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St. Remigius bekommt neuen Altar
Dahenfelder on Tour
Bauausschuss in Dahenfeld
55.555 Besucher von www.dahenfeld.de
Remigius on Tour (2)
Ortschaftsrat konstituiert sich
Dahenfelder Freibad
Einwohnerzahlen in Baden-Württemberg stagnieren
Bachrenaturierung vor Abschluss
Aufwändige Sanierung von St. Remigius
Dorffest drei Tage lang ausverkauft
Dorffest-Vandalen
Super Dorffest-Auftakt
Info von KabelBW zum "Schnellen Internet"
28. Dahenfelder Dorffest
Stadtteile im Trend
Neue Ansichtskarten vom Dorf erhältlich
Relegationsspiel zur Bezirksliga vor 850 Zuschauern
Weitere Wahlergebnisse im Dorf
Ergebnisse Ortschaftsratswahl
Erste Dahenfelder Wahlergebnisse
Verhaltener Beginn des Wahlsonntags
Reserve des SC feiert Meisterschaft
Das Haus Kreuzstraße 23 zieht um
Wahlergebnisse live im Neckarsulmer Rathaus
Neue Bodenrichtwerte beschlossen
Neuer Verein FoKuS Dahenfeld e.V. gegründet
Die Bagger regieren im Dorf
Relaunch von dahenfeld.de geplant
Neues Vereinsheim des Tennisclubs eingeflogen
Maischerz
Einwohnerzahlen am 31.03.2009
Streckensperrung L1095 Dahenfeld - Neckarsulm
Fußball-WM mit Dahenfeld-Slogan
FDP nominiert Kandidaten für Gemeinderatswahl
Kirchenkonzert in Binswangen
Grüne nominieren Kandidaten für Kommunalwahlen
Geschwindigkeitskontrollen im Dorf
Schnelles Internet in Dahenfeld
Aprilscherz
Gebet in die Nacht
Zeitung in der Grundschule
Bäume auf Verwaltungsstelle erhältlich
Generalversammlung SC Dahenfeld
SPD nominiert Kandidaten für Kommunalwahlen
DWV nominiert Kandidaten für Ortschaftsratswahl
FWV nominiert Kandidaten für Gemeinderatswahl
Remigius on Tour (1)
Hängepartie um Sportplatz geht weiter
Streit um Sportplatz
Hauptspielfeld wird saniert
Fasching in Dahenfeld (3)
Bürgerinformationsabend am 11.03.2009
CDU nominiert Kandidaten für Gemeinderatswahl
NLD nominiert Kandidaten für Ortschaftsratswahl
Fasching in Dahenfeld (2)
Fasching in Dahenfeld (1)
Stadt unterstützt Kirchenrenovierung
Einwohnerzahlen am 31.12.2008
Etatberatung im Ortschaftsrat
Am anderen Ende der Welt
Berühmte Dahenfelder - Folge 71: Hermann Storz

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Die Gelben Seiten verabschieden sich....

Von Johann Habla

Am Ende ging es doch schneller als gedacht. Dass der Relaunch von dahenfeld.de bereits zum 14. August 2009 möglich wurde, hat mehrere Gründe. Zum einen wurde darauf verzichtet, alle Inhalte der alten Seite in die neue einzupflegen. Vor dieser Herausforderung schreckten selbst die Profis von STIMME.NET zurück, obwohl sie dafür bezahlt worden wären.

Hinzu kam, dass - solange die neue Seite im Aufbau war - Änderungen in beiden Sites eingestellt werden mussten. Diesen zusätzlichen Aufwand über längere Zeit zu betreiben, wäre schwer möglich gewesen.

Als dann die zuständige Projektkoordinatorin von STIMME.NET ihren Sommerurlaub immer näher vor Augen hatte, wuchs das Interesse an einem baldigen Abschluss der Arbeiten auch von ihrer Seite ;-))

Geklärt werden musste letztlich noch, ob die Domain www.dahenfeld.de, die seither von einem anderen Provider gehostet wurde, zu STIMME.NET umziehen sollte oder ob es andere Lösungen geben könnte. Die Entscheidung fiel letztlich dahingehend aus, dass die neue Webseite bei STIMME.NET unter http://dahenfeld.neckarsulm.de gehostet wird. www.dahenfeld.de bleibt beim seitherigen Provider und wird auf das neue Angebot umgeleitet. Die alte Website bleibt ebenfalls im Netz und kann über www.dahenfeld.purespace.de aufgerufen werden. Sie wird aber nicht mehr aktualisiert und dient künftig als Dorfarchiv der Jahre 1999 - 2009.

Die "Gelben Seiten" und ihr Webmaster verabschieden sich damit nach genau neun Jahren und neun Monaten von ihren bis dato 55.824 Besucherinnen und Besuchern. Vielen Dank für Ihr/Euer Interesse, Ermutigung und Unterstützung! Es hat Spaß gemacht!

Bis bald auf dahenfeld.de_2.0!

14.08.2009

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„Ein fester Ort für Liturgie und das Wort“

Von Angela Groß

Nun sind die Würfel gefallen: Der neue Volksaltar in der Dahenfelder Pfarrkirche St. Remigius wird von Herbert Volz gestaltet. „Die Gemeinde kann sich freuen“, sagt die Pastoralreferentin Elisabeth Schick, weiß aber auch, dass die eindeutige Entscheidung des Kirchengemeinderats bei den Kirchgängern teils mit gemischten Gefühlen aufgenommen wird. Angela Groß hat nachgefragt.

Frau Schick, für welchen Künstler hat sich der Kirchengemeinderat entschieden?

Elisabeth Schick: Die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart hat einen Wettbewerb veranstaltet. Für den neuen Volksaltar und Ambo, das ist ein erhöhtes Lese-Pult, hatten wir vier verschiedene Modelle zur Auswahl. Wir haben uns für den Entwurf von Herbert Volz entschieden. Das Material ist rötlicher Sandstein, der Altar schließt mit einer quadratischen Platte ab und verjüngt sich nach unten.

War es eine schwierige Entscheidung?

Schick: Nein. Normalerweise hätten wir nur zwei Modelle bekommen. Aber die Entscheidung in Rottenburg fiel nicht sehr einmütig aus. Bei der Diskussion sah es zunächst so aus, als ob jeder Entwurf seine Favoriten hat, Vor- und Nachteile wurden abgewogen. Die Entscheidung am Ende war bei zwei Enthaltungen recht eindeutig.


Elisabeth Schick
(Foto: privat)

Was hat überzeugt?

Schick: Der Künstler stellt eine Einheit zwischen Altar und Lesepult her. Beides ist aus rotem Sandstein, und die Fläche des Altars ist identisch mit jener der Bodenplatte, auf die der Künstler das Ambo stellt. Die Bodenfläche ist in vier kleinere Quadrate unterteilt, die wiederum die vier Evangelisten symbolisieren. In der Gestaltung der Bodenplatte steckt quasi eine theologische Aussage, das hat uns gefallen.

 























Der Hochaltar in der Dahenfelder
Kirche ist prächtig.
(Foto: HSt-Archiv/Rabea Sattar)

Worin unterscheidet sich ein Volksaltar vom Hochaltar?

Schick: Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat es eine Liturgiereform gegeben. Die Pfarrer haben nicht mehr zum Hochaltar hin - vom Volk weg - die Eucharistie gefeiert, sondern man hat in die Kirchen Volksaltäre gestellt, so dass die Priester die Eucharistie den Gläubigen zugewandt feiern. Das ist dann ein gemeinsames Feiern und nicht mehr so, dass der Priester vorne feiert und das Volk zuschaut.

Und warum war ein neuer Volksaltar überhaupt notwendig?

Schick: Der Volksaltar, der seit 1985 und bis vor kurzem in der Kirche stand, wurde von einem Künstler gestaltet. Als Material hat er Holz verwendet. Inzwischen nimmt man aber lieber Stein, denn man will eigentlich, dass dieser Volksaltar nicht-transportabel ist. Um einen festen Ort für die Eucharistie und das Wort, also Predigt und Schriftlesungen, zu haben. Auch der Architekt aus Rottenburg hat uns darauf hingewiesen, dass der Volksaltar einfach nicht mehr zeitgemäß ist.

Kann sich die Gemeinde freuen?

Schick: Ja, ich finde schon.

Aber im Vorfeld wurden kritische Stimmen laut?

Schick: Diese Neuerung war insgesamt in der Gemeinde nicht unumstritten. Ich denke, es hat damit zu tun, dass dieser Volksaltar aus der Hinterlassenschaft des sehr geschätzten Pfarrers Abele stammt. Er wirkte über 40 Jahre in Dahenfeld, und deshalb fühlen sich viele Dahenfelder diesem Altar verbunden, weil sie ihn sehr stark mit Pfarrer Abele in Verbindung bringen. Er hat auch den Hochaltar aus eigenen Mitteln finanziert, ein paar Jahre bevor der Volksaltar in die Kirche kam. Es ist verständlich, dass da viele Herzen dran hängen. Nicht umstritten war aber im Kirchengemeinderat, die liturgischen Orte neu zu gestalten. Es war damals eine einstimmige Entscheidung, die wir extra geheim durchgeführt haben, damit jeder so abstimmen kann, wie er möchte.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 03.08.2009

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Hurra, das ganze Dorf ist da!

Von Johann Habla

Hurra, das ganze Dorf ist da... Was als Schlachtruf der TSG Hoffenheim bekannt wurde, als die "Achtzehnhundertneunundneunziger" noch wenige, aber dafür echte Fans hatten, lässt sich ohne weiteres auf die in alle Richtungen ausschwärmenden Dahenfelder übertragen, die derzeit bei den diversen Events in der Region anzutreffen sind.


(Foto: Karl-Heinz Leitz in der "Neckarsulmer Stimme" vom 31.07.2009)

Dass man auf dem Neckarsulmer Marktplatz bei den "Donnerstags-in-die-City"-Konzerten jede Menge Dohfelder antrifft, ist kein Geheimnis. Aber auch zu den sportlichen und kulturellen Höhepunkten des 1. August-Wochenendes pilgerten die Bewohner des unbeugsamen kleinen Dorfes hin. Am Freitagabend war es der legendäre irische Blues- und Rock-Gitarrist Gary Moore, der mit seiner Band nicht nur die Dahenfelder AC/DC-Fraktion auf dem Mosbacher "Großer Elzpark"-Gelände begeisterte.


(Foto: Johann Habla)

Samstags strömten die Fußball-Fans ins Heilbronner Frankenstadion, um auf die große Pokalsensation der SG Sonnenhof Großaspach gegen den VfB zu hoffen (die vereinzelten Stuttgart-Fans im Stadion sahen das  natürlich differenzierter).

(Foto: Marc Schmerbeck in "Echo
am Sonntag" vom 02.08.2009)

(Foto: Johann Habla)

Und zum Abschluss des Pokal-Wochenendes traf dann der große FC Bayern am Sonntag in der Rhein-Neckar-Arena auf die kleine Spielvereinigung Neckarelz. Für viele Dahenfelder Fußballfreunde die Gelegenheit, endlich einmal das schöne Sinsheimer Stadion kennen zu lernen, ohne zur Strafe Ralf Rangnicks Millionarios angucken zu müssen ;-))

02.08.2009

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Neckarsulmer Bauausschuss besichtigt aktuelle Bauprojekte

Von Andreas Bracht

Die Stadt Neckarsulm bewältigt auch in diesem Jahr eine Fülle an Baumaßnahmen, um die kommunale Infrastruktur weiter auszubauen, das Wohnumfeld der Bürgerinnen und Bürger aufzuwerten und attraktive, sichere Verkehrswege zu schaffen. Einige der großen und kleinen Baustellen waren das Ziel einer Rundfahrt, die den Bauausschuss im Rahmen der jüngsten Sitzung zwei Stunden lang durch das Stadtgebiet führte. Bürgermeister Klaus Grabbe stellte die einzelnen Projekte vor und erläuterte vor Ort den jeweils aktuellen Stand der Bauarbeiten.


Der Bauausschuss am Dahenbach (Foto: Andreas Bracht)

Eine wichtige Maßnahme zur gestalterischen Aufwertung des Ortskerns nimmt im Stadtteil Dahenfeld Gestalt an. Seit Mitte Mai wird der Dahenbach naturnah ausgebaut und dabei wieder in ein erlebbares Gewässer verwandelt. In der Erlenbacher Straße gegenüber dem Vereins- und Gemeindehaus ermöglichen jetzt treppenartig angelegte Sitzstufen aus Muschelkalkquadern den direkten Zugang zum Gewässer. Das früher in eine steile Betonwand eingezwängte Bachprofil ist an dieser Stelle aufgeweitet worden. An der oberen Kante erstreckt sich ein kleiner Platz, dessen Umrisse bereits erkennbar sind. Er wird noch gepflastert, begrünt und im rückwärtigen Bereich mit einer Hecke von der Fahrbahn abgegrenzt. „Wir wollen den Bach als Bestandteil der Dorfgestaltung erfahrbar und erlebbar machen“, erläuterte Klaus Grabbe das Ziel der Umgestaltung.

Zu diesem Zweck wird auch der Gehweg am Bach entlang bis zur Kreuzstraße neu angelegt und mit Baumquartieren gestaltet. Oberhalb des Brückendurchlasses wird die Betonsohle durch den Einbau natürlicher Materialien in ein naturnahes Bachprofil umgewandelt. Natursteinmauern, Faschinenbündel und Flussbausteine gliedern das Bachprofil und schaffen einen gewässertypisch gestalteten Lebensraum für Lebewesen und Pflanzen. Bis Mitte August wird die Renaturierung abgeschlossen sein.

...

Pressebericht der Stadt Neckarsulm vom 23.07.2009 (Auszug)

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55.555 Besucher auf Dahenfelder Webseite

von Johann Habla

Am 2. August 2008 konnte diese Webseite ihren 50.000 Besucher seit dem 14.11.1999 begrüßen. Nur ein knappes Jahr später, am Freitag, dem 24.07.2009, gibt es wieder eine bemerkenswerte Zahl an Zugriffen zu vermelden: stolze 55.555 Besucherinnen und Besucher!


(Foto: © Johann Habla)

Derzeit ist es nur ein einfacher "Counter", der die Besucherzahlen erfasst. Wesentlich genauere Analysen werden nach dem geplanten Relaunch dieser Seite möglich sein, der nach den Sommerferien erfolgen wird.

26.07.2009

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Remigius on Tour

Von Friedhelm Baumert

Nachdem der Hl. Remigius kürzlich im heißen Afrika war, wollte er sich etwas abkühlen und ging auf die Reise in den hohen Norden, mit Anita und Friedhelm Baumert, sowie Ursula und Jürgen Herrmann.


v.l.n.r.: J. Herrmann, A. Baumert, Hl. Remigius, U. Herrmann, F. Baumert (Fotos © Friedhelm Baumert)

Den nördlichen Polarkreis überschritt er bei Rovaniemi in Finnland. Nach einem Besuch beim Weihnachtsmann zog er aber weiter, da er noch die Mitternachtssonne sehen wollte. Am Nordkap auf der norwegischen Insel Mageroya, dem nördlichsten Punkt Europas, erwarteten ihn aber stürmische Winde, Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nebel, aber keine Sonne um Mitternacht.

Er ließ sich aber dennoch auf dem Nordkappplateau unter dem schmiedeeisernen Globus ablichten (Bild 2 + 3) und zog sich dann nach der Nordkaptaufe schleunigst ins warme Hotelzimmer in Honnigsvag zurück.

Auf der Rückreise, nachdem er doch noch einige Male die Mitternachtssonne gesehen hat, überschritt er auf einer Hochebene im Saltfjellet Nationalpark, nördlich von Mo i Rana in Norwegen, wieder den Polarkreis in südlicher Richtung. Nach dem anstrengenden, aber schönen Ausflug in Nordpolnähe, kehrte er mit neuen Erkenntnissen und Erinnerungen an wunderschöne Landschaften wohlbehalten nach Dahenfeld zurück.

26.07.2009

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Ortschaftsrat zur konstituierenden Sitzung zusammengetreten

Von Andreas Bracht

Mit der feierlichen Verpflichtung der Mitglieder hat die neue Amtsperiode des Ortschaftsrates im Neckarsulmer Stadtteil Dahenfeld begonnen. Im Rahmen der ersten Sitzung nach der Kommunalwahl, an der auch Oberbürgermeister Joachim Scholz und Hauptamtsleiter Andreas Eschbach teilnahmen, verpflichtete Ortsvorsteher Johann Habla die Ortschaftsräte, ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen.

Als neue Mitglieder vereidigte der Ortsvorsteher Daniel Kühner (Neue Liste Dahenfeld, NLD) und Sarah Christ (Dahenfelder Wählervereinigung, DWV). Aus dem Gremium verabschiedet wurden Hans-Peter Weinreich (NLD) und Annegret Baum (DWV). Während der Dahenfelder Architekt nicht den erforderlichen Stimmenanteil erzielte, hatte sich Annegret Baum nicht mehr zur Wahl gestellt. OB Scholz und Johann Habla dankten den scheidenden Mitgliedern für ihre jahrelange engagierte Arbeit im kommunalpolitischen Ehrenamt.


v.l.n.r.: OB Scholz, ORe Herkle, Weinreich, Baum, A. Kühner, Schmitzer,
Erlewein, Christ, OV Habla, ORe D. Kühner, Storz (Foto: Andreas Bracht)

Hans-Peter Weinreich, der 2004 erstmals in den Ortschaftsrat gewählt wurde, sei als Architekt ein wertvoller und sachkundiger Ratgeber im Gremium gewesen, versicherte Johann Habla. Zudem habe sich Weinreich als "echter Dahenfelder" auch stark ins Gemeinschaftsleben eingebracht, unter anderem als langjähriger Kassierer des Sportclubs Dahenfeld.

