die stark befahrene Straße erfährt keine Veränderung. „Die Straße bleibt Straße“, so Klenk. Der Hochwasserabfluss soll durch die Umgestaltung ebenfalls gewährleistet bleiben. Ja zum Projekt hatte im Vorfeld der Dahenfelder Ortschaftsrat gesagt.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 25.07.2008

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27. Dahenfelder Dorffest: Ein Prosit der Gemütlichkeit

Von Gabor Spiry


 

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 17.07.2008

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Ein Ausflug der etwas anderen Art: MGV-Jugend im Hochseilgarten

Von Stefanie Nied


Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 17.07.2008

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Durch OB-Wahl kommt Dahenfeld in die Stuttgarter Zeitung

Von Johann Habla

Dahenfeld ist bekanntlich Neckarsulms schönster Stadtteil und durchaus über den Landkreis Heilbronn hinaus bekannt. Dass unser Dorf aber in der renommierten Stuttgarter Zeitung genannt wird, kommt nicht allzu oft vor. Im Mai 2003 war es die neue "Mama-Löschgruppe" unserer Feuerwehr, welche der StZ einen Bericht wert war.

Nun profitierten wir davon, dass das Bewerberportrait der Stuttgarter Zeitung zur OB-Wahl just an dem Tag erschien, an dem abends die Kandidatenvorstellung in der Hüttberghalle stattfand. Leider hat sich in den Terminhinweis am Ende des Artikels ein Fehler eingeschlichen: Aus Dahenfeld wurde Dahrenfeld! Eigentlich unverzeihlich...

18.07.2008

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Dorffest mit Änderungen

Von Marc Schmerbeck

Irgendwie sieht es anders aus. Luftiger, freier. Das Dorffest in Dahenfeld hat sein Gesicht verändert. Seit der Premiere vor 27 Jahren stand auf dem Platz vor der Alten Kelter ein großes Zelt. Das Programm spielte sich auf der Bühne in der Kelter ab. Nun ist das Zelt verschwunden. Aus dem Zeltfestival ist eine Open-Air-Veranstaltung geworden. „Wir hatten die Idee schon länger“, sagt Stefan Erlewein, Vorsitzender des SC Dahenfeld. „Aber wir waren vorsichtig. Uns war das Risiko wegen schlechten Wetters zu groß. Aber so ist es schon besser. Wir werden das Zelt wohl nicht mehr stellen.“



Und über allem thront St. Remigius: Im Schatten der katholischen
Kirche feierten die Dahenfelder und ihre Gäste rund um die Kelter.
(Foto: Marc Schmerbeck)

Stattdessen wird wohl auch im nächsten Jahr wieder die große Bühne auf dem Platz stehen. Hier werden dann wieder das Blasorchester des MGV Dahenfeld, das Jugendorchester und verschiedene Orchester der Musikvereine umliegender Ortschaften für Unterhaltung sorgen. Nicht mehr wie früher in der Kelter. Und noch etwas war in diesem Jahr anders. 16 oder 17 Jahre war Mike Janipka dem Dorffest treu und spielte zum Abschluss am Montagabend. „Dieses Jahr hat er wegen Terminkollisionen abgesagt“, meint Erlewein. „Schade, das war schon beinahe eine Tradition.“ Doch mit dem Gitarrenduo „Quer Beat“ aus Neuenstadt war schnell Ersatz gefunden. Wie Janipka nahm auch das Duo Platz unter dem Kreuz oberhalb der Kelter.

Trotz der Veränderungen bleibt das Dorffest ein Treff nicht nur für Dahenfelder. „Es kommen sehr viele auch gezielt aus anderen Ortschaften zu uns“, sagt Friedhelm Baumert, Kassier des MGV Dahenfeld. „Sie wissen, dass hier viel Abwechslung geboten ist. Und zwar was Essen und Trinken aber auch die Musik betrifft.“

Und der Dahenfelder Rudi Kühner bringt den Reiz des Fests auf den Punkt: „Es ist einfach schön, dass die Leute hier zusammen kommen und miteinander schwätzen. Man trifft Leute, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Ehemalige Arbeitskollegen beispielsweise.“

Insgesamt sind es rund 200 ehrenamtliche Helfer die an drei Tagen an einem Dutzend Ständen für eine familiäre Atmosphäre sorgten. Dazu gab es neben den Auftritten der Musikvereine Auftritte von „Kelle & Zabbel“ und eben „Quer Beat“. Am Sonntag fand noch ein Gottesdienst statt, den die Gruppe Sound & Spirit musikalisch mitgestaltete. Der Montag stand im Zeichen der Kinder mit Auftritten des Kindergartens und der Grundschule.

Auch Baumert war mit den Änderungen am Ende zufrieden. „Mit der Außenbühne kann man jetzt im Freien den einzelnen Programmpunkten zuschauen und zuhören. Ich denke, die Änderungen haben sich bewährt.“

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 17.07.2008

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Schlägerei in Dahenfeld - Polizei sucht Zeugen

Zeugen, die eine Schlägerei am Samstagabend gegen 23.30 Uhr in Dahenfeld beobachtet haben, sucht die Neckarsulmer Polizei.

Ein 17-Jähriger war mit einem Bekannten auf dem Dahenfelder Dorffest. Als eine Dreiergruppierung den Bekannten des jungen Mannes anpöbelte, wollte er nach seinen Angaben den Streit schlichten. Daraufhin schlugen und traten die bislang Unbekannten auf den 17-Jährigen ein, so dass dieser Verletzungen am ganzen Körper erlitt.

Die drei Männer sollen zwischen 17 und 20 Jahren gewesen sein. Bei einem handelte es sich vermutlich um einen Spätaussiedler. Die beiden anderen sollen einen auffallend dunklen beziehungsweise negroiden Teint gehabt und sich auffallend ähnlich gesehen haben.

Um die bislang unbekannten Tatverdächtigen zu ermitteln und den genauen Hergang der Schlägerei zu klären, werden Zeugen gesucht, die sachdienliche Hinweise machen können. Diese werden gebeten sich beim Polizeirevier Neckarsulm unter der Telefonnummer 07132/93710 zu melden.

Aus der Heilbronner Stimme vom 15.07.2008

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Oberbürgermeisterwahl in Neckarsulm 2008

Offizielle Information der Stadt Neckarsulm - Auszug - (Quelle: www.neckarsulm.de)


I. Grundsätzliches:

Am Sonntag, 27. Juli 2008 findet in Neckarsulm die Wahl des Oberbürgermeisters bzw. der Oberbürgermeisterin als Nachfolger bzw. Nachfolgerin von Oberbürgermeister Volker Blust statt, dessen Amtszeit am 27. Oktober 2008 endet und der nach zwei Wahlperioden nicht mehr kandidiert.

Der Gemeinderat hat am 24. Januar 2008 den Wahltermin festgelegt und außerdem beschlossen, dass eine eventuell erforderliche Neuwahl drei Wochen später, also am Sonntag, 17. August 2008, stattfinden würde.

Die Amtszeit des/der zu wählenden Oberbürgermeisters/ Oberbürgermeisterin beträgt acht Jahre.

Wählbar sind Deutsche und Unionsbürger, die am Wahltag das 25. Lebensjahr bereits vollendet, das 65. Lebensjahr aber noch nicht vollendet haben und Gewähr dafür bieten, dass sie jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintreten.

Wahlberechtigt sind alle Deutschen und Unionsbürger, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in Neckarsulm wohnen und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Die Wahl erfolgt nach den Grundsätzen des Mehrheitswahlrechts. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wenn am 27.7.2008 diese Mehrheit nicht zustande kommt, findet am 17. August 2008 eine Neuwahl statt. Bei dieser genügt die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit würde das Los entscheiden.

Die Leitung der Wahl obliegt dem Gemeindewahlausschuss. Dieser wurde vom Gemeinderat am 24. Januar 2008 bestellt und besteht aus Oberbürgermeister Volker Blust als Vorsitzendem und vier Beisitzern sowie Stellvertretern in derselben Zahl. Die Abwicklung der laufenden Geschäfte besorgt das Haupt- und Personalamt (Wahlamt).

Erste Aufgabe des Gemeindewahlausschusses wird es sein, die bis Ablauf der Bewerbungsfrist eingegangenen Bewerbungen zu prüfen und über ihre Zulassung zu beschließen.

Die Stelle wurde am 5. Mai ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist endet am Montag, 30. Juni 2008, 18.00 Uhr.

II. Kontaktadressen:

Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses:
Oberbürgermeister Volker Blust, Marktstr. 18, 74172 Neckarsulm, Tel. 35-200, Fax 35-151 (E-Mail: volker.blust@neckarsulm.de)

Haupt- und Personalamt (Wahlamt):
StVD Bernd Müller, Marktstr. 18, 74172 Neckarsulm, Tel. 35-207, Fax 35-151 (E-Mail: bernd.mueller@neckarsulm.de)

III. Informationen

III.1 Öffentliche Bewerbervorstellungen

Der Gemeinderat hat am 24.1.2008 beschlossen, dass den Bewerbern / den Bewerberinnen Gelegenheit gegeben werden soll, sich an folgenden vier Abenden (Beginn jeweils 19.30 Uhr) persönlich vorzustellen:

• Mittwoch, 09. Juli 2008 in der Ballei-Sporthalle in Neckarsulm,
• Freitag, 11. Juli 2008, in der Festhalle in Neckarsulm-Obereisesheim,
• Dienstag, 15. Juli 2008 in der Festhalle in Neckarsulm-Amorbach
• Mittwoch, 16. Juli 2008 in der Hüttberghalle in Neckarsulm- Dahenfeld.

III.2 Übersicht der Wahlbezirke und Wahlräume

Wahlbezirk-Nr. / Wahlraum / Barrierefreier Zugang
1 / Rathaus, Marktstr. 18 / JA
2 / Städt.Hallenbad, Saarstr. 20 / JA
3 / Christian-Schmidt-Schule, Goethestr. 38 /
4 / Joh.-Häußler-Schule, Karlstr.3, -Gymnastikraum- / JA
5 / Kindergarten Gerokweg, Gerokweg 3 / JA
6 / Städt.Musikschule, Neuenstädter Str.27 / JA
7 / Hermann-Greiner-Realschule,Steinachstr.70 / JA
8 / Ph.-Wesp-Kindergarten,Stuttgarter Str.20 / JA
9 / Ph.-Wesp-Kindergarten,Stuttgarter Str.20 / JA
10 / Ph.-Wesp-Kindergarten,Stuttgarter Str.20 / JA
11 / Neubergschule, Berliner Str. 11 / JA
12 / Kindergarten Harzstr., Harzstr. 14 / JA
13 / Kindergarten Harzstr., Harzstr. 14 / JA
14 / Pestalozzischule, Amorbacher Str. 23 / JA
15 / Pestalozzischule, Amorbacher Str. 23 / JA
16 / Grundschule Amorbach, Grenchenstr. 2 / JA
17 / Grundschule Amorbach, Grenchenstr. 2 / JA
18 / Rathaus Obereisesheim, Hauptstr. 34 /
19 / Wilhelm-Maier-Schule, Angelstr. 26/1 / JA
20 / Robert-Koch-Kindergarten, Robert-Koch-Str. 3 / JA
21 / Pfarrer-Abele-Kindergarten, Wilh.-Mattes-Str. 2 / JA
22 / Briefwahlbezirk I (Rathaus) / JA
23 / Briefwahlbezirk II (Rathaus) / JA

III.3 Wahlschein mit und ohne Briefwahlunterlagen bequem per Internet beantragen!

Zur Wahl des Oberbürgermeisters / der Oberbürgermeisterin am 27. Juli 2008 können ab Mittwoch, 02.07.2008 die Neckarsulmer Wahlberechtigten ihre Wahlscheine neben den herkömmlichen Beantragungsarten (schriftlich, persönlich, Telegramm, Telefax) auch in dokumentierbarer elektronischer Form beantragen (§ 10 Abs.1 KomWO). Die Stadtverwaltung bietet dafür die Beantragung eines Wahlscheins per Internet auf der städtischen Homepage www.neckarsulm.de an. Beim Aufruf des Links auf der Startseite erhält man ein Erfassungsformular für die notwendigen Antragsdaten. Der bzw. die Wahlberechtigte muss dann die erforderlichen Daten aus der persönlichen Wahlbenachrichtigungskarte in das Antragsformular ein- bzw. übertragen. Zusätzlich muss der Grund für die Beantragung ausgewählt und markiert werden. Man kann sich die Unterlagen nach Hause oder an eine Versandanschrift (z.B. Urlaubsadresse) senden lassen.

Die Beantragung eines Wahlscheins stellt eine Ausnahme zur Urnenwahl dar und soll nur genutzt werden, wenn sich ein Wahlberechtigter am Wahltag aus wichtigem Grund außerhalb seines Wahlbezirks aufhält, wenn er seine Wohnung in einen anderen Wahlbezirk verlegt und er nicht ins dortige Wählerverzeichnis eingetragen ist oder aus beruflichen Gründen, wegen hohen Alters oder wegen eines körperlichen bzw. gesundheitlichen Zustandes nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufsuchen kann.

Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen werden umgehend bzw. baldmöglichst nach Eingang des Antrags per Post (Deutsche Post AG) oder Amtsbote zugestellt. Bei Fragen zum Antragsverfahren geben gerne Auskunft: Herrn Müller (Tel.07132-35207; bernd.mueller@neckarsulm.de ) oder Frau Putze (Tel. 07132-35208; ursula.putze@neckarsulm.de).


IV. Öffentliche Bekanntmachungen

Die öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen gemäß der Satzung über öffentliche Bekanntmachungen der Stadt Neckarsulm in der Tageszeitung „Heilbronner Stimme“.

Der Hinweis hier (Homepage) erfolgt daher nur als zusätzliche Information und tritt nicht an die Stelle der Öffentlichen Bekanntmachung in der „Heilbronner Stimme“.

• Öffentliche Bekanntmachung der Wahl
• Öffentliche Bekanntmachung über die Einsicht in das Wählerverzeichnis und die Erteilung von Wahlscheinen
• Öffentliche Bekanntmachung der zugelassenen Bewerbungen
• Öffentliche Bekanntmachung zur Durchführung der Wahl
• Öffentliche Bekanntmachung des Wahlergebnisses


V. Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheins
Ab sofort können Sie Ihren Wahlschein online anfordern

VI. Wahlergebnisse
Wahlergebnisse können auf www.neckarsulm.de ab dem 27. Juli 2008 nachgelesen werden


Bekanntmachung der Wahl
Bekanntmachung über Einsicht in das Wählerverzeichnis und die Erteilung von Wahlscheinen


Anforderungsformular für Briefwahlunterlagen
Bekanntmachung der Bewerber und Öffentliche Bekanntmachung zur Durchführung der Wahl des Oberbürgermeisters am 27. Juli 2008


14.07.2008

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27. Dahenfelder Dorffest „Rund um die Alte Kelter“

Von Johann Habla

Dorffestzeit in Dahenfeld! Am Wochenende (12. bis 14. Juli) steigt zum 27. Mal die Traditionsveranstaltung, für die der kleine Neckarsulmer Stadtteil weit über seine Grenzen hinaus bekannt ist. Die vielen Besucher aus nah und fern werden Vertrautes wieder vorfinden, sich aber auch an Neuem erfreuen können. So haben die Veranstalter beschlossen, den Zugangsbereich zur Alten Kelter völlig neu zu gestalten und auf das seitherige Vorzelt zu verzichten. Dadurch wird der Kelterplatz aufgewertet und es kann seitlich eine Bühne für Konzerte im Freien aufgebaut werden. Zwar gehen Unterstellmöglichkeiten verloren, falls es einmal regnen sollte. Die Organisatoren vertrauen aber darauf, dass die heiße  Phase des Neckarsulmer OB-Wahlkampfes sich auch in entsprechenden Temperaturen während der drei Festtage niederschlägt. Letztmals in seiner Amtszeit wird Oberbürgermeister Volker Blust am Samstag mit launigen Worten die Gäste begrüßen und das Fass Freibier anstechen. In sechzehn Jahren hat er diesen Termin nicht einmal versäumt. Sein Nachfolger muss sich daran messen lassen!

Von jeher stimmen die veranstaltenden Dahenfelder Vereine ihre Angebote aufeinander ab, um den Gästen eine breit gefächerte Palette an Speisen und Getränken bieten zu können. Neben Klassikern wie Festbier, Hähnchen und Grillwurst gibt es immer auch Neues zu probieren. So wurde das Sortiment an Flaschenbieren erweitert und erstmals gibt es Fleischkäsweckle. Aber auch die Freunde von Kaffee und Kuchen oder die Liebhaber guter Weine und spritziger Cocktails kommen auf ihre Kosten.


Info:

Musikalisch von der Dahenfelder Blaskapelle umrahmt, wird das Dorffest am Samstag um 18 Uhr von OB Volker Blust eröffnet. Abends ab 21 Uhr bringen „Kelle & Zabbel“ mit fetziger Gitarrenmusik gute Stimmung in die Alte Kelter.

Am Sonntag beginnt das Fest um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, der von der Gruppe „Sound & Spirit“ gestaltet wird. Den ganzen Tag über sorgen der Musikverein Dahenfeld und befreundete Blaskapellen für Unterhaltung. Für Kinder gibt es attraktive Spielmöglichkeiten und wer möchte, kann sich Dahenfeld bei einer Kutschfahrt ansehen.

Montags ist ab 14.30 Uhr Kinder- und Seniorennachmittag mit einem bunten Programm, das von Kindergarten, Grundschule und MGV-Jugendorchester dargeboten wird. Eine Änderung gibt es am Montagabend: anstelle des verhinderten „Mike“ Janipka werden diesmal „Quer Beat“ ihre Gitarren stimmen und die Fans akustischer Rock- und Popsongs zum Open Air-Konzert einladen.

Die Parkmöglichkeiten für Festbesucher sind ausgewiesen. Aber auch mit dem Linienbus kann man das Dorffest von Neckarsulm oder Neuenstadt aus bequem erreichen.

Vorbericht vom 05.07.2008 für die Heilbronner Stimme

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Reinhold Seitz seit 40 Jahren bei der Stadt Neckarsulm beschäftigt

Von Andreas Bracht

Auf 40 Dienstjahre bei der Stadt Neckarsulm kann Reinhold Seitz zurückblicken. Der gelernte Schreiner und langjährige Kommandant der Feuerwehrabteilung Dahenfeld hat seine aktive Dienstzeit als Vorarbeiter beim städtischen Bauhof zum 1. März 2008 beendet und scheidet im Rahmen der Altersteilzeit Ende Februar 2009 aus. Oberbürgermeister Volker Blust nahm das Dienst- und Arbeitsjubiläum zum Anlass, um die „hervorragende Arbeitsleistung“ des Jubilars nochmals zu würdigen. Er gratulierte dem Bauhofmitarbeiter zum Doppeljubiläum und dankte ihm für die langjährige Treue.


Reinhold Seitz (2. v. re.) ist seit 40 Jahren bei der Stadt Neckarsulm beschäftigt.
Zum Dienst- und Arbeitsjubiläum gratulieren (v. li.) Bauhofleiter Anton Hirth,
Personalratsvorsitzende Doris Schlund, BM Klaus Grabbe und OB Volker Blust.
(Foto: Andreas Bracht)

Auf Empfehlung von Dahenfelder Mitbürgern, die ebenfalls im Bauhof beschäftigt waren, wurde Reinhold Seitz am 18. Juni 1968 als Facharbeiter für die Schreinerei eingestellt. Hier zeichnete er sich laut Volker Blust durch „großes Fachwissen und fachliche Kompetenz“ aus. „Sie gehörten immer zu den engagierten und hoch motivierten Mitarbeitern“, erklärte Blust. Der OB lobte auch die hohe Zuverlässigkeit und Loyalität des Jubilars. „Die Stadt als Arbeitgeber war immer zufrieden mit Ihnen.“ Gerade im Bereich des Bauhofes, dessen Arbeit eine große Außenwirkung habe, sei es wichtig, „auf solche bewährten Mitarbeiter zählen zu können“.

Auf die Zuverlässigkeit und jahrzehntelange Treue von Reinhold Seitz konnte auch die Freiwillige Feuerwehr vertrauen. Am 1. Januar 1964 trat der gebürtige Dahenfelder in die Feuerwehr seines Heimatortes ein. Nach der Eingemeindung wurde Reinhold Seitz 1977 zum Kommandanten der Feuerwehrabteilung Dahenfeld berufen, die er 25 Jahre lang leitete. Seit dem 1. Mai 2005 gehört der mehrfach ausgezeichnete Brandmeister der Altersabteilung der Feuerwehr Neckarsulm an.

Erfolg in allen Lebenslagen bescheinigte die Vorsitzende des Personalrates, Doris Schlund, dem Geehrten. Im Namen des Personalrates gratulierte sie dem „erfolgreichen Dahenfelder“ zum stolzen Doppeljubiläum und dankte ihm für die „angenehme Kollegialität und Kameradschaft“: „Du warst ein anerkannter und beliebter Kollege von altem Schrot und Korn.“

Pressemitteilung der Stadt Neckarsulm (snp) vom 24.06.2008

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Tattoos zeichnen Persönlichkeit aus

Von Heike Kinkopf

Tätowierungen an Armen und Beinen. Grau-schwarz verziert der Rücken. „Es ist Kunst“, sagt Simone Wöhr. Es sei leichter auf Papier zu zeichnen als auf der Haut. „Mit Provokation hat es nichts zu tun.“ Mehr mit Individualität. „Ich möchte nicht so mit der Masse mitschwimmen.“ Dass ihre mit Farbstoff in die Haut geritzten Zeichnungen viele Blicke auf sich ziehen, ist der 31-jährigen Dahenfelderin bewusst. Meist stört sie die Aufmerksamkeit nicht. „Nur manchmal“, sagt Simone Wöhr und lacht frei heraus. So kann es passieren, dass sie sich in einem Restaurant den Gang zur Toilette verkneift, weil sie weiß: Geht sie durch den Raum, folgen ihr die Blicke.


Simone Wöhr fällt auf. Was auf den ersten Blick aus-
sieht wie aus einem Guss, sind einzelne Zeichnungen,
 die im Laufe der Jahre entstanden sind.
(Foto: Andreas Veigel)

„Ich bin kein Freak.“ Darauf legt Simone Wöhr Wert. Offen, natürlich, unkompliziert. Unbefangen erzählt sie von sich, beschreibt ihre Ziele und erklärt, wie sie sich ihren Körper vorstellt. Weitere Tattoos werden folgen. Nicht überall. Gesicht und Brust sind beispielsweise tabu. Der Bauch bleibt vorerst auch frei. Der kommt vielleicht an die Reihe, „wenn ich genügend Kinder habe“, sagt sie mit einem Lächeln in den Augen. In Simone Wöhrs Kopf existiert der Plan, welche Tattoos ihren Körper schmücken sollen.

Denkt sie denn nie daran, wie sie mit 60,70 aussieht? Doch, sicher: „So knackig wie jetzt bin ich im Alter sowieso nicht mehr, und dann bin ich halt ein bisschen bunt dazu.“ Ernst fügt sie hinzu. „Ich möchte ausleben, was ich möchte.“ Von Mitmenschen erwartet sie Respekt und Toleranz. Viele, so Simone Wöhrs Erfahrung, gehen davon aus, sie könne nichts erschüttern. Aber: „Ich bin nicht tough.“ Sie hat eine verletzliche Seite, eine weibliche. „Ich bin eine ganz normale Frau, und ich bin auch nicht blöd.“ Aufgewachsen in Dahenfeld, besuchte Simone Wöhr die Hermann-Greiner-Realschule, machte eine Ausbildung in einem Neckarsulmer Reisebüro. Heute besitzt sie ein Piercing-Studio in der Innenstadt. Demnächst legt sie die Prüfung zur Heilpraktikerin ab.

Mit 21 Jahren ließ sie sich das erste Tattoo machen. Ein Band am Oberarm mit den Initialen ihrer Eltern Martin und Ingrid. Alle Elemente, die auf den ersten Blick wie aus einem Guss aussehen, sind nach und nach entstanden. Sie besitzen eine Bedeutung. „Hier“, deutet Simone Wöhr auf den Arm. Bei genauem Hinsehen lassen sich die Zahlen 50 und 98 ausmachen. Sie stehen für die Lebensdaten ihrer verstorbenen Tante. Der Buchstabe M steht für ihren Bruder Matthias.

Nur Freunde, Menschen, denen sie vertraut, lässt Simone Wöhr an ihren Körper. Oft ist sie unterwegs zu Treffen mit Gleichgesinnten. So fuhr sie vor kurzem nach Frankfurt, wo sich etwa 300 Personen aus der Tätowierszene ausgetauscht haben.

„Im Dorf war ich immer diejenige, die aufgefallen ist“, erinnert sich Simone Wöhr an die Jugendzeit zurück. Skeptische Blicke erntet sie zuweilen in der Sauna im Aquatoll. Kommt sie mit der Zeit mit den Besuchern ins Gespräch, stellen diese fest: Sie ist ja ganz normal. Tätowierungen sind Ausdruck ihrer Einzigartigkeit. „Es macht mich stolz, wenn Leute sagen: Das passt zu dir.“

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 03.07.2008

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Heimatkunde mit der Zeitung

Von Fiona Drewnitzky

Die Viertklässler der Grundschule Dahenfeld sind schon Zeitungsprofis. Im ersten ZiG-Abschnitt im Februar und März lernten sie diegründlich kennen. Nun wissen sie, wo sie was in der Zeitung finden und dürfen jeden Tag nach Lust und Laune in den Seiten stöbern.


Die Kletterwand auf dem Schulhof ist ein toller Hintergrund für
ein Gruppenbild, finden die sportlichen Viertklässler aus Dahenfeld.
(Foto: Fiona Drewnitzky)

„Mir hat besonders gefallen, als wir das Projekt gemacht haben“, erzählt Sophia. Sie meint Themenplakate, die die Kinder mit Hilfe der Zeitung zusammengestellt haben. Linda hat sich das Thema Stadtansichten vorgenommen. Dazu klebte sie attraktive Zeitungsfotos verschiedener Gemeinden auf ihr Poster. Gleichzeitig suchte sie die Orte auf einer Landkarte und markierte sie. Ihr Projekt war also auch Heimatkunde.

Jan hat sich Polizeimeldungen ausgewählt. „Ich fand das spannend mit den ganzen Unfällen und Räubern, die was geklaut haben.“ Er hat vor ZiG nicht gerne gelesen: „Aber jetzt macht es mir richtig Spaß.“ Besonderen Spaß macht es, wenn die Kinder sich selbst in der Zeitung entdecken. Jacob zum Beispiel hat sich gefreut, dass mal ein Satz, den er bei der Kinder-Uni gesagt hat, „am nächsten Tag genauso in der Zeitung stand“.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 19.06.2008

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Sportplatz Dahenfeld vorerst wieder für Sportbetrieb freigegeben
Urteil des Gerichtsgutachters beendet Beweissicherungsverfahren

Von Andreas Bracht 

Der seit Jahren wegen eines Rechtsstreits gesperrte Sportplatz in Dahenfeld darf ab sofort wieder bespielt werden. Wie ein vom Gericht bestellter, neutraler Gutachter festgestellt hat, ist der Dahenfelder Sportplatz von der beauftragten Sportanlagenfirma „nicht DIN-konform“ gebaut worden. Damit sieht die Stadt Neckarsulm das Beweissicherungsverfahren als abgeschlossen an, so dass der Sportplatz jetzt bis auf weiteres zur Benutzung freigegeben ist.

Das sich über Jahre hinziehende Beweissicherungsverfahren hatte die Nutzung des vor vier Jahren eingeweihten Platzes verhindert. Nachdem schwere Baumängel an dem Sportplatz aufgetreten waren, hatte die Stadt den Platz gesperrt, um ihre Rechtsposition im Gerichtsverfahren nicht zu gefährden. Auch ein von der Stadt beauftragter Fachanwalt hatte dringend davon abgeraten, den Sportplatz während der laufenden Beweissicherung bespielen zu lassen. Da jetzt das abschließende Urteil des Gerichtsgutachters vorliegt, wird die Stadt die Baufirma auf ordnungsgemäße Herstellung des Sportplatzes verpflichten beziehungsweise verklagen. Bis zum Beginn der endgültigen und ordnungsgemäßen Wiederherstellung kann der Sportplatz für den Sportbetrieb genutzt werden.

Pressemitteilung der Stadt Neckarsulm vom 05.06.2008

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SC Dahenfeld: Meister- & Aufstiegsfeier am 31. Mai

Von Ursula Fuß

 

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 06.05.2008
--> auf dahenfeld.de vor der Printausgabe und in Farbe verfügbar (Danke, Gabor!)

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Gaststätten im Dorf

Von Johann Habla

Während der traditionsreiche „Engel“ seit dem 10. Mai leider wieder mal verwaist ist und seine Zukunft im Ungewissen liegt, hat sich das SC-Sportheim kräftig gemausert. Pünktlich zur Aufstiegsfeier der aktiven Fußballer am 31. Mai erhielt die Fassade einen schmucken hellgelben Anstrich und die 27 Jahre alte Gaststätte einen neuen Namen: „Sportgaststätte am Mönchswald“ heißt es nun auf dem großen Schild.


(Foto: Johann Habla)

Mit dieser behutsamen Namensfortschreibung könnte tatsächlich der Spagat gelingen, einerseits die Identität des Lokals nicht zu verleugnen und andererseits doch auch die (insbesondere auswärtigen) Gäste besser anzusprechen, die bei einem  „Sportheim“ zunächst an Schweiß und Bierdunst denken, und nicht an eine gemütliche Einkehrmöglichkeit mit leckeren Speisen und gepflegten Getränken. Daher Glückwunsch und alles Gute für die neue Sportgaststätte!

01.06.2008

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Unwetterschäden im Dorf am 30. Mai

Von Johann Habla

Am Abend, als der große Regen ins Unterland kam, wurde es auch im Dorf fast schlagartig finster, kalt und sehr windig. Gegen 18 Uhr setzte das Unwetter ein und schon zehn Minuten später fiel für mehr als eineinhalb Stunden der Strom aus. Auch Telefon und Handy funktionierten nicht mehr.


(Fotos: Johann Habla)

Der Sturm peitschte aus westlicher Richtung und Hagelkörner übersäten Hofeinfahrten und Terrassen. Rollläden sahen danach aus wie Schweizer Käse, Dachziegel wurden beschädigt.

Laut Messungen fielen in wenigen Minuten 45 Liter Wasser auf den Quadratmeter. Zahlreiche Keller liefen voll, weil die Kanalisation die Menge nicht bewältigte oder das Wasser sich den Weg über die Treppenabgänge und unter den Kellertüren hindurch bahnte.

Die Dahenfelder Feuerwehr war im Dauereinsatz. Ihr stand aber nur eine Pumpe zur Verfügung, weil auch in Neckarsulm selbst „Land unter“ war. Kommandant Frank Seitz hätte im eigenen Keller genug zu tun gehabt, blieb aber trotzdem vorbildlich an Bord seines LF10/6. Schließlich musste auch der umgefallene Baum in der Erlenbacher Straße noch beseitigt werden.

In der Schaubergstraße kamen Steine und Geröll den Berg herunter. Am schlimmsten aber traf es Häuser in der Jahnstraße und im Dürerweg. Vom angrenzenden Acker kommend, ergoss sich eine Schlamm- und Drecklawine in Car-Ports, Garagen und Kellerräume der entsetzten Anlieger, die teilweise bis zwei Uhr in der Nacht die schlimmsten Schäden zu beseitigen versuchten. Der sonnige und freundliche Samstag bot trotzdem noch genügend Bilder der Verwüstung.

Sogar Baubürgermeister Klaus Grabbe kam vor Ort, um sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Die meiste Sorge hatten die geschädigten Anlieger vor einem kurzfristig folgenden weiteren Unwetter, das katastrophale Auswirkungen gehabt hätte. Manch einer errichtete deshalb aus der angeschwemmten Erde einen kleinen Schutzdamm vor seinem Haus. Gott sei Dank blieben größere Regenfälle in den folgenden Tagen aus. Die Befestigung des Ackerrains entlang der Jahnstraße muss aber in dem betroffenen Bereich dringend verbessert werden, um derartige Schäden für die Zukunft auszuschließen.

01.06.2008

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Fronleichnamsfest des MGV in der Alten Kelter

von Peter Klotz

Hier klicken für den Bericht!

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 29.05.2008

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Betreten ist nicht mehr verboten

Von Heike Kinkopf

"Phänomenal“. Stefan Erlewein, Vorsitzender des Dahenfelder Sportclubs, kann es kaum fassen. Heute, Samstag, soll der Trainingsplatz für die Kicker – endlich – vier Jahre nach seiner Einweihung für den Übungsbetrieb freigegeben werden. Bis gestern lag das lang herbeigesehnte, 63 mal 96 Meter große Spielfeld brach. Im Gemeinderat am Donnerstagabend hat Bürgermeister Klaus Grabbe die Freigabe angekündigt. Der Streit zwischen der Stadt und der Firma Seidenspinner Sportanlagen GmbH aus Stuttgart-Möhringen ist damit allerdings noch nicht beigelegt. Es droht ein Strafverfahren.

„Wir sind nicht mehr bereit, dem zuzusehen“, zieht Grabbe einen Strich unter die jahrelange Hängepartie. Im Interesse der Sportler in Dahenfeld werde die Verwaltung aktiv, sagt er auf Nachfrage dieser Zeitung. Neue Handlungsperspektiven hat das vom Gericht beauftragten Gutachten der Stadt eröffnet.


Frisch gemäht ist der Rasen des vier Jahre lang brach liegenden
Trainingsfelds. Jetzt dürfen die Kicker den Platz nutzen.
(Foto: Ulrike Kugler)

In dem Gutachten ist nun von Konstruktionsmängeln die Rede. Der Platz sei nicht „DIN-konform“ gebaut worden. Derart grundsätzlichen Aussagen zum umstrittenen Trainingsfeld hat die Stadt in dem schwelenden Rechtsstreit wiederholt eingefordert. Jetzt gibt es sie Schwarz auf Weiß.

„Uns reichen diese Aussagen zur Klage“, erklärt Grabbe. In den nächsten Tagen werde die Firma schriftlich aufgefordert, den Platz neu zu bauen. Kommt sie dem nicht nach, „werden wir Klage erheben“. 475 000 Euro macht die Stadt für den Platz aus Naturrasen samt moderner Flutlichtanlage und Bewässerungstechnik locker.

Abgenommen hat Neckarsulm den fertigen Platz nicht. Grund: Seit seiner Fertigstellung funktioniert die Drainage nicht. Nachbesserungen haben nichts gebracht. Einzig das Eröffnungsspiel gegen den damals noch Zweitligisten Karlsruher SC ging auf dem Platz über die Bühne. Danach war Schluss. Um die eigene Verhandlungsposition nicht zu gefährden, untersagte die Stadt das Betreten des Feldes. Sonst, so die Befürchtung, behaupte die Firma, der Platz sei von den Kickern heruntergebolzt worden.

„Wir haben einen ordnungsgemäßen Platz bestellt“, so Grabbe. Den fordert die Stadt auch ein. Von halbherzigen Sanierungen will das Rathaus nichts wissen, angesichts der nun festgestellten grundsätzlichen Baumängel.

Dahenfelds Clubchef Stefan Erlewein macht keinen Hehl aus seiner Erleichterung. Ungebrochen groß ist der Unmut der Mitglieder ob der Unbespielbarkeit des Platzes gewesen. Rund 200 aktive Fußballer zählt er in zehn Mannschaften, von den Bambini bis zu den Alten Herren. Darunter sieben Jugendteams. „Bei den Versammlungen gab es immer nur ein Thema“, sagt Erlewein. Einige Jugendtrainer wollten gar das Handtuch werfen. Bislang mussten sie die Kinder und Jugendlichen beim Training ins Auto laden, Bälle und Hüte nicht zu vergessen, und kutschierten sie zum Bolzplatz. Damit ist Schluss: Heute um 15 Uhr wird das neue, vier Jahre alte Übungsfeld wieder freigegeben.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 31.05.2008

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Motorradclubs fehlt der Nachwuchs

Von Sandra Weckert

Im Frühjahr holen sie wieder ihre Maschinen raus und sind oft in einer Horde unterwegs: die Biker. „Man erkennt die Fahrer an den grauen Haaren oder der Glatze“, sagt Harald Wahl (45) von den Motorradsportfreunden (MF) Gundelsheim schmunzelnd. Das Problem: Vielen Motorradclubs aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn geht der Nachwuchs aus.

Der Geschäftsbericht des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg belegt es Schwarz auf Weiß: Das Motorradgeschäft ist weiter rückläufig (siehe Grafik). Für den Vorsitzenden Peter Tschöpe hat der Abwärtstrend mehrere Gründe: Die Jugend gehe heute lieber in die Disco statt Motorrad zu fahren. Was früher außergewöhnlich und ein Zeichen von Freiheit war, habe sich zu einem teuren Altherrensport entwickelt. Und: Biken habe im wahrsten Sinne ein „gefährliches“ Image.