Annegret Baum gehörte 1999 zusammen mit Monika Schmitzer zu den ersten Frauen, die in den Ortschaftsrat von Dahenfeld einzogen. "Damals ein absolutes Novum", erinnerte sich der Ortsvorsteher. Annegret Baum verkörpere den "Typus der modernen Frau, der Beruf, Familie und Ehrenamt unter einen Hut bringt", bemerkte Habla anerkennend. Die Musikschullehrerin und zweifache Mutter habe den Beratungen im Gremium "immer wertvolle Impulse gegeben, kritisch nachgefragt und die Sitzungen mit konstruktiven Vorschlägen begleitet". Johann Habla würdigte auch ihr zusätzliches ehrenamtliches Engagement im Musik- und Gesangverein Dahenfeld und in der katholischen Kirchengemeinde Sankt Remigius. Für diese Gesamtleistung erhielt Annegret Baum als erste Frau in der Ortsgeschichte die Plastik des Remigius-Brunnens. Mit diesem offiziellen Geschenk ehrt der Ortschaftsrat Personen, die sich in besonderer Weise um die Ortschaft Dahenfeld und ihre Bürger verdient gemacht haben.

Zum Abschluss der Sitzung bedankte sich OB Scholz bei den Bürgervertretern für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Den Sachverstand, den die Ortschaftsratsmitglieder vor Ort einbringen, habe er stets zu schätzen gewusst. "Sie sind die Sachwalter der Bürgerinteressen vor Ort", stellte Joachim Scholz fest. Er rief den Ortschaftsrat auf, die Arbeit in diesem Sinne fortzusetzen. "Ich stehe zur Ortschaftsverfassung und zum Ortschaftsrat als Gremium."

Pressebericht auf www.neckarsulm.de vom 22.07.2009

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Neues Dahenfelder Freibad eröffnet im August

Von Remigius Reims

Dahenfeld braucht ein eigenes Freibad. Diese Forderung wird seit Jahren bei Bürgerversammlungen in der Hüttberghalle erhoben. In Neckarsulm gibt es seit dem Bau des AQUATOLL kein richtiges Freibad mehr und Obereisesheim ist a) zu weit weg und b) fast schon badisch. Aus diesem Grund hatte auch die Dahenfelder Ortsverwaltung beim letzten Rathaussturm am "schmutzigen" Faschingsdonnerstag ihre Verteidigungsstrategie unter das Motto "Bad Dahenfeld" gestellt, um für die Idee eines Neubaus zu werben.

Erfreulicherweise ist der Vorschlag nun zeitnah von einer privaten Investorengruppe aufgegriffen und in die Tat umgesetzt worden. Auf einem bis dahin brachliegenden Grundstück in der Erlenbacher Straße 20 wurde mit schwerem Gerät eine riesige Grube ausgehoben. In diese karrten fleißige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in mehreren Nachtschichten ca. 50 Tonnen Split. Trotzdem fand auch noch ein Luxusmodell der Pfedelbacher Firma Aktivpool 24 in dem Loch Platz.


So wie auf diesem Bild wird auch das Dahenfelder Freibad einmal aussehen, wenn es fertig ist!
(Foto:
© Aktivpool24 -Nicole Springmann, Brucknerstr.10, 74629 Pfedelbach)

Sagenhafte 30.000 Liter Wasser füllen das Becken, das sind mehr als 20 Liter für jede/n Dahenfelder/in! Ergänzt wird das neue Badespaßangebot um ein  Kneippbecken, das die Stadt Neckarsulm gerade im nahe gelegenen Dahenbach (auf Höhe Vereins- und Gemeindehaus) neu errichtet. Wegen des zu erwartenden Besucherandrangs musste auch die Parkplatzsituation überdacht werden. Stellflächen in hoffentlich ausreichender Zahl finden sich bei der Hüttberghalle. Benötigt werden noch ein Kassenhäuschen, ein Drehkreuz sowie diverse Umkleidekabinen. Allerdings ist dafür auf dem Grundstück kein Platz mehr.


Beinahe hätte das Grundstück in den Pool gemusst. (Foto: Remigius Reims)

Bis zur Fertigstellung der geplanten Solardach-Heizanlage ist für die Wassertemperatur im Becken die Sonnenstrahlung noch selbst verantwortlich. Wie dahenfeld.de aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zugetragen wurde, hat sich das Wasser während der aktuellen Hitzeperiode auf immerhin 20 Grad (Fahrenheit) erwärmt.


Wegen akuter Erfrierungsgefahr darf der Pool derzeit nur mit Schutzkleidung
(Neopren-Anzug) benutzt werden (Foto: Remigius Reims)

Mit den abschließenden Begrünungs- und Fliesenlegerarbeiten haben die Investoren die renommierte Firma ADULZ GmbH & Co. KG aus Dahenfeld beauftragt, die für ihre überaus präzise und sorgfältige Arbeitsweise bekannt ist. Mit der offiziellen Einweihung des neuen Freibades ist deshalb erst im August zu rechnen, wobei das Jahr noch nicht feststeht.

Ein Bad braucht auch einen Namen: Vorschläge nimmt die Dahenfelder Verwaltungsstelle während der üblichen Öffnungszeiten entgegen.

19.07.2009

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Bevölkerungsstatistik - Der Wendepunkt ist erreicht

Von Joachim Rüeck

Ein Minus von 249 Köpfen ist angesichts einer Einwohnerschaft von 10,75 Millionen eine überschaubare Größe. Dennoch markiert das Jahr 2008 für die Präsidentin des Statistischen Landesamts, Carmina Brenner, einen Wendepunkt: „Die demographische Wende macht auch vor Baden-Württemberg nicht Halt.“ Schließlich ist die Bevölkerungszahl erstmals seit 1984 zurückgegangen - und das zwei bis drei Jahre früher als die Experten bisher prognostiziert hatten. Angesichts des kontinuierlichen Geburtenrückgangs und des geringer werdenden Einwandererüberschusses gehen die Prognosen für die nächsten Jahre weiter nach unten.

Vor allem ländliche Gebiete verlieren Einwohner. Der Zollernalbkreis hat den höchsten Bevölkerungsrückgang (minus 1237), auch der Landkreis Heilbronn (-559) und der Hohenlohekreis (-401) haben einen negativen Saldo. Dagegen „gewinnen Großstädte und verdichtete Gebiete an Attraktivität“. Stuttgart legte um fast 3000 Einwohner zu und verzeichnete sogar mehr Geburten als Sterbefälle. Der dicht besiedelte Landkreis Ludwigsburg (+752) und die Stadt Heilbronn (+471) wuchsen ebenfalls bevölkerungsmäßig.

Noch bis 2005 war der Südwesten das einzige Bundesland mit Geburtenüberschuss. Mittlerweile hat sich Baden-Württemberg beim Rest eingereiht. Im vergangenen Jahr kamen lediglich 91 900 Kinder zur Welt - nur 1977 und 1978 waren es weniger. Das Minus von 4500 gegenüber den Gestorbenen ist das Höchste seit der Landesgründung. Dazu kehren zahlreiche frühere Gastarbeiter in ihre Heimat zurück. Nach Griechenland, Italien und in die Türkei hat der Südwesten die höchsten Wanderungsverluste (zwischen 1600 und 1300 Köpfe). Das Auswanderungsparadies schlechthin bleibt aber die Schweiz (-6100).

Eine Folge des demographischen Wandels: Die Zahl der Alten und der Pflegebedürftigen nimmt zu. 237 000 Personen benötigten Ende 2007 Pflege. Im Jahr 2031 werden es laut einer Modellrechnung des Statistischen Landesamts 358 000 sein. Ihr Anteil an der baden-württembergischen Gesamtbevölkerung wird dann voraussichtlich von zuletzt 2,2 auf drei bis 3,5 Prozent steigen, vermuten die Fachleute. Länder wie Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben jetzt schon eine Quote von 3,4 Prozent.

Wachsen wird damit der Bedarf an Pflegepersonal. Knapp 100 000 Arbeitskräfte sind heute in der Branche tätig, bis 2031 werden zwischen 60 000 und 90 000 mehr benötigt, rechneten die Statistiker aus. Der Verband der Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen forderte, mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung die Attraktivität des Altenpflegeberufs zu erhöhen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 17.07.2009

Anmerkung des Webmasters: Weshalb dieser Artikel auf der Dahenfelder Webseite? Weil auch unser kleines, unbeugsames Dorf Teil der Entwicklung ist. Jahrelang stiegen die Einwohnerzahlen im Kreis Heilbronn überdurchschnittlich:


Quelle: Landkreis Heilbronn (www.landratsamt-heilbronn.de)

Es lässt sich aber nicht leugnen, dass diese Entwicklung zum Stillstand gekommen ist. Auch die Stadt Neckarsulm und ihre Stadtteile - noch mit Ausnahme von Amorbach! - haben stagnierende bis rückläufige Einwohnerzahlen. Dies muss bedacht werden, wenn in naher Zukunft wieder über die Fortschreibung des Flächennutzungsplans und die Ausweisung weiterer Baugebiete diskutiert wird.

17.07.2009

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Bach taucht wieder auf

Von Angela Groß

Der Brunnwiesenbach im Neckarsulmer Stadtteil Dahenfeld kommt wieder zu Ehren. Eine Investition von 430 000 Euro macht es möglich. In ein paar Wochen, so hofft man, werden die Bagger abziehen und die Renaturierungsarbeiten abgeschlossen sein.

Der Bach mit dem malerischen Namen verläuft durch ganz Dahenfeld, führte aber an bestimmten Stellen ein trauriges Dasein. Bei den Schrebergärten ist seine tiefe Lage problematisch. Dort wird er zum Abschluss der Arbeiten höher gelegt, die Anzahl der Stege wird reduziert. Bei Hochwasser wurde Geäst und sonstiges Material angeschwemmt und verstopfte den Rost beim Durchlauf. Erst beim Kindergarten taucht der Bach wieder auf.

„Es hat manchmal ganz schön gestunken“, sagt der Dahenfelder Ortsvorsteher Johann Habla. Das ändert sich gerade. Augenscheinlich sind die Veränderungen vor dem Vereins- und Gemeindehaus. Dort, im Ortskern, war auf einer Strecke von etwa 90 Metern der Bach in einem Betontrog gefangen: „Minimaler Wasserstand, geringe Fließgeschwindigkeit, einfach kein natürliches Gewässer“, fasst Petra Bannier, Diplom-Ingenieurin und beim Tiefbauamt für das Projekt zuständig, zusammen.


Die Stufen bieten künftig Möglichkeiten,
sich hinzusetzen. (Foto: Dittmar Dirks)

Jetzt gibt es große Blöcke aus Natursandsteinen, die treppenartig zum Gewässer führen. Man kann dort verweilen, sitzen und schauen. Der Beton ist verschwunden. Im Fachjargon heißt dies, den Bach wieder erlebbar zu machen. „Oben sitzt dann die Mutter und sieht ihrem Kind beim Spielen zu“, hat Habla bereits das passende Bild vor Augen. Während der Bach früher als technisches Bauwerk, als Löschwasserreservoir eine klare Funktion hatte, gelten heute andere Werte. „Das Ganze ist so angelegt, dass selbst wenn es wenig Wasser gibt, der Bach trotzdem noch fließt“, sagt Bannier und hofft, dass kleinere Fische kommen. Die vorhandene Betonmauer wurde mit Natursteinen verkleidet. Wenn im Herbst die Pflanzen gesetzt werden, dann stimmen spätestens nächstes Frühjahr auch die Details. „Im Moment fehlt noch so das gewisse Etwas“, sagt Petra Bannier. Pflastersteine verschönern ebenfalls den Ort und schaffen vor dem Vereinshaus einen Platz. Neben dem Jugendraum wurde die Plattform zur ehemaligen Leihbücherei abgerissen.

Lebensqualität Habla sieht das Projekt als ein gutes Beispiel dafür, dass Neckarsulm in seine Stadtteile investiert - „und ganz schön viel Geld in die Hand nimmt. Schließlich ist die Renaturierung keine zwingende Infrastrukturmaßnahme, hier geht es um Lebensqualität“. Die Summe von 430 000 Euro schließt die Arbeiten am Vorplatz mit ein.


Bericht in der Heilbronner Stimme vom 17.07.2009

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Restauratoren sind Segen für Kirche

Von Angela Groß

Von seinen Wohnhaus kann er die Baustelle sehen, doch diesen täglichen Fingerzeig braucht Hans-Peter Weinreich, der für die Sanierung verantwortliche Architekt, nicht. „Ich habe eine ganz andere Verbindung zu dieser Kirche“, sagt der 50-jährige Dahenfelder und erzählt, wie er sich zu seinem Geburtstag keine Geschenke wünschte, sondern Geld.


Für Andreas Brückner aus Schorndorf ist die
Wallfahrtskirche in Dahenfeld derzeit sein Arbeitsplatz.
Er säubert Stuck und Ornamente in der Raumschale.
(Fotos: Dittmar Dirks)

Geld für die Kirche: 1950 Euro kamen zusammen - „genau die Summe, die wir brauchen, damit die Zifferblätter der Kirchturmuhr neu gestrichen werden können“. Und der auf Kirchen spezialisierte Architekt mobilisierte auch die Dahenfelder Vereine, für die Kirche anzupacken. 14 Tage lang schufteten sie, der Motorradklub baute Gebälk an der Orgelempore aus, die Feuerwehr schlug Putz ab, und noch viel mehr passierte. „Mit den Eigenleistungen sparten wir 14.000 Euro ein.“ Und doch werden sich die Arbeiten bis in den Winter hinziehen. Bis zum vierten Advent soll alles fertig sein. 800.000 Euro sind veranschlagt, doch ob die wohl reichen? „Wir haben schon manche Überraschung erlebt“, sagt Pastoralreferentin Elisabeth Schick. Beispielsweise im Dachstuhl - „die halbe Chorseite war abgefault“, bringt es Thomas Heindrichs, Restaurator aus Stuttgart, auf den Punkt. Das stellte sich an Ort und Stelle heraus.

Alte Techniken sollen reproduziert werden, etwa darf kein Eisen eingebaut werden, sondern zum Verdübeln gibt es Eichenholz. Auflagen von der Denkmalbehörde.

Außen ist bereits frisch gestrichen, innen sind derzeit drei Restauratoren am Werk. Um die schwarze unschöne Schicht, die sich seit der letzten Renovierung in 1975/1976 über alle Ornamente, den Stuck und die Gemälde legte, wegzumachen. Großflächige Stellen werden teils mit kleinen Schwämmchen bearbeitet. Eine Sisyphusarbeit? „Eigentlich nicht. Ich fange oben an und höre rechts unten auf“, erklärt Heindrichs anhand eines Ornaments. Die schwarze Schicht resultiert von vielen angezündeten Kerzen, teils aber auch von der Heizung. Offene Heizdrähte unter den Fußbänken, nur mit einem Blech verkleidet, sollen für diesen Negativeffekt verantwortlich sein. Elektrotechnik und Heizung werden deshalb auf den neuesten Stand gebracht, und „es gibt einen neuen Aufgang zum Glockenstuhl“, sagt Rudi Kühner. Der Mesner kennt die Kirche von Kindesbein an, erinnert daran, dass der Kirchengemeinderat die Renovierung bereits im Jahr 2000 im Sinne hatte: „Es war jetzt sehr notwendig“.


Hell ist frisch, dunkler ist der
Ist-Zustand, zeigt Thomas Heindrichs.

Bei der Innenrenovierung Mitte der 70er Jahre wurde der von Viktor Geiselhardt gestaltete Hochaltar neu eingesetzt, er ist nun zum Schutz komplett abgedeckt. Für den davor stehenden Volksaltar, der neu gestaltet werden soll, hat es einen Wettbewerb bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart gegeben. Vier verschiedene Künstler haben ihre Ideen eingereicht, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 14.07.2009

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Volles Haus an allen Tagen

Von Ute Plückthun

Schon längst ist das Dahenfelder Dorffest bei vielen Festbesuchern im Kalender fest vorgemerkt: Geselliges Feiern rund um die Alte Kelter war an drei Tagen groß geschrieben und lockte auch zahlreiche Besucher aus den umliegenden Gemeinden in den Neckarsulmer Stadtteil.

Scherben beim Fassanstich am Samstag, bei dem im Eifer des Gefechts ein Krug zu Bruch ging, brachten Glück am Sonntag. Bereits zur Halbzeit war klar: Die Bedarfsmengen vom Vorjahr werden weit übertroffen. Bier und Wein müssen bei den Lieferanten nachbestellt werden. Mit dem Festverlauf hoch zufrieden zeigten sich folglich MGV-Vorstand Benno Baum und SC-Vorstand Stefan Erlewein. „Der Montag war schon immer unser Großkampftag“, sagt Erlewein. Dass aber „auch der Samstag gnadenlos gut“ war und „bis nachts um zwei Uhr volles Haus“ herrschte, erklärt sich Baum nicht zuletzt durch einige Neuerungen: Der MGV als beliebte und bekannte Stimmungskapelle habe am ersten Festtag selbst gespielt, „das hat gezogen“.