„Man erkennt die Fahrer an den grauen Haaren oder der Glatze.“ Harald Wahl
(Foto: Dittmar Dirks)

Das Durchschnittsalter bei den MF Zabergäu liegt bei 38, nicht besser sieht es bei den Moskitos MF Stetten am Heuchelberg aus. Seit 1994 gibt es die Moskitos. Als das jüngste Mitglied vor einigen Jahren mit dem Motorrad tödlich verunglückt ist, habe das Image gelitten, erzählt Jürgen Mayer (43). „Es sind viele Raser unterwegs, die sich überschätzen“, ist Mayers Erfahrung. Aber bei den Ausfahrten herrscht bei den Motorradcliquen Gundelsheim, Stetten, Zabergäu und Dahenfeld das gleiche Prinzip: „Wir rasen nicht, denn wir wollen ja zusammen fahren“, so Günter Kraft (46) vom MC Extraprall aus Dahenfeld. Damit keiner verschütt’ geht, fahren die schwächsten Maschinen voraus, die stärksten hinterher. Kraft: „Wir kommen in der gleichen Reihenfolge zurück, in der wir losgefahren sind.“ Darüber hinaus veranstalten die Vereine Rot-Kreuz-Kurse und Fahrsicherheitstrainings.

Der Brackenheimer Denis Schickner ist eines der jüngsten Mitglieder der MF Zabergäu. Durch Familie und Freunde ist der 23-Jährige in den Club „gerutscht“, ähnlich wie Extraprall-Mitglied Mario Keicher. Der 24-Jährige sagt: „Wenn ich die Leute nicht gekannt hätte, wäre ich nicht hingegangen, denn die sind ja schon seit 20 Jahren zusammen unterwegs.“ Ein weiterer Faktor, der junge Leute abschrecken könnte, ist laut Schickner das oft schlechte Image in der Öffentlichkeit, sprich, die Rangordnung und was die Neulinge machen müssen, um aufgenommen zu werden. Dabei verzichten viele Clubs auf Rituale. „Wir sind zwar ein Verein, handhaben aber alles locker“ - ohne Vereinswesten, ohne Verpflichtungen“, betont Gilbert Heinrich von Extraprall.

Auch bei den MF Zabergäu gibt es weder Arbeitsdienste noch Rituale, außer einem: Bei der Sommerparty Ende Juni begießen die Altmitglieder die Lederwesten der Neuen mit Bier und fahren mit ihren Maschinen über die „Kutten“, um sie einzuweihen. Außerdem gibt es ein spezielles Gebräu aus Sekt, Wein, Bier und Schnaps zu trinken.

Neun Anwärter stehen in diesem Jahr am Start. Sie sind alle durch Freunde und Familie dazugekommen. Um auch für Außenstehende attraktiver zu werden, haben die MF Zabergäu ihr Programm ausgebaut. Im Winter spielen sie Volleyball oder fahren Kart, über Pfingsten waren sie mit den Zweirädern am Gardasee. Seit einem halben Jahr gibt es das Projekt 16 plus. „Da können Jugendliche bei uns reinschnuppern“, erklärt der Vorsitzende Norbert Buttau (40). In diesem Jahr ist seine 70-köpfige Mannschaft mit der Renovierung des neuen Clubraums in Güglingen beschäftigt.

Die MF Gundelsheim haben vor kurzem bewusst einen jungen Vorsitzenden gewählt. Michael Wegert ist Anfang 20 und steckt voller Ideen. Das Motorradtreffen im vergangenen Jahr wurde neu gestaltet, anstatt im Bierzelt feierte die Gruppe am Lagerfeuer unter freiem Himmel. 2009 wollen sie zum Motorradrennen auf die Isle of Man. „Man muss verrückte Sachen, Neues bieten. Die Älteren sind da eingefahrener“, gibt Harald Wahl, langjähriges Mitglied, zu. „Aber man muss loslassen können und den jungen Leuten die Chance geben, selbst etwas auf die Beine zu stellen.“

Aus der Heilbronner Stimme vom 26.05.2008

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Gratulation an den SC Dahenfeld! Der B2-Spitzenreiter schmückt sich in der Saison 2007/2008 als erster Unterländer Verein mit Meisterehren.

Von Alexander Bertok

„In Obereisesheim wurde zehn Minuten länger gespielt, wir haben auf dem Platz gewartet bis der Anruf kam, dass Siglingen beim PSV verloren hat. Dann wurde gefeiert“, schildert der Dahenfelder Abteilungsleiter Arnold Heinrich die Minuten nach dem Sieg in Hardthausen. Für den SC Dahenfeld ist es die erste Meisterschaft seit 1971. Damals stieg der SC von der Kreisklasse C in die Kreisklasse B auf. Ein weiterer Aufstieg wurde 1998 nach dem Relegationssieg über den SC Amorbach bejubelt.


Meister:
Trainer Marcus Lechleitner
und der SC Dahenfeld.
(Foto: Alexander Bertok) 

„Wir haben noch nichts geplant, aber jetzt müssen wir die Sache angehen“, freut man sich in Dahenfeld auf die Meisterfeier. Doch eine Sorge plagt den Abteilungsleiter. „Alexander Stapf weiß nicht, ob er in der nächsten Runde weitermacht, wir bräuchten daher noch einen Torhüter.“ Stapf war lange Jahre der Torjäger des SCD, steht nun aber seit eineinhalb Jahren zwischen den Pfosten.

Aus dem "Pausentee" der Heilbronner Stimme vom 23.05.2008

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Kelterfest an Fronleichnam
Großer Moment für das Vorstufenorchester

Von Rudolf Landauer

Direkt neben der St. Remigius Kirche, in der historischen Alten Kelter und auf dem Vorplatz spielte sich das Dahenfelder Kelterfest ab. Am Donnerstag reichten schon zur Mittagszeit die Plätze fast nicht aus, so zahlreich kamen die Besucher zum Fest.


Das Kelterfest wird gerne genutzt,
um alte Bekannte zu treffen.
(Foto: Rudolf Landauer)

Am Vorabend, der ganz im Zeichen der Jugend und der Junggebliebenen stand, sorgte die Gruppe „Bad Taste“ aus Kirchhausen in der Kelter für Stimmung. Mit eigenen Ensembles und mit Gastgruppen gelang es, die Besucher bestens musikalisch zu unterhalten. Die Anfängergruppe des MGV, der Männerchor, der Projektchor und die Jugendkapelle, die Blaskapelle Kochertürn spielten auf der Außenbühne, und am Abend war das Blasorchester des Gastgebers an der Reihe. Von Stolz war der Auftritt des Vorstufenorchesters unter der Leitung von Markus Baum gekennzeichnet. Nach ihrem Auftritt teilte Wilfried Huber, der Vereinsvorsitzende, mit, dass jetzt alle Nachwuchsmusikerinnen und Musiker dem Jugendorchester angehören.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 26.05.2008

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Gemarkungsrundfahrt des Dahenfelder Ortschaftsrats

Von Johann Habla

Am 19. Mai trafen sich die Mitglieder des Dahenfelder Ortschaftsrates zu einer Sitzung des Gremiums unter freiem Himmel. Die traditionelle Markungsrundfahrt war angesagt, bei der immer die gerade aktuellen „Baustellen“ im Dorf besichtigt werden. Aber nicht nur um Hoch- und Tiefbauvorhaben geht es dann. Auch Beschwerden von Bürgern, Ärgernisse und Missstände aller Art werden vor Ort diskutiert und Lösungen gesucht. Fachkundig begleitet wurde das Gremium diesmal von Bauhof-Chef Anton Hirth, dessen Stellvertreter Martin Schmitzer sowie Heinrich Ovel von den Stadtwerken Neckarsulm.

Nach einem Blick auf die gerade erst renovierte, rückwärtige Fassade sowie den schönen Blumenschmuck am Rathaus machten sich die Räte - vorbei am leider wieder verwaisten Gasthaus Engel - auf den kurzen Weg zum Vereins- und Gemeindehaus. Der Jugendraum „Zelle 803“ im Untergeschoss musste Ende letzten Jahres geschlossen werden, nachdem die Selbstverwaltung nicht mehr funktionierte. Mit einem modifizierten Konzept soll nun ein neuer Anfang versucht werden. Dafür hat der Bauhof die äußeren Bedingungen geschaffen und den Raum gründlich renoviert. Die neue Innenausstattung wird in den nächsten Wochen über das Jugendreferat der Stadt beschafft.

 
Im Bereich von der Kreuzstraße bis zur Cäcilienstraße soll der Dahenbach renaturiert werden.
(Fotos: Johann Habla)

Der Außenbereich vor der „Zelle“ wird in die geplanten Maßnahmen zur Renaturierung des Dahenbachs einbezogen. Der Bachlauf soll im Bereich zwischen Engel und Grundschule freigelegt und wieder zugänglich, d.h. im Fachjargon: „erlebbar“ gemacht werden. Das Landratsamt Heilbronn als zuständige Umweltbehörde hat vor wenigen Tagen ein positives Votum abgegeben. Die Planungen sind im Zeitplan, so dass laut Tiefbauamtsleiter Willi Klenk nach den Sommerferien mit den Arbeiten begonnen werden kann.


So ist der Bolzplatz einer Kreisliga A-Mannschaft nicht würdig!

Weniger erfreulich sind die Nachrichten zum weiterhin gesperrten Trainingsplatz des Sportclubs. Noch immer lässt sich nicht absehen, ob der SC als frisch gekürter Meister und Aufsteiger in die Kreisliga A für die neue Saison endlich bessere Übungsbedingungen bekommt. Der Bauhof wird aber wenigstens den Bolzplatz am Ortsende in Richtung Neuenstadt gründlich überarbeiten und als zusätzliche Trainingsgelegenheit herrichten.


Heinrich Ovel von den Stadtwerken (rechts) erklärt die geplanten Sanierungsmaßnahmen

307 m über N.N., und somit am höchsten Punkt von ganz Neckarsulm gelegen, führt der Wasserspeicher auf dem Hüttberg dennoch ein Dasein im Verborgenen. Nur wenige wissen, dass seine beiden Kammern bis zu 1.500 m³ Wasser enthalten, um die Frischwasserversorgung des Dorfes auch in der Halbzeitpause eines wichtigen Fußball-EM-Spiels sicher zu stellen! Heinrich Ovel erläuterte den interessierten Ortschaftsräten die umfangreichen Maßnahmen, die an dem in die Jahre gekommenen, wenngleich immer noch jüngsten der fünf Neckarsulmer Hochspeicher nun erforderlich werden. Neben den Betonsanierungsmaßnahmen schlägt insbesondere die Auskleidung der beiden Wasserkammern mit Edelstahlwannen zu Buche. Insgesamt 380.000 € werden die Stadtwerke für die Arbeiten ausgeben, die nächste Woche beginnen und bis Jahresende dauern werden.


Kostbares Gut: Wasser für die Dahenfelder Haushalte

Ein Dauerthema, auch in der Dahenfelder Bevölkerung, ist die Sicht vom „Schauberg-Kreuz“ aus hinunter auf das Dorf. Weil sich die Vegetation immer mehr ausbreitet, wird der Blick zunehmend eingeengt. Deshalb soll nun Kontakt mit den Eigentümern der betroffenen Grundstücke aufgenommen und über die möglichen Maßnahmen gesprochen werden. Das Schauberg-Kreuz selbst wird demnächst gereinigt und neu gestrichen.


Mehr freie Sicht aufs Dorf wünschen sich die Ortschaftsräte

Sturm Kyrill hat schlimme Schäden angerichtet, deshalb wurden im Wald neue Bäume gepflanzt. Dies erfolgte im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts von Bauhof und Häußlerschule, mit dem den Schülern die Probleme unserer Umwelt näher gebracht werden sollten.


Zum Schutz vor Wildverbiss wurden die Setzlinge eingepackt

Weil Urnengräber in Dahenfeld immer mehr gefragt sind, werden dafür neue Flächen auf dem Friedhof ausgewiesen. Die Arbeiten an der Aussegnungshalle sind immer noch nicht abgeschlossen. Zwar nimmt der Geräteschuppen langsam Kontur an. Dass aber dieses überschaubare Projekt sich nun schon Jahre hinzieht, stieß innerhalb des Gremiums auf Unverständnis.


Seit Jahren eine Baustelle: der Friedhofsbereich um die Aussegnungshalle

Ein Dauerthema bei Markungsrundfahrten ist der Zustand des Feldwegenetzes. Neben den Interessen der Landwirte geht es hier auch um die Belange der Fußgänger, Radfahrer sowie der Inline-Skater. Deren Rundkurs muss im Abschnitt „Diebspfad“ noch fertig gestellt werden. 

Mehr als zwei Stunden waren vergangen, als die Ortschaftsräte ihre Rundfahrt mit vielen neu gewonnenen Eindrücken beendeten. Ein Ziel bei der nächsten Markungstour wird dann sicher die Alte Kelter sein, deren Umbau gerade vom Hochbauamt geplant wird.

22.05.2008

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Die KjG feiert ihren 30. Geburtstag

von Sarah Christ

Hier klicken für den Bericht!

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 15.05.2008

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Naturnahe Umgestaltung des Brunnenwiesenbaches in der Ortsmitte von Dahenfeld

Bekanntmachung des Ergebnisses der Vorprüfung zur Feststellung der Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (§ 3a UVP-Gesetz)

Amtsblatt der Stadt Neckarsulm

Die Stadt Neckarsulm beabsichtigt, den Brunnenwiesenbach im Stadtteil Dahenfeld entlang der Erlenbacher Straße im Abschnitt zwischen Cäcilien- und Kreuzstraße naturnah umzugestalten. Ziel ist neben der ökologischen und strukturellen Verbesserung auch die Herstellung der Durchgängigkeit des Baches. Durch die Renaturierung wird nicht nur die ökologische Funktion des Gewässers, sondern auch das Ortsbild verbessert, was den Erholungswert für die Bevölkerung steigert.

Das Landratsamt Heilbronn hat im Rahmen des Wasserrechtsverfahrens entsprechend der §§ 3a und 3c UVPG geprüft, ob für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Dies ist nach dem Ergebnis der Prüfung nicht der Fall.

Aus der Heilbronner Stimme vom 16.05.2008

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Kelterfest des MGV Dahenfeld an Fronleichnam

MGV/Presse

Der Musik- und Gesangverein Dahenfeld lädt am Mittwoch und Donnerstag, 21. und 22. Mai, zu seinem traditionellen Kelterfest in die Alte Kelter ein. Der Mittwochabend wird ganz im Zeichen der Jugend und der „Junggebliebenen“ stehen. Die Gruppe BAD TASTE aus Kirchhausen heizt in der Kelter ab 21 Uhr ein.

Bereits ab 19 Uhr besteht die Möglichkeit, in ruhiger Kelteratmosphäre zu vespern und sich für die Nacht zu stärken. Am Donnerstag werden sich ab etwa 12.30 Uhr die Anfängergruppe des MGV, der Männerchor, der Projektchor und die Jugendkapelle präsentieren. Ab 17 Uhr spielt die Blaskapelle Kochertürn, ab 20 Uhr das MGV-Blasorchester auf der Außenbühne.

Für hungrige und durstige Festbesucher ist am Donnerstag ab 10. 30 Uhr bestens gesorgt. Festwürste, Schnitzel, Schnitzelsandwich und andere Leckerbissen stehen auf der Speisekarte. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen. Damit auch die Kleinen beschäftigt sind, steht außerdem noch Kinderschminken auf dem Programm.

Vorbericht in der Neckarsulmer Stimme vom 16.05.2008

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Dorfspaziergang

von Johann Habla

Frisch herausgeputzt und ansehnlich präsentiert sich die Rückseite unseres Rathauses, die letztes Jahr durch den Abbruch des unmittelbar angrenzenden Nachbargebäudes freigelegt wurde (siehe "Aktuelles" vom 25.11.2007).


(Fotos: J. Habla)

Dagegen scheint der Trainingsplatz des Sportclubs nun endgültig einer anderweitigen Nutzung zugeführt worden zu sein. Wenn man nur wüsste, welcher?

Schild-Bürger-Streich! Das ist die spontane Assoziation, wenn man sich dem Teich bei der Hüttberghalle nähert. Nicht weniger als fünf (Korrektur: sechs!!!) Schilder in verschiedenen Varianten und Größen regeln inzwischen, was Mann, Frau, Kind & Hund in dem nun wahrlich nicht großen Teich (und um den Teich herum) zu tun oder zu lassen haben. Besonders hübsch ist das entfernt an einen Maibaum erinnernde Dreifach-Verbotszeichen am Riedweg:

Dazu ein Tipp an die Fraktion der Schilderfreunde: Mit etwas Anstrengung müsste es doch möglich sein, weitere ahndungswürdige Delikte zu finden und dem städtischen Ordnungsamt anzuzeigen. Dann könnte der Schilderwald ausgebaut werden, bis man irgendwann den Teich gar nicht mehr sieht. Und das wäre doch überhaupt die beste Lösung!

Hier schon mal ein paar unverbindliche Vorschläge, die gerne beim Anstoßnehmen verwendet werden dürfen:

- Enten nur in Reih und Glied marschieren!!!
- Kein Landeplatz für Reiher!!!
- Stechmücken verboten!!!
- Kein Froschgequake an Sonn- und Feiertagen!!!
- Kanaldeckel stillgestanden!!!
- Marder verschont Audis!!!

Privatmeinung vom 11.05.2008

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Evangelische Gottesdienste in St. Remigius

Von Johann Habla

Sieben Jahre lang haben die evangelischen Christen, die in Dahenfeld nur eine kleine "Diaspora-Gemeinschaft" stellen, ihre vierzehntäglichen Gottesdienste im Vereins- und Gemeindehaus abgehalten. Nun freuen sie sich, ab dem 25. Mai die katholische St. Remigius-Kirche nutzen zu können. Möglich wurde dies, weil auch für die katholische Kirchengemeinde in Dahenfeld nur noch alle vierzehn Tage ein sonntäglicher Gottesdienst stattfindet, seit Pfarrer Dr. Johannes Sklorz letztes Jahr in den Ruhestand verabschiedet worden ist. Durch die abwechselnde Nutzung ist nun wieder an jedem Sonntag ein Kirchgang möglich.

Dieses vorbildliche, weitere Beispiel praktizierter Ökumene in Dahenfeld war nicht nur aufgrund der Gegebenheiten nahe liegend. In Zeiten zunehmender Säkularisierung kann es vielleicht auch richtungweisend für andere Gemeinden sein.

Die evangelischen Gottesdienste beginnen während der Sommerzeit jeweils um 9 Uhr. Auch Katholiken sind dazu herzlich willkommen. Eine besondere Einladung ergeht schon jetzt zum Diakoniesonntag am 6. Juli. Dort wird u.a. auch die Rasselbänd singen und das Kirchencafé zum Verweilen einladen.

Quelle: Neckarsulmer Woche vom 08.05.2008

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Mysteriöser Fund im Remigiusbrunnen

Von Johann Habla

Ende April wurde im Brunnen beim Rathaus der Kopf eines Mannes entsorgt. Zum Glück war es nicht der Kopf einer Leiche, sondern ein steinernes Relief, das z.B. von einem Denkmal stammen könnte.

 
Wer kennt diesen Mann? (Foto: J. Habla)

Hinweise auf die Herkunft und den Eigentümer der Fundsache nimmt die Verwaltungsstelle Dahenfeld gerne entgegen.