Drei Tage lang bot das Dahenfelder Dorffest
Musik, Unterhaltung und Gemütlichkeit.
Vor allem die jungen Festbesucher hatten
am Schießstand des Sportclubs ihren Spaß
und bewiesen Treffsicherheit.
(Foto: Ute Plückthun)

Der „Zulauf an jungen Leuten“, die „es ziemlich lange ausgehalten haben“, freut Baum besonders: „Die haben sich vorher übers Internet verabredet“, von 700 Foreneinträgen weiß Baum. Auch, dass das Fest jetzt nicht mehr im Zelt, sondern draußen stattfindet und die frisch umgebaute Kelter zum ersten Mal vom neu gegründeten Förderverein Fokus bewirtschaftet wird, „um ein Dach über den SC und den MGV zu bekommen“, zählt er als Verbesserungen.

Ursula Türk ist zum Dahenfelder Fest gekommen, „weil es immer so schön ist“. Man „trifft Bekannte und kann schwätzen“. Die Neckarsulmerin nutzt sonst den Montag, diesmal hat sie den Besuch mit einer sonntäglichen Radtour über Bad Friedrichshall und Neuenstadt verbunden. Während Hedwig und Bruno Ochs aus Oedheim stets am Sonntag zu Kaffee und Vesper beim Fest einkehren, ist Jürgen Kühners Absicht, zu Mittag „ein Giggerle zu essen“. Nebenbei bringt der Neckarsulmer seinen Kindern Jennifer (10) und John (8) das Schießen bei: Kimme, Korn, dann klappt's: Vier Schuss, vier Treffer, die Kinder freuen sich über ihre Gewinne, die ihnen Marcel Spohn aushändigt: Das SC-Mitglied ist vier Stunden lang außerdem für Kasse und Nachladen zuständig. Dabei hat er einige Arbeit, betont aber: „Für den Verein tut man das gern.“

Weitgereister Besuch auf dem Dahenfelder Dorffest: Anna Prigl von Long Island feiert zum ersten Mal mit. Die Amerikanerin mit guten Deutschkenntnissen ist mit ihrer kleinen Schwester Julia sieben Wochen lang bei den Großeltern Helga und Albert Prigl zu Besuch und hat am Samstag mit Laura Kraft, Franziska Dittmann, Sarah Schwerdtfeger und Laura Bauer bereits neue Freundinnen gefunden.

80 bis 100 Helfer pro Schicht sind beim Dorffest im Neckarsulmer Stadtteil im Einsatz. Mit leeren Bierkrügen in der Hand kommt Helferin Irma Müller aus ihrem Gartengrundstück. „Da hat's noch mehr“, berichtet sie an Benno Baum gewandt, der als Konsequenz von hinterlassenen Krügen im ganzen Ort bereits ankündigt: „Das war wohl das letzte Mal sein, dass wir kein Pfand verlangen.“

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 14.07.2009

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Vandalismus am Rande des Dorffests – Schädiger werden ermittelt

von Johann Habla

Eine Horde hirnloser junger Vandalen hat am Rande des Dorffestes ein Gartengrundstück in eine Müllhalde verwandelt und die kleine Blockhütte darauf massiv beschädigt.


(Fotos: Johann Habla)

Herunter gerissene Dachschindeln und Fensterkreuze, zerschlagene Mauersteine, verbogene Metallhalterungen und jede Menge Glasscherben prägten das verheerende Bild, das sich dem entsetzten Eigentümer des Stückles am Morgen bot.

Der Schaden stammt aus der Nacht vom Samstag auf Sonntag. Man konnte am Samstagabend auf dem Weg zum Dorffest Gruppen auswärtiger Jugendlicher sehen, die - bepackt mit Wodkaflaschen, Kartons voller Alkopops und diversen Sixpacks - offensichtlich nicht vorhatten, ihren Getränkebedarf über die offiziellen Verkaufsstellen der Vereine abzudecken. Ein Teil dieser Jugendlichen hat dann im Vollsuff auf dem Gartengrundstück gewütet. Vier große Müllsäcke wurden benötigt, um Flaschen, Dosen, Becher und anderen Unrat vom Grundstück und dem angrenzenden Weg wieder einzusammeln.

Glück im Unglück: der Eigentümer des malträtierten Stückles hat unter den Jugendlichen, die auf seiner Wiese randaliert haben, auch eine junge Dame aus Dahenfeld wieder erkannt. Diese hat nun genau eine Woche Zeit, sich auf der Verwaltungsstelle zu melden und die für die angerichtete Sauerei verantwortlichen männlichen Schädiger namentlich zu benennen. Anderenfalls – mitgefangen, mitgehangen – wird sie diejenige sein, die angezeigt wird und die Sache bei der Polizei auszubaden sowie für die Regressforderungen aufzukommen hat. Und das ist in diesem Fall keine leere Drohung, der Name ist auch der Ortsverwaltung bekannt.

13.07.2009

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Super Dorffest-Auftakt

Von Johann Habla

Im Nachhinein wundert man sich, dass sie da nicht früher drauf gekommen sind. Wenn man schon solche Pfunde hat, dann sollte man auch mit ihnen wuchern! Hansi Hinterseer macht es seit Jahren vor, und Andrea Berg auch. Deren Heimspiele in Kitzbühel oder Großaspach locken nicht nur die Einheimischen an, sondern auch Gäste von weit her.

Dass die Blaskapelle des MGV, inzwischen überregional bekannt als DIE DAHENFELDER, erstmals am Dorffestsamstag nicht nur den Fassanstich musikalisch umrahmte, sondern später das komplette Abendprogramm auf der Freilichtbühne bestritt (mehr als fünf Stunden lang!), erwies sich als Volltreffer und könnte für die Zukunft ein wichtiges "Alleinstellungsmerkmal" des tollen Dorffestes rund um die Alte Kelter werden. Bei der zunehmend größeren Zahl an Konkurrenzveranstaltungen ein Argument, das man bedenken sollte.

Natürlich können die Musiker nicht gleichzeitig spielen und hinter den Kulissen auch noch ihre Gäste mit Essen und Trinken versorgen, aber dieses logistische Problem sollte in den Griff zu bekommen sein. Jedenfalls war der Dorffest-Auftakt gelungen wie selten, das Wetter genau richtig, die Stimmung super und die Besucher zahlreich und jung. DIE DAHENFELDER begeisterten ihr Publikum so sehr, dass am Ende selbst Menschen auf den Tischen tanzten, die das ein paar Stunden zuvor noch entrüstet von sich gewiesen hätten. Und auch der als Bob-Dylan-Fan bekannte Dahenfelder Ortsvorsteher konnte nicht verhehlen, dass es ihm gefallen hat.

Oberbürgermeister Joachim Scholz zertrümmerte zwar beim Fassanstich ein Bierglas, bekam den Hahn aber trotzdem in den Spund. Das Fass Freibier konnte so vollständig in die Gläser und anschließend in die durstigen Kehlen der Festbesucher fließen. MGV-Vorstand Benno Baum hielt diese und viele andere schöne Szenen mit der Digicam fest, die Bilder stehen - natürlich - bereits im Internet und sind unter www.mgvdahenfeld.de aufzurufen.

Für alle, die beim Auftakt nicht dabei waren: heute und morgen geht es weiter, das liebenswerte kleine Fest am Dahenfelder Kirchenbuckel. Wer den Samstag erlebt hat, kommt sowieso wieder!!!

12.07.2009 - Fotos: 1+2 Benno Baum, 3 Tina Frasch-Habla

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Kabel BW informiert

Kabel BW modernisiert das Kabelnetz in Dahenfeld und bringt damit schnelles Internet, Telefonie zum Festpreis und digitales Fernsehen in die Gemeinde.

Mit Abschluss der Netzmodernisierung in der nächsten Woche (13.- 19. Juli) ist dann surfen im Internet mit derzeit bis zu 32 und demnächst sogar mit 100 MBit/s möglich – ein Vielfaches Schneller als DSL. Dabei erlauben Flatrates unbegrenztes surfen ohne Zeit- und Volumenbegrenzung. Und auch den Telefonanschluss gibt es von Kabel BW, ein Telekom-Anschluss ist dann nicht mehr notwendig. Die Komplettpakete für Surfen und Telefonieren bietet Kabel BW bereits ab 19,90 Euro im Monat an.

Neue digitale Programmvielfalt
Doch auch für Fernsehbegeisterte gibt es durch die Netzmodernisierung Neues: Kabel BW Kunden in Dahenfeld können über 200 kostenfreie digitale TV-Sender schauen. Und das ohne zusätzliche monatliche Kosten. Denn der Zugang zum digitalen Fernsehen ist im Kabelanschluss von Kabel BW immer inklusive. Insgesamt können über das modernisierte Kabelnetz aktuell ca. 400 digitale Fernseh- und 200 digitale Radiosender empfangen werden. Das vorhandene Fernsehgerät kann zum Empfang der neuen digitalen Programme weiter verwendet werden, einzige Voraussetzung ist ein Digital Receiver, der zwischen Kabeldose und Fernseher angeschlossen wird. So sind Kabelkunden schon heute auf der sicheren Seite, wenn zukünftig das analoge Fernsehen abgeschaltet wird. Auch für das hochauflösende Fernsehen im HDTV-Standard ist das modernisierte Kabelnetz bestens gerüstet: So speist Kabel BW zwölf Fernsehsender im neuen hochauflösenden Format ins Kabelnetz ein, fünf davon kostenfrei und unverschlüsselt.

Kabel BW modernisiert für neue Angebote das Kabelnetz
Um die neuen Dienste wie Telefon und Internet über das TV-Kabel nach Dahenfeld bringen zu können, muss das Kabelnetz modernisiert werden. Straßen mussten dafür nicht aufgerissen werden, die Kabel BW Techniker tauschten lediglich technische Bauteile an den zahlreichen Verteilerkästen aus. Durch die technische Umstellung und die Investitionen von Kabel BW in die Netzmodernisierung wird das Kabelnetz damit fit für Internet, Telefon und die erweiterte digitale Programmvielfalt. Allerdings ändert sich durch die Netzmodernisierung die Belegung der Programmplätze für einige TV-Kanäle. Mit einem einmaligen automatischen Sendersuchlauf im Fernsehgerät können aber alle bekannten und auch einige neue analoge TV-Sender wieder abgespeichert werden.

Weitere Informationen zu Kabel BW finden Sie im Internet unter www.kabelbw.de. Unsere Service-Rufnummer ist unter der 01805 888 150 erreichbar. Auch unser Fachhändler vor Ort berät Sie gerne.

09.07.2009 - Quelle: www.neckarsulm.de / Aktuelles-Infocenter vom 08.07.2009

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28. Dahenfelder Dorffest „Rund um die Alte Kelter“

Von Johann Habla

Dorffestzeit in Dahenfeld! Am Wochenende (11. bis 13. Juli) steigt zum 28. Mal die Traditionsveranstaltung, für die der kleine Neckarsulmer Stadtteil weit über seine Grenzen hinaus bekannt ist. Die vielen Besucher aus nah und fern werden Vertrautes wiederfinden, sich aber auch an Neuem erfreuen können. Nachdem letztes Jahr schon der Zugangsbereich zur Alten Kelter völlig neu gestaltet wurde, zeigt sich jetzt auch der Innenraum komplett renoviert und umgebaut. Eine nagelneue Küche wurde eingerichtet, der Sanitärbereich dafür auf die andere Gebäudeseite verlegt und deutlich vergrößert.

Nach erfolgreicher Premiere im vergangenen Jahr wird die Konzertbühne, auf der die Dahenfelder Musikanten und befreundete Kapellen musizieren, auch dieses Jahr wieder im Freien auf dem Kelterplatz aufgebaut. Für das benötigte gute Wetter ist Oberbürgermeister Joachim Scholz verantwortlich, der am Samstag um 18 Uhr das Fest mit dem Fassanstich eröffnen wird.

Von jeher stimmen die veranstaltenden Dahenfelder Vereine ihre Angebote aufeinander ab, um den Gästen eine breit gefächerte Palette an Speisen und Getränken bieten zu können. Neben Klassikern wie Festbier, Hähnchen und Grillwurst gibt es immer auch Neues zu probieren. So wurde das Sortiment an Flaschenbieren erweitert und für den kleinen Hunger gibt es nun auch Fleischkäsweckle. Aber auch die Freunde von Kaffee und Kuchen, die Fans leckerer Eisspezialitäten oder die Liebhaber guter Weine und spritziger Cocktails kommen auf ihre Kosten.


Info:

Musikalisch von der Dahenfelder Blaskapelle umrahmt, wird das Dorffest am Samstag um 18 Uhr von OB Joachim Scholz eröffnet. Abends ab 21 Uhr bringen „Kelle & Zabbel“ mit fetziger Gitarrenmusik gute Stimmung in die Alte Kelter.

Am Sonntag beginnt das Fest um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, der von der Gruppe „Sound & Spirit“ gestaltet wird. Den ganzen Tag über sorgen der Musikverein Dahenfeld und befreundete Blaskapellen für Unterhaltung. Für Kinder gibt es attraktive Spielmöglichkeiten und wer möchte, kann sich Dahenfeld bei einer Kutschfahrt ansehen.

Montags ist ab 14.30 Uhr Kinder- und Seniorennachmittag mit einem bunten Programm, das von Kindergarten, Grundschule und MGV-Jugendorchester dargeboten wird. Eine Änderung gibt es am Montagabend: anstelle des verhinderten „Mike“ Janipka werden diesmal „Quer Beat“ ihre Gitarren stimmen und die Fans akustischer Rock- und Popsongs zum Open Air-Konzert einladen.

Die Parkmöglichkeiten für Festbesucher sind ausgewiesen. Aber auch mit dem Linienbus kann man das Dorffest von Neckarsulm oder Neuenstadt aus bequem erreichen.

08.07.2009

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Stadtteile im Trend
Neue Liste Dahenfeld gewinnt Stimmen hinzu

Von Andreas Bracht

Bei der Ortschaftsratswahl für Dahenfeld hat die Neue Liste Dahenfeld (NLD) ihren Stimmenanteil auf 53,2 Prozent (2004: 49,2) gesteigert, während die Dahenfelder Wählervereinigung (DWV) mit 46,8 Prozent (50,8) auf den zweiten Platz zurückgefallen ist.

Die Sitzverteilung ändert sich durch das Wahlergebnis jedoch nicht. Beide Gruppierungen belegen weiterhin jeweils vier Sitze im Ortschaftsrat. Die Sitzverteilung im Einzelnen. NLD: Johann Habla (645 Stimmen), Stefan Erlewein (550) Monika Schmitzer (305), Daniel Kühner (neu, 285). DWV: Bernhard Storz (471 Stimmen), Matthias Herkle (412), Ansgar Kühner (325), Sarah Christ (neu, 305).

Bei der Wahlbeteiligung ist der Stadtteil Dahenfeld weiterhin Spitzenreiter. 66,6 Prozent der Wahlberechtigten nahmen am Urnengang teil.

Bericht in der Neckarsulmer Stimme vom 19.06.2009

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Neue Post-Ansichtskarten vom Dorf

Von Johann Habla

Sechzehn Jahre hat es gedauert, aber nun sind sie da: die neuen Ansichtskarten vom Dorf für Menschen, die auch im Zeitalter von SMS, Email und Twitter noch gelegentlich einen Kugelschreiber in die Hand nehmen, um Grüße aus der Heimat in die weite Welt zu versenden. Eine Idee aus dem letztjährigen OB-Wahlkampf aufgreifend, wurden für Neckarsulm und die Stadtteile neue Motive fotografiert und als Karten aufgelegt.

 

2009

 

1993

Die neuen Postkarten sind ab sofort auf der Verwaltungsstelle für 0,75€/Stück erhältlich. Und für Traditionalisten: auch von den alten Postkarten gibt es noch etliche Exemplare!

15.06.2009

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Viktoria Stein gewinnt vor 850 Zuschauern

Fussball - Bei sommerlichen Temperaturen wurde vor 850 Zuschauern in Dahenfeld das zweite Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga zwischen dem VfL Eberstadt und dem TSV Viktoria Stein ausgetragen. Stein gewann mit 2:1 (1:1) und steht somit am Samstag (16 Uhr) in Frankenbach der TGV Dürrenzimmern gegenüber - der Sieger spielt in der kommenden Saison in der Bezirksliga.

Cacic legt vor Es war ein von Nervosität geprägtes, sehr ausgeglichenes Spiel. Zu Beginn hatte der VfL Eberstadt leichte Feldvorteile, die er allerdings nicht in Zählbares umsetzen konnte. Mitte der ersten Hälfte war es dann ein ausgeglichenes Spiel, jedoch ohne große Chancen. In der 34. Minute ging Eberstadt durch Tomislav Cacic mit 1:0 in Führung. Mit dem Pausenpfiff konnte Stein durch einen Kopfballtreffer von Jens Schmidt ausgleichen.