08.05.2008

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 31.03.2008

Zum 31.03.2008 lebten in Neckarsulm 26.280 Einwohner in 9.578 Haushalten, darunter 21.191 = 81 % deutsche Staatsangehörige und 5.089 = 19 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.332 (Amorbach), 4.295 (Obereisesheim) bzw. 1.380 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 595.

03.05.2008

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„Kultiges“ sorgte für Stimmung

Von Matthias Marquart

Pünktlich um 20 Uhr ging es los. Ganz in Schwarz gekleidet marschierten die 52 Musiker des Musik- und Gesangsvereins Dahenfeld (MGV) in die, mit etwa 400 Gästen ausverkaufte Hüttberghalle ein. Und sie hatten sich viel vorgenommen: Ein Abend der Extraklasse sollte es werden. „Kult“ – so das Motto der diesjährigen Konzertveranstaltung, die der MGV alle zwei Jahre auf die Beine stellt. „Kult“, das war es dann auch, was ein Blick ins Programm des MGV verriet. Mit der „Fanfare for the Common Man“, einem Stück, das durch die legendäre Rockgruppe „Emerson Lake and Palmer“ weltbekannt wurde, stiegen die Musiker in den von Klaus Höflinger moderierten Abend ein. Nach anfänglicher Nervosität steigerten sich die Schützlinge von Dirigent Gerd Nagel von Stück zu Stück.

Filmszenen Melodien aus Filmen wie „Die glorreichen Sieben“, „Winnetou“ und „Jurassic Park“ begeisterten das Publikum. Visuell untermalt wurden die verschiedenen Stücke dabei mit Szenen aus den Filmen, die auf einer Leinwand passend zur Musik abgespielt wurden. Jung und Alt kamen dann beim TV-Kultabend auf ihre Kosten.


Begeisterten ihr Publikum Beim „Kult-Abend“:
die Musiker des Musik- und Gesangsvereins Dahenfeld.
(Foto: Matthias Marquart)

Hinter diesem Programmteil versteckte sich ein Medley der Erkennungsmelodien von Fernsehserien aus längst vergangenen Zeiten bis heute. Und während Klaus Höflinger dem Publikum zu jedem Stück kleine Anekdoten und wissenswerte Informationen bot, kamen bei dieser „Kult-Nacht“ auch etliche Solisten zum Zuge.

Gesangseinlagen von Sabine Zimmermann, Annegret und Julia Baum sowie Florian und Martin Schmitzer begeisterten das Publikum ebenso wie der MGV-Kinderchor „die Rasselbande“. So dauerte es auch nicht lange, bis das Publikum „Fahrt aufgenommen“ hatte und bei Songs wie „Fever“ von John Davenport mit den Fingern im Takt schnippte.

Nach über zwei Stunden einer musikalischen Zeitreise durch die Film- und Fernsehgeschichte wollten die Gäste „ihre“ Musiker dann gar nicht mehr entlassen. So gab der MGV seinem Publikum gerne die gewünschten Zugaben. Mit „We are the World“ und „Thank you for the Music“ – dem Hit der schwedischen Kult-Gruppe Abba, wollte sich der MGV eigentlich von seinem Publikum verabschieden.

Doch die Musiker hatten die Rechnung ohne ihre Gäste gemacht. Weitere Zugabe-Rufe machten einen „geregelten“ Abgang unmöglich.

Musicaleinlagen Mit einer Wiederholung des Stückes „I know him so well“ aus dem Musical „Chess“ wurden die Musiker dann aber endgültig von ihren begeisterten Gästen in den „Feierabend“ entlassen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 30.04.2008

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Nutzungsänderung Trainingsplatz zum 1. Mai

Mit einem Grünen Blättle wurden die Dahenfelder Bürgerinnen und Bürger in der Nacht zum 1. Mai über aktuell erzielte Fortschritte hinsichtlich der Nutzung des Trainingsplatzes des Sportclubs informiert:

01.05.2008

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Novum in der Vereinsgeschichte: Stadionzeitschrift des SC Dahenfeld

Von Johann Habla

Schon lange war es angedacht, ein Stadion-Blättle des Sportclubs. Man sollte so etwas machen! Andere Vereine machen das doch auch! Genauso lange scheiterte die Realisierung an der Frage, wer dieser „man“ ist, der es machen sollte. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ein vierköpfiges Redaktionsteam hat nun die Erstausgabe (Auflage: 40 Stück!) pünktlich zum Spitzenspiel am 20. April gegen den Tabellenzweiten SV Siglingen herausgebracht. Zwar waren Baubürgermeistermeister Klaus Grabbe und Mittelfeld-Legende Manfred „Kriesich“ Keicher mit ihren Tipps zu optimistisch. Das Spiel endete unentschieden. Aber der SC verteidigte damit seinen Vorsprung von vier Punkten und ist weiter auf Meisterschaftskurs. Die vierzig Premieren-Hefte waren schnell vergriffen und werden sicher dereinst hohe Preise auf Sammlerbörsen erzielen. Wer leer ausgegangen ist, kann die Erstausgabe hier als .pdf-Datei (2,8 MB) herunterladen:

 

Dass auf der Titelseite „Ausgabe Nummer 2“ steht, ist zugegebenermaßen etwas verwirrend, aber vermutlich steckt Absicht dahinter. Das „kleine gallische Dorf“ war schon immer für eine Überraschung gut! Nun bleibt lediglich zu wünschen, dass die „Macher“ Arnold Heinrich, Tobias Korb, Sven Sommerfeld und Patrick Vogt den nötigen langen Atem haben, damit das Stadionheft einmal ein Klassiker wie das „Gelwe Blättle“ wird.

Dahenfeld.de gratuliert herzlich zur Premiere! Und druckt nachfolgend das Grußwort von Baubürgermeister Klaus Grabbe im vollen Wortlaut ab, weil darin auch grundsätzliche Ausführungen zum Stand des leidigen Rechtsstreits um den Trainingsplatz gemacht werden.

28.04.2008

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"MGV-KULT“ Konzertvorbereitung in Dahenfeld

Von Benno Baum

Etwas mulmig wird es den Dahenfelder Blasmusikern schon, wenn Schriftführerin Stefanie Erlewein bereits wenige Tage nach dem Beginn des Kartenvorverkaufs für das Konzert „MGV-KULT“ das Schild „ausverkauft“ an sämtliche Plakate kleben muss. Während sich Kassierer und Vereinsverantwortliche darüber freuen, spüren die 54 Musikanten die hohe Erwartungshaltung des Dahenfelder Publikums.


(Fotos: Stefanie Erlewein)

Dirigent Gerd Nagel überfordert seine Musiker nicht mit technisch schwierigen Werken, er legt vielmehr großen Wert auf die korrekte Stilistik der allgemein bekannten Musikstücke. Im badischen Flehingen bereiteten sich Sänger und Musiker von Freitag bis Sonntag intensiv vor. Neben den Orchesterproben im imposanten Schlossinnenhof, wurde auch in kleineren Gruppen detailliert  unter Anleitung der Registerführer geübt. Mit dem Ergebnis konnten die ehrgeizigen Musiker zufrieden sein. Die Holz- und Blechbläser harmonieren nun noch besser als vorher und auch die Herren der Rhythmusgruppe schlagen seither sicher im Takt. In den letzten Tagen vor dem großen Auftritt müssen die Gesangssolisten mit dem Orchester abgestimmt werden und auch die Beschallung wird noch in mehreren Soundchecks angepasst.

Bereits zum vierten Mal beteiligt sich die „Rasselbänd“ am Konzert des Dahenfelder Musikvereins. Aus diesem Kinderchor stammen auch die beiden zwischenzeitlich erwachsenen Gesangssolisten Julia Baum (Only Time) und Florian Schmitzer (Frauen regieren die Welt). Neben den Youngsters werden auch Sabine Zimmermann und Annegret Baum ihr Können zum wiederholten Male unter Beweis stellen. Traditionell wird es ein gemeinsames Abschlusslied mit Kapelle, Kinderchor und allen Solisten geben, hierbei wird auch Publikumsliebling Martin Schmitzer zum Einsatz kommen. Klaus Höflinger, Musikredakteur von RadioTON führt durch das Programm, für den guten Sound sorgt Hans-Jürgen Müller. Die ein oder andere Karte könnte noch von Musikern direkt zu ergattern sein, die Vorverkaufsstelle führt eine Warteliste für eventuelle Rückläufer.

25.04.2008 (Pressebericht für Heilbronner Stimme, Neckarsulmer Woche)

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Geschwindigkeitskontrollen im Dorf am 14.04.2008

Von Johann Habla

Wie im Gelwen Blättle vom 18.03.2008 prophezeit, war der städtische Vollzugsdienst nach kurzer Zeit zum zweiten Mal für Messungen im Dorf. Am 14.04.2008 wurden in der Oststraße 136 Fahrzeuge kontrolliert. Von diesen waren 21 (gleich 15%) zu schnell. Würden sich auch die Beschäftigten der Dahenfelder Verwaltungsstelle an Tempo 30 halten, wären es bloß 20 Raser gewesen! Immerhin betrug die höchste gefahrene Geschwindigkeit "nur" 49 km/h, so dass wiederum keine Post nach Flensburg verschickt werden muss.

25.04.2008

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Es tut sich was. Tut sich was?

Von Johann Habla

Max Weber und sein berühmter Satz "Politik ist das beharrliche und geduldige Bohren dicker Bretter mit Augenmaß und Leidenschaft zugleich" wurde auf diesen Seiten schon gelegentlich zitiert. Auch wenn man weiß, dass vieles einfach nicht so schnell geht, wie man es sich wünschen würde, ärgert man sich doch über unnötigen Stillstand. Die Dauer des leidigen Rechtsstreits um den Trainingsplatz des SC ist nur ein Beispiel dafür, aber sicherlich das gravierendste.


Fotos: Johann Habla

Umso erfreulicher, wenn es auch mal Erfolge zu vermelden gibt. An der Fußgängertreppe von der Kilianstraße zur von-Busseck-Straße hat der städtische Bauhof kurzfristig eine zusätzliche Lampe montiert, die das Gehen bei Nacht sicherer macht.
In der Hüttberghalle wurde ein Trennvorhang angebracht, so dass jetzt zwei Gruppen unabhängig voneinander die Halle nutzen können. Der seit Jahresende 2007 geschlossene Jugendraum "Zelle 803" wurde vom Bauhof unter tatkräftiger Mithilfe Dahenfelder Jugendlicher sowie des Jugendreferats renoviert und wird demnächst neu möbliert. Nach und nach soll er dann wieder für eine eingeschränkte, betreute Nutzung freigegeben werden.

An den beiden Zugangsstraßen zum Dorf wurden zwei Infotafeln aufgestellt. Dort können sich Ortsunkundige anhand des Stadtplans informieren, außerdem sind Hinweise auf Veranstaltungen möglich. Die Standorte wurden so gewählt, weil damit bereits im Eigentum der Stadt stehende Flächen benutzt werden konnten.
Im Wartezimmer der Verwaltungsstelle gibt es seit kurzem eine Glasvitrine mit den lokalen Verkaufsangeboten - von der Postkarte bis zur Remigiusfahne, von der Dorfchronik bis zur DVD. Und sogar die Arbeiten und Beschaffungen im Zusammenhang mit dem Umbau der Aussegnungshalle sollen, glaubhaften Bekundungen zufolge, demnächst abgeschlossen werden!

Insgesamt eine ganze Reihe kleinerer, aber nicht unwichtiger Maßnahmen. Allen beteiligten Ämtern der Stadtverwaltung an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bei der Umsetzung!

25.04.2008

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Kaddy Goes To Canada

Von Johann Habla

Die Dahenfelder sind bekanntlich ein reisefreudiges Völkchen. Ob Mexiko, Australien, China oder USA, überall sind sie unterwegs. Die einen machen Urlaub, die anderen besuchen Verwandte, oder es zieht sie beruflich für AUDI und KS in die Ferne.


Abschiedsparty am 3. April: Beim nächsten Mal mieten wir die Hüttberghalle!
(Fotos: Johann Habla)

Der jüngste Nestflüchtling kommt aus dem Riedweg. Nach London, Dublin, Paris und Palermo darf es diesmal „etwas mehr“ sein. Kaddy geht für drei Monate nach Kanada.

Zunächst will sie in der Metropole Toronto ihre Sprachkenntnisse verbessern („Wie heißt McDonalds auf kanadisch?“). Anschließend heißt es malochen im fernen Hinterland, weitab jeglicher Zivilisation. Das Aspen Valley Wildlife Sanctuary ist ein Zufluchtsort für kranke und verletzte Wildtiere jeglicher Art, die dort wieder aufgepäppelt werden. Es gibt übrigens eine Menge Wildtiere in Kanada. Neben den Bären sollen vor allem auch die Skunks sehr intelligente und possierliche Wesen sein. Über ihre Erlebnisse will Kaddy in einem Blog berichten. Wenn es Bilder gibt, stellt Philipp Kallina sie online.


5. April, fünf Minuten vor der Abfahrt:
Anika hat verpennt !!! Typisch !!!

Die Abschiedsparty war grandios. Nun wird es ernst. Die Stiefel sind geschnürt. Der Rucksack ist gepackt. Die Tränchen sind verdrückt. Am Samstag, dem 5. April, geht es via Flughafen Frankfurt auf die 6.228 km lange Reise. Mach`s gut, Kathy! Wir sehen uns!!!


On The Road To Toronto: Padde, Fränscher, Anika und Alex bringen Kaddy
zum Flughafen.

Die enge Zusammenarbeit mit international renommierten Agenturen ermöglicht es dahenfeld.de, originale Filmaufnahmen von Kaddys Flug nach Toronto zu zeigen. Das beeindruckende Flash-Video gibt es als Download (6,6 MB! Zum Abspielen ist ein Flashplayer wie z.B. der RIVA FLV Player erforderlich) .

05.04.2008  –  * YYZ ist das internationale Kürzel für den Lester B. Pearson International Airport in Toronto.

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Neuer TSG 1899 Hoffenheim-Fanclub „Fahne im Wind“

 

Während der FC Heilbronn in der Landesliga dümpelt, sorgt im benachbarten Kraichgau ein Dorfverein für Furore. Als Neuling steht die TSG 1899 Hoffenheim mit Gladbach an der Spitze der zweiten Liga und hat trotz begrenzter finanzieller Mittel den Aufstieg fest im Visier. Das sympathische junge Team von Trainer Ralf Rangnick stammt vorwiegend aus der Region und hat deshalb auch in Dahenfeld viele Freunde. Der Weg ins schmucke, neue Stadion nach Sinsheim ist zudem nicht weit. Höchste Zeit also, einen Fanclub zu gründen!!! Erste geplante Aktivitäten sind ein Stammtisch im Sportheim, Spendenaktionen für neue Spieler (Luca Toni, Franck Ribéry) und ein Golfkurs mit Dietmar Hopp.  

 

Am Dienstag, 1. April 2008, ist es soweit. Die Hoffenheim-Supporters “Fahne im Wind" treten an.  Alle nötigen Informationen zum Club und vor allem auch Aufnahmeanträge sind auf der Verwaltungsstelle Dahenfeld erhältlich. Die ersten drei Neu-Mitglieder zahlen ein Jahr lang keinen Vereinsbeitrag und bekommen zudem ein Original-Autogramm von Horst Heinlein, dem Hoffenheimer Stadionsprecher.

01.04.2008

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Kriminalstatistik 2007

Die polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2007 weist für Neckarsulm 1.770 erfasste Straftaten aus, von denen 1.110 (= 62,7%) aufgeklärt werden konnten. Mehr als die Hälfte (1.125) waren Eigentumsdelikte wie Diebstahl, Betrug oder Unterschlagung. Außerdem gab es 165 Rauschgiftdelikte sowie 102 Fälle von Körperverletzung. Auch Kurioses enthält die Statistik: einen Zechbetrug, zwei Fälle von Wilderei und einen Verstoß gegen das Weingesetz! Unter dem Strich lässt sich aber feststellen, dass in Neckarsulm die Welt noch einigermaßen in Ordnung ist.

Erst recht gilt das für Dahenfeld. Hier wurden 34 Straftaten erfasst, von denen 21 (61,8%) aufgeklärt werden konnten. Es gab fünfzehn Diebstähle, davon fünf in bzw. aus Büroräumen. Bedenklich stimmen drei Fälle von Nötigung bzw. Bedrohung und eine vorsätzliche Körperverletzung. Außerdem wurden zwei Beleidigungen zur Anzeige gebracht, davon eine „auf sexueller Grundlage“. Es gab drei Betrugsfälle und es wurden drei Kraftfahrzeuge mutwillig beschädigt. Der durch alle 34 Straftaten entstandene Schaden wird von der Polizei mit 22.307 € beziffert.

28.03.2008 - Quelle: Polizeirevier Neckarsulm

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Hier sind die Fans, die Fans der Falken aus Heilbronn!
Hier sind die Fans vom HEC!

Von Johann Habla

Ein wahres Wechselbad der Gefühle durchleiden derzeit die Anhänger der Heilbronner Falken. Als Aufsteiger erreichte der HEC einen hervorragenden dritten Platz in der 2. Eishockey-Bundesliga und qualifizierte sich für die Play-offs. Den Viertelfinalgegner Moskitos Essen hatten die Falken in drei von vier Vorrundenspielen besiegt. Es wartete also eine vermeintlich durchaus lösbare Aufgabe.

Doch am Gründonnerstag stachen die Moskitos in der Lavatec-Arena erbarmungslos zu. Mit 2:6 verpatzten die Schützlinge von Trainer Rico Rossi das erste Spiel, gewannen dafür am Ostersamstag auswärts in der Verlängerung. Das dritte Match am Ostermontag wird in die Eishockey-Geschichte eingehen. Gelang es doch den Falken, einen 6:2-Vorsprung in den letzten beiden Spielminuten (!!!) herzuschenken und das Spiel noch zu verlieren. Kaum zu glauben, aber die Heilbronner steckten diesen Schock weg und gewannen nur zwei Tage später in Essen das vierte Spiel mit 5:4 nach Verlängerung und Penalty-Schießen! Fortsetzung folgt.

Was das alles mit Dahenfeld zu tun hat? Auch bei uns im Dorf gibt es sie. Diese treuen Fans vom HEC, die Woche für Woche in die Lavatec-Arena pilgern und sogar zu Auswärtsspielen mitfahren. Und die jetzt hoffen, dass es im dritten Anlauf mit dem ersten Play-off-Heimsieg klappt. Halten wir den Falken die Daumen!!!

Nachtrag vom 30.03.2008: Na also, es geht doch: 3:4 in Essen => gesamt 4:2 = Halbfinale!!!
Nachtrag vom 06.04.2008: Das dürfte es gewesen sein: 2:4 gegen Landshut => gesamt: 0:2!


Hurra, das ganze Dorf ist da!
D
ie definitive, rein subjektive & nicht autorisierte TOP 12 der Dahenfelder HEC-Fans:

1  Basti
2  Johanna
3  Effe
4  Stefan
5  Rolf
6  Thorsten
7  Marc
8  Tina
9  Nadja
10  Big Effe
11  HP
12  Matze & Angelika

27.03.2008 - aktualisiert und ergänzt am 06.04.2008

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Tennisclub Dahenfeld setzt weiter auf Jugendarbeit

Von  einer sehr erfolgreichen Jugendarbeit sprach der Vorsitzende des TC Dahenfeld, Thomas Pecoroni, bei der Generalversammlung. Die Ausbildung stehe auch in diesem Jahr für die Vereinsführung an erster Stelle. Besonders hervorzuheben sei die Zusammenarbeit in der Spielgemeinschaft mit dem TC 84 Neckarsulm. Für 2008 sind zwei Mannschaften gemeldet. Jugendliche und Erwachsene können an einem Intensivtraining teilnehmen. Näheres werde demnächst bekannt gegeben.

Schatzmeisterin Christin Schreiner berichtete von einem ausgeglichenen Kassenstand. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Thomas Pecoroni, Stellvertreter und Kassier Christin Schreiner, Schriftführer Wolfgang Eiberle, Ausschussmitglieder Gerhard Hölzel (auch Sport und Jugend), Rainer Hochadel, Sabine Zimmermann und Sigbert Effenberger.

Die Plätze für die neue Saison werden am 5. April hergerichtet. Zwei Wochen später sollen sie für den Spielbetrieb freigegeben werden. Es werde wieder verstärkt darauf geachtet, dass keine Nichtmitglieder auf dem Platz sind. Die Magnetschildchen, die jeweils vor dem Spiel an der Tafel angebracht werden müssen, wie es die Spielordnung vorsieht, werden erneuert.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 26.03.2008

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Musikalisches Gebet in die Nacht

Auch in diesem Jahr findet an Gründonnerstag, 20. März, von 22 bis 24 Uhr das „Musikalische Gebet in die Nacht“ in der St. Remigius Kirche in Dahenfeld statt. Ein spirituelles Angebot der Katholischen Kirchengemeinde in der Karwoche, das von der Gruppe Rising aus Oedheim inhaltlich und musikalisch gestaltet wird.

Das diesjährige Thema „Perlen des Lebens“ knüpft an den gleichnamigen, vom schwedischen Bischof Martin Lönnebo 1996 entwickelten, Perlenkranz an – einem schlichten Band mit 18 Perlen, das als Hilfsmittel zur inneren Sammlung und zum Gebet dienen. Besucher, die in die Kirche kommen, sollten eine Kerze und eine Tasse mitbringen.

Vorbericht in der Heilbronner Stimme vom 18.03.2008

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Sportclub unternimmt Ausflug nach München am 14.06.2008

Von Stefan Erlewein

Wie bereits in der Generalversammlung am 15. März angekündigt, wollen wir am 14.06.2008 einen Vereinsausflug nach München machen!!!

Wir werden am 14. Juni recht früh von Dahenfeld losfahren und gegen 9 Uhr zunächst die Bavaria Filmstudios besuchen. Danach geht’s auf zur Allianz Arena, hier werden wir das Stadion besichtigen sowie auch die Räumlichkeiten auf dem Gelände. Danach treten wir auch schon wieder die Heimreise an, eventuell mit einer kleinen Stärkung auf dem Heimweg!

Wir werden versuchen, die Preise familiengerecht zu gestalten, gehen jedoch davon aus, dass der Preis für Fahrt und alle Eintrittsgelder bei ca. 35,00 bis 40,00 Euro pro Person liegen wird.

Da wir vorab eine ungefähre Zahl der Reisewilligen haben sollten, bitten wir alle Interessenten, sich bei ihren Trainern/Übungsleitern oder direkt bei Stefan Erlewein (Tel. 9 09 09) bis zum 4. April. zu melden.

Alle weiteren Informationen werden dann zu gegebener Zeit mitgeteilt.

19.03.2008

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Erfolgreiche Jugendarbeit sichert Zukunft des Vereins
Sportclub Dahenfeld bestätigt Führungsmannschaft

Von Johann Habla

Zwei Mitglieder haben sich vorab für die Generalversammlung des Sportclubs Dahenfeld entschuldigt. Also hätte Erster Vorstand Stefan Erlewein noch 699 Vereinsanhänger begrüßen können - so die denn vollständig erschienen wären. Exakt 701 Mitglieder zählt der Sportclub derzeit. Und ist damit der viertgrößte unter mehr als 160 Neckarsulmer Vereinen. Auch wenn nicht alle aktiven und passiven SCler gekommen sind, gut gefüllt ist die vereinseigene Sportheimgaststätte allemal.


Gut besucht war die Generalversammlung des Sportclubs Dahenfeld
(Alle Fotos: Johann Habla)

In seinem Jahresrückblick weist Stefan Erlewein auf die große Bedeutung der Jugendarbeit hin. 38 Übungsleiter betreuen mehr als 200 Nachwuchssportler im Fußball und beim Turnen. „Wenn es in der Jugendarbeit nicht stimmt, stimmt es bald im gesamten Verein nicht mehr“ warnt der Vorsitzende. Aber da muss man sich beim Sportclub keine Sorgen machen. Zwar hört Bruno Bauer, wie angekündigt, nach sechs Jahren als Abteilungsleiter der Fußballjugend auf. Er wird mit einem Präsent und viel Applaus für seine engagierte Arbeit verabschiedet. Doch wie es sich für einen gut geführten Verein gehört, ist die Nachfolgefrage geklärt. Mit Uwe Winter übernimmt ein erfahrener Jugendtrainer diese wichtige Position, in der ihm ein eingespieltes Team um Silvia Hochadel, Martin Arpogaus, Lothar Mattes, Hermann Bertsch und Wolfgang Mühleck zur Seite steht. Auch bei der Männergymnastik kommt es an der Spitze zu einem Wechsel. Nach fast 20 Jahren gibt Heinrich Czubatynski die Leitung an Eberhard Schlicher ab.


Stefan Erlewein (links) bedankt sich bei Bruno Bauer
für sechs Jahre als "Abteilungsleiter Jugendfußball"

In Zukunft muss der Verein verstärkt in sein Sportheim investieren, dessen Bausubstanz nicht mehr die allerbeste ist. Weil die Erträge aus den jährlichen Festveranstaltungen wie überall, so auch beim SC zurückgegangen sind, wird der Verein 2009 um eine Erhöhung der Beiträge kaum herumkommen. Kassier Hans-Peter Weinreich kann dennoch  einen tadellosen Kassenbericht vorlegen. Dabei geht er auch ins kuriose Detail: 938 Trikots hat Helga Broncel in den vergangenen zwei Spielzeiten für den Verein gewaschen!


2. Vorstand Winfried Heinrich, 1. Vorstand Stefan Erlewein
und Kassier Hans-Peter Weinreich (v.l.n.r.)

Freude machen dem Verein seine aktiven Fußballer. Die erste Mannschaft steht seit Saisonbeginn an der Tabellenspitze der Kreisliga B und hat den Aufstieg diesmal fest im Visier. Auch die zweite Mannschaft kann sich noch Hoffnung auf den Meistertitel machen. Abteilungsleiter Arnold Heinrich präsentiert zudem die neue Stadionzeitung, die künftig mindestens einmal im Monat erscheinen soll. Nicht mehr ganz so aktiv sind die Alt-Herren-Kicker um Winfried Heinrich. Die verweisen jedoch stolz darauf, dass sie fast in kompletter Besetzung zur Generalversammlung erschienen sind. Tischtennisabteilung und Turner berichten von Schwierigkeiten, die seitherigen Aktivitäten fortzuführen, weil ihre Altersstruktur zunehmend problematisch wird.

Harsche Kritik hagelt es wieder, als das leidige Thema des gesperrten Trainingsplatzes angesprochen wird. Dass seit der letzten Generalversammlung keinerlei Fortschritte erkennbar sind, können die Fußballer nicht verstehen. Stefan Erlewein wirbt um Verständnis für die Position der Stadtverwaltung. Die tut alles, das anhängige Beweissicherungsverfahren voranzutreiben. Die Möglichkeiten, auf ein unabhängiges Gericht einzuwirken, sind aber beschränkt.


Die drei wieder gewählten Vorstandsmitglieder mit Stefan Erlewein

Zufrieden sind die Mitglieder dagegen mit ihrer Führung. So wird dem Vorstand problemlos Entlastung erteilt. Zweiter Vorstand Winfried Heinrich, Kassier Hans-Peter Weinreich und Schriftführerin Ilselore Kühner werden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Pressebericht vom 16.03.2008

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Männer zwischen Windeln und Job

Von Carsten Friese und Adrian Hoffmann

Sie gelten noch als Pioniere in ihren Unternehmen: Männer, die Elternzeit beanspruchen und für ihr Kind eine Auszeit vom Job nehmen. Sie sind nach wie vor in der Minderheit, doch ihre Zahl wächst. Traten bis September 2007 4328 Väter in Baden-Württemberg für ihre Kinder kürzer, wuchs die Zahl zum Jahresende auf 7471. Warum das so ist, dafür hat Thorsten Baumann, Vater aus Neckarsulm-Dahenfeld, eine Erklärung. „Es findet eine Emanzipierung in die andere Richtung statt“, sagt er. „Männer wollen immer mehr an der Entwicklung ihres Kindes teilhaben.“


Die einjährige Ronja spielt zu Hause in Neckarsulm
(Korrektur: Webmaster!) mit Papa Thorsten Baumann.
„Männer wollen immer mehr an der Entwicklung ihres
Kindes teilhaben“ sagt er.
(Foto: Hoffmann/Friese)

Für den IT-Spezialisten war schon seit Beginn der Schwangerschaft seiner Frau Barbara klar, dass er sich für sein Kind die nötige Zeit nehmen wird. Das habe auch reibungslos geklappt, weil er einen guten Draht zu seinem Arbeitgeber habe. Er ist bei einer EDV-Firma in Untereisesheim angestellt. Bis Mitte Februar hat er sich wochenweise mit seiner Frau abgewechselt. „Man muss sich halt abstimmen“, sagt er. Jetzt ist Baumann wieder zurück in seinem Job, weil er sich um mehrere Projekte kümmern muss.

Unter dem Schnitt Das neue Elterngeld wird von Vätern immer häufiger beansprucht, doch in den einzelnen Regionen ist die Nachfrage äußerst unterschiedlich. In der Landesstatistik (siehe Grafik) liegen die Universitätsstädte vorne, ländliche Gebiete rangieren am Ende. Auch in der Region Heilbronn hinken die frischgebackenen Papas mit ihren Anträgen hinterher und liegen deutlich unter dem Landesdurchschnitt. In der Stadt Heilbronn stellten 64 Väter im Jahr 2007 erfolgreich einen Antrag (bei 951 Geburten), im Hohenlohekreis waren es 80, im Landkreis Heilbronn 179.

Thorsten Baumann (33) ist einer von ihnen. Für ihn bringen die Vätermonate das volle Programm mit sich: Spielkreis, Babymassagen, Wickeln, Füttern – eben alles. Seine Tochter, ein Jahr alt, verlangt viel Aufmerksamkeit. Als er ins Kinderzimmer geht, um sie fürs Abendessen zu wecken, öffnet er den Vorhang, damit Ronja in Ruhe wach wird. „Sie ist sonst ein bisschen ranzig.“ Man lerne, „einhändig zu arbeiten“, erzählt Baumann später, als er mit Ronja am Herd steht. Freunde und Bekannte hätten alle positiv reagiert, dass er Vätermonate beanspruchte. Und in den Spielkreisen sei er Hahn im Korb gewesen.

Baumann findet es wichtig, dass sowohl Vater als auch Mutter bei ihrem Kind sein können. Wenn nur die Mutter in Elternzeit sei, wären beide eher gestresst. „Die gemeinsame Zeit zu dritt fällt unter den Tisch.“ Im Endeffekt spiele die Politik eine große Rolle. „Viele überlegen sich, ob sie sich Kinder leisten können“, sagt Baumann. In ihrem Fall seien die Vätermonate auch infrage gekommen, weil seine Frau und er etwa gleich viel verdienten. „Ich bin sehr stolz auf meinen Mann“, sagt Barbara Baumann. Das erste Jahr des Babys sei das schönste und spannendste.

Auszug aus der Heilbronner Stimme vom 12.03.2008

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Geschwindigkeitskontrollen im Dorf am 05.03.2008

Von Johann Habla

Am Mittwoch, 5. März, war wieder der städtische Vollzugsdienst mit seinem Messwagen vor Ort, um das Einhalten der Geschwindigkeitsbeschränkung im Dorf ("Tempo 30") zu kontrollieren. In der Zeit von 7 bis 15 Uhr wurden in der Brambacher Straße, Jahnstraße und Oststraße insgesamt 362 Fahrzeuge erfasst, von denen 35, also knapp 10%, zu schnell unterwegs waren. Während die in der Brambacher Straße und in der Oststraße geblitzten "Raser" insoweit aufatmen können, als sie jedenfalls nicht mit Punkten in Flensburg rechnen müssen, war ein Pkw in der Jahnstraße mit 51 km/h Tagessieger. Ob hier noch ein Toleranzabzug von 3 km/h greift, der den Sünder vor einem Eintrag im Verkehrszentralregister bewahrt, geht aus der Mitteilung des Ordnungsamtes leider nicht hervor.

09.03.2008

Nachtrag vom 12.03.2008: Laut Mitteilung des Neckarsulmer Messdienstes werden tatsächlich noch jeweils 3 km/h abgezogen, so dass in Dahenfeld diesmal keine Punkte vergeben wurden: Dohfeld - No Points!

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Orkantief Emma streift auch Dahenfeld

Zwar sind am Dahenfelder Bahnhof (anders als in Neudenau) keine Züge ausgefallen und auch die Feuerwehr musste keine Sonderschichten einlegen. Trotzdem hat Sturm "Emma" auch bei uns kräftig gewütet, wie diese Bilder vom Sportgelände und aus dem Mönchswald beweisen:

Fotos: Johann Habla (01.03.2008)

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OB Blust würdigt außergewöhnlichen Einsatz für Bürgerschaft und Vereine
Glückwünsche für Hermann Kühner zum 80.

Von Gabor Spiry

Hermann Kühner hätte ihn gleich mehrfach verdient gehabt. Den Bundesverdienstkreuz am Bande. Und das zu Recht, wenn man sich wie der Jubilar 31 Jahre als Ortschaftsrat und Gemeinderat in Dahenfeld und Neckarsulm in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hatte. Deshalb wurde jetzt von Oberbürgermeister Volker Blust das „außergewöhnliche Engagement“ und die „großen und bleibenden Verdienste für das Dahenfelder Gemeinschaftsleben“ bei einem Empfang zum 80. Geburtstag gewürdigt.


80 geworden und jung geblieben: Hermann Kühner (Fotos: Gabor Spiry)

„Es gibt nichts schöneres als alt zu werden und dabei jung zu bleiben“, sagte OB Blust vor zahlreichen Gästen, den meisten Gemeinderäten und sehr vielen Weggefährten von Hermann Kühner im Dahenfelder Vereins- und Gemeindehaus. Obwohl er sich für seine Fitness fast entschuldigte - „dass ich 80 geworden bin, dafür kann ich nichts“ - hat es vielleicht neben der Portion Glück auch etwas mit dem großen sozialen Einsatz des Jubilars zu tun, dass er in sehr guter Verfassung und mit fester Stimme über sein langes Leben erzählen konnte.


Pfarrer Dr. Sklorz gratuliert für die katholische Kirchengemeinde

Denn dass, was er in Dahenfeld für den TC, MGV und den SC geleistet hat, hätte er sich als Kriegsgefangener bestimmt nicht träumen lassen. Überhaupt hatte er nach dem Krieg „mit Vereinen nichts am Hut“. Aber es kam anders – und das ist gut so, wie man auch beim Ständchen der MGV-Bläser-Band dank der Auswahl der Stücke spüren konnte. Die gefühlsmäßig starke Bindung zum MGV kommt nicht von ungefähr. Kühner ist Gründervater des MGV. Dessen Aufbau hatte ihn „am meisten gefordert“.


MGV-Vorstand a.D. Roland Traub mit seinem Vorgänger und Nachfolger

Ein echter Dahenfelder

„Für 45 Jahre Treue zum Verein. Für mehr als 40 Jahre als aktiver Sänger. Für viele Jahre der Mitarbeit im Vorstand, für 25 Jahre im Amt des ersten Vorsitzenden, und dafür, dass er nach dem Ende seiner Vorstandstätigkeit weiterhin mit Herz und Hand für den MGV da war, für all dies dankte Ortsvorsteher Johann Habla. Nicht verkneifen konnte er sich den Dank dafür, dass Kühner selbst den Proberaum kostenlos zum heutigen Anlass zur Verfügung gestellt hatte.


Wolfgang Eiberle überbringt die Glückwünsche des Tennisclubs

„Großen Dank schulden Ihnen auch die Mitglieder des Tennisclubs“, fuhr Laudator Habla fort. Der Jubilar hatte den TC vor gut 20 Jahren, 1987, „quasi im Alleingang aus der Taufe gehoben und als erster Vorsitzender geleitet“. Sein Dank umfasste auch das schöne Vereinsgelände mit den beiden Sandplätzen und ein Zitat aus der Vereinschronik, nach der Kühner „für alles da zu sein und alles zu organisieren“ hatte. Für seine Verdienste um den Tennisclub wurde Kühner 2001 zum Ehrenvorsitzenden ernannt und bekam den „Ehrenbrief“ des Württembergischen Tennisbundes.


SC-Vorstand Stefan Erlewein gratuliert dem langjährigen Vereinsmitglied

Doch damit nicht genug. Auch im Sportclub Dahenfeld war der Jubilar seit Jahrzehnten schon Mitglied – obwohl sein Herz eindeutig Musik & Gesang gegenüber dem Fußball favorisiert hatte. „Aber es gehört sich einfach bei uns“, sagte Habla, „auch im SC Mitglied zu sein und damit dessen Verdienste, insbesondere auch in der Jugendarbeit anzuerkennen.“


Haben die Dahenfelder Kommunalpolitik über Jahrzehnte geprägt: Hugo Keicher
und Hermann Kühner

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 28.02.2008

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Werkleiter Sigbert Effenberger seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst

Von Andreas Bracht

Der technische Werkleiter der Stadtwerke Neckarsulm, Sigbert Effenberger, ist seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt. Der gebürtige Neckarsulmer feierte sein Dienstjubiläum wenige Tage nach seinem 54. Geburtstag. Bürgermeister Klaus Grabbe beglückwünschte den Werkleiter zu beiden Anlässen und überreichte ihm stellvertretend für Oberbürgermeister Volker Blust die Ehrenurkunde zum Dienstjubiläum. Im Namen des Personalrates gratulierten dessen Vorsitzende Doris Schlund und Thomas Haag, Mitglied des Personalrates und kaufmännischer Abteilungsleiter bei den Stadtwerken.