Im zweiten Abschnitt gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich einen Vorteil zu verschaffen. Mit zunehmender Spieldauer machten sich auf Eberstädter Seite die 120 Minuten aus dem ersten Relegationsspiel vom Mittwochabend gegen den FSV Schwaigern bemerkbar. Dennoch hätte der VfL in der 63. Minute in Führung gehen können, als Bastian Berwolf in aussichtsreicher Position den Ball knapp neben den Pfosten setzte.

Späte Entscheidung In der 83. Minute konnte Viktoria Stein nach einem Eckball den vielumjubelten Führungstreffer erzielen. Erneut war es Schmidt, erneut per Kopf. Die individuelle Stärke von Jens Schmidt machte den Unterschied aus. Der TSV brachte in den Schlussminuten den knappen Vorsprung über die Zeit und ging als glücklicher Sieger vom Platz. red

Tore: 0:1 (34.) Tomislav Cacic, 1:1 (45.) Jens Schmidt, 2:1 (83.) Jens Schmidt.

Zuschauer: 850.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 15.06.2009

Anmerkung des Webmasters: Großkampftag in den Prügelwiesen! Einen Tag vor dem Gerümpelturnier brachten die Besucher aus Stein und Eberstadt den Verkehr in Dahenfeld zeitweise zum Erliegen. Geparkt wurde bis zurück zum Engel und überall, wo ein Audi Quattro hinkommt. Mancher Dohfelder Schlepperfahrer fand das zurecht nicht witzig. Aber es war insgesamt ein tolles sportliches Ereignis, an dem auch viele Dahenfelder Zuschauer Interesse zeigten. Die meisten davon waren mit dem Herzen für Eberstadt. Aber es gibt auch andere andere - gell, Nuber ;-)) -, die Stein den Aufstieg wünschen, damit wir sie in Zukunft "nicht mehr sehen müssen"!

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Europa- und Kommunalwahlen am 7. Juni 2009

Von Johann Habla

Eine erfreulich hohe Wahlbeteiligung konnte wiederum im Wahllokal Pfarrer-Abele-Kindergarten verzeichnet werden.

53 Personen hatten Briefwahlunterlagen beantragt. So konnten für die Europawahl noch 942, für die Kreistagswahl 955, für die Gemeinderatswahl 954 und für die Ortschaftsratswahl ebenfalls 954 Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen persönlich abgeben. Tatsächlich zur Wahl gegangen sind 621 Wählerinnen und Wähler.

Bei der Europawahl (617 abgegebene Stimmzettel = 60,70%) erreichte die CDU im Dorf 314 Stimmen (53,5%), die SPD 105 Stimmen (17,9%), die Grünen 53 Stimmen (9%), die FDP 52 Stimmen (8,9%), die Republikaner 14 Stimmen (2,4%), die Tierschutzpartei 8 Stimmen (1,42%) und die Linke 6 Stimmen (1%). 35 Stimmen entfielen auf 15 weitere Gruppierungen und 30 Stimmen waren ungültig.

Bei der Kreistagswahl (621 abgegebene Stimmzettel = 61,6%) erreichte die CDU in Dahenfeld 2.555 Stimmen (76,3%), die SPD 446 Stimmen (13,3%), die FWV/FDP 114 Stimmen (3,4%), die Grünen 150 Stimmen (4,5%), die ÖDP und die Linke je 42 Stimmen (je 1,3%).

Für die CDU erhielten die meisten Stimmen bei der Kreistagswahl im Dorf die Kandidaten Joachim Scholz (990), Johann Habla (854), Hans Kriegs (327) und Herbert Emerich (131). Bei der SPD kam Klaus Grabbe auf 183 Stimmen, Klaus Ranger auf 80 Stimmen, Stefanie Härdtner auf 69 Stimmen und Roland Stammler auf 38 Stimmen. Horst Strümann erreichte 64 Stimmen für die Grünen. 

Bei der Gemeinderatswahl erzielten die Parteien im Dorf folgende Ergebnisse: CDU 5.128 Stimmen (43,4%), SPD 5.073 Stimmen (31,1%), FWV 1.609 Stimmen (13,6%), Grüne 762 Stimmen (6,4%), UAW 136 Stimmen (1,2%) und FDP 274 Stimmen (2,3%).

Für den einzigen „Dahenfelder Sitz“ im Neckarsulmer Gemeinderat sahen die Ergebnisse im Dorf wie folgt aus: SPD 729 Stimmen (Stefan Erlewein 592 + Rainer Hochadel 137), CDU 511 Stimmen (Bernhard Zartmann 335 + Karl Körner 176), FWV 68 Stimmen (Heinrich Czubatynski 49 + Andreas Dürrich 19), Grüne 37 Stimmen (Regina Trage 37). 

Durch das bessere Ergebnis in der Gesamtstadt verteidigte aber Bernhard Zartmann seinen 2004 gewonnenen Ratssitz mit insgesamt 2.677 Stimmen vor Stefan Erlewein (2.400 Stimmen). Die weiteren Ergebnisse der Dahenfelder Kandidaten in der Gesamtstadt: Rainer Hochadel 673 Stimmen, Karl Körner 581, Regina Trage 364, Andreas Dürrich 261 und Heinrich Czubatynski 189.

11.06.2009 - Alle Angaben wie immer ohne Gewähr! -

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Die Ergebnisse der Ortschaftsratswahl vom 07.06.2009
(Endergebnis - ohne Gewähr!)

Wahlberechtigte: 1.007
Wahlbeteiligung: 671 (66,6 %) - Briefwähler enthalten! -
Abgegebene Stimmen: 5.368
Ungültige Stimmzettel: 32 / Ungültige Stimmen: 256
Gültige Stimmen: 4.909

Dahenfelder Wählervereinigung

Neue Liste Dahenfeld

 

Stimmen

Stimmen

B. Storz

471

S. Erlewein

550

M. Herkle

412

J. Habla

645

A. Kühner

325

M. Schmitzer

305

B. Zartmann

281

H.-P. Weinreich

206

M. Arpogaus

202

S. Hochadel

162

S. Christ

305

B. Halter

276

D. Hellwig

161

W. Seitz

181

S. Zimmermann

142

D. Kühner

285

fett gedruckte Namen = gewählt
 

gesamt

2.299

gesamt

2.610

Anteil in %

46,8

Anteil in %

53,2

Sitze im OR

4

Sitze im OR

4

09.06.2009

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Die Dahenfelder Wahlergebnisse

Von Johann Habla

Die Wahlbeteiligung bei der Europawahl lag in Dahenfeld bei etwas über 60%.

Von 995 Wahlberechtigten haben 617 persönlich gewählt, 53 haben Briefwahlunterlagen angefordert. Im Wahllokal Pfarrer-Abele-Kiga gab es folgende Ergebnisse:

- CDU 314 Stimmen (51,98%)
- SPD 105 Stimmen (17,38%)
- Grüne 53 Stimmen (8,77%)
- FDP 52 Stimmen (8,60%)
- REP 14 Stimmen (2,3%)
- TIERSCHUTZPARTEI 8 Stimmen (1,42%)
- LINKE 6 Stimmen (1%)

15 weitere Gruppierungen erhielten zwischen 1 und 6 Stimmen, 30 Stimmzettel waren ungültig.


Zur Kreistagswahl waren 1.008 Wählerinnen und Wähler stimmberechtigt. Persönlich zur Wahl gegangen sind 621. Auf die CDU entfielen 2.555 Stimmen (76,3%!!!), auf die SPD 446 (13,3%), auf die FWV/FDP 114 (3,4%), auf die GRÜNEN 150 (4,5%). ÖDP und LINKE erreichten je 42 Stimmen (je 1,3%).

Einige Einzelergebnisse aus dem Wahllokal 21 (Pfarrer-Abele-Kindergarten):

- Scholz, Joachim: 990
- Habla, Johann: 854
- Kriegs, Hans: 327
- Grabbe, Klaus: 183
- Emerich, Herbert: 131
- Chardon, Gabriele: 101
- Ranger, Klaus: 80
- Härdtner, Stefanie: 69
- Strümann, Horst: 64
- Stammler, Roland: 38


Welche Ergebnisse die Gemeinderatskandidaten aus dem Dorf im Dorf erzielt haben, ist noch nicht bekannt, wird aber so bald wie möglich hier veröffentlicht. Fest steht derzeit, dass die CDU mit Bernhard Zartmann den Dahenfelder Platz im Gemeinderat wieder - wenn auch nur knapp mit 185 Stimmen Vorsprung vor der SPD - gewonnen hat. Stefan Erlewein hatte 2004 seinen (zweiten Dahenfelder) Sitz über ein Ausgleichsmandat erhalten. Angesichts der starken Verluste der CDU und der Gewinne der SPD ist aber diesmal mit einem Ausgleichsmandat (leider) nicht zu rechnen. Einen weiteren Dahenfelder wird es im Stadtrat aber doch geben: Torsten Rönisch erzielte mit 5.663 Stimmen das zweitbeste Ergebnis der SPD in Neckarsulm! Auch der Dahenfelder Rektor Hans Kriegs ist wieder im Gremium vertreten.

Bei der Dahenfelder Ortschaftsratswahl gab es ebenfalls Überraschungen - erfreuliche wie schmerzhafte. Beide Dahenfelder Listen haben weiterhin je vier Sitze im Ortschaftsrat. Im Gesamtergebnis hat aber die 1999 gegründete NLD mit 53,2% erstmals die Nase vor der DWV (46,8%). Mit Sarah Christ und Daniel Kühner haben es zwei Vertreter der jungen Generation ins Gremium geschafft. Anne Baum (kandidierte nicht mehr) und Hans-Peter Weinreich (wurde von Daniel Kühner überholt) sind in den nächsten fünf Jahren nicht mehr dabei.

08.06.2009 (Letzte Aktualisierung: 18.30 Uhr) - Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!!! -

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Verhaltener Wahlauftakt

Von Johann Habla

Hochbetrieb herrschte im Dahenfelder Wahlokal "Pfarrer-Abele-Kindergarten kurz vor 13 Uhr, und damit ausgerechnet zum Schichtwechsel der beiden Wahlhelfer-Teams, die sich den zehn Stunden langen Wahltag teilen. Aber weil die meisten Wählerinnen und Wähler ihre Stimmzettel zur Kreistags-, Gemeinderats- und Ortschaftsratswahl schon zuhause ausgefüllt hatten, ging es doch zügig voran in den drei Wahlkabinen. Nur auf dem ellenlangen Bogen für die Europawahl musste im Lokal noch das richtige Kreuzchen gesetzt werden.


Reger Andrang zur Mittagszeit: Dahenfeld ist
bekannt für eine hohe Wahlbeteiligung.
(Fotos: Johann Habla)


Routiniertes Team: die Wahlhelfer Reinhold Eil,
Martin Schmitzer, Hermann Storz und
Friedhelm Baumert (v.l.n.r.)

Typisch war der Andrang zur Mittagszeit aber nicht für den seitherigen Verlauf des Sonntags. Von den 954 wahlberechtigten Dahenfeldern hatten nach der Hälfte des Wahltags erst knapp 26% ihre Stimmen abgegeben. Bei dem verhalten guten Wetter, das sich für einen Spaziergang besser eignet als für einen Freibad- oder Biergartenbesuch, werden aber im Laufe des Nachmittags hoffentlich noch so viele Wähler an die Urnen kommen, dass Dahenfeld seinen traditionellen Ruf wahrt, die höchste Wahlbeteiligung aller Neckarsulmer Wahlbezirke aufzuweisen.

07.06.2009

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SC Dahenfeld - Meister Kreisliga A Reserve

Von Johann Habla

Man könnte sich daran gewöhnen. Ein Saisonabschluss mit Meisterfeier, das hat schon was. War es letztes Jahr die 1. aktive Mannschaft des Sportclubs, die  Meisterschaft und Aufstieg in die Kreisliga A2 Unterland bejubeln konnte, so triumphierte in der Saison 2008/2009 die Reserve. Dieser wiederholte Erfolg veranlasste die Ortsverwaltung, einer Anregung aus Spielerkreisen folgend, endlich ein "Goldenes Buch" für Dahenfeld anzuschaffen, in das sich alle Spieler eintragen durften.

Zwar fiel das Saisonabschluss-Spiel der Reserve gegen Herbolzheim aus, weil die Gäste keine 11 Spieler mehr zusammen bekamen. Der guten Laune tat das aber keinen Abbruch. Und für den einen oder anderen Dahenfelder Spieler  war es vielleicht auch besser, dass er an diesem Tag keinen Ball mehr treten musste.


Die tolle Truppe aus dem kleinen, unbeugsamen Dorf:
Die SC-Reserve mit dem Meisterwimpel!
(Foto: J. Habla)

Zur offiziellen Wimpelübergabe durch den Staffelleiter des WFV hatte sich auch Oberbürgermeister Joachim Scholz mit Gattin eingefunden. Er konnte sich davon überzeugen, dass die Dahenfelder nicht nur eine zahlenmäßig starke, sondern auch kameradschaftlich und sportlich tolle Truppe beieinander haben. Nach Ansicht von Experten ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der SC die Nummer 1 im Unterländer Fußball ist. Über einen Ausbau des "Stadions am Mönchswald" wurde am Rande des Spiels der 1. Mannschaft von den anwesenden Gemeinde- und Ortschaftsratskandidaten daher bereits eifrig diskutiert. Unter Ausnutzung der geografischen Gegebenheiten wäre eine Naturtribüne mit bis zu 50.000 Plätzen ohne weiteres möglich und der S-Bahn-Anschluss über den Dahenfelder Bahnhof sicher auch kein Problem.

Ach ja: das Spiel der 1. Mannschaft, wo Manuel Zenkowitz seine Abschiedsvorstellung gab, gegen Herbolzheim endete 5 : 1 für Dohfeld! Eine erfolgreiche Saison fand so ihren stimmigen Abschluss. Und der SC beendet die Saison als Aufsteiger auf einem hervorragenden 5. Platz.

07.06.2009

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Schultheißenhaus fürs Freilandmuseum

In Dahenfeld, einem Ortsteil von Neckarsulm, ist das Freilandmuseum in Wackershofen schon vor Jahren auf ein schönes und interessantes zweigeschossiges Haus gestoßen. Es wurde dem Museum von Bürgern des Ortsteiles zwar als erhaltenswert, aber als abgängig gemeldet - trotz seiner Fachwerkfassade, seines verzierten Eckpfostens oder der aufwändig gestalteten steinernen Gewände im Erdgeschoss.

Beim näheren Hinsehen hat es sich als ein Beispiel für ein Schultheißenhaus herausgestellt. So ein Gebäude fehlte bisher dem Hohenloher Freilandmuseum noch in seiner Sammlung.


Noch in Dahenfeld, bald in Wackershofen:
das Schultheißenhaus. (Foto: privat)

Nach langen Verhandlungen mit der Landesstelle für Museumsbetreuung Stuttgart und der Stadt Neckarsulm ist es nun gelungen, dieses aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende Fachwerkhaus (genau von 1747) nach Wackershofen translozieren zu können. Derzeit wird am Freilegen des Gebäudes gearbeitet, es müssen viele jüngere Einbauten beseitigt werden. In der Woche nach Pfingsten kann es schon an den Abbau des Gebäudes gehen. Nach der Abnahme der Sparren und des Dachstuhls können bald die Wände in Großteilen abtransportiert werden. Im Juli wird nicht mehr viel an das alte Haus in Dahenfeld erinnern - außer ein leerer Platz am Eingang ins alte Dorf.

Der Wiederaufbau ist unmittelbar nach dem Abbau geplant, es wird zwischen dem Gasthaus Roter Ochsen und dem Bahnhof im Museumsgelände in Wackershofen wieder erstehen - dort soll dann gemäß der Bestimmung dieses Hauses als Verwaltungssitz die Museumsverwaltung einziehen. Im Sommer 2010 ist die Fertigstellung vorgesehen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 29.05.2009

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Wahlergebnisse live im Neckarsulmer Rathaus

Wer sich über die aktuellen Ergebnisse der Gemeinderatswahlen in Neckarsulm informieren möchte, kann am Montag, 8. Juni, die Stimmenverteilung „live“ im Rathaus mit verfolgen. Da die Stimmen mit Hilfe moderner Computertechnik erfasst werden, sind auch Zwischenergebnisse abrufbar. Diese werden im Rathausfoyer auf einer Leinwand gezeigt und von etwa 10 Uhr an in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Die Stimmen der Europa- und der Kreistagswahl werden gleich nach Schließung der Wahllokale noch am Sonntag ab 18 Uhr ausgezählt, so dass diese Ergebnisse bereits am Wahlabend vorliegen werden. Am darauf folgenden Tag setzen die Wahlhelfer ihre ehrenamtliche Arbeit um 7.30 Uhr im Rathaus fort. Dann werden zunächst die Ergebnisse der Gemeinderatswahl und anschließend die Resultate der Ortschaftsratswahlen in Obereisesheim und Dahenfeld ermittelt. Die Endergebnisse werden im Laufe des Nachmittags bekannt gegeben und auch auf der städtischen Homepage unter www.neckarsulm.de veröffentlicht. Das endgültige Wahlergebnis stellt der Gemeindewahlausschuss in seinen Sitzungen am Dienstag, 9.Juni (Kreistagswahl), beziehungsweise am Freitag, 12. Juni (Gemeinderats- und Ortschaftsratswahl), fest.