Der technische Werkleiter der Stadtwerke Neckarsulm, Sigbert Effenberger (2. v. li.),
feiert sein Beschäftigungsjubiläum im öffentlichen Dienst. Zu diesem Anlass gratulieren
(v. li.) Personalratsvorsitzende Doris Schlund, Bürgermeister Klaus Grabbe, Werkleiter
Werner Bareis und Abteilungsleiter Thomas Haag. (Foto: Andreas Bracht)

Bereits in seinem Studium an der Fachhochschule für Technik in Esslingen hatte Sigbert Effenberger den Schwerpunkt auf den Bereich Kommunale Versorgungstechnik gelegt. In dieser Fachrichtung erlangte er den Abschluss „Diplom-Ingenieur“ (FH). Seine Laufbahn im öffentlichen Dienst begann der spätere Werkleiter im Januar 1983 als Versorgungsingenieur bei der Stadt Bietigheim-Bissingen. Nach kurzer Zeit wechselte er zu den Stadtwerken Heilbronn, wo er bis Ende 1988 als Bezirksingenieur tätig war. Zum Jahresbeginn 1989 nahm er seine Arbeit bei den Stadtwerken Neckarsulm auf, zunächst in der Funktion eines Betriebsingenieurs. Zum 1. April 1992 wurde Sigbert Effenberger zum technischen Werkleiter berufen.

In seine Amtszeit fiel der Profilwandel der Stadtwerke Neckarsulm vom reinen Versorgungsunternehmen hin zu einem innovativen Energiedienstleister, der mit dem Betrieb der solaren Wärmeversorgung im Stadtteil Amorbach und des Biomasse-Heizwerks im Gewerbegebiet „Trendpark Süd“ europaweit Maßstäbe beim Einsatz erneuerbarer Energien gesetzt hat. „Dieser Wandlungsprozess erforderte eine hohe Bereitschaft zum Umdenken und Entschlossenheit, sich auf neue Herausforderungen einzulassen“, lobte Bürgermeister Grabbe das Engagement des Werkleiters. Im Namen von OB Blust und auch persönlich dankte Klaus Grabbe dem Jubilar für dessen großen persönlichen Einsatz und die langjährige Treue zur Stadt Neckarsulm.

Den herzlichen Glückwünschen schloss sich der Personalrat an. „Wir schätzen Sie als Werkleiter sehr“, sagte Doris Schlund. „Sie sind für die Belange der Beschäftigten immer ein hervorragender Ansprechpartner.“ Die Arbeit bei den Stadtwerken Neckarsulm habe ihm stets viel Freude gemacht, bekannte Sigbert Effenberger. „Hier habe ich auch den Bezug zu meiner Heimatstadt, der mir andernorts fehlte.“

Bericht in der Neckarsulmer Stimme vom 29.02.2008

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SC Dahenfeld 1946 e.V. schlägt TSG 1899 Hoffenheim !!!

Am vergangenen Wochenende richtete der VfL Obereisesheim den zweiten Teil der Eberwin-Jugendturniere aus. Im ersten von zwei F-Jugendturnieren siegte der SC Dahenfeld vor der SV Neckarsulm I und 1899 Hoffenheim. Auf den weiteren Plätzen folgten der VfL Obereisesheim I, die TGV Eintracht Beilstein und SG Stetten-Kleingartach. In der zweiten F-Junioren-Konkurrenz jubelte die SV Neckarsulm II über den ersten Platz. Zweiter wurde der VfL Neckargartach vor dem VfL Obereisesheim II, TSV Untereisesheim, SV Massenbachhausen und dem TSV Biberach.

Neckarsulmer Stimme vom 29.02.2008

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Stadt Neckarsulm ehrt Alt-Stadtrat Hermann Kühner zum 80. Geburtstag

Von Andreas Bracht

Auf ein erfülltes Leben, das zu einem wesentlichen Teil im Dienst der Allgemeinheit stand, kann der frühere Neckarsulmer Stadtrat und Dahenfelder Ortschaftsrat Hermann Kühner zurückblicken. Den 80. Geburtstag des verdienten Kommunalpolitikers nahm die Stadt Neckarsulm jetzt zum Anlass, um die Lebensleistung von Hermann Kühner mit einem Empfang nochmals besonders zu würdigen. Im Vereins- und Gemeindehaus Dahenfeld gratulierte Oberbürgermeister Volker Blust dem Jubilar auch im Namen des Gemeinderates und dankte ihm für sein jahrzehntelanges Engagement im Gemeinderat und im Ortschaftsrat: „Mit ungebrochenem Idealismus und mit Ihrem in hohem Maße bewiesenen Bürgersinn waren Sie beispielhaftes Vorbild für die Bürger und für die Jugend unserer Stadt und unseres Stadtteils Dahenfeld.“


Hermann Kühner mit seiner Frau Antonia und OB Volker Blust (Foto: Andreas Bracht)

31 Jahre vertrat Hermann Kühner als gewählter Volksvertreter die Belange der Bürger: von 1968 bis 1971 im Gemeinderat der damals noch selbständigen Gemeinde Dahenfeld, anschließend von 1971 bis 1999 als Mitglied des Ortschaftsrates und zudem als Mitglied des Gemeinderates, dem er von 1980 bis 1999 angehörte. „Sie haben diese Ehrenämter mit großem Engagement, mit hohem Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein und auch mit innerer Erfüllung ausgeübt“, würdigte Volker Blust diese langjährige Arbeit. Dabei habe sich Hermann Kühner vor allem auch „große und bleibende Verdienste um das örtliche Gemeinschaftsleben hier in Dahenfeld erworben“, so Blust. Der OB erinnerte an das „außergewöhnliche Engagement“ des Geehrten im örtlichen Vereinsleben, vor allem als „rühriger Vorsitzender“ des Musik- und Gesangvereins (MGV) Dahenfeld, dem Hermann Kühner seit 1965 angehört. Auch die Gründung des Tennisclubs Dahenfeld 1988 sei auf seine Initiative zurückgegangen. So habe Hermann Kühner nicht nur mit seinem kommunalpolitischen Wirken 31 Jahre Stadt- und Ortsgeschichte „erfolgreich mitgeschrieben“, sagte Volker Blust. „Auf solche Bürger wie Sie sind die Stadt und die Bürgergemeinschaft angewiesen.“

Für sein umfassendes ehrenamtliches Wirken erhielt Hermann Kühner mehrere Auszeichnungen, darunter die Ehrennadel des Landes, die Ehrenmedaille der Stadt und im Jahr 2000 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Diesen Orden habe Hermann Kühner doppelt und dreifach verdient, erklärte Ortsvorsteher Johann Habla, der dem Jubilar im Namen des Ortschaftsrates, der Dahenfelder Bürgerschaft und der örtlichen Vereine gratulierte und dankte. Hermann Kühner habe die Entwicklung des Dorfes, der Dorfgemeinschaft und des Vereinslebens und damit die kulturelle und sportliche Infrastruktur „über Jahrzehnte hinweg nachhaltig geprägt und mitgestaltet“, stellte Johann Habla fest. „Es gibt nur ganz wenige Menschen, die sich um Dahenfeld verdient gemacht haben, wie Sie es getan haben“. Als weitere Anerkennung und symbolisches Geschenk überreichte der Ortsvorsteher dem rüstigen Alt-Stadtrat den zweiten Band der Neckarsulmer Stadt-Chronik, der die Jahre 1977 bis 2000 behandelt. „Sie können sicher sein, dass Sie in diesem Buch sehr oft vorkommen“, versicherte Habla.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang im Vereins- und Gemeindehaus von der Bläsergruppe des MGV Dahenfeld. Die Vereinsmitglieder gratulierten ihrem Ehrenvorsitzenden mit dem Musikstück „Only you“ und dankten so einem Menschen, der laut Ortsvorsteher Habla „geradezu typisch alle positiven Eigenschaften verkörpert, die einen echten Dahenfelder ausmachen“.

Bericht in der Neckarsulmer Stimme vom 29.02.2008

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Wenn er gefragt wird, kann er nicht ablehnen
Alt-Stadtrat Hermann Kühner wird 80

 
Von Barbara Barth
 
Als alle Gäste rätseln, ob der Hermann denn überhaupt eingeladen ist, steht das Geburtstagskind doch plötzlich im Saal. „Bevor ich nicht da bin, fangt ihr eh’ nicht an“, sagt Hermann Kühner verschmitzt. An seinem Ehrentag habe das Telefon schon so oft geläutet, dass er zu seinem Empfang der Stadt Neckarsulm fast als Letzter kommt. Der rüstige Dahenfelder feiert seinen 80. Geburtstag.

Im Vereins- und Gemeindehaus seines Heimatortes drängen sich die Weggefährten und Familienangehörigen um den Alt-Stadtrat. Ohne Männer wie Hermann Kühner käme kein Gemeinwesen gut über die Runden. Ihr Engagement und ihr Verantwortungsbewusstsein für die Mitbürger sind vorbildlich. Allein 31 Jahre hat der Werkzeugmacher in der Kommunalpolitik im Gemeinde- und Ortschaftsrat seine Stimme für Dahenfeld erhoben.


Jubilar Hermann Kühner mit seiner Frau Antonia beim
Empfang der Stadt Neckarsulm zum 80. Geburtstag.
(Foto: Barbara Barth)

Obwohl kein Freund großer Worte, sei er für die Interessen des Dorfes immer vehement, aber sachlich eingetreten, hebt Oberbürgermeister Volker Blust hervor. Hermann Kühner habe sich Anerkennung, Respekt und Vertrauen verschafft. Seine Verdienste sind mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg, der Ehrenmedaille der Stadt Neckarsulm und dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.

Doch nicht allein für die Politik hat er sich stark gemacht. Die Vereine liegen ihm ebenso am Herzen. Im Musik- und Gesangverein hat der Sänger ein viertel Jahrhundert an der Spitze gestanden. Ortsvorsteher Johann Habla erwähnt, dass es im deutschen Vereinswesen nicht oft vorkomme, dass ein verabschiedeter und mit dem Ehrenvorstand belohnter Vorsitzender nach acht Jahren reaktiviert wird und dann den Verein noch einmal 14 Jahre führt. „Hermann Kühner ist sich für keine Arbeit zu schade“, sagt Habla und meint damit auch die Gründung und mühevolle Aufbauarbeit des Tennisclubs Dahenfeld durch den Jubilar in den Jahren 1987 bis 89 .

Dieser hegte „vereinsmäßig“ eigentlich keine Absichten. Der älteste Junge von acht Kindern eines Landwirts und einer Schneiderin – „Ich habe von Kind an schwer gearbeitet“ – wollte nach anstrengender Lehre bei NSU und den Kriegsjahren als junger Soldat nicht mehr eng eingespannt sein. „Doch das Schicksal nahm seinen Lauf.“ Hermann Kühner wurde gefragt, und er konnte nicht nein sagen. „Dass ich jetzt 80 bin, dafür kann ich nichts“, lacht er.

Ein Bläser-Sextett „seines“ MGV drückte dem Geburtstagskind musikalisch und mit zwei Worten die Glückwünsche aus: „Only you“.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 22.02.2008

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Hermann Kühner wird 80
Großes Engagement für die Allgemeinheit

Von Bernd Friedel

Großes Engagement, hohes Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein und Bürgersinn. Attribute, die man Hermann Kühner vorbehaltlos bescheinigt. Eine Reihe hoher Auszeichnungen, auch das Bundesverdienstkreuz am Bande, sind sichtbarer Ausdruck der enormen Wertschätzung des Altstadtrates. Am 21. Februar feiert er seinen 80. Geburtstag. Die Stadt ehrt ihn mit einem Empfang.

Die Verdienste von Hermann Kühner aufzuzählen hieße Eulen nach Athen tragen. Stellvertretend hierfür stehen 32 Jahre kommunales Engagement in den Ratsgremien Dahenfeld und nach dessen Zusammenschluss mit Neckarsulm im Gemeinderat der Stadt als Mitglied der CDU-Fraktion. Aber auch für das kulturelle und gesellschaftliche Leben, insbesondere in seiner Heimatgemeinde Dahenfeld, hat er sich bleibende Verdienste erworben. Viele Jahre war er Vorstand des Musik- und Gesangvereins Dahenfeld, der unter seiner Führung eine hervorragende Entwicklung genommen hat. Unvergessen ist sein unermüdliches Wirken für das jährliche Blasmusikkonzert der Neckarsulmer Blasorchester in der Ballei, das erheblich für ein gutes Miteinander der Musikvereine beigetragen hat. Dass der Verein erstmals in seiner Geschichte über einen angemessenen Proberaum und Bleibe im „Vereins- und Gemeindehaus“ verfügt, ist sein Verdienst. Mit seiner menschlichen Art ist es ihm gelungen, auch die Jugend für den Verein zu gewinnen. Große Verdienste hat er sich auch bei der Gründung des Tennisvereins Dahenfeld erworben.

Als Ratsmitglied hat er einen Teil Stadt- und Ortsgeschichte mitgeschrieben und maßgeblich zum heutigen Ansehen der Stadt und des Stadtteils Dahenfeld beigetragen. Ein gutes Augenmaß bei der Beurteilung anstehender Themen und ein wacher Blick für Gewolltes und Machbares zeichneten ihn aus und waren Grundlage seiner Entscheidungen als Gemeinderat. Im Dezember 1999 schied er aus dem Gremium aus. Seiner Familie, aus der er die Kraft für das vielfältige Engagement schöpft, konnte er sich nun mehr widmen. Anlässlich seines 70. Geburtstages bescheinigten ihm sowohl Oberbürgermeister Volker Blust für die Stadt als auch Pfarrer Dr. Johannes Sklorz für die Kath. Kirchengemeinde, dass es nur wenige Menschen gibt die sich wie Hermann Kühner für die Allgemeinheit einbringen.

Verleihungen der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg 1992, der Ehrenmedaille der Stadt 1993 und des Bundesverdienstkreuzes am Bande im Jahr 2000, sind Ausdruck seiner besonderen Verdienste und Wertschätzung. 

Bericht u.a. für das Neckarsulm Journal 2/2008

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Theo und sein Traktor...

... die unverzichtbaren Stützpfeiler des Dahenfelder Faschings!

Theo Vogt
On The Road Again (Foto: Nicole Amolsch)

 17.02.2008 - Mit Dank an Frank!

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 31.12.2007

Zum 31.12.2007 lebten in Neckarsulm 26.465 Einwohner in 9.558 Haushalten, darunter 21.274 = 80 % deutsche Staatsangehörige und 5.191 = 20 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.336 (Amorbach), 4.299 (Obereisesheim) bzw. 1.386 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 603.

10.02.2008

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Frauenbund und Kirchenchor erobern Rathaus

Von Remigius Reims

Anders als anderswo wird in Dahenfeld das Rathaus zur Faschingszeit von den Narren nicht nur einmal, sondern gleich zweimal erobert. Nach den „Fenstersteigern“ von DIVUS, die sich mit dem 1. Februar ausgerechnet den verregnetsten Abend des ganzen Jahres dafür ausgesucht haben, erklimmen am Faschingsdienstagvormittag auch die vereinigten Hästräger katholischer Profession das historische Verwaltungsgebäude in der Dorfmitte. So wie in Dahenfeld alle Fußballer auch im Musikverein sind (und umgekehrt), so singen alle Frauenbundlerinnen auch im Kirchenchor. Dagegen sind die Kirchenchor-Männer nicht auch ihrerseits Mitglied im Frauenbund, sondern im Sportclub und/oder im MGV. Aber keinesfalls im MC Extraprall. Es ist schon kompliziert mit dem Vereinswesen in Dahenfeld.


Wir wollen rein - aber nicht über die Leiter! (Fotos: R. Reims)

Jedenfalls haben die Kirchenchornarren den DIVUSlern etwas voraus. Sie sind musikalisch. Darum haben sie es auch nicht wie diese nötig, unschuldige Ortsvorsteher mit hochnotpeinlichen Gerichtsverfahren zu überziehen, nur um sich den billigen Beifall einer sensationsgierigen Öffentlichkeit zu sichern.


VfB-Fans werden im Rathaus sonst eher ungern gesehen (57, 58, 59, 60...!)

Dem Kirchenchor/Frauenbund gelingt es vielmehr mühelos, mit sanften Weisen alle Herzen zu öffnen und ein anrührendes, jedoch keinesfalls übertriebenes Loblied auf den unermüdlichen, tatkräftigen und erfolgreichen Ortsvorsteher zu singen. Der Text ist zwar schon einige Jahre alt, reimt sich aber hervorragend auf Hugo.


Erst die Arbeit (Singen) dann das Vergnügen (Sekt) !!!

Dass auch große Talente jahrelang im Verborgenen blühen können, wird bei der umwerfenden Büttenrede von Manfred „Pokerface“ Heinrich deutlich. Selbst die anwesenden Blondinen können ihm nicht böse sein, wenn er beschreibt, wie Trägerinnen dieser Haarfarbe Wasser in den Computer gießen, um darauf dann ins Internet zu surfen.


Käpt`n Rothenbacher mit seiner Band

Vergleichsweise kümmerlich dagegen, wenn auch gut gemeint, sind die Bemühungen des amtierenden Ortsvorstehers, die prägenden Dorfereignisse des letzten Jahres seinerseits in gereimter Form zu präsentieren. Die Narren ertragen aber alles klaglos, immerhin gibt es kostenlose Getränke! Gestärkt und für weitere Großtaten gewappnet machen sie sich anschließend auf zum einzigen Dahenfelder Haus mit echtem DSL-Anschluss, nämlich Ansgar Kühner`s Besen.

28.02.2008 (etwas spät, zugegeben! Aber immerhin noch im Februar! Und trotzdem schon ein Osterei!)

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Dahenfelder Narren begehen Justizirrtum

Von Remigius Reims

"Ist dieses Jahr kein Rathaussturm?" Selbst Stefanie Erlewein, gewöhnlich außergewöhnlich gut informierte Mitarbeiterin der Verwaltungsstelle, kann diese Frage lange Zeit nicht beantworten. Noch zwei Tage vor dem Event fehlen die bunten Hinweistafeln an den Laternenmasten, die das Spektakel sonst immer ankündigen. Waren die Prozessvorbereitungen dem Trichtergericht in diesem Jahr zu aufwändig? Sind die Chefs der Dahenfelder Faschingstruppe DIVUS mit Hochzeitsvorbereitungen und Brutpflege überfordert? Ortsvorsteher Johann Habla ist das egal. Er hat Wichtigeres zu tun, als sich seinen Schlüssel abnehmen zu lassen. Die Dahenfelder Floriansjünger möchten schon lange ein größeres Feuerwehrmagazin mit Satteldach. Das Rathaus wäre prima geeignet, verfügt es doch über eine Garage und einen Glockenturm zum Schlauchtrocknen. Warum also nicht einfach tauschen? Gesagt, getan. Bald schmücken eine große Hinweistafel und zahlreiche Plakate das neue Feuerwehrgebäude in der Mitte des Dorfes.

Am Freitagabend findet sich dann doch eine stattliche Schar DIVUSLer und Konsorten vor dem ehemaligen Rathaus ein. Mit langen Leitern, aber bald auch langen Gesichtern. Die Narren müssen einsehen, dass sie ihr Ziel verfehlt haben. Da ist keine Verwaltungsstelle und kein Ortsvorsteher mehr. Nur Oberlöschmeister Franz Branntwein von der Dahenfelder Abteilungswehr, der im neuen Magazin Bereitschaftsdienst schiebt. Die uneinsichtigen Narren erstürmen das Gebäude trotzdem, verhaften den Branntwein und konfiszieren alle im Magazin befindlichen Löschmittel. Dann machen sie kurzen Prozess. Stellvertretend für den nicht auffindbaren Dorfschultes wird der unschuldige Feuerwehrmann Branntwein vor das Trichtergericht gezerrt und verurteilt. Die Fische aus dem Dahenbach muss er angeln, weil der Bachlauf ja demnächst renaturiert werden soll. Mit Hilfe der Abteilungskommandantin Bennita Erlenbaum gelingt das Abfischen in kürzester Zeit und mit höchster Präzision. Dafür lässt der aller Fische beraubte Dahenbach verärgert seine Beziehungen zu Petrus spielen, und der sorgt für einen heftigen Wasserguss von oben. Die Narren nutzen dies für eine neue Runde des beliebten Spiels "Wie viele Menschen passen auf fünfzig Quadratmeter?". Mehr auf jeden Fall, als man annehmen würde! Und schließlich endet der Sturm aufs Rathaus (oder auf das Feuerwehrmagazin?) wie in jedem Jahr friedlich in einer nahe gelegenen Gaststätte.

Ein paar wenige Fotos vom Event stehen unter "Fotos & Video" zum Angucken bereit. Wegen des Sauwetters waren kaum Fotografen im Einsatz!

Bericht für die Neckarsulmer Woche vom 04.02.2008

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Wichtigste Datenbank ist der eigene Kopf

Von Manfred Stockburger

Eines der größten Objekte, die Tom Bucher in den vergangenen Wochen in neue Hände gebracht hat, ist das MAN-Areal in der Hans-Rießer-Straße, das wie berichtet von der Aufbaugilde gekauft wurde. Im Auftrag von MAN hat Bucher außerdem einen neuen Eigentümer für das ehemalige Wolffkran-Lager am Osthafen gefunden. Sobald er einen solchen Auftrag auf dem Tisch hat, beginnt die Denkarbeit. „Die Frage ist immer: Für wen könnte das Objekt interessant sein?“, sagt der in alle Richtungen gut vernetzte Heilbronner, der in Neckarsulm wohnt. Die wichtigste Datenbank ist dabei der eigene Kopf. „Man muss einfach immer mit offenen Augen durch die Stadt gehen.“

Nicht immer ist sein Geschäft für Schlagzeilen gut. Oft sind es kleine Ladengeschäfte, Büros oder Praxen, die er neuen Nutzern vermittelt. Es sind aber auch größere Deals dabei. Zum Beispiel hat er einen neuen Eigentümer gefunden für das große DPD-Logistikzentrum im Industriegebiet Böllinger Höfe, das vorher einem Heilbronner Großinvestor gehörte: Hier hat vor zwei Jahren ein britischer Immobilienfonds zugegriffen.


Am Eingang zur Sülmerstraße hat der Heilbronner Makler Tom Bucher eine ganze
Reihe Geschäfte und Vermieter zusammengebracht. (Foto: Guido Sawatzki)

Ganz bewusst beschränkt sich Tom Bucher in seiner Arbeit auf den näheren Umkreis von Heilbronn: Hier kennt er sich aus. Und hier kommt er keinem Wettbewerber in die Quere. „Wir sind einer der Marktführer“, sagt der 42-Jährige. So lasse es sich gut arbeiten. Auch wegen der Konkurrenz sei Diskretion gefragt: „Wenn man sich zu sehr öffnet, dann nützt das vor allem den Mitbewerbern. Das kostet unnötig Kraft.“

Auch die meisten Investoren wollen ihre Namen nicht unbedingt in der Zeitung lesen. Wer seine Halle aus der Bilanz nehmen muss und sie deswegen von einem Investor zurückmietet, der setzt erst recht auf die Verschwiegenheit des Maklers. Dennoch liest sich die Referenzliste der Heilbronner Firma, die sich im Untertitel selbstbewusst als Gesellschaft für Wirtschaftsförderung bezeichnet, wie ein Wegweiser durch die regionale Unternehmenslandschaft: Hier eine neue Halle für Beyerdynamic, dort Autec in Weinsberg. Ebenso Krupp-Drauz, Fahrrad Eisele, die Spedition Christ oder die Citibank. „Wenn wir helfen, einen Betrieb mit 30 oder 50 Mitarbeitern anzusiedeln, dann ist das ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung.“

Ob Buchers Erfolg daran liegt, dass er Quereinsteiger ist? Zehn Jahre lang arbeitete der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Sport-Einkaufsgenossenschaft Intersport. 1991 wechselte der Vater zweier Kinder in die Immobilienbranche. Seit 1994 ist er auf eigene Rechnung aktiv – Höhen und auch Tiefen hat der Hobby-Fußballer in dieser Zeit erlebt.

Jetzt blickt er nach vorn. Mit einer Einschätzung der Entwicklung auf dem regionalen Markt ist Bucher dennoch vorsichtig. „Wir haben ein ausgeglichenes Angebots- und Nachfrageverhältnis“, sagt der Vertriebsprofi. Ein Defizit sieht er lediglich bei neuen Büroimmobilien – „Da gibt es fast gar nichts“ – und bei klassischen Logistikflächen.

Bei der Nachfrage nach Ladengeschäften in der Innenstadt rechnet Bucher mit einer Belebung, sobald die Stadtgalerie eröffnet: „Dann wird die abwartende Haltung weichen.“ Auf Wertsteigerungen setzt er jedenfalls bei Gebrauchtimmobilien aber nicht. Das liegt weniger an der Krise in Amerika als an den Erfahrungen im Tagesgeschäft: „Die Preise sind in diesem Segment zurzeit gewaltig unter Druck.“

Porträt in der Heilbronner Stimme vom 01.02.2008

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Die "TOP 5" der Neckarsulmer Vereine

Die großen Neckarsulmer Sportvereine können künftig einen jährlichen Zuschuss von der Stadt erhalten, sofern sie hauptamtliches Personal beschäftigen. Dies hat der Gemeinderat am 24. Januar beschlossen. Zu den fünf Neckarsulmer Vereinen mit mehr als 600 Mitgliedern gehört auch der Sportclub Dahenfeld:

1. SV Neckarsulm: 2.672
2. VfL Obereisesheim: 1.340
3. SC Amorbach: 738
4. SC Dahenfeld: 726
5. SF Neckarsulm: 683

Das bedeutet auch, dass mehr als die Hälfte aller Dahenfelderinnen und Dahenfelder Mitglied im Sportclub sind!


31.01.2008

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ARCHITEKTUR / Hans-Peter Weinreich hat sich auf Kirchen spezialisiert
Das Raumklima ist entscheidend


Hans-Peter Weinreich gilt als der Kirchensanierer in Nordwürttemberg. Ein Dutzend Gottes- und Pfarrhäuser erstrahlen durch seine Ideen in neuem Glanz. In Roigheim, Tiefenbach, Bachenau, Oedheim, Lampoldshausen und Waldbach kann man seine Handschrift lesen.

Von Jens Gieseler

Wie wird ein Architekt zum Kirchenrenovierer? Aus Hans-Peter Weinreichs Vita wird deutlich, welche Einflüsse ihn geprägt haben. Als Kind deutscher Eltern 1959 im indischen Neu Delhi geboren und bis zu seinem siebten Lebensjahr in Indien und Pakistan aufgewachsen, lebt und arbeitet Weinreich heute im Neckarsulmer Teilort Dahenfeld. In seinem Büro beschäftigt der gelernte Maurer drei Architekten und Bauzeichner.

Der evangelische Ehemann einer katholischen Kirchengemeinderätin und Religionslehrerin kam über die Jugendarbeit bei der Pfadfinderschaft St. Georg, wo er Ehrenämter ausübte, zur Kirche. Nach dem Architekturstudium an der Fachhochschule Stuttgart sammelte der dreifache Vater drei Jahre Berufserfahrung im Architekturbüro Lothar Köhler. 1990 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. Neben vielen Privathäusern gehören ein Biomasse-Heizkraftwerk, die Wilhelm-Maier-Schule in Obereisesheim und eine Omnibushalle zu seinen Objekten.


Hat zuletzt in der evangelischen Kirche von Waldbach gezeigt, was er gestalterisch
und ökologisch drauf hat: der auf Sakralbauten spezialisierte Dahenfelder
Architekt Hans-Peter Weinreich. (Foto: Werner Kuhnle)

Ästhetik, gepaart mit Kostenverlässlichkeit

Weinreichs Blick für Ästhetik und seine Kostenverlässlichkeit sind seine Grundpfeiler. In der evangelischen Kirche von Waldbach bei Bretzfeld hat er bewiesen, dass denkmalgeschützte Bauwerke mit kleinen Beleuchtungskniffen neu erstrahlen. "Mit modernen Leuchten werden in diesem historischen Sakralbau vielfältige Lichtszenarien geschaffen", schildert der Architekt, der weiß, wie vielschichtig moderne Nutzungsanforderungen an Gotteshäuser sind, die Wirkung.

Fresken zur Geltung bringen

Die dimmbaren Wandleuchten, kombiniert mit Edelstahl-Standleuchtern im Chor, bringen die Fresken und Holzarbeiten zur Geltung. Die Lichtregie ermöglicht es, für einen Kerzengottesdienst das Licht abzuschwächen. Bei einem Konzertabend hingegen können die Solisten mit Scheinwerfern in Szene gesetzt werden.

Ein zweiter Aspekt sind regenerative Energien und computergesteuerte Be- und Entlüftungssysteme, die den Ressourcenverbrauch reduzieren und den Gemeinden dank intelligenter Lösungen Geld sparen. Weinreich sagt: "Kirchengemeinden sind sehr sensibel, Verantwortung für den Erhalt der Umwelt übernehmen zu wollen."

Das Raumklima ist entscheidend

"Für die nachhaltige Schonung der Bausubstanz und damit für die Streckung der Renovierungszyklen ist das Raumklima entscheidend", benennt Weinreich als Zusammenhang. Das Zauberwort sei die Hüllflächentemperierung. Heizungsanlagen können heute das kalte Mauerwerk "auf Temperatur bringen". Fenster kippen und schließen sich dank innovativer Messtechnik automatisch, sodass Ab- und Frischluftzufuhr digital optimiert werden. Fazit: Das Raumklima bleibt konstant. Das Gebäude länger in Schuss. Die Gemeinde spart Geld.

Für den Architekten sind eine moderne Haustechnik und die Akustik die Sahnebonbons bei den Renovierungen. "Musiktaugliche Lautsprecher ermöglichen es, im Gottesdienst etwa eine Band spielen zu lassen. Idealerweise sind Mischpult und Verstärker bereits in die Anlage integriert", erklärt Weinreich die Möglichkeiten.

Bericht vom 19.01.2008 auf www.suedwest-aktiv.de, dem Internetportal des Ulmer Medienunternehmens Südwest Presse. Der Artikel erschien in zahlreichen Tageszeitungen in Süddeutschland, die zum Verbund der Südwest Presse gehören.

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Faschingsumzüge im Unterland am Sonntag

Landkreis Der Fasching kommt auch auf der Straße in Fahrt. Am Sonntag, 20. Januar, sind im Landkreis Heilbronn drei Umzüge geboten. Der größte ist in Ellhofen, wo rund 1700 Teilnehmer durch den Ort ziehen werden – Faschingsgesellschaften, Brauchtumsgruppen, Spielmannszüge, Guggenmusik und Musikvereine. Das farbenfrohe Spektakel in der von 12 bis 17.30 Uhr gesperrten Ortsdurchfahrt beginnt um 14.01 Uhr. Auch ein Team von stimme.tv wird vor Ort sein und einen Film drehen. In Bad Friedrichshall-Jagstfeld beginnt um 14.11 Uhr der große Umzug der Hühnerlausnarren, bei dem vor allem die Kinder im Mittelpunkt stehen. In Dahenfeld zieht der Gaudiwurm der Vereine ab 13.59 Uhr durch die Straßen des Neckarsulmer Stadtteils. (red)

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 19.01.2008


Anmerkung des Webmasters: Das Alleinstellungsmerkmal „Kleinster Umzug im Unterland“ scheint noch nicht akut gefährdet. Aber der Dahenfelder Faschingsumzug hat sich im Kreis der Konkurrenz etabliert. Er wird in obigem Vorbericht der Heilbronner Regionalzeitung in einem Atemzug mit Ellhofen und Jagstfeld genannt!!!

Auch am Umzugstag selbst waren Print- und Internetmedien selbstverständlich vor Ort (Heilbronner Stimme und Neckarsulmer Woche, www.dahenfeld.de, www.mgvdahenfeld.de sowie ein Filmteam von www.kirchenchordahenfeld.de). Die Bildergalerie auf www.stimme.de umfasst nicht weniger als 126 Fotos vom „Gaudiwurm“, auf der MGV-Seite sind es geschätzte 171. Das sind mehr Fotos, als der Umzug vor ein paar Jahren noch Zuschauer hatte!  Mit 45 Minuten Dauer dürfte es auch der längste Zug aller Zeiten gewesen sein.

Nachdem Dahenfeld leider immer noch recht langsam söörft, kann die Bilderserie der Heilbronner Stimme (Fotograf: Sebastian Czub) hier "gepackt" als selbstextrahierende ZIP-Datei zum Offline-Angucken heruntergeladen werden. Weitere Bilder finden sich auf den einschlägigen Dahenfelder Internetseiten (s.o.).

Und hier sind die Berichte aus der Neckarsulmer Woche vom 24.01.2008 über den Faschingsabend (von Gabor Spiry) und den Umzug (von Ines Leitz).

22.01.2008

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Neckarsulmer Ortsteile erhalten mehr als vier Millionen Euro aus dem Stadtsäckel

Von Andreas Bracht

Die weiterhin gute Finanzkraft der Stadt Neckarsulm kommt in diesem Haushaltsjahr auch wieder den Stadtteilen zugute. Für das Jahr 2008 sieht der Haushaltsplan in den Teilorten Investitionen von rund 4,3 Millionen Euro vor. Der Etatentwurf wurde jetzt in den Ortschaftsräten von Obereisesheim und Dahenfeld beraten, bevor der Gemeinderat in seiner Sitzung am 21. Februar abschließend über die Verabschiedung des Zahlenwerks entscheidet. Da die vorgesehenen Investitionen auch die Weiterentwicklung der Stadtteile sichern, stimmten beide Ortschaftsräte dem Haushalts- und Investitionsplan 2008 einstimmig zu und empfahlen ihn dem Gemeinderat ohne Änderungen zur Beschlussfassung.

„Die Stadt wird auch im Haushaltsjahr 2008 ihrer Verpflichtung und Verantwortung gegenüber den Stadtteilen in vollem Umfang gerecht werden“, versicherte Oberbürgermeister Volker Blust bei den Beratungen in den Ortschaftsräten. An den Sitzungen nahmen auch Bürgermeister Klaus Grabbe und Hauptamtsleiter Bernd Müller teil. Stadtkämmerer Werner Bareis erläuterte den Ortschaftsräten den Haushaltsplan im Einzelnen. In der Gesamtsicht bewertete OB Blust das Zahlenwerk als „erfreulich und solide“. „Wir können auch in diesem Haushaltsjahr alle notwendigen Aufgaben uneingeschränkt erfüllen und darüber hinaus weiterhin kräftig investieren“, stellte Blust fest.

So erreichen 2008 die im Hoch- und Tiefbau geplanten Ausgaben mit insgesamt 28,8 Millionen Euro einen neuen Höchststand (2007: 18,1 Millionen Euro). Die Bauinvestitionen werden aus dem Vermögenshaushalt bestritten, der ein Rekordvolumen von 57,2 Millionen Euro erreicht. Das gesamte Haushaltsvolumen beträgt 197 Millionen Euro. Davon entfallen 139,8 Millionen auf den Verwaltungshaushalt. Dieser wird durch hohe Umlagezahlungen belastet, die aufgrund des außergewöhnlich hohen Gewerbesteueraufkommens 2006 zu leisten sind, und kann daher nur über eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen werden. Die hierfür erforderlichen Mittel stehen in der Rücklage bereit. Entnommen werden 44,9 Millionen Euro. Davon verbleiben 21 Millionen Euro zur Finanzierung der 2008 geplanten Investitionen. So kann die Stadt auch in diesem Haushaltsjahr, dem zwölften in Folge, alle Vorhaben aus eigener Kraft ohne fremdes Kapital finanzieren.

Neues Baugebiet in Obereisesheim geplant
In den Stadtteil Obereisesheim fließen Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 3,9 Millionen Euro. Davon sind 1,1 Millionen Euro für den Umbau der Angelstraße, der Raiffeisenstraße und der Rosengasse vorgesehen. Rund eine Million Euro gibt die Stadt aus, um ein neues Wohngebiet zu erschließen. Dazu gehört auch der Anschluss an die Gas- und Wasserversorgung. Für die entsprechende Rohrnetzerweiterung stehen 290.000 Euro im Etat der Stadtwerke bereit. Zur weiteren Sanierung des Ortskerns im Bereich des Doldesbrunnens steht ein Pauschalbetrag von 50.000 Euro für Grunderwerb zur Verfügung.

Sanierung und Ausbau des Kanalnetzes schlagen mit insgesamt 840.000 Euro zu Buche. Mit diesen Haushaltsmitteln wird die umfangreiche Kanalsanierung, mit der im vergangenen Jahr begonnen wurde, zum Abschluss gebracht. Auch die Renaturierung des Böllinger Baches soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Hierfür ist eine restliche Finanzierungsrate von 290.000 Euro erforderlich.

Außerdem hält die Stadt die Technik des Ernst-Freyer-Bades auf dem neuesten Stand. Für 40.000 Euro werden Sonnenkollektoren installiert, die das Badewasser der Kindererlebnislandschaft erwärmen. Ein neuer Schlammlifter kostet 25.000 Euro. Bei diesem Reinigungsgerät handelt es sich um einen vollautomatischen Hochleistungssauger, der Schmutzpartikel vom Beckenboden aufsaugt, ohne dass das Badewasser abgelassen werden muss.

Alte Kelter wird modernisiert
Für den Stadtteil Dahenfeld sieht der Haushaltsplan Investitionen von insgesamt 425.600 Euro vor. Ein Großteil dieser Investitionssumme ist für die alte Kelter bestimmt. Sie erhält für 250.000 Euro eine neu gestaltete Küche und einen neuen WC-Bereich. Die Hüttberghalle wird mit einem neuen Trennvorhang für 30.000 Euro ausgestattet. Mit Haushaltsmitteln aus dem Vorjahr finanziert die Stadt die Renaturierung des Brunnenwiesenbaches, der in seinem gesamten Verlauf quer durch Dahenfeld wieder naturnah gestaltet und erlebbar gemacht werden soll. Für diese Maßnahme zur Aufwertung des Ortsbildes, die Gesamtkosten von 270.000 Euro verursacht, ist im Haushaltsjahr 2008 eine Restfinanzierung von 25.000 Euro vorgesehen.