Pressemitteilung der Stadt Nec
karsulm vom 28.05.2009

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Bodenrichtwerte für 2007 und 2008

Von Johann Habla

Der Gutachterausschuss der Stadt Neckarsulm hat am 05.05.2009 unter Auswertung der Kaufpreissammlung die nachfolgenden Bodenrichtwerte für baureifes Land (einschließlich Erschließungskosten) für die Kalenderjahre 2007 und 2008 ermittelt und beschlossen.

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von vergleichbaren Grundstücken. In bebauten Gebieten wurde der Wert so ermittelt, wie wenn die Grundstücke unbebaut wären.

Geschäftslagen und Wohngebiete:

Dahenfeld Ortskern Brunnengasse 185,00 €/m³
Dahenfeld Ortskern Wohn- und Geschäftslagen übriger Bereich 175,00 €/m³
Dahenfeld Baugebiet "Allmendäcker/nördlich" 185,00 €/m³
Dahenfeld Baugebiet "Allmendäcker/Sportgelände" 210,00 €/m³
Dahenfeld Baugebiet "Grund" 180,00 €/m³
Dahenfeld Baugebiet "Kastenäcker" 190,00 €/m³
   
 Gewerbe- und Industriegebiete:
 
 Dahenfeld "Hohl- und Mühläcker" + "Mostäcker" 64,00 €/m³
   

Für land- und forstwirtschaftliche Flächen gelten auf der Gemarkung Dahenfeld folgende Bodenrichtwerte:

   
Ackerflächen 2,20 €
Wiesenflächen 1,00 €
Baumwiesen 1,50 €
Waldflächen 1,00 €
   

Alle Angaben unverbindlich und ohne Gewähr, nur zur groben Orientierung! Bei weitergehenden Fragen gibt das Bauverwaltungsamt der Stadt Neckarsulm Auskunft, dort kann auch die Bodenrichtwertkarte eingesehen werden.

23.05.2009

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FoKuS Dahenfeld e.V. gegründet
Neuer Förderverein unterstützt Vereinsarbeit

Von Johann Habla

Auf ihre intakte Dorfgemeinschaft sind die Dahenfelder mit Recht stolz. Wichtig für den guten Zusammenhalt sind insbesondere die örtlichen Vereine. Große Bedeutung kommt dabei dem Sportclub sowie dem Musik- & Gesangverein zu. Weit mehr als die Hälfte aller Dahenfelder sind Mitglied im SC oder MGV.

Doch erfolgreiche Vereinsarbeit erfordert zunehmend professionelle Strukturen. Die Ansprüche der Mitglieder an die Qualifikation von Übungsleitern, Ausbildern und Betreuern steigen. Jene wiederum erwarten zunehmend eine finanzielle Abgeltung ihres Zeitaufwands und ihres Engagements. Für die Vereine wird das zum Problem. Mitgliedsbeiträge können nicht beliebig erhöht werden und auch das Ausrichten von Festen, als zusätzliche Einnahmequelle geschätzt, gestaltet sich schwieriger. Die Unkosten steigen und die Erträge stagnieren.

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Diese Gefahr haben die Vorstände von SC und MGV erkannt. Mit der Gründung eines gemeinsamen „Vereins zur Förderung von Kultur und Sport in Dahenfeld“ wollen sie die Weichen in Richtung Zukunft stellen. Der neue Verein mit der prägnanten Kurzbezeichnung „FoKuS“ hat sich das Ziel gesetzt, durch die ideelle und finanzielle Förderung sportlicher wie kultureller Aktivitäten in Dahenfeld seinen Beitrag zur Stärkung der dörflichen Gemeinschaft zu leisten und die Arbeit von SC und MGV zu unterstützen. Auf Initiative von Stefan Erlewein, Vorstand des Sportclubs, und Benno Baum, Chef des MGV, hat sich FoKuS Dahenfeld am 20. März 2009 als Förderverein konstituiert. Zum 1. Vorsitzenden wählten die acht Gründungsmitglieder Johann Habla. Als 2. Vorsitzende fungiert Kornelia Keilbach. Sarah Christ wurde zur Schriftführerin bestellt und Dominik Keicher ist als Kassier für die geordneten Finanzen verantwortlich. Dem Vorstand gehören ferner Benno Baum und Stefan Erlewein kraft Amtes an. Zu Kassenprüfern wurden Friedhelm Baumert und Hans-Peter Weinreich gewählt.

Die Feststellung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Heilbronn und die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Heilbronn sind mittlerweile erfolgt. Nun kann der junge Förderverein seine Arbeit aufnehmen und die Aktivitäten für das laufende Jahr planen. Spenden an den Verein sind übrigens herzlich willkommen (Konto 0338917004 bei der Voba Heilbronn).

16.05.2009

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In Dahenfeld regiert der Bagger
Wichtige Baumaßnahmen werden realisiert

Von Johann Habla

Gebaut oder renoviert wird immer irgendwo. Das sieht man an den Kränen und Gerüsten im Dorf, wenn man vom Schauberg hinunter blickt. Aber soviel wie zur Zeit war lange nicht los in Dahenfeld.

Das Tiefbauamt der Stadt Neckarsulm hat im Rahmen seiner laufenden Straßenunterhaltungsarbeiten nicht nur die Bäume an der Erlenbacher Straße neu eingebettet. Auch mehrere schadhafte Straßen im Dorf erhalten derzeit einen neuen Belag.

Ebenfalls fleißig war das städtische Hochbauamt. Die aufwändige Erneuerung der Küchen- und Sanitärbereiche in der Alten Kelter ist weitgehend abgeschlossen. Zum traditionellen Fronleichnamsfest können die Dahenfelder ihre Kelter wieder in Besitz nehmen. Und sogar der überfällige Umzug des historisch wertvollen, aber in seiner Substanz maroden Gebäudes Kreuzstraße 23 ins Museumsdorf Wackershofen kommt endlich in die Gänge. Sorgfältig wird das Fachwerkhaus von einer Spezialfirma in seine Einzelteile zerlegt, damit die später auch wieder zueinander passen.


Translozierung oder: Ein Haus zieht um!
(Fotos: Gerhard Hölzel)

Am Sportplatz in den Prügelwiesen wurde mit den vorbereitenden Arbeiten für die Sanierung des Hauptspielfeldes begonnen. 210.000 € sind dafür insgesamt bereit gestellt. Die katholische Kirche Sankt Remigius ist nicht nur von außen eingerüstet. Auch im Innenbereich ist sie eine eindrucksvolle Baustelle. Bis zum Jahresende werden hier die umfangreichen Arbeiten andauern.


Ob er nun Dahenbach oder Brunnenwiesenbächle heißt: Er wird schöner!

Vor dem Vereins- und Gemeindehaus beißen sich die Baggerzähne in das Ufer des Dahenbaches. Der kleine Wasserlauf, derzeit in der Ortsmitte kaum wahrzunehmen, soll aus seinem Betonbett herausgeholt, renaturiert und wieder zugänglich, für die Einwohner „erlebbar“ gemacht werden. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch der Außenbereich vor dem Jugendraum „Zelle 803“ neu gestaltet und der seit langem ungenutzte, baufällige Zugang zur ehemaligen kirchlichen Leihbücherei abgetragen.

Von besonderer Bedeutung ist eine Maßnahme, die noch nicht einmal auf Dahenfelder Gemarkung vorgenommen wird. Eine Glasfaserleitung, welche die Firma KabelBW zwischen Neuenstadt und Bad Friedrichshall verlegen lässt, ermöglicht ab August den Kabelkunden im Dorf breitbandiges Surfen im Internet.

Den Rekord für die schnellste Realisierung eines Bauvorhabens darf sich der örtliche Tennisclub ans Revers heften. Bis zum 24. März wussten die Filzkugelathleten noch nicht einmal, dass sie ein Vereinsheim brauchen. Aber am 4. Mai stand es bereits. Mit einem eindrucksvollen Schwertransport war die ehemalige Gasreglerstation der Neckarsulmer Stadtwerke vom Werksgelände der Firma AUDI zu ihrem neuen Standort gebracht worden, wo sie nun einem völlig anderen Verwendungszweck dienen wird.

14.05.2009

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www.dahenfeld.de soll neues Outfit bekommen

Von Johann Habla

Eine Meldung in eigener Sache. Diese kleine Webseite gibt es nun schon fast zehn Jahre, genau seit dem 14.11.1999. Nicht nur in der schnelllebigen Welt des Internets ist das eine ganz schön lange Zeit!

Wenngleich seither ein privates Projekt, hat dahenfeld.de doch immer den Anspruch gehabt, zuverlässig und nicht tendenziös - von  gelegentlichen, augenzwinkernden Anmerkungen mal abgesehen - über das Geschehen in unserem Lieblingsdorf zu berichten. Und in aller Bescheidenheit: Falls irgendwann die Fortsetzung unserer hervorragenden, aber derzeit nur bis 2002 reichenden Dorfchronik geschrieben werden sollte, werden die Verfasser kaum auf das News-Archiv von dahenfeld.de verzichten können.

Während der Inhalt (hoffentlich) auch heute noch professionellen Ansprüchen genügt, war dahenfeld.de in technischer Hinsicht von Anfang an nur ein Amateurprodukt. Nach bald zehn Jahren ist eine Überarbeitung (ein "Relaunch", wie die Fachleute sagen) mehr als überfällig. Das betrifft nicht nur das Layout, wo heute Vorgaben zur Barrierefreiheit oder zum weitgehenden Verzicht auf Java-Skripts zwingend zu beachten sind. Auch die Seitenstruktur und das Angebot müssen an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Unsere örtlichen Vereine haben inzwischen meist eigene Homepages und benötigen dahenfeld.de nicht mehr als Zugang zum Web. ICQ, wer-kennt-wen.de, studivz.net etc. eröffnen Kommunikationsmöglichkeiten, wie sie ein Dahenfelder Forum oder Gästebuch nicht bieten können. Und Fotos von Events legt man nicht mehr auf den eigenen Server, sondern stellt sie bei Picasa oder Flickr ein.

Das macht den Relaunch von dahenfeld.de insgesamt zu einer Aufgabe, die nicht mehr nebenbei "in Handarbeit" erledigt werden kann, sondern fachmännischer Betreuung bedarf. Da traf es sich gut, dass auch die Stadt Neckarsulm gerade ihren Internetauftritt überarbeiten lässt. Durch deren Webagentur Stimme.net wird nun auch dahenfeld.de auf eine moderne "TYPO3" Content Management System-Plattform gesetzt werden.

Wann die neue Seite online gestellt werden kann, ist noch nicht abzusehen. Die Arbeiten haben erst begonnen. Vorstellbar ist, dass es zuerst einen reduzierten, auf wichtige aktuelle Inhalte beschränkten neuen Auftritt geben wird, in den dann nach und nach auch historische Inhalte eingepflegt werden, was sicher einige Zeit benötigen wird.  Bis zum zehnten Geburtstag sollte der Relaunch aber abgeschlossen sein! Und so könnte dahenfeld_2.0 dann aussehen:

Auf das Bild klicken zum Vergrößern !!!
(Screenshot: stimme.net)

07.05.2009

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Neues Vereinsheim schwebt vom Himmel

Von Wolfgang Eiberle

Als vor 20 Jahren, am 13. Mai 1989, der Tennisclub Dahenfeld seine Eröffnung feierte, hätte noch niemand daran gedacht, dass später auch noch ein kleines Tennisheim verwirklicht werden könnte. Die rund 20 Gründungsmitglieder hatten damals ganz andere Sorgen. Nachdem eine Spezialfirma die zwei Tennisplätze fertig gestellt hatte, musste noch kräftig mit angepackt werden, um alles außerhalb des Zaunes schön herzurichten. Außerdem saß den Mitgliedern ja immer ein ordentlicher Kredit im Nacken, dessen Raten pünktlich bezahlt werden mussten.

Es dauerte natürlich nicht lange, bis schließlich eine Hütte für die Geräte gebraucht wurde. Und weil man sich ja zwischen und nach den Spielen auch irgendwo aufhalten musste, oder auch mal ein Feschtle feiern wollte, leistete sich der Verein 1996 eine Pergola als gemütlichen Sitzplatz. Zum Leidwesen der Tennisspieler hat diese Pergola in den vergangenen Jahren immer nur einen begrenzten Schutz vor den Wetterkapriolen geboten und oft wurde aus einem geplanten Tennisturnier eine nasse Angelegenheit. Die Stadtwerke Neckarsulm haben jetzt das Angebot gemacht, eine alte Gasverteilerstation kostenneutral zur Verfügung zu stellen. Dies kam dem Verein natürlich gerade recht. Da die Entsorgung dieses schweren Betongebäudes für die Stadtwerke relativ teuer geworden wäre, konnte die Verwaltung für den gleichen Aufwand den Transport des Häuschens zum Tennisgelände des Vereins auf einem Tieflader übernehmen.


Ein Kran lässt die neue Stätte der Tennisspieler auf den Boden herunter.
Hier hatten die Sportler zuvor den Aushub vorgenommen. (Foto: Privat)

Nun musste der Verein nur noch einen Bauantrag stellen. Für die schnelle Bearbeitung ist die Vereinsführung der Bauverwaltung Neckarsulm natürlich sehr dankbar. Der Tennisverein blieb aber auch nicht untätig. Die Mitglieder übernahmen den Aushub und die restlichen Arbeiten wie, Verkleidung und Ausstattung des Mini-Vereinsheimes auf eigene Kosten.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 05.05.2009

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Viele Bäume, aber kein Wald

Von Johann Habla

Prächtig gediehen sind die Zitronenbäumchen, die vor Wochen von der Dahenfelder Verwaltungsstelle zur Förderung des Streuobstwiesenanbaus abgegeben worden waren. Exakt einen Monat später, am 1. Mai, konnten Hobbygärtner in der Erlenbacher Straße und im Riedweg bereits die ersten goldgelben Früchte ernten, die über Nacht herangereift waren.

 
(Fotos: Johann Habla)

Ebenso hat die Birkenpopulation im Dorf einen unerwarteten Schub erhalten. Maßgeblich verantwortlich war die aktuelle Dahenfelder Städtepartnerschaft mit Obergriesheim. Aber auch ortsansässige Baumpflanzer konnten anhand verräterischer Kalkspuren bis nach Hause zurückverfolgt werden.

04.05.2009

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 31.03.2009

Zum 31.03.2009 lebten in Neckarsulm 26.109 Einwohner in 9.578 Haushalten, davon 21.159 = 81 % deutsche Staatsangehörige und 4.950 = 19 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.377 (Amorbach), 4.230 (Obereisesheim) bzw. 1.366 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 589.

03.05.2009

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Landstraße nach Neckarsulm gesperrt

Von Johann Habla

Einer kurzen Meldung in der Heilbronner Stimme vom 23.04.2009 ist zu entnehmen, dass es ab Freitag, dem 24. April, eine Woche lang zu massiven Verkehrsproblemen für die Dahenfelder Bevölkerung kommen wird, weil die Landstraße nach Neckarsulm wegen Belagsarbeiten zeitweise gesperrt werden muss. Die Umleitung erfolgt danach über Neuenstadt, Oedheim und Bad Friedrichshall. Es ist absolut unverständlich, dass das zuständige Regierungspräsidium Stuttgart und seine Straßenbauer vor Ort in Heilbronn nicht in der Lage waren, diese sicherlich langfristig geplante Maßnahme rechtzeitig anzukündigen, so dass auf sie in den einschlägigen Medien hätte hingewiesen werden können.

Man fragt sich, welches Verständnis von Service und Kundenorientierung eine Behörde hat, die solche Maßnahmen sicherlich nicht zum ersten Mal durchführt. Die Ortsverwaltung wird sich deshalb beim Regierungspräsidium Stuttgart förmlich beschweren.

Nachtrag 30.04.2009: Die Angelegenheit wurde mit dem zuständigen Straßenbauer in mehreren Emails und einem abschließenden Telefonat ausdiskutiert und in künftigen, vergleichbaren Fällen wird vorher der Kontakt gesucht. Die Straße ist schön geworden ;-))

23.04.2009

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Fußball-WM-Komitee übernimmt Dahenfelder Slogan

Von Johann Habla

Schon seit etlichen Jahren steht die Webseite www.dahenfeld.de unter dem Motto: Dahenfeld – Neckarsulm von seiner schönsten Seite! Wie der Heilbronner Stimme vom 23. April zu entnehmen ist, haben sich der Fußball-Weltverband FIFA und das für die Frauenfußball-WM im Jahr 2011 zuständige deutsche Organisationskomitee darauf geeinigt, diesen Slogan zu übernehmen. Für den anstehenden Event soll mit „2011 von seiner schönsten Seite“ bzw. auf englisch mit „The beautiful side of 2011“ geworben werden. Ob der Erfinder des Slogans Freikarten für Spiele in Sinsheim erhält, bleibt noch zu klären…

23.04.2009

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Auch FDP Neckarsulm tritt bei Gemeinderatswahl an

Von Johann Habla

Einen Wettbewerb um den informativsten und aktuellsten Internetauftritt würde die Neckarsulmer FDP wohl nicht gewinnen. Am 23. April 2009 datiert die (einzige) aktuelle Nachricht auf ihrer Webseite vom 1. Mai 2008. Und zum Thema Gemeinderatswahl erfährt man lediglich, dass die Partei in der neuen Wahlperiode gerne eine eigene Fraktion stellen würde. Immerhin hat die Heilbronner Stimme nun die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten veröffentlicht, mit denen die FDP ihr Ziel zu erreichen hofft. Danach machen die Liberalen von der Möglichkeit, maximal 27 Listenplätze zu besetzen, keinen Gebrauch. Nur 14 Namen umfasst ihr Wahlvorschlag – und offenbar niemand für Dahenfeld.