Der Dahenfelder Ortschaftsrat berät über den Haushalt 2008 (Foto: Andreas Bracht)

Für weiteren möglichen Grunderwerb im Baugebiet „Brunnengasse“ kann die Stadt Haushaltsmittel in Höhe von 50.000 Euro einsetzen. Investiert wird auch in die schulische Infrastruktur. 17.800 Euro sind für die Ausstattung eines Computerraums an der örtlichen Grundschule veranschlagt. Außerdem geplant sind der Ausbau des ökologischen Waldlehrpfades im Forst Neckarsulm-Dahenfeld (15.000 Euro) und eine neue Ortseingangsbeschilderung (12.000 Euro).

Zum Abschluss der Etatberatungen in den Ortschaftsräten bedankte sich Oberbürgermeister Blust bei den Bürgervertretern in Obereisesheim und Dahenfeld für die wiederum gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. „Wir werden die erfolgreiche Stadtentwicklung auch 2008 gemeinsam fortsetzen können“, blickte der OB optimistisch in die Zukunft.

Bericht vom 21.01.2008 über die Ortschaftsratsitzungen in Dahenfeld (14.01.2008) und Obereisesheim (15.01.2008)

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Sonderpreis für Ordensschwester

Den Sonderpreis einer deutschen Fernsehzeitschrift erhielt im Jahr 2007 Schwester Dr. Gabriele Winter für ihr soziales Engagement. Die Ordensschwester und Ärztin, die aus Neckarsulm-Dahenfeld stammt, arbeitet seit 1978 in Mbinga, Tansania. Sie kümmert sich um die medizinische Versorgung der Menschen und unterstützt den Aufbau von Apotheken. Für ihr selbstloses Tun wurde sie nun unter zehn in der Zeitschrift vorgestellten Frauen auf Platz eins gewählt und bekam damit die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 14.01.2008


Fußball-Weltmeisterin Birgit Prinz zur „Frau des Jahres 2007“ gewählt

GOLDENE FUNK UHR in Frankfurt verliehen

Frankfurt / Hamburg – Die Leserinnen und Leser des wöchentlichen Fernseh-Magazins FUNK UHR haben Fußball-Star Birgit Prinz zur „Frau des Jahres 2007“ gewählt. Die Kapitänin der Frauen-Fußball-Nationalmannschaft, die mit ihrem Team in diesem Jahr den WM-Titel gewann, wurde in ihrem Heimatort Frankfurt am Main mit der GOLDENEN FUNK UHR geehrt.

Birgit Prinz über ihre Auszeichnung: „Für mich ist die GOLDENE FUNK UHR ein ganz besonderer Preis, weil das Publikum die Wahl getroffen hat. Ich freue mich sehr und weiß natürlich auch, dass mein Erfolg ohne meine Teamkolleginnen aus der Nationalmannschaft so nicht möglich wäre.“

Chefredakteur Jan von Frenckell betonte: „Frau Prinz hat uns gezeigt, dass man mit leidenschaftlichem Einsatz Weltmeisterliches erreichen kann. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie den Frauenfußball aus einer Nische in das Licht der Öffentlichkeit katapultiert.“

Die GOLDENE FUNK UHR für die „Frau des Jahres“ wurde 2007 bereits zum fünften Mal vergeben. Bisherige Preisträgerinnen sind die RTL-Reporterin Antonia Rados, Kanu-Olympiasiegerin Birgit Fischer, Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Landesbischöfin der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover Margot Käßmann.

Außerdem wurde der Sonderpreis „Soziales Engagement“ verliehen, der mit 1000 Euro dotiert ist. Preisträgerin ist die Ärztin und Ordensschwester Gabriele Winter (69), die seit 1978 in Mbinga/Tansania lebt und arbeitet. Sie kümmert sich um die medizinische Versorgung der Menschen vor Ort und unterstützt auch den Aufbau von Apotheken im Rahmen des Hilfsprojektes „Hand in Hand für Afrika“ von FUNK UHR und Partnern.

Pressemitteilung vom 27.12.2007 unter www.pressebox.de/pressemeldungen/funk-uhr/boxid-144708.html

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Dahenfelder Ortschaftsräte seit 1971

Name, Vorname
 

von

bis

Bauer, Felix

1971

1971

Baum, Anne

1999

heute

Bertel, Emil

1971

1971

Dulz, Andreas

1971

1975

Erlewein, Stefan

1999

heute

Habla, Johann

1999

heute

Herkle, Matthias

2004

heute

Herrmann, Ewald

1976

1989

Herrmann, Johannes

1971

1975

Keicher, Hugo

1971

2004

Körner, Alois

1971

1980

Körner, Werner

1980

2004

Kühner, Alois

1975

1999

Kühner, Ansgar

1999

heute

Kühner, Hermann

1971

1999

Leitz, Helmut

1971

1975

Mattes, Günther

1975

1980

Mühleck, Klaus

1980

1999

Pascher, Friedrich, Dr.

1975

1976

Pieronczyk, Dietmar

1989

2002

Reinhart, Felix

1971

1975

Schmitzer, Monika

1999

heute

Seitz, Theo

1975

1999

Storz, Bernhard

2004

heute

Traub, Roland

1971

2004

Weinreich, Hans-Peter

2004

heute

Anm.: Eugen Kühner, Bürgermeister bis 1971, wurde nach der Eingemeindung "kraft Amtes" Ortsvorsteher, war aber nicht zugleich Ortschaftsrat und ist deshalb in dieser Liste nicht aufgeführt.

15.01.2008

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Spaziergang durch Neckarsulm

Von Heike Kinkopf

….

Gut eingedeckt Einen milden Roten – den trinkt Claudia Körner (44) privat am liebsten. In der Verkaufsstelle der Weingärtnergenossenschaft geht es jetzt ruhiger zu als im Dezember.

Durchatmen. „Die Leute sind meist von Weihnachten noch gut eingedeckt“, weiß die Verkäuferin aus Erfahrung. Reißenden Absatz fand der Muskattrollinger, der im Dezember abgefüllt wurde. Nur noch vier Kartons zählt Körner. Verunsichert waren Kunden nach der Fusion mit der WG Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg. „Bleibt die Verkaufsstelle in Neckarsulm erhalten?“ Diese Frage hat Claudia Körner mehr als ein Mal mit Ja beantwortet. Inzwischen aber wissen die Leute Bescheid. Kaum einer fragt mehr nach.

Bericht (Auszug) in der Heilbronner Stimme vom 12.01.2008

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Dohfelder Fasching - das Plakat 2008:

Artwork © 2008 by Matthias "The Worm" Herkle

 


Der Sportclub und der MGV Dahenfeld feiern den alljährlichen Dorffasching. Am kommenden Samstag und Sonntag, 19. und 20. Januar, geht es also wieder hoch her im Neckarsulmer Stadtteil.

Das diesjährige Motto lautet „Dohfeld sööörft langsam“ und nimmt damit die niedrige DSL-Internetgeschwindigkeit aufs Korn. Am Samstag beginnt das mit vielen Überraschungen gespickte Programm um 19.59 Uhr. Die original Dohfelder Musikband Crazy Remigs und DJ Freddy werden das Publikum an diesem Abend so richtig auf Touren bringen.

Am Sonntagnachmittag, um 13.59 Uhr, zieht wieder der längst nicht mehr kleinste Umzug im Unterland durch die Dahenfelder Straßen. Dieser endet vor den „Toren“ der Hüttberghalle.

Im Außenbereich werden Getränke und Stärkung sowie Stimmung für Akteure und Gäste geboten, während ab 14.31 Uhr in der Hüttberghalle der Kinderfasching mit DJ Freddy beginnt.


Bericht in der Heilbronner Stimme vom 15.01.2008

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Jahresrückblick 2007 und Vorschau auf 2008

von Johann Habla

In einer Rückschau der Heilbronner Stimme vom 3. Januar 2008, in der das Neckarsulmer Geschehen des vergangenen Jahres abgehandelt wird (siehe unten), wird Dahenfeld nur einmal erwähnt. "Natürlich" geht es um den immer noch nicht bespielbaren Trainingsplatz des SC. Damit nicht der Eindruck entsteht, es wäre (auch) sonst 2007 im Dorf nichts passiert, nachfolgend eine kurzer Blick auf die abgewickelten und noch laufenden Projekte.

Vorbemerkung: Politik ist nach Max Weber (1864-1920; Jurist, Nationalökonom und Soziologe) das beharrliche und geduldige Bohren dicker Bretter mit Augenmaß und Leidenschaft zugleich. Diese Feststellung gilt natürlich auch für die Kommunalpolitik.

Das heißt: Man braucht einen langen Atem, wenn man etwas erreichen will. Vieles dauert länger, als geplant. Länger, als Außenstehende erwarten, sowieso. Und daran lässt sich auch kaum etwas ändern. Denn es hapert in der Regel nicht am mangelnden Wollen oder Können der zuständigen Stellen und Personen. Sondern daran, dass die Materie kompliziert ist, der Abstimmungsbedarf groß. Aber wenn die Mühlen auch manchmal langsam mahlen: in Betrieb sind sie!

Im Jahr 2007 haben den Ortschaftsrat und die Ortsverwaltung u.a. folgende Themen beschäftigt:

- die Aussegnungshalle auf dem Friedhof

- der Trainingsplatz am Sportgelände

- die Anschaffung des neuen Löschfahrzeugs unserer Feuerwehr

- die geplante Renaturierung des Brunnenwiesenbaches

- die Erschließung des Baugebiets Brunnengasse

- das künftige Schicksal des Hauses Kreuzstraße 23

- die Verbesserung unserer Internetanbindung durch schnelles DSL

- die Renovierung der Alten Kelter

- die Zukunft der Offenen Jugendarbeit im Dorf ("Zelle 803")


Und wie ist der Stand dieser Vorhaben zum Jahresbeginn 2008?

Die Aussegnungshalle ist bis auf wenige noch anstehende "Nacharbeiten" fertig. Für eine würdige Innenausgestaltung sind 8.000 € im Haushalt 2008 eingestellt.

Der Trainingsplatz ist zwar immer noch gesperrt, aber durch die Installation einer neuen Flutlichtbeleuchtung am Hauptplatz ist dieser jetzt wenigstens auch abends nutzbar. Es bleibt zu hoffen, dass das Beweissicherungsverfahren über die Baumängel am Trainingsplatz in diesem Jahr abgeschlossen werden kann, damit dieser wieder bespielt werden darf. Denn für 2009 ist bereits vorgesehen, den Hauptplatz zu erneuern (Kostenaufwand ca. 250.000 €).

Das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr wurde am 30. Juni 2007 feierlich an die Abteilungswehr übergeben.

Für die geplante Renaturierung des Brunnenwiesenbaches im Bereich der Erlenbacher Straße wurden dem Ortschaftsrat in der Novembersitzung 2007 die Planungen vorgestellt, die Ausschreibungen laufen und mit den Arbeiten soll in diesem Frühjahr begonnen werden.

Im Baugebiet Brunnengasse werden, für jedermann deutlich sichtbar, die ersten Häuser gebaut.

Das Haus Kreuzstraße 23 soll nicht - wie ursprünglich geplant - abgerissen, sondern im Sommer 2008 abgetragen und im Freilandmuseum Wackershofen wieder aufgebaut werden. Infolge dieser zunächst nicht so vorgesehenen, aber zu begrüßenden Lösung ist es zu zeitlichen Verzögerungen gegenüber den ursprünglichen Planungen gekommen.

Der geplante Umbau der Alten Kelter, und vor allem die zeitliche Perspektive, haben sicher nicht davon profitiert, dass im letzten Jahr in der Leitung des städtischen Hochbauamts ein unerwarteter Wechsel erfolgt ist. Aber im Haushalt 2008 sind nun 250.000 € für diese Maßnahme eingestellt. Nach dem Dorffest im Juli 2008 soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Die Internet-Anbindung unseres Dorfes ist trotz der fast flächendeckenden Versorgung mit "DSL light" weiterhin ein Thema. Die Problematik wurde auf Bitte des Ortschaftsrats von der Stadtverwaltung aufgegriffen und von Oberbürgermeister Volker Blust zur Chefsache erklärt. Es waren viele technische und auch rechtliche Fragen zu klären. Inzwischen ist geklärt, dass mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt ein Leitungsausbau erfolgen könnte, der DSL mit einer Geschwindigkeit von 6.000 bis 16.000 kbit/sec im Dorf ermöglichen würde.

Leider war es nicht mehr möglich, einen entsprechenden Vertrag noch im Jahr 2007 zu unterschreiben. Die Europäische Union hat Vorgaben gemacht, unter welchen Voraussetzungen Kommunen den Ausbau der örtlichen Breitbandversorgung durch private Anbieter finanziell fördern dürfen. Diese Voraussetzungen müssen in Bezug auf Dahenfeld im ersten Quartal 2008 noch geprüft werden, erst danach kann ggfs. der Vertrag über den Leitungsausbau abgeschlossen werden.

Für die künftige Nutzung des Jugendraums Zelle 803 wird Anfang des Jahres 2008 vom städtischen Kinder- und Jugendreferat ein neues Konzept unter Beteiligung der Dahenfelder Jugend erarbeitet werden.

Die Hüttberghalle soll in 2008 eine mobile Trennwand erhalten, um eine bessere gleichzeitige Nutzung durch zwei (kleinere) Sportgruppen zu ermöglichen. Hierfür sind im neuen Haushalt 30.000 € eingestellt.

Für eine Ortseingangsbeschilderung sind die Standorte und die Gestaltung abgestimmt, das Geld ist im Haushalt 2008 eingestellt.
 

Insgesamt lässt sich damit feststellen, dass für das Jahr 2007 doch eine durchaus positive Bilanz gezogen werden kann. Denn es sind nicht nur die großen Projekte, die uns voranbringen. Es sind auch viele kleine Maßnahmen, die sich in der Gesamtschau positiv auswirken. So wurde unter anderem in 2007 die Treppe zwischen der Kilianstraße und der von Busseck-Straße (für immerhin 18.000 €) saniert, der Weg vom Brunnenwiesenweg zum Kleinen Entengäßchen wurde befestigt. Das Haus Backhausweg 2 wurde gekauft und abgerissen. Das Umspannhäuschen an der Landstraße in Richtung Neuenstadt wurde von seinen Graffitis befreit, neu gestrichen und eingezäunt. Für den Sportplatz wurden zwei Betreuerkabinen angeschafft und die Flutlichtanlage besorgt.

Neckarsulm - eine Stadt in Bewegung: diese Beschreibung trifft also nicht nur auf die Kernstadt, sondern auch auf die Stadtteile zu!

10.01.2008


Eine Stadt in Bewegung

Von Heike Kinkopf

Neckarsulm - Mit was anfangen? Viel hat sich 2007 in Neckarsulm getan. Bauprojekte verändern das Gesicht der Kommune, die mit publikumswirksamen Veranstaltungen ihr Profil als Kulturstadt schärft. „Insgesamt wurde die Lebens- und Wohnqualität weiter erhöht“, bringt ein zufriedener Oberbürgermeister Volker Blust das Geschehen auf den Punkt, als er bei der Einbringung des Haushalts für 2008 kurz Rückschau hält. „Dynamisch, lebendig, fortschrittlich“ – Attribute, die auf Neckarsulm zutreffen.

Bunt Als fröhlicher Farbklecks in der Landschaft präsentiert sich das SE-Zentrum, in das die Heimstättengemeinschaft Neckarsulm/Heilbronn sechs Millionen Euro steckt. Hinter 870 einzelnen bunten Glasscheiben tüfteln 80 Ingenieure von 23 Firmen an Inneneinrichtungen für Fahrzeuge. Einem kompletten Neubau gleich kommt die Sanierung der PCB-belasteten Neubergschule für gut zwei Millionen Euro. Knapp vier Millionen Euro fließen in eine neue Kindererlebniswelt und eine Panoramasauna, die die Attraktion des Aquatolls steigern sollen.

Schmuck Das Stadtmuseum im schmucken Fachwerkbau macht Geschichte begreifbar. 2,5 Millionen Euro lässt sich Neckarsulm Gebäudesanierung und Konzeption kosten. Das interaktive Museum zählt seit der Eröffnung Anfang des Jahres 2007 rund 5000 Gäste. „Eine unerwartet hohe Besucherfrequenz“, freut sich Volker Blust über das positive Echo.

Eine starke Resonanz erfahren darüber hinaus die unzähligen kleinen und großen Feste, die Neckarsulm mit Bewohnern und Auswärtigen zu feiern versteht. „Hier spielt die Musik“ – das Motto der städtischen Kulturreihe gilt: Ein Festival der lachenden Töne, eine poetische Lichtinszenierung mit unzähligen Kerzen und Theater im Freien, eine Lasershow, bei der alle Neckarsulmer Orchester Filmmusik spielen, kostenlose Open-Airs auf dem Marktplatz, bei denen gut gelaunte Besucher auf den Biertischen stehen – es sind ganz besondere Aktionen, mit denen Neckarsulm versucht, sich ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Ein Vorhaben, das zu gelingen scheint.

Rührige Bürger Rege wie eh und je die Vereine. Für den Gesangverein Lassallia ist 2007 ein ganz besonderes Jahr: Er feiert das 100-jährige Bestehen mit zahlreichen Aufführungen. Am 15. April bekommt die Lassallia mit ihren rund 180 Mitgliedern die Zelterplakette verliehen. Weniger erfreulich verläuft das Jahr für die Fußballer des Sportclubs Dahenfeld. Das 2004 eingeweihte Spielfeld an der Hüttberghalle ist auch nach über drei Jahren unbespielbar. Das Ende des Rechtsstreits ist nach wie vor nicht in Sicht.

Proteste Engagiert treten Neckarsulmer für ihre Interessen ein. Mehr als eine Unterschriftenliste flattert dem Oberbürgermeister auf den Schreibtisch. Über 1300 Namen stehen für die Ablehnung eines potenziellen Baugebiets Neuberg V. Der Protest zeigt Wirkung. Die Verwaltung prüft nun Alternativen. Für den Erhalt „ihrer“ Sauna im alten Hallenbad streiten Bürger, die auch aus vielen Nachbargemeinden kommen. Zank gibt es bei der Weingärtnergenossenschaft Neckarsulm. Die Fusion mit der WG Heilbronn-Weinsberg-Erlenbach sorgt für Misstöne. Dass unterm Strich das Miteinander funktioniert, beweisen die Neckarsulmer bei zahlreichen anderen Gelegenheiten. Zum Beispiel beim Ganzhornfest, bei dem alle an einem Strang ziehen.


Bericht in der Heilbronner Stimme vom 03.01.2008

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