23.04.2009

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Dunkle Stimmen singen für guten Zweck

Von Werner Glanz

Erlenbach - Die Konzertreihe des Gesangvereins Eintracht Cäcilia Binswangen und des Männerchors des MGV Dahenfeld wurde jetzt in der Binswanger Sankt Michaels-Kirche fortgesetzt. Unterstützt wurde die 27 Mann starke Chorvereinigung vom Liederkranz Gochsen, der ebenfalls von Sebastian Erlewein musikalisch geleitet wird. Gesungen wird durchgängig a cappella.

Pfarrkirche Noch bevor der erste Ton erklingt, können sich nicht nur die Veranstalter um die Vorstände Peter Dollmann (Binswangen) und Benno Baum (Dahenfeld) über eine bis auf den letzten Platz besetzte Pfarrkirche freuen: Mit den Einnahmen aus dem Konzert ist eine Spende an die Kirchengemeinde verbunden.


Die Sankt Michaels-Kirche in Binswangen bildete den idealen Rahmen
für das gemeinsame Konzert der Eintracht-Cäcilia Binswangen und des
Männerchors des MGV Dahenfeld. Auch der Liederkranz Gochsen
trug zum Gelingen bei. (Foto: Werner Glanz)

Mit dem klassischen Komponisten Franz Schubert beginnt das substanzreiche Konzert, und mit Schubert endet es - zumindest das offizielle Programm des gemeinsamen Konzertes. Als Einstieg wählte der engagiert dirigierende Erlewein „Zum Eingang“ aus der Deutschen Messe. Es folgt der Choral „Herr sei mir Trost“ und das in italienischer Sprache gesungene „Signore delle Cime“, eine Fürbitte für verunglückte Bergsteiger. Dabei werden selbst schwierige Tonarten, Tempo- und Rhythmuswechsel problemlos gemeistert.

Chorliteratur Nun ist der Liederkranz Gochsen an der Reihe. Der gemischte Chor stellte seine Vielseitigkeit bei „In stiller Nacht“, wohl eines der schönsten Lieder der romantischen Chorliteratur, „Psalm 23“ und „Wirf Dein Anliegen auf den Herrn“ eindrucksvoll unter Beweis. Auch der zweite Liedblock wird vom 19-köpfigen Gastchor mit traditionellen Gospelsongs, „Give Thanks“, „Deep River“ und der Kanon „Praising Song“, ausdrucksstark vorgetragen.

Danach dürfen die Männer wieder ran. Die schönen dunklen Stimmen erzeugen bei „Gebet“, „Von Gott kommt alles her“ und das in russischer Sprache gesungene „Tebe moem“ (O Herr, gib Frieden) teilweise Gänsehaut.

Und schon neigt sich das Konzert seinem Ende entgegen, zu dessen Gelingen auch der Moderator Reiner Erlewein mit seiner überaus informativen Ansage beiträgt.

Nach „Schäfers Sonntagslied“ sowie „Gib uns, Herr, den Frieden“ wird noch Schuberts „Das Abendrot“ melancholisch besungen. Und am Ende wird der lang anhaltende Applaus des begeisterten Publikums mit einer Zugabe der Akteure belohnt.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 08.04.2009

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Bündnis 90/die Grünen nominieren Kandidaten für Kommunalwahl

Von Johann Habla

Als letzte der im Neckarsulmer Gemeinderat vertretenen Fraktionen haben vor wenigen Tagen auch die Grünen ihre Kandidaten zur Kommunalwahl am 7. Juni bekannt gegeben. Im Gegensatz zur Konkurrenz verzichtet die Grüne Liste darauf, für Dahenfeld (wo nur ein Sitz zu vergeben ist) zwei Bewerber/innen zu benennen. Einzige Kandidatin für den Stadtteil ist Regina Trage.

Da am 9. April die Frist für die Einreichung von Listen endet, steht nun auch fest, dass es zur Wahl zum Dahenfelder Ortschaftsrat wie schon 2004 nur zwei parteiunabhängige Wählervereinigungen antreten werden: die Dahenfelder Wählervereinigung (DWV) und die Neue Liste Dahenfeld (NLD).

08.04.2009

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Geschwindigkeitskontrollen im Dorf am 01.04.2008 (kein Aprilscherz!)

Von Johann Habla

Am Mittwoch, 1. April, war wieder der städtische Vollzugsdienst mit seinem Messwagen vor Ort, um das Einhalten der Geschwindigkeitsbeschränkung im Dorf ("Tempo 30") zu kontrollieren. In der Brambacher Straße und der Jahnstraße wurden insgesamt 205 Fahrzeuge erfasst, von denen 28, also knapp 15%, zu schnell unterwegs waren. Am schnellsten  war ein Pkw in der Brambacher Straße mit 52 km/h . Weil aber noch ein Toleranzabzug von 3 km/h erfolgt, bleibt der Sünder vor einem Eintrag ins Verkehrszentralregister gerade noch mal bewahrt.

01.04.2008

Achtung: Erfahrungsgemäß dauert es nach der ersten Kontrolle im Jahr nicht lange und die zweite folgt!!!

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KabelBW verspricht schnelles Internet für August 2009

Von Johann Habla

DSL in Dahenfeld - eine fast unendliche Geschichte. Man muss aber auch immer wieder betonen: In Sachen Surfgeschwindigkeit hat sich in Dahenfeld in den letzten Jahren doch einiges getan. Die Zeiten analoger Modems sind bei uns vorbei.

Noch zu Beginn des Jahres 2005 konnten lediglich die Bewohner im südöstlichen Dorfbereich „DSL light“ mit 384 kbit/s nutzen. Ab Sommer 2005 verlief die Grenze dann weiter westlich in der Erlenbacher Straße. Und seit dem 3. Quartal 2006 verfügen immerhin 94% der Dahenfelder Haushalte über diesen - wenn auch langsamen - DSL-Zugang. Hinzu kam im Sommer 2007 die Firma Vodafone mit ihrem kabellosen UMTS-Angebot, das Downloads bis zu 3.600 kbit/s ermöglichte.

Gleichwohl haben sich Stadt und Ortsverwaltung kontinuierlich weiter darum bemüht, dass auch die leitungsgebundenen Anbieter T-Com und KabelBW ihr Angebot verbessern. Dass KabelBW nun angekündigt hat, seinen Kunden ab August 2009 DSL mit einer Geschwindigkeit bis zu 32 MBit/s zu liefern, bedeutet einen gewaltigen Schritt nach vorne. Nötig ist dafür u.a. die Verlegung einer seither fehlenden Glasfaserverbindung in Neuenstadt. Diese Investition ermöglicht künftig etwa 90% der Dahenfelder Haushalte einen richtig schnellen Internetzugang.

Ein Problem bleibt aber, dass KabelBW nicht jeden Haushalt in Dahenfeld erreicht. Im Wohngebiet Schauberg hat die Firma keine Leitungen liegen und beabsichtigt nach derzeitigem Kenntnisstand auch nicht, das zu ändern. Von daher sind Stadt und Ortsverwaltung der Meinung, dass die Bemühungen um eine technische Aufrüstung durch die T-Com nicht eingestellt werden dürfen. Hoffnung macht in diesem Zusammenhang, dass die T-Com seit einiger Zeit ihre Investitionspolitik „kundenfreundlicher“ gestaltet. Zudem muss die T-Com nun konkret damit rechnen, dass in Dahenfeld seitherige Kunden bei Ablauf ihrer Vertragsbindung zur schnelleren Konkurrenz abwandern. Die Stadt Neckarsulm wird deshalb erneut das Gespräch mit der T-Com suchen und sich dafür einsetzen, dass auch diejenigen Dahenfelder Haushalte eine zeitgemäße DSL-Anbindung erhalten, die von KabelBW nicht versorgt werden. Über den Erfolg dieser Bemühungen werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren.

02.04.2009

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Rege Nachfrage nach 1. April-Bäumchen

Von Johann Habla

Um den landwirtschaftlichen Sachverstand des Dahenfelder Ortsvorstehers ist es bekanntlich nicht zum Besten bestellt. Das wissen offenbar auch die örtlichen Streuobstwiesenbesitzer. Sie wurden deshalb nicht misstrauisch, als im letzten GELWEN BLÄTTLE stand, man könne am 1. April auf der Verwaltungsstelle zum Stückpreis von zehn Euro kleine Apfel-, Kirsch- und Zitronen(!)bäumchen bekommen. Pünktlich um 9 Uhr hatten sich mehrere Interessenten vor dem Dahenfelder Rathaus eingefunden, einer sogar mit dem Schlepper.

 

Die etwa 15 cm hohen Duftbäumchen – bestens für Pkw, aber weniger für Traktoren geeignet – waren jedoch nicht wirklich zehn Euro wert und wurden von Rathausmitarbeiterin Stefanie Erlewein deshalb, solange der Vorrat reichte, kostenlos abgegeben. Vielleicht bewirkt aber das große Interesse an der Aktion, dass die Stadt Neckarsulm die Idee doch aufgreift und eine Neuauflage ihres beliebten Streuobstwiesenrekultivierungsprogramms startet.

01.04.2009

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Musikalisches „Gebet in die Nacht“ mit Rising

Von Regina Storz

Alljährlich an Gründonnerstag finden zahlreiche Gläubige aus Dahenfeld und den umliegenden Gemeinden zur späten Stunde den Weg in die Pfarrkirche in St. Remigius, Dahenfeld, um sich dort in Gemeinschaft mit anderen Christen bewusst auf die Passionszeit einzustimmen. Auch in diesem Jahr setzt die katholische Kirchengemeinde St. Remigius mit dem „Musikalischen Gebet in die Nacht“ am 9. April von 22 bis 24 Uhr einen spirituellen Akzent in der Karwoche, der inhaltlich und musikalisch wieder von der Gruppe „RISING“ aus Oedheim gestaltet wird. „Hoffnung auf ein Morgen“, so lautet das Thema der diesjährigen musikalisch-meditativen Andacht. Mit besinnlichen Texten und Liedern möchte „RISING“ den Leidensweg Jesu in Erinnerung rufen sowie Impulse für die eigene Lebenssituation geben. Kerzen und Tassen sollten nicht vergessen werden. Um eine Spende wird gebeten.

Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 26.03.2009

Dazu noch die folgende Meldung:

Aufgrund der Berufung von Dekan Dr. Uwe Scharfenecker ins Domkapitel der Diözese Rottenburg-Stuttgart verliert die katholische „Seelsorgeeinheit Neckarsulm“ einen ihrer Priester. Erfreulicherweise ist die Nachfolge bereits geklärt: Pfarrer Siegbert Denk, geboren 1958 in Jagstzell, wird mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 die Pfarreien St. Dionysius in Neckarsulm, St. Remigius in Dahenfeld und Pax Christi in Amorbach übernehmen

Quelle: Bericht in der Heilbronner Stimme vom 30.03.2009

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Themen für jeden Geschmack

von Susanne Schwarzbürger

Neckarulm (!) Die Scherzartikel haben es Benjamin besonders angetan. Der Viertklässler besucht die Grundschule in Dahenfeld und macht mit seinen 17 Mitschülern beim Projekt Zeitung in der Grundschule (ZiG) mit. Daher meint er mit Scherzartikeln nicht etwa echt aussehende Gummispinnen oder ähnliche Dinge, mit denen Kinder gerne Schabernack treiben, sondern richtige Zeitungstexte. Die Witze etwa? Benjamins Klassenkameradin Vicky erklärt der verblüfften-Redakteurin beim Unterrichtsbesuch, was es mit den Scherzartikeln auf sich hat: die Schüler haben sich Bilder aus der Zeitung ausgesucht, ausgeschnitten und Überschriften, Texte und Bildunterzeilen neu zusammengefügt. Da kommt dann zum Beispiel lustigerweise schon mal der neue Audi A8 als eines von „4000 Spielen unter die Lupe“.


Die Dahenfelder vierte Klasse hat auch das Stimme-Druckhaus
in Heilbronn besucht - und dort eine Erstausgabe vom
28. März 1946 ergattert. (Foto: Susanne Schwarzbürger)

Auch sonst greifen die zehn Jungen und acht Mädchen gerne zu Schere und Klebstoff. Sie haben sich Schwerpunktthemen überlegt und schneiden jeden Tag Artikel über Tiere, Unfälle oder Sport aus der Zeitung sowie nach Möglichkeit ein Interview und den Artikel, der sie am meisten interessiert. Klassenlehrerin Renate Krieger erklärt, dass sie die Interviews noch näher anschauen und vergleichen wollen, um später selbst welche zu machen.

Fündig werden die ZiG-Schüler auf jeden Fall samstags auf der Kinderstimme. Dort steht immer ein Interview mit einem Kind - Marc hat das schon vor Projektbeginn gerne und regelmäßig zuhause gelesen. Vicky bevorzugt hingegen das Sherlock-Fuchs-Rätsel und Delia mag alles lesen, was Tiere betrifft.


Bericht in der Heilbronner Stimme vom 25.03.2009

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Bäume auf der Verwaltungsstelle erhältlich

Von Johann Habla

Beim Bürgerinformationsabend in der Hüttberghalle am 11. März ist in der Fragerunde angeregt worden, das städtische Aufforstungsprogramm für Streuobstwiesen neu aufzulegen und kostengünstig junge Obstbäume anzubieten. Die Ortsverwaltung hat diesen Wunsch aufgegriffen und bietet kurzfristig eine begrenzte Zahl von Bäumen zum Kauf an, die gegen eine Schutzgebühr von 10 €/Stück abgegeben werden. Es handelt sich um Apfel-, Kirsch- und Zitronenbäumchen.

Weil es in der Vergangenheit Kritik am Verteilungsverfahren gegeben hat, werden diesmal keine telefonischen oder schriftlichen Reservierungen berücksichtigt. Die Abgabe der Bäumchen erfolgt ausschließlich an Direktabholer - und nur solange der Vorrat reicht - am Mittwoch, 1. April, ab 9.00 Uhr auf der Verwaltungsstelle in Dahenfeld. Höchstabgabemenge pro Person sind zwei Bäume.

22.03.2009

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Sportclub Dahenfeld stellt Weichen für die Zukunft
Neue Beitragsregelung beschlossen

Von Johann Habla

Auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2008 kann der Sportclub Dahenfeld zurückblicken. Bei der gut besuchten Generalversammlung in der vereinseigenen Sportgaststätte am Mönchswald erinnerte 1. Vorstand Stefan Erlewein an die zahlreichen Höhepunkte.


Generalversammlung in der Sportgaststätte am Mönchswald (Fotos: Johann Habla)

Erfolge Herausragend war die Meisterschaft der aktiven Fußballer und der damit verbundene Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Aber nicht nur das: im gesamten  Kalenderjahr blieb die Mannschaft von Trainer Marcus Lechleitner im Rundenbetrieb ohne Niederlage! Die Reservemannschaft war mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft ebenfalls erfolgreich. Auch die hervorragende Nachwuchsarbeit beim Sportclub verdient Anerkennung. So hat die F-Jugend ein Turnier in Obereisesheim vor der TSG Hoffenheim gewonnen.

Erfreuliches konnte Stefan Erlewein zum Thema Sportanlagen vermelden. Der lange gesperrte Trainingsplatz ist wieder für den Spielbetrieb freigegeben. Zwar geht das juristische Tauziehen um die Platzmängel weiter. Die Stadt Neckarsulm hat aber zugesagt, die dringend nötige Sanierung des Hauptspielfeldes vorzuziehen. Gut 200.000 € wird diese Maßnahme kosten, die hauptsächlich während der spielfreien Zeit im Sommer durchgeführt werden soll.

Verein im Wandel Den demografischen Veränderungen in der Gesellschaft muss sich auch der Sportclub stellen. Stefan Erlewein berichtete von einer Klausurtagung des Vereinsausschusses, bei der Ende letzten Jahres die Weichen für eine Neuausrichtung des Angebotsspektrums gestellt wurden. Sportlich aktive Senioren erwarten altersgerechte Betätigungsmöglichkeiten von ihrem Verein. Umgekehrt kann der Sportclub diese immer größer werdende Personengruppe nicht länger, wie seither üblich, von jeder Beitragszahlung freistellen. Nach intensiver Debatte stimmte die Versammlung mit großer Mehrheit einer Neuregelung zu, die eine maßvolle Anhebung der Beiträge vorsieht und künftig auch die über 60jährigen Mitglieder einbezieht. Kassier Hans-Peter Weinreich kann dieses Geld gut gebrauchen, denn die anstehenden Sanierungsarbeiten am Sportheim werden hohe Kosten verursachen.


Gut besucht war die Versammlung, bei der auch über die Beitragshöhe abgestimmt wurde.

Berichte Die Berichte der Abteilungen und Sparten zeigten, dass der Sportclub bestens geführt wird. 121 Jugendliche allein in der Abteilung Jugendfußball ermöglichen es dem SC, in jeder Altersklasse - von den Bambini bis zur A-Jugend - eine eigene Mannschaft zu stellen. „Für ein Dorf unserer Größe ist das alles andere als selbstverständlich“, freute sich Abteilungsleiter Uwe Winter mit Recht.

Positiv fiel auch der Bericht von Christine Glatzel für die Turnabteilung aus. Vom Kinderturnen bis zur Seniorengymnastik reicht hier das breit gefächerte Angebot, das großen Zuspruch findet. Dagegen würde der Tischtennisabteilung eine Blutauffrischung gut tun. Den Hobbysportlern um den scheidenden Abteilungsleiter Wolfgang Müller und seinen Nachfolger Michael Häußler fehlt es an nachrückenden Talenten. Vergleichbare Probleme haben die Fußballer nicht. Abteilungsleiter Arnold Heinrich konnte voller Stolz von Rekordzahlen bei aktiven Spielern wie beim Trainingsbesuch berichten. Auch die „Alten Herren“ um ihren Chef Winfried Heinrich kennen keine Nachwuchssorgen.


40 Jahre im Vereinsausschuss: Hugo Keicher

Wahlen Bei den Wahlen wurde Stefan Erlewein einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt des 1. Vorstands bestätigt. Hugo Keicher wurde nach 40 Jahren als Mitglied im Vereinsausschuss verabschiedet. Mit Sabrina Schomann und Maximilian Christ übernehmen dort zwei Vertreter der jungen Generation Verantwortung. Der Sportclub geht gut gerüstet in die Zukunft.

Pressebericht vom 15.03.2009

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SPD Neckarsulm nominiert Kandidaten für Kommunalwahlen

Von Johann Habla

Am 6. März 2009 wählte die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins die Kandidatinnen und Kandidaten zur Gemeinderats- und Kreistagswahl am 7. Juni 2009.

Alle neun seitherigen Stadträte treten erneut an. Unter den weiteren Bewerbern für die Kernstadt ist auch der gebürtige Dahenfelder Torsten Rönisch. Für den Stadtteil Dahenfeld kandidieren Stefan Erlewein und Rainer Hochadel.

Für die Kreistagswahl geht die SPD mit Bürgermeister Klaus Grabbe als Spitzenkandidat ins Rennen

08.03.2009

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DWV nominiert acht Bewerber für Ortschaftsrat

Die Dahenfelder Wählervereinigung (DWV) nominiert acht Kandidaten für die Ortschaftsratswahl am 7. Juni. Bernhard Storz steht auf Listenplatz eins, gefolgt von Matthias Herkle, Ansgar Kühner, Bernhard Zartmann, Martin Arpogaus, Sarah Christ, Denis Hellwig und Sabine Zimmermann.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 07.03.2009

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Freie Wähler Neckarsulm nominieren Kandidaten für Gemeinderatswahl

Von Johann Habla

Einen vergleichsweise hohen Frauenanteil weist die Liste der Freien Wählervereinigung Neckarsulm für die Gemeinderatswahl am 7. Juni auf. Neben den während der laufenden Wahlperiode in das Gremium nachgerückten Stadträtinnen Ingrid Böhringer und Annette Kieser kandidieren sieben weitere Frauen. Angeführt wird die Liste der Freien Wähler von Stadtrat Bernhard Kuhn, unter den Bewerbern ist auch der letztjährige OB-Kandidat Ralf Merkle. Für den Stadtteil Dahenfeld kandidieren Andreas Dürrich und Heinrich Czubatynski.

Während die Freien Wähler in Obereisesheim auch drei Bewerber für den Ortschaftsrat nominiert haben, gibt es wohl keine eigene Liste für den Ortschaftsrat in Dahenfeld. Dort hatte sich die FWV zuletzt 1999 - erfolglos - um den Einzug ins Dorfparlament bemüht.

06.03.2009

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Remigius on Tour

Von Johann Habla

Auf diesen Seiten wurde wiederholt darüber berichtet: die Dahenfelder sind ein reiselustiges Völkchen. Das ändert aber nichts an ihrer Heimatverbundenheit, ganz im Gegenteil! Auch in fernen Ländern bekennen sich die Dohfelder zu ihrem Schutzpatron. Und seit es den Remigius als Fahne gibt, kann man ihn sogar überall hin mitnehmen.

Gleich drei mutige Dahenfelderinnen weilten jetzt im afrikanischen Benin (das liegt übrigens gleich neben Togo!). Organisiert wurde der Trip von der Neckarsulmer katholischen Gemeindereferentin Elisabeth Schick, der wir auch das folgende Foto verdanken:


v.l.n.r.: Julia Baum, Bischof Victor Agbanou, unbekannt, Anne Baum & Martina Heinrich

Anne Baum schreibt dazu in einer Email: "Ich habe die Dahenfeld-Fahne ordnungsgemäß an den Bischof  Victor Agbanou in Lokossa (Benin) übergeben. Er hat sich sehr gefreut und wird den Dahenfelder Ortsvorsteher künftig in sein Nachtgebet einschließen". Was diesem nur gut tun kann!

Mehr Bilder von dieser Abenteuerreise gibt es hier!


Im vergangenen Jahr war St. Remigius übrigens auf dem amerikanischen Kontinent unterwegs, wie die nachstehenden Bilder belegen:


(Fotos: J. Habla)

Sollte also jemand aus dem Dorf demnächst einen Trip nach Australien oder Neuseeland planen: Remigius hätte noch ein paar Tage Urlaub übrig!

03.03.2009 (aktualisiert 13.03.2009)

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Hängepartie geht weiter

Von Heike Kinkopf

Der neue Sportplatz in Dahenfeld ist und bleibt heftig umstritten. 2004 eingeweiht, bereitet die Entwässerung Probleme. Das Spielfeld beschäftigt seit Jahren die Rechtsanwälte der Stadt Neckarsulm und der Seidenspinner Sportanlagen GmbH in Stuttgart-Möhringen. Die Firma hat den Platz gebaut. Ein widersprüchliches Bild ergeben die Aussagen zum aktuellen Verfahrensstand. Will die Stadt Neckarsulm im Januar des Jahres beim Landgericht Heilbronn (LG) Widerklage eingereicht haben, ist dort nichts davon bekannt. „Das Verfahren ruht“, heißt es beim LG auf Anfrage dieser Zeitung.


An der Entwässerung des Dahenfelder Sportplatzes, der 2004 eingeweiht wurde,
entzündet sich die juristische  Auseinandersetzung.
(Foto: Archiv)

Eines scheint klar: Die Fronten zwischen Neckarsulm und der Firma Seidenspinner sind verhärtet. Eine Lösung für den Rasen zeichnet sich nicht ab. „Die Stadt Neckarsulm verweigert die Instandsetzung in der Form, wie sie das Gutachten vorschlägt“, sagt Andreas Czech, Anwalt der Firma Seidenspinner.

Vergangenen September, erklärt Czech, habe die Firma in zwei Schreiben die Sanierung des Platzes angeboten und Terminvorschläge gemacht. Reaktion? Keine, kritisiert der Anwalt das Verhalten des Rathauses: „Es passiert nichts.“ Inzwischen habe er die Schlussrechnung an die Stadt geschickt. Jetzt lasse man dem Rathaus Zeit, die Rechnung zu prüfen. Bleibt das Geld aus, werde Seidenspinner „gegebenenfalls weitere Schritte vornehmen“.

Das Spielfeld ist noch nicht voll bezahlt. Von den Kosten sind etwa 95 Prozent, das sind 415 000 Euro, überwiesen worden. Neckarsulm verweigert die Endabnahme des Fußballfelds und behält die Zahlung der Schlussrate ein. Unverändert ist die Position. „Wir wollen einen funktionierenden Platz“, betont Andreas Tisch, Leiter des Hochbauamts. Mit einer Teilsanierung an den Rändern des Spielfelds, wie Seidenspinner sie anbiete, sei es nicht getan. Auch die Mitte des Rasens weise Probleme mit der Entwässerung auf.

„Betreten verboten“-Schilder untersagten von 2004 bis Mai 2008 - nach dem offiziellen Eröffnungsspiel - die Nutzung des Fußballplatzes. Die Stadt wollte im laufenden Beweissicherungsverfahren die eigene Position nicht gefährden. Im Jahr 2005 dann hatte Seidenspinner auf Abnahme des Platzes geklagt. Dieses Verfahren ruhe allerdings seit Juni 2006, nachdem sich beide Parteien mit diesem Schritt einverstanden erklärten, erläutert Ernst Becht, Richter am Landgericht Heilbronn. Ein Gutachten sollte mögliche Mängel auflisten und Sanierungsvorschläge unterbreiten. Im Frühjahr 2008 sah die Stadt dieses Verfahren endgültig abgeschlossen und gab den Platz frei. Im Herbst 2008, entnimmt Richter Becht den Akten, sollte sich der Sachverständige noch einmal äußern, wie bestimmte Passagen zu verstehen seien. Diese Ergänzungen seien im Dezember verschickt worden. „Seitdem ist nichts mehr gekommen“, betont Becht mit Blick auf die Aktenlage.

Dagegen verweist Andreas Tisch auf ein Schreiben vom 7. Januar des Jahres. Darin habe Neckarsulm beantragt, Seidenspinners Klage auf Abnahme des Platzes abzuweisen. Gleichzeitig sei die Stadt in Widerklage getreten und fordere, den Sportplatz „DIN-konform“ herzustellen. Dieses Schreiben ist nach Richter Bechts Recherchen nicht angekommen. „Darüber gibt es in den Akten keinen Schriftsatz."

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 25.02.2009

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Ungereimtheiten im Streit um Dahenfelder Sportplatz

Eine Sanierung des 2004 eingeweihten Sportplatzes in Dahenfeld zeichnet sich nicht ab. Die Stadt Neckarsulm verweigere die Instandsetzung in der Form, wie sie das richterliche Gutachten vorschlage, kritisiert der Anwalt der Firma Seidenspinner, die den Platz gebaut hat. Die Stadt pocht indes auf eine weitergehende Sanierung. Sie habe beim Landgericht Heilbronn Widerklage eingereicht, teilt das Rathaus mit. Beim Landgericht allerdings ist von diesem Schritt nichts bekannt. Dort heißt es: Das Verfahren ruht.


Meldung im REGIO TICKER auf www.stimme.de am 24.02.2009

Anmerkung des Webmasters:
Diese Meldung betrifft den Trainingsplatz. In dem Bericht vom 21.02.2009 (s.u.) geht es um das Hauptspielfeld!

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Sportplatz wird saniert

Von Angela Groß

"Wir wollen die Zeit nutzen, um den alten Dahenfelder Platz zu sanieren", erklärte Bürgermeister Klaus Grabbe bei der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag. Noch in diesem Jahr soll der abgewirtschaftete Platz gerichtet werden. die Graswurzeln sind mittlerweise so flach angesiedelt, dass das Spielfeld neu aufgebaut werden muss, außerdem ist eine Beregnung geplant. Der Gemeinderat bewilligte für die Generalsanierung 210.000 €. Gebaut wird weitgehend in der spielfreien Zeit.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 21.02.2009

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Faschings-Nachlese

Von Johann Habla

Der Fasching hält Einzug in die Region. Unter dieser Überschrift brachte die Wochenzeitung "Echo am Mittwoch" am 11. Februar einen Bericht mit aktuellen Terminen. Illustriert wurde das ganze, nicht überraschend, mit einem Bild vom letzten Jahr - und darauf die Dohfelder Narren von DIVUS:

 

Über den Dahenfelder Fasching vom 7./8. Februar berichtete die Neckarsulmer Woche wie folgt:

19.02.2009

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Stadt Neckarsulm lädt im März zu Bürgerinformationsabenden ein
Umfassende Informationen über das aktuelle Stadtgeschehen

Von Andreas Bracht

Ein umfangreiches Investitionsprogramm wird auch in diesem Haushaltsjahr dafür sorgen, dass die kommunale Infrastruktur in Neckarsulm weiter verbessert werden kann. Um die Bürger über die aktuelle Stadtentwicklung auf dem Laufenden zu halten und den direkten Dialog mit der Bürgerschaft zu pflegen, finden im März Bürgerinformationsabende in der Kernstadt und in den Stadtteilen statt. Zu diesen Informations- und Gesprächsabenden lädt Oberbürgermeister Joachim Scholz alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Die zentrale Informationsveranstaltung für die Kernstadt findet am Montag, 2. März, im Kultursaal der Ballei statt. Infoabende in den Stadtteilen folgen am Mittwoch, 4. März, in der Turn- und Festhalle Amorbach, am Montag, 9. März, in der Festhalle Obereisesheim und am Mittwoch, 11. März, in der Hüttberghalle Dahenfeld. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Die Bürgerinformationsabende bieten der Bürgerschaft Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Stadtentwicklung im Allgemeinen und einzelne Projekte im Besonderen zu informieren. OB Scholz appelliert daher an alle Neckarsulmer, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen: „Die kommunale Selbstverwaltung als Keimzelle der Demokratie ist auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Je besser die Bürger informiert sind, umso mehr können sie sich einbringen.“

Zu Beginn der Veranstaltungen gibt OB Scholz einen allgemeinen Überblick über die wichtigsten kommunalpolitischen Themen. Danach stellt Bürgermeister Klaus Grabbe einzelne Bauprojekte und künftige Planungen vor. Eine Leinwandpräsentation ergänzt und illustriert den Vortrag. In der anschließenden Diskussionsrunde können die Bürger Fragen an die führenden Vertreter der Stadt richten. Nach dem Ende des offiziellen Teils sind die Veranstaltungen bewirtschaftet. Dann lassen sich in lockerer Gesprächsatmosphäre weitere Themen erörtern.

Pressemitteilung der Stadt Neckarsulm vom 13.02.2009

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CDU Neckarsulm nominiert Kandidaten für Gemeinderatswahl

Von Johann Habla

23 Männer und 4 Frauen umfasst die Kandidatenliste der CDU Neckarsulm zur Gemeinderatswahl. Mit Ausnahme von Michael Bender, der - wegen seines Engagements für den SPD-Kandidaten Klaus Grabbe im letztjährigen OB-Wahlkampf - nicht mehr aufgestellt wurde, und Willi Halter treten alle amtierenden Stadträte erneut an. Für den Stadtteil Dahenfeld kandidieren Bernhard Zartmann, Omnibusunternehmer, und Karl Körner, Personalreferent.

SPD und FREIE WÄHLER werden ihre Kandidaten Anfang März nominieren. Von der FDP und den GRÜNEN sind noch keine Termine bekannt.

13.02.2009

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Neue Liste Dahenfeld nominiert Kandidaten für Ortschaftsratswahl

Von Johann Habla

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung hat die Neue Liste Dahenfeld, eine von zwei Wählervereinigungen im Neckarsulmer Stadtteil, die Kandidatinnen und Kandidaten für die Ortschaftsratswahl am 7. Juni nominiert.

Bei der letzten  Wahl im Jahr 2004 erreichte die Neue Liste Dahenfeld (NLD) 49,2 % der Stimmen. Sie stellt seitdem vier Vertreter im achtköpfigen Ortschaftsrat und mit Johann Habla auch den Ortsvorsteher.

Für den aktuellen  Wahlvorschlag wurden jetzt zwei Kandidatinnen und sechs Kandidaten einstimmig benannt. Die vier amtierenden Ortschaftsräte Stefan Erlewein, Johann Habla, Monika Schmitzer und Hans-Peter Weinreich treten alle wieder an. Bernd Halter und Werner Seitz gehörten ebenfalls schon zum Team von 2004. Erstmals kandidieren Silvia Hochadel und Daniel Kühner für die NLD.

Die Neue Liste Dahenfeld versteht sich als die parteiunabhängige Plattform für kommunalpolitisch engagierte, ins Dorfleben eingebundene und in den Vereinen aktive Frauen und Männer. Besonderes Augenmerk gilt den Belangen der Familien mit Kindern sowie der älteren Mitbürger im Dorf. Über die Arbeit der letzten fünf Jahre und ihre künftigen Ziele geben die Kandidatinnen und Kandidaten der NLD gerne persönlich Auskunft - viele Informationen finden sich auch im Internet unter www.neue-liste.dahenfeld.de. 


Die Kandidatinnen und Kandidaten der NLD in der Reihenfolge des Wahlvorschlags für die Ortschaftsratswahl am 07.06.2009:

1) Stefan Erlewein, *1963, Dipl. Bankbetriebswirt ADG
2) Johann Habla, *1955, Verwaltungsjurist
3) Monika Schmitzer, *1960, Sachbearbeiterin
4) Hans-Peter Weinreich, *1959, Freier Architekt
5) Silvia Hochadel, *1967, Sachbearbeiterin (Verwaltung)
6) Bernd Halter, *1970, Beamter
7) Werner Seitz, *1971, Elektriker
8) Daniel Kühner, *1977, Elektrotechniker

Pressemeldung vom 10.02.2009

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Bonbonregen und lustig-schräge Typen

Von Stefanie Pfäffle

Kleine Bauarbeiter mit dickem Schutzhelm stehen neben Zeichentrick-Dinosauriern und „Darth-Vadern“ in Miniausgabe. Süße Hasen, Prinzessinnen und Piraten halten ihre Plastiktüten fest in der Hand und warten gespannt darauf, mit welchen Schleckereien sie dieses Jahr gefüllt werden. Erwachsene säumen als schaurige Hexen und mit lustigen Hüten den Straßenrand. Ganz klar, in Dahenfeld ist der Fasching ausgebrochen. Der Zug schlängelt sich am Sonntagnachmittag durch die Straßen.


„Helau“ - beim Straßenumzug in Dahenfeld geben sich kleine
und große Narren ein ausgelassenes Stelldichein.
(Foto: Stefanie Pfäffle)

„Bei uns läuft die eine Hälfte, die andere steht am Rand“, meint Lothar Mattes alias „'s Remichle“, der Dahenfelder Schutzpatron, grinsend. „Ich bin jedes Jahr wieder erstaunt, dass wir so was hinbringen.“

Fast nur einheimische Gruppen schmücken den Umzug mit ausgefallenen und detail-verliebten Kostümen. Vorneweg sorgt der Musikverein, mit dem Sportverein gemeinsamer Organisator des Dahenfelder Faschingsgetümmels, für Gute-Laune-Musik in bunt durcheinander gewürfelten Outfits vom Schlumpf bis zur Waldfee.

Blicke ziehen die Wikinger von der Hütte Bürg auf sich. Lange zottelige Haare und Bärte, viel Fell am Körper und Hörner auf dem Kopf lassen die Kleinsten erschaudern. Vom Schiff herunter macht der eine oder andere Pflaumenwein die Älteren munter. An Alkohol wird nicht gespart: Hier ein bisschen Wein, dort einen Schnaps oder Bier. Doch nicht nur die laufenden Narren haben was Hochprozentiges dabei. Brigitte Pitz steht mit einem kleinen Tischchen am Wegesrand und verteilt diverse Obstler. „Wir kommen jedes Jahr aus Gemmingen, wir sind richtige Fans der Dahenfelder“, meint sie begeistert. Der Zusammenhalt unter den Leuten sei wirklich super.

Gruselige Vampire beteuern „Wir saugen euch nicht aus, sondern die.“ Mit die sind Politiker gemeint. Angeblich haben sie nur ein paar Stunden für ihren tollen Sarg mit Inhalt auf dem Anhänger benötigt. Aber klar, da helfen ja auch überirdische Kräfte mit. Ein anderer Freundeskreis wurde dank solcher Magie zu schwarzen Hexen mit jeder Menge leuchtender Spinnen auf den Umhängen, die aber ganz irdische, sonnige Kaffeedosen verteilten.

Was ein rechter Faschingsumzug ist, der braucht ordentliche Musik. In Dahenfeld sorgen die Schnäppsturm-Fätzer in blau-weiß aus Hardthausen und gülden-grüne Erdnuggels aus Niedernhall für schunkelnde Passanten.

Ordentliche Töne gibt auch der Projektchor Sing and More von sich, an diesem Sonntag aber mutieren sie zu irokesenverzierten Punks aus dem Hard-Chor-Café, das den gesamten Zug unter einer dichter Nebeldecke verschwinden lässt.

Die Urväter des Umzugs krönen ihr Baby mit Kritik an der Bankenwelt und bunten Kostümen. Fazit einer Passantin: „Einfach super, ein absolutes Muss.“

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 10.02.2009
Mehr Bilder vom Fasching gibt es unter "Fotos & Video" und - natürlich - bei Benno Baum auf www.mgvdahenfeld.de

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Fasching in Dahenfeld

Am 7. und 8. Februar geht es wieder hoch her im Neckarsulmer Stadtteil. Der Sportclub und der MGV Dahenfeld feiert ihren alljährlichen Dorffasching. Am Samstag beginnt das mit vielen Überraschungen gespickte Programm um 19.59 Uhr. Die original Dohfelder Musikband „Crazy Remigs“ und DJ Freddy werden das Publikum auf Touren bringen.


Plakat von Matze Herkle

Am Sonntagnachmittag um 13.59 Uhr zieht wieder der längst nicht mehr kleinste Umzug im Unterland durch die Dahenfelder Straßen. Dieser endet vor den „Toren“ der Hüttberghalle, im Außenbereich werden Getränke und Stärkung sowie Stimmung für Akteure und Gäste geboten, während ab 14.31 Uhr in der Hüttberghalle der Kinderfasching mit DJ Freddy beginnt.

Die Dahenfelder Vereine freuen sich auf zahlreiche Gäste.

30.01.2009

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Kirche Sankt Remigius in Dahenfeld wird mit städtischer Hilfe saniert

Von Andreas Bracht

Die Stadt Neckarsulm unterstützt die katholische Kirchengemeinde im Stadtteil Dahenfeld bei der weiteren Sanierung der Pfarrkirche Sankt Remigius. Wie der Verwaltungsausschuss des Gemeinderates beschloss, erhält die Kirchengemeinde einen einmaligen städtischen Zuschuss von bis zu 73.570 Euro für die Sanierung des Dachstuhls und die Innenrenovierung der Pfarrkirche. Für diese Arbeiten veranschlagt die Kirchengemeinde Gesamtkosten von 810.000 Euro. Auch das Landesdenkmalamt hat einen Zuschuss in Aussicht gestellt.

Die Pfarrkirche Sankt Remigius wurde in den Jahren 1738 bis 1748 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Mit der Sanierung des Dachstuhls sollen Schäden an den Deckenbalkenköpfen, im Dachgebälk und an den Hängesäulen behoben werden. Im Zuge der Innenrenovierung wird die alte Bankheizung durch eine neue Niedertemperaturheizung ersetzt. Darüber hinaus werden die Sockelputze, die stellenweise von Salzausblühungen befallen sind, erneuert und die Fenster renoviert. Das Kirchenschiff und der Chor erhalten eine neue Beleuchtung. Die Parkettböden werden abgeschliffen, neu versiegelt und im Bereich der Emporen neu verlegt.

Pressemitteilung der Stadt Neckarsulm vom 29.01.2009

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Einwohnerzahlen nach der Fortschreibung zum 31.12.2008

Zum 31.12.2008 lebten in Neckarsulm 26.092 Einwohner in 9.574 Haushalten, darunter 21.153 = 81 % deutsche Staatsangehörige und 4.939 = 19 % Ausländer.

In den drei Stadtteilen wohnen 5.353 (Amorbach), 4.241 (Obereisesheim) bzw. 1.371 (Dahenfeld) Bürgerinnen und Bürger. Die Zahl der Haushalte in Dahenfeld beträgt aktuell 593.

28.01.2009

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Stadt Neckarsulm investiert fast sechs Millionen Euro in die Stadtteile

Von Andreas Bracht

Für dieses Jahr hat sich die Stadt Neckarsulm erneut ein strammes Investitionsprogramm vorgenommen. Für den weiteren Ausbau der Infrastruktur in den Stadtteilen Obereisesheim und Dahenfeld stellt die Stadt Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 5,78 Millionen Euro bereit. Welche Investitionen im Einzelnen geplant sind, erfuhren die Mitglieder der Ortschaftsräte bei der Vorberatung des Haushaltsplans 2009 aus erster Hand. Oberbürgermeister Joachim Scholz setzte die Tradition seines Amtsvorgängers fort und nahm gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Grabbe und Stadtkämmerer Werner Bareis an den Beratungen in den Ortsgremien persönlich teil. Beide Ortschaftsräte stimmten dem Haushalts- und Investitionsplan 2009 einstimmig zu und empfahlen ihn dem Gemeinderat ohne Änderungen zur Beschlussfassung.

Angesichts der aktuellen Haushaltszahlen blickte OB Scholz mit Optimismus in die Zukunft: „Wir haben keinen Anlass zur Sorge. Die Stadt ist finanziell sehr gut aufgestellt.“ Über die kommunalen Pflichtaufgaben hinaus könne sich die Stadt auch weiterhin viel Wünschenswertes leisten. Der OB kündigte an, den engen und vertrauensvollen Dialog mit den Ortschaftsräten fortzusetzen. Für die Ortschaftsratswahlen, die im Superwahljahr 2009 im Rahmen der Kommunalwahl anstehen, wünschte sich Joachim Scholz viele gute Kandidaten und klare Ergebnisse.

Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise sah auch Stadtkämmerer Werner Bareis gelassen in die Zukunft. So erwartet die Stadt auch in diesem Haushaltsjahr relativ hohe Gewerbesteuereinnahmen von 75 Millionen Euro. Da bei der Gewerbesteuer im vergangenen Jahr Mehreinnahmen erzielt wurden, ist die Rücklage gut gefüllt und kann für die Finanzierung der Projekte 2009 herangezogen werden. Als Nettoinvestitionsrate stehen zudem rund 13 Millionen Euro bereit. So kann die Stadt Bauausgaben von insgesamt 35 Millionen Euro finanzieren und zusätzlich noch eine außerordentliche Schuldentilgung in Höhe von sechs Millionen Euro vornehmen. Dadurch wird der Kämmereihaushalt in diesem Jahr komplett entschuldet. Das Haushaltsgesamtvolumen 2009 beträgt 183,8 Millionen Euro. Davon entfallen 49,5 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt, aus dem die Investitionen bestritten werden.

In den Stadtteil Obereisesheim fließen Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt rund fünf Millionen Euro. Die kostenträchtigste Baumaßnahme in diesem Jahr ist die Sanierung und Neugestaltung des Straßenraums in der Ortsmitte. Die Umbau- beziehungsweise Sanierungsarbeiten erstrecken sich auf die Angel- und die Raiffeisenstraße, die einmündenden Seitenstraßen sowie die Rosenstraße. Die hierfür teilweise neu veranschlagten Mittel betragen insgesamt rund zwei Millionen Euro. Für die Erschließung des Baugebietes Römerstraße wendet die Stadt 900.000 Euro auf. Hinzu kommen weitere 810.000 Euro für den Kanalbau zur Entsorgung des Oberflächen- und Schmutzwassers im neuen Baugebiet.

Auch in die Technik und bauliche Unterhaltung des Ernst-Freyer-Bades muss die Stadt weiter investieren. Um die technisch notwendige Erweiterung der Filteranlage abzuschließen, ist eine restliche Finanzierungsrate von 290.000 Euro erforderlich. Der Umbau des Kassenbereichs schlägt mit 40.000 Euro zu Buche. Schließlich soll auch der Friedhof erweitert werden. Für den Grunderwerb und den Bau der Anlage stehen insgesamt 360.000 Euro zur Verfügung.


Etatberatung in Dahenfeld am 19.01.2009 aus der Perspektive des Ortsvorstehers
(Foto: Andreas Bracht)

Für den Stadtteil Dahenfeld sieht der Haushaltsplan Investitionen von insgesamt 729.100 Euro vor. Davon sind 220.000 Euro für den Vollausbau der Gutenbergstraße vorgesehen. 200.000 Euro kostet der Ausbau der Feldwege Siechhausäcker, Diebspfad und Öläcker. Mit einer Restfinanzierung von 135.000 Euro wird der Umbau der Alten Kelter abgeschlossen. Auch die Dorfentwicklung und Ortskernsanierung wird berücksichtigt. So stehen für möglichen weiteren Grunderwerb unter anderem im Bereich der Brunnengasse pauschal 100.000 Euro bereit.

Pressemitteilung der Stadt Neckarsulm vom 26.01.2009

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Das andere Ende der Welt

Von Johann Habla

Schon die alten Griechen Pythagoras und Aristoteles wussten, dass die Erde eine Kugel und keine Scheibe ist. Dennoch hält sich bis heute hartnäckig die Redensart vom „bis ans Ende der Welt gehen“. Logischerweise müsste - aus Dahenfelder Sicht - das Ende der Welt der Ort sein, der genau auf der gegenüberliegenden Seite unseres Planeten liegt. Die Webseite Antipodr ermöglicht es, diesen Ort auf einer Weltkarte anzuzeigen. Er befindet sich südöstlich von Neuseeland im Südpazifischen Ozean und es ist dort ziemlich nass:


(Auf das Bild klicken zum Vergrößern!)

24.01.2009

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Kirchen sind keine Wärmestuben

Von Siegfried Lambert

Wer in diesen Tagen an einem Gottesdienst in der Heilbronner Kilianskirche teilnimmt, sollte neben dem Gebetbuch unbedingt Mantel und Schal mitbringen. Nicht nur im schönsten gotischen Gotteshaus weit und breit, mit dem herrlichen Holz-Altar von Hans Seyfer von 1498, sind die Temperaturen zurzeit alles andere als heimelig. „Es ist recht kühl“, räumt Rolf Krieg ein. Im Kirchenschiff hat es im Moment elf bis höchstens 13 Grad. Dass zurückhaltend geheizt wird, hat gute Gründe, sagt der evangelische Kirchenpfleger. „In den anderen Kirchen sind es aber drei bis vier Grad mehr.“

Hermann Storz, sein Kollege von der katholischen Gesamtkirchengemeinde, kennt das Problem natürlich ebenfalls. Beide sind sich jedoch einig: Die Kirchgänger haben längst akzeptiert, dass die Gotteshäuser im Winter nur im spirituellen Sinn Wärmestuben sein können. An diesem Punkt zieht Hermann Storz gerne die Empfehlungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart aus der Schublade. „Die Höchsttemperatureinstellung in der Kirche soll maximal 15 Grad betragen, in der Regel genügen jedoch zwölf Grad“, steht dort schwarz auf weiß.

„Große Temperaturschwankungen sind für Kirchen schädlich“, betont der 57-Jährige, der für 13 Kirchen im Raum Heilbronn zuständig ist. Warum? „Solche Klima-Sprünge sorgen für Taubildung an den Innenwänden. Eine Kirche verschmutzt dann blitzschnell und sieht bald aus wie eine Räucherkammer.“

Kuschelige Wohnzimmer-Temperaturen sind in der Kilianskirche schon deshalb unmöglich, sagt Rolf Krieg, „weil das der Orgel überhaupt nicht gefällt“. Das teure Instrument könnte dadurch verdorben werden.

Außerdem schadet regelmäßiges Aufheizen den wertvollen Kunstwerken. „Unsere Hausmeister dürfen auf keinen Fall über 20 Grad gehen“, sagt der 53-Jährige, seit sechs Jahren evangelischer Kirchenpfleger in Heilbronn. Er betreut die neun Kirchen der Gesamtkirchengemeinde. Die Heizkosten der Gotteshäuser bilden einen nicht unerheblichen Batzen bei den Ausgaben. Im vergangenen Jahr waren es 53 000 Euro. „In diesem Jahr werden wir wohl bei 60 000 Euro liegen“, sagt Krieg. „Nur ein bis zwei Grad mehr machen bereits viel aus.“

Die Kirchen werden deshalb in der Regel nur vor Gottesdiensten aufgeheizt, damit die Besucher und die Pfarrer nicht frieren müssen.

Mit tatkräftiger Hilfe des Vereins für die Kilianskirche erhält das Heilbronner Wahrzeichen in nächster Zeit übrigens eine sogenannte Vorverglasung. Erreicht werde dadurch eine bessere Lärm- und Wärmedämmung, sagt Krieg. „Außerdem können die historischen Glasfenster besser geschützt werden.“

In den katholischen Kirchen sorgen überwiegend Direktheizungen dafür, dass Bibbern und Beten nicht zum Motto der Wintermonate wird. Die Wärmequelle sitzt dabei versteckt unter den Bänken. Das ermöglicht eine elegante Lösung, die viel Geld spart, sagt Hermann Storz zufrieden: „Wir heizen stets nur da, wo Kirchenbesucher sitzen.“ Die anspruchsvollen Systeme seien inzwischen sogar dimmbar.

Mit Schaudern erinnert sich der Kirchenpfleger an seine Zeit als Ministrant in den sechziger Jahren in Dahenfeld. Heizung gab es in der Kirche damals überhaupt keine. „Unser Pfarrer hatte sich extra ein Kästchen mit einer Glühbirne gebastelt. Dort stellte er im Winter den Messwein rein, damit ihm der nicht einfriert.“

Auch der katholische Verwaltungsfachmann muss die Kosten fest im Blick behalten. Denn sie fallen ganz unterschiedlich aus. Bei intensiv genutzten Häusern wie dem Deutschordensmünster Sankt Peter und Paul waren es 2006 rund 9000 Euro, ein Jahr darauf nur 7900 Euro. Die Erklärung ist einfach. „Das war ein wärmerer Winter.“

Der durchschnittliche Heizaufwand in nur gelegentlich genutzten Kirchen liegt weit darunter: Sankt Kilian in Böckingen 1550 Euro, Sankt Martinus in Sontheim 3000 Euro im Jahr. Die Gesamtausgaben für alle Kirchen, sagt Storz, betragen im Schnitt 40 000 Euro jährlich.

Da passt es gut, dass man auf evangelischer und katholischer Seite inzwischen auf Solarstrom setzt. Der wird ins Stromnetz einspeist und die Einnahmen für den laufenden Betrieb verwendet.

Storz sieht die katholische Gesamtkirchengemeinde als Vorreiter des ökologischen Gedankens. Im vergangenen Jahr waren es stolze 185 600 Kilowattstunden Solarstrom. „Wir haben die Verpflichtung, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.“

Er ist seit kurzem Träger der Franziskus-Medaille, einer neuen Auszeichnung, die von Bischof Gebhard Fürst für den vorbildlichen Einsatz von regenerativen Energien in Kirchengemeinden ins Leben gerufen wurde.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 17.01.2009

